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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hund bellt kleine Nachbarskinder an und hört nicht auf



speedy2
15.11.2005, 14:02
Hallo ihr,

haben da ein Problem bei dem wir nicht weiterkomme.
Teddy ist normalerweise ein lieber Hund mit dem wir kaum Probleme haben. Wenn wir in der Siedlung mit ihm spazieren gehen, bellt er niemanden an. Auch die Nachbarn, die unterhalb von uns wohnen, bellt er kurz an, hört dann aber wieder auf.
Das Problem ergibt sich erst, wenn die Nachbarskinder draußen sind. (sie sind circa 4 Jahre alt und haben sehr hohe Stimmen). Teddy, der sehr kinderlieb ist, hört nicht mehr auf zu bellen, sobald er ihre Stimmen hört. Wir haben es mit aus, ignorieren, Ablenkung durch Spielen und Leckerlies, sobald er ruhig ist, versucht. Allerdings lässt er sich nicht beruhigen. Ein Beschnüffeln der Kinder ist nicht möglich, da diese große Angst vor ihm haben.

Habt ihr Tipps/ Hilfen?
Schonmal ein dickes Danke.

PS: Es handelt sich um einen kleinen Hund, der circa 30 cm groß ist.

Sunschein
15.11.2005, 14:29
Hallo speddy 2,
versuche doch mal mit den Eltern der Kinder zusprechen,das Ihr gemeinsam an dem Gekaffe arbeitet.
Gib den Kindern ein paar Leckereien und die sollen sie dem Hund zuwerfen.Erst aus Entfernung und nach einiger Zeit dann näher,natürlich den Hund an die Leinen nehmen.Dein Hund verbindet das Treffen mit den Kindern dann immer als etwas schönes.
Und für Euch und den Kindern ist das Zusammenleben dann auch einfacher.
Probiere es einige Zeit aus kannst Dich ja mal dann melden.
Schau sunschein:wd: :wd:

Sunschein
15.11.2005, 15:01
P.S.
Wenn in der Wohnung schon bellt wenn er die Kinder hört,dann würde ich es mit einer Rütteldose ( eine zue Dose wo kleine Steine oder etwas anderes was Krach macht drin ist )
Beim Bellen laut rütteln und laut und deutlich aus oder nein sagen sobald er ruhig ist Leckerie.
Wenn das nicht hilft Sprühdose ( Blumensprüher ) sobald er bellt srühen das ist Schocktherapie.
Bitte nur eins nach den anderen machen nicht alles zusammen,sonst überforderst Du Deinen Hund.
Nochmals schau sunschein

speedy2
15.11.2005, 16:45
schon mal danke für deine Tipps.

Was ich mich noch frage: wenn die Kinder dem Hund Leckerlies werfen, wenn er bellt: Denkt er dann nicht, dass er für das Bellen von den Kindern belohnt wird und so verstärkt es das Verhalten? Jedes Mal bellt er dann bis er ein Leckerli bekommt?

Grüßle

Rainer
15.11.2005, 20:24
Hallo Speedy 2,

das mit dem Blumensprüher würd ich mir gut überlegen.Unsere Jenny wurde als Baby von der Familie, bei der sie zuerst war, auch immer angesprüht. Ergebnis: Jenny hat große Angst vor Wasser, sie geht nicht mal mit den Pfoten rein. Der Tipp von Sunschein mit den Leckerlis hilft bestimmt.

Grüße

:cu: :cu:

danina
15.11.2005, 22:10
Hallo,

da Haus / Wohnung (wie die Wurfhöhle) Sicherheit und Geborgenheit für den Hund bedeuten sollen, hier BITTE keine Rütteldosen o.ä. verwenden!!!!

Ich würde euch ein "Abschalttraining" empfehlen, wenn sich das organisieren lässt. Du hältst dich mit deinem Hund so weit von den Kindern entfernt auf (bzw. umgekehrt die Kinder so weit weg wie nötig), wie er es aushalten kann ohne zu bellen. Du setzt oder stellst dich mit ihm (angeleint) irgendwohin und machst nichts. Wenn dein Hund sich so sehr entspannt, dass er sich hinlegt, gibst du ihm (ruhig reichlich) Futter, zum Beispiel aus einem Futterbeutel. Die Übung ist für den Tag beendet. Nach und nach den Abstand verringern, immer so weit wie der Hund in der Lage ist. Geduld mitbringen..

Parallel (aber sehr wichtig) würde ich mal überprüfen, ob eure "Rangordnung" richtig und kar ist. Denn wenn der Hund solch ein Theater macht, spricht das dafür, dass er für die Sicherheit des Rudels sorgen will. Und das tut eigentlich nur ein ranghohes Rudelmitglied (was er nicht sein sollte).
Vielleicht sieht er die Kinder auch als Rudelmitglieder und ist besorgt, wenn sie sich draußen aufhalten (und nicht in der Wurfhöhle, wo Welpn ja eigentlich hingehören... :) )

Liebe Grüße,
Nina