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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dackel von Schäferhündin totgebissen



Pascha
17.10.2005, 19:56
Hallo, ich bin total traurig und verzweifelt. Beim Spazierengehen wurde heute mein Rauhhaardackel ( 11 Jahre ) von einer Schäferhündin angefallen und totgebissen. Die Besitzerin konnte die Hündin nicht stoppen. Ich hab nach ihr getreten, alles versucht, sie zurückzuhalten, ich hatte keine Chance. Mein Basti hat sich nicht gewehrt, sofort unterworfen, und dennoch. Die Besitzerin der Schäferhündin meinte, daß sie diese erst vor kurzer Zeit aus einem TH geholt hat, und daß die Hündin schon öfter andere Hunde angegriffen hat, aber niemals mit tödlichen Folgen. Vielleicht noch, mein Bast war immer sehr verträglich zu anderen Hunden, hat die Hündin auch nicht angeknurrt oder angekläfft.
Was würdet ihr tun, die Besitzerin der Hündin anzeigen, und sei es nur, um andere Hunde vor einem solchen Schicksal zu bewahren ? Ist es denn normal, daß eine Hündin einen Rüden angreift und auch noch gleich tötet ? Ich heule jetzt schon seit Stunden, und möchte jetzt einfach ein bißchen darüber reden.
Sehr traurige Grüße, Regina

SchwipSchwap
17.10.2005, 20:03
Hallo,
Es tut mir leid um deinen hund! Unser alter dackel den wir an bekannten gegeben haben 8weil er mich gebissen hat) ist auch vor kurzen gestorben, deswegen kann ich dich sehr gut verstehen!
ich denke sowas is kein normales verhalten! Da die Hündin aus dem tierheim ist, wär es zu vermuten das sie schlechte ehrfahrungen hatte (psychischer knax) Ich bin der meinung dagegen müsste was getan werden. Sowas darf nicht nochmal vorkommen, wenn ich mir vorstelle, dass mir das bei nem Spaziergangn passieren würde... Der Hund muss ja nicht gleich eingeschläfert werden, aber vllt wäre es sinnvoll wenn die hündin leinenzwang, oder sogar nen Maulkorbtragen müsste!! Ich würde mich aufjedenfall nocheinmal mit der Hundebesitzerin in Verbindung setzten, um das vernünftig zuklären! Denn die Halterin muss berücksichtigen, das das nicht angehen kann!

Es tut mir leid um basti :(

Nele

Claudia05
17.10.2005, 20:58
Hallo Regina,

das tut mir echt leid um Deinen Basti.
Und das ist ja nicht nur traurig, sondern auch schrecklich. Wie Du schreibst hatte Dein Hund ein normales Sozialverhalten im Gegensatz zu dem anderen Hund.

Ich bin der Meinung, dass Du durch eine Anzeige Deinen Basti nicht wieder bekommst, aber mit der Besitzerin des Schäferhundes mußt Du unbedingt noch einmal reden. Es kann ja nicht angehen, dass ein solcher unsozialer Hund frei herumlaufen darf. Was mir für den Hund auch Leid tut, aber es gibt nocht viele andere Hunde, die vor ihm geschützt werden müssen.

Ein fast gleicher Vorfall ist vor gerade mal 1 Woche bei uns im Feld passiert. Jedoch ist der Dackel noch einmal mit einem Schreck davongekommen. Der kleine Zwergdackel hat ein gutes Sozialverhalten und kommt auch mit großen Hunden prima zurecht. Egal ob Rüde oder Hündin. Er spielt und tollt u.a. auch mit meinen (Rotti- u. Berner Sennen-Mix) Hunden. Als er mit meiner Paula spielte, kam eine gerade mal 1,5-jährige Boxerhündin vorbei die mit meiner Paula (auch 1,5-jährig) ebenfalls immer spielt. Die sah nur den kleinen Krümel und fiel sogleich über ihn her. Der arme kleine Kerl hat sich auch direkt hingeschmissen. Aber das hat sie auch nicht beeindruckt und hat nicht von ihm losgelassen. Gott sei Dank standen wir mit 3 Personen direkt daneben, so dass wir die Hündin sofort greifen konnten. Der Besitzer war auch ganz geschockt - aber Fazit: Er nimmt seine Hündin jetzt an die Leine, wenn er schon von weitem einen kleinen Hund sieht.

Traurige Grüße von
Claudia, Leo und Paula :0(

Und denk daran, Dein Basti wird immer in Deinem Herzen bei Dir sein und Du bist nie allein!

VerenaD
17.10.2005, 22:00
Hey,
das tut mir so leid, Dein armer Basti. Ich denk an Dich und bin auch ganz traurig!
Auf jeden Fall mußt Du nochmal mit der Frau sprechen und falls sie nicht einsieht, daß sie was unternehmen muß, würde ich sie auch anzeigen!
Gerade wenn man einen Hund neu hat, und die Vorgeschichte vielleicht auch nicht kennt, ist es mehr als nur angebracht den Hund nicht von der Leine zu lassen und ihn zu kontrollieren. Wie furchtbar das sowas passiert ist. Wie hat die Frau denn nachher reagiert?
Liebe Grüße! Verena

schulz
18.10.2005, 10:02
Es wäre für mich das Schlimmste was passieren könnte, wenn mein Hund von einen Anderen totgebissen würde.

Ich Selbst habe meine Hündin mit 13 Jahren wegen Alterskrebs verloren und weiss, was das Bedeutet. Bei den Krebs konnte man nichts mehr machen, aber es ist schon ein Unterschied, wie das Tier umkommt.

Da ich selbst einen großes Hund habe, kann ich diese Frau nicht verstehen. Habe ich das Tier auch noch neu aus dem Tierheim, muß ich doch wenigsten Erkennen können, wie der Hund "tickt". Nicht, das er was dafür könnte, denn er weiss es nicht besser....

Ich lasse meine Hündin Grundsätzlich nicht mit kleinen Hunden Spielen, denn wenn sie spielt, dann auch richtig und da stimmt das Größenverhältnis einfach nicht. Schnell können sich die Kleinen, wenn auch ungewollt, verletzen und damit könnte ich nicht leben. Es giebt 1 kleine Terrierhündin mit dem meine Luri spielt und da ist sie ganz vorsichtig. Ansonnsten lasse ich sie nur mit "Stabielen" Hunden spielen.

Der Schäferhund sollte auf jeden Fall an den Maulkorb gewöhnt werden, damit soetwas nie wieder vorkommt. Hat der Hund erstmal zugebissen und hatte Erfolg, wird er es wieder machen, wenn man nicht mit dem Tier profesionelle Hilfe in Anspruch nimmt....

Ich kann verstehen, daß die Hundebesitzer von kleinen Hunden einen Bogen um uns schlagen, denn man sieht ja, was geschehen kann. Mein Hund hat die Größe sich zu wehren, aber ein Kleiner.... Null Chance.:0(
Trösten kann ich dich wohl nicht, doch glaube mir, es giebt noch Menschen die sich um ihren Hund kümmern und solche Fehlverhalten erkennen können.
Mein Hund hätte in so einen Fall Maulkorbpflicht und Leinenzwang.

Tschüß, ich leide mit dir :0( :0( :0( :0( :0(
Petra und Luri

Cherry
18.10.2005, 11:22
Hi!
Tut mir wirklich leid für Basti!
Vor 3 Tagen ist das gleiche bei uns in der Siedlung passiert. Ein Wachhund von der Firma neben uns ist weggelaufen und hat sich sofort den erstbesten Hund geschnappt. Leider war sie etwa so groß wie Basti und der andere war ein Schäferhund.
Rede bitte nochmal mit der Besitzerin. Wenn sie einsichtig ist und den Hund so halten kann,dass sowas niemals mehr passiert würde ich sie nicht anzeigen. Setzt euch doch vielleicht auch mal mit dem Tierheim in Verbindung? Vielleicht können die helfen.
Aber wenn die Frau nicht einsichtig ist, zeig sie bitte an! Für alle anderen Hunde ist es das beste und wer weiß, vielleicht dreht sie auch mal durch und greift einen Menschen an?
Wir haben die Firma übrigens angezeigt, denn ein Wachhund sollte erstens auf dem Gelände bleiben und zweitens darf er nicht beißen,egal was ist. Der Besitzer hat nur gelächelt...:mad:

Kokosch
18.10.2005, 11:45
Hallo Du Ärmste,

mit tut es auch sehr leid um Deinen Basti. Ist mit Sicherheit auch schwierig, weil Du Dich nciht auf den Tod einstellen konntest.

Ich würde der Schäferhund-Besitzerin Bedingungen stellen. Sie soll mit ihrem Hund zur Hundeschule und einen Maulkorb tragen lassen. Wenn sie es nciht tut, zeigst Du sie an. Ist ein bißchen Erpressung, aber nur so kannst Du was sinnvolles tun. Es kann nicht angehe, dass man sich einen Problemhund aus dem Tierheim holt und sich dann nicht auch therapeuthisch mit ihm beschäftigt. Gerade ein Schäferhund. Meiner ist auch von einem gebissen worden und ich habe die beiden auch nicht auseinanderbekommmen. Das war schrecklich und nicht halb so schlimm wie bei dir jetzt aber ich kann mitfühlen.

Virtuelle Umarmung
:0(
Nicole

Topsy
18.10.2005, 14:18
Die Besitzerin der Schäferhündin meinte, daß sie diese erst vor kurzer Zeit aus einem TH geholt hat, und daß die Hündin schon öfter andere Hunde angegriffen hat, aber niemals mit tödlichen Folgen.
Hallo,
ich glaube, manche haben den Thread nicht richtig gelesen
:sn:
Da steht doch deutlich, dass die Besitzerin selbst gesagt hat, dass dieser Hund schon andere angefallen hat und trotzdem hat sie den Hund nicht angeleint. Was nutzt da noch Reden, wenn ihr die anderen Angriffe nicht schon deutlich gemacht haben, dass der Hund angleint gehört. Passieren kann immer was, denn Hunde sind nun einmal Hunde, aber wenn ich dann hören würde, "mein Hund hat schon öfter angegriffen" und er läuft dann immer noch ohne Leine... Sorry, das würde mich sooo wütend machen und da würde ich nur noch mit Behörden reden. Wenn ein auffälliger Hund erst dann angeleint wird, nachdem er jemanden totgebissen hat, dann ist diese Frau zu dumm um überhaupt einen Hund zu führen...

Allerdings sehe ich das anders, wenn ein unauffälliger Hund plötzlich austickt. Wenn so was passiert und der Halter dann Einsicht zeigt, würde ich von einer Anzeige auch erst einmal Abstand nehmen, aber hier liegt der Fall wohl anders.
Man muss auch mal an die Kinder denken, die durch so einen gestörten Hund evtl. gefährdet sind, daran hat diese Frau leider auch nicht gedacht... Im übrigen ist dieser Fall mal wieder ein Fressen für jeden Hundefeind und schon allein das ärgert mich :mad:

Liebe Regina,

es tut mir schrecklich leid, dass Du so was erlebt hast. Auch ich habe vor kurzem meine Hündin verloren, allerdings durch Krankheit. Ich hoffe, dass Du irgendwann den Schmerz überwindest. Meine Meinung: Ich würde zum Schutz von Kindern und anderen Hunden diese Frau anzeigen. Das ist leider das Einzige was Du tun kannst, dafür zu sorgen, dass dieser Hund nicht mehr beißt!

Liebe Grüße

Elke

Kokosch
18.10.2005, 14:41
ch würde zum Schutz von Kindern und anderen Hunden diese Frau anzeigen. Das ist leider das Einzige was Du tun kannst, dafür zu sorgen, dass dieser Hund nicht mehr beißt!
[/B]

und was wird das bringen? dass der hund eingeschläfert wird! mehr doch nicht, und der hund kann am allerwenigsten dafür, es liegt immer am Halter und dem was der Hund zuvor erlebt hat. Mit der entsprechenden fachmännischen Begleitung, kann das auch wieder ein friedfertiger Hund werden. Nicht aber, wenn ihr die Behörden den Hund wieder abnehmen, er kommt zurück ins Tierheim und es geht von vorne los, neuer Besitzer, Hund beißt...

hanser
18.10.2005, 14:44
Liebe Regina,
der alptraum eines jeden liebevollen hundebesitzers. es tut mir ganz doll leid um basti.
die frau ist wohl sehr verantwortungslos, wenn sie sagt es sei schon öfter vorgekommen, dass die hündin beißt. solch eine hündin braucht erst einmal eine therapie in einer hundeschule oder eine einzelausbildung. außerdem sollte sie sich bevor sie frei rumläuft erst einmal an ihr frauchen gewöhnen (kommandos und kommen lernen). Das Frauchen sollte die macken der hündin kennen um verantwortungsbewust maßnahmen zu ergreifen (leine und/oder Maulkorb). Viele laien holen sich hunde aus einem tierheim ohne signale und hundesprache und gebärden zu kennen und ohne sich gedanken, um ihre umweld zumachen. ein hund ist kein netter gegenstand und auch keine sinnvolle freizeitbeschäftigung oder hobby man kann oder muß die verantwortung ernst nehmen und konsquenzen tragen. rede mit ihr und schätzte selbst ab, was du nun tust, allerdings wenn sie nichts investieren will oder kann, würde ich sie anzeigen, denn dann sollte sie das tier lieber in geschulte hände geben. wenn so was mehrmals passiert, stellt es sich auch durch leine und maulkorb nicht ab sondern nur durch training, gedult, liebe und enge bindung zum herrchen und dessen erfahrungen damit.
das bringt basti auch nicht zurück, oder? was tust du jetzt? bin auf deine antwort gespannt und auch auf deine konsequenz.
viele grüße :?:

Topsy
18.10.2005, 15:11
Das ist mir schon klar, dass der Hund nicht schuld ist, sondern die Menschen, die das aus ihm gemacht haben. Allerdings, das kann jetzt etwas weit hergeholt sein, kann der Hund auch krank sein und deshalb beißen. Ich denke, erst einmal steht das TH in der Verantwortung, die diesen Hund wohl in die falschen Hände vermittelt haben. Wobei ich nicht beurteilen kann, wie die Gespräche zwischen der Frau und dem TH abliefen. Es kann auch sein, dass das TH froh war, diesen Hund los zu sein, keine Ahnung. Ich persönlich, würde mich mit dem zuständigen TH in Verbindung setzen und mal nachfragen, denn vielleicht wurde der Frau gesagt, sie soll den Hund nur angeleint führen und dass er professionelles Training braucht.
Aber trotzdem verstehe ich nicht, wie diese Frau so dumm sein konnte und nach dem ersten Angriff den Hund immer noch frei laufen ließ. Sorry, aber der Hund gehört der Frau entzogen, denn so ein Verhalten ist unverantwortlich und ich möchte Euch mal hören, wenn Euer Hund getötet wird und ein Mensch daneben steht und das von sich gibt, was diese Frau von sich gegeben hat... Ich denke nicht, dass Ihr dann an das arme Hundi denkt, das doch nichts dafür kann...

LG

Elke

Jacqueline1705
18.10.2005, 21:30
Hallo Regina!

Mensch, ich kann dir gar nicht sagen, wie Leid du mir tust! Das ist das schlimmste, was ich mir vorstellen kann. Du musstest dabei zusehen... :0( Du Arme!
Zu dem, was die anderen hier schreiben: Ich finde es sehr schwierig dazu etwas zu sagen. Einerseits, würde ich auch empfehlen, die Frau anzuzeigen, andererseits würde ich auch versuchen vorher noch mit ihr zu reden. Aber das kannst nur du am besten entscheiden. Weil du die Frau ja nun als einzige von uns "kennst" und weißt, wie sie sich verhält. Wenn sie sich verantwortungslos verhält, wie ja schon geschrieben, dann muss dagegen etwas unternommen werden. Denn so hart es klingt, wenn ein Hund einmal Blut geleckt hat... den Rest kennt ihr ja. Es kann auch immer wieder passieren, und sogar bei Kindern.
Ich weiß, dass es dir jetzt im Moment wenig hilft und dir nichts von deiner Trauer um deinen kleinen Süßen nimmt.
Aber versuche trotzdem etwas dagegen zu unternehmen. Sonst kann vielleicht bald noch etwas schlimmeres passieren.

Liebe, traurige Grüße
Jacqueline :cu:

Pascha
18.10.2005, 21:40
Hallo, zunächst erst einmal vielen Dank für Eure Antworten und Eure Anteinahme. Ich war heute nochmals bei der Frau, sie lehnt es total ab, daß die Hündin mit Maulkorb läuft, sagt, dadurch würde die Hündin noch aggressiver. Sie sagt, daß sie bis vor ein paar Wochen mit der Hündin in einer Hundeschule war, aber diese dann abgebrochen hat, weil dies nichts gebracht hat. Da sie mir auch nicht wirklich glaubhaft gemacht hat, daß sie die Hündin nicht mehr frei laufen läßt, bin ich anschließend zum Ordnungsamt und habe den Vorfall dort gemeldet. Bekannt war die Frau nicht, allerdiings hat die Frau den Hund nicht angemeldet ( Hundesteuer ).
Liebe Grüße Regina

Topsy
19.10.2005, 10:07
Hallo,

das kann doch jetzt echt nicht wahr sein :mad: Hundeschule bringt nichts... Einen Maulkorb, nein, das geht doch auch nicht... Frei umherlaufen lassen, das geht :mad: :sn: Gar nicht auszudenken, wenn ein Kind mit seinem Hund unterwegs gewesen wäre :eek: Hauptsache aber, dem/diesem Hund passiert nichts. Sorry, aber so was habe ich mir fast gedacht. Wer so fahrlässig handelt, von dem ist auch nichts zu erwarten, erst recht kein Verstand und Einsicht schon gar nicht.

Ich kann Dir nur raten, Dich auch mit dem TH in Verbindung zu setzen und bleib an der Sache dran, denn Ämter schlurren manchmal etwas. Das Veterinäramt würde ich auch verständingen. Gar nicht auszudenken, wenn noch mehr passiert. Es tut mir unendlich leid um Deinen kleinen Dackel und ich fühle mit Dir. Toll, dass Du versucht hast, mit der Frau zu sprechen. Ganz ehrlich, ich hätte das nicht gekonnt...

Liebe Grüße

Elke

Kokosch
19.10.2005, 12:54
kann mich jetzt nur noch anschließen. finde es auch toll, dass du versucht hast mit ihr zu sprechen. so viel unverständnis kann ich nicht begreifen. eine hundeschule soll nichts bringen?? klar, wenn man nicht dran bleibt und weiter übt. die erziehungsarbeit muss die frau schon selbst leisten. dass sie das nicht einsieht nach dem zwischenfall unglaublich :0(

LG
Nicole

SchwipSchwap
19.10.2005, 17:41
Tut mir leid das zusagen, aber es wäre vllt besser wenn der Hund zurück ins Tierheim kommt, von der Frau weg, und zu neuen besitzern, die wirklich versuchen den hund unter kontrolle zu bringen! Aber echt super das du versucht hast mit ihr zureden!!! Echt super! Auch wenn es nicht wirklich was gebrahct hat, manchmal is es besser erst mit den zureden, manche leute sind einsichtig, manche jedoch wie in diesem fall nicht, dann muss man weitere maßnahmen einführen!
Auch wenn du deinen Basti nicht wieder kriegst, die Frau wird jetzt erst mal strafe zahlen müssen...

lotharingia
21.10.2005, 09:35
Das ist ja alles ganz furchtbar. Tut mir wirklich Leid für dich. :( Ich kann diese Frau gar nicht verstehen. Findet sie das denn OK, daß ihr Hund andere beißt und sogar tötet? Würde sie es auch OK finden, wenn ein anderer Hund ihren totbeißen würde? Wenn sie Rüden anfällt, wird sie bestimmt einen finden, der ihr Meister ist. Aber vielleicht macht sie das nur mit Exemplaren, die sich nicht wehren können. Einen solchen Hund darf man einfach nicht frei laufen lassen. Wew weiß, warum der Hund das macht, aber jeder verantwortungsvolle Hundebesitzer tut doch alles, um ein solches verhalten zu verhndern.

Das einzig positive an der ganzen Sache ist, daß die Frau dir ihre Adresse gegeben hat. Meine Hündin wurde 2 Mal vom gleichen Hund angefallen und der Herr weigerte sich, mir seine Personalien zu geben. Auch ich habe ihn angezeigt (unbekannt), weil auch dieser Hund einen kleinen und weniger robusten Hund als meine Buffy schlichtweg getötet hätte (die Buffy ist 48 cm, 20 Kilo, ein Whippet z.B. wäre sofort tot gewesen) Es belibt ja schließlcih die Frage offen - beißen die nur Hunde? (Resultat davon war, daß ich 60 Euro Strafe bezahlen mußte, da mein Hund während Vorfall nicht angeleint war - dem anderen passierte nchts und er beißt vermutlich nach wie vor zu. Der Herr im Ordungsamt war sogar sehr unfreundlich zu mir, und meinte, ich hätte den Besitzer verfolgen sollen!).

Ich verstehe in deinem Fall weder das Tierheim noch sonstwas. Vielleicht wußten die ja nicht, daß der Hund so ist, was ich mir aber bei dem Verhalten nicht vorstellen kann. Jedenfalls ist diese Frau unfähig den Hund zu führen. Sie gefähret damit das Leben anderer Tiere und schadet dem normalen Hundehalter und auch dem Schäferhund an sich. Wenn du weißt, welches Tierheim das war, kannst du den Vorfall ja denen melden. Jedenfalls solltest du darüber nachdenken, den Tierschutz einzuschalten, denn das Halten dieses Hundes von dieser Frau hilft keinem., am wenigsten dem Hund. Wenn das so weiter geht, wird der Hund ja sowieso früher oder später eingeschläfert. Du kannst den Vorfall übrigens auch bei der Polizei melden, denn das ist "Sachbeschädigung" (würde ich aber erfahrungsgemäß nur machen, wenn dein Hund angeleint war oder dort frei laufen durfte, es sei denn Du willst die 60 Euro Strafe bezahlen). Ich weiß das kommt einem lächerlich vor, wenn man ein geliebtes Tier verloren hat, aber es geht ja hauptsächlich darum, daß es nicht wieder passieren darf.

Ich weiß wirklich nicht, was ich dir sagen soll, denn es ist so furchtbar. Nur eins, nachdem meine Hündin das zweite Mal vom selben Rüden gefährlich vermöbelt wurde, habe ich mir einen Elektroschocker gekauft. Wenn sowas noch mal passiert, werde ich ihn verwenden. Auch habe ich jetzt zwei HUnde, denn ich bin der Meinung, daß die Besitzer solcher HUnde eher ihren eigenen HUnd unter Kontrolle bekommen, wenn die Gefahr besteht, daß auch ihrem was passiert. Jedenfalls würde ich dir raten, solltest du noch einen HUnd nehmen, vorbeugend Pfefferspray oder E-schocker in die Handtasche zu legen. Ich weiß es hört sich extrem an und ich würde es auch nur im äußersten Notfall benutzen, aber dann kann es eventuell einem Hund das Leben retten.

Manu G.
21.10.2005, 10:08
Hallo

also das mit deinem Basti ist ja absolut furchtbar :0( :0(

Und toll, daß du versucht hast, mit der Frau zu sprechen.
Allerdings bei soviel Uneinsicht kann ich nur sagen: Der Hund gehört weggenommen!!!
Es ist vorprogrammiert, daß weiterhin was passiert.

Was ich nicht verstehen kann:
Wie kann ein TH einer Person einen Hund vermitteln, der so aggressiv gegen andere reagiert?
Mir kann keiner erzählen, daß die das nicht gewußt haben !!!!!
Das hat die Hündin mit Sicherheit nicht erst jetzt gezeigt !

Speedy1606
22.10.2005, 18:07
Hallo Regina!
Es tut mir furchtbar leid, was mir Basti passiert ist. Du hast dich meiner Meinung nach absolut richtig Verhalten. Leider müssen wieder einmal andere (du, Basti und der Hund der anderen Dame) darunter leiden, dass solche Vollidioten wie diese Person rumlaufen!
Mein Hund reagiert auch manchmal agressiv, allerdings aus Angst und macht sofort einen Rückzieher, wenn man auf sie zugeht. Als verantwortungsbewusster Hundbesitzer sorgt man aber dafür, die Gefahr so gering wie möglich zu halten, indem man den Hund anleint, wenn nötig mit Maulkorb. Mittlerweile gibt es doch wirklich genug Möglichkeiten, einem Hund auch ohne ihn freilaufen zu lassen, Freiraum zu geben (z.B. über 10m Leinen)!!!
Du hast die Richtige Konsequenz gezogen, indem du eine uneinsichtige Person angezeigt hast! Man könnte meinen, Leute, die sich einen Hund aus dem Tierheim holen, machen sich ein bisschen Gedanken um das was sie tun, aber wie man sieht...

Laß die Trauer in deinem Herzen zu, dass ist wichtig und Basti hat sie auch verdient. Es wird auch wieder eine andere Zeit kommen...

Ich drücke dich
Sandra

Paula2002
23.10.2005, 13:58
Das ist ja wirklich schrecklich.

Wie kann ein Tierheim einen so gefährlichen Hund rausrücken?

Also irgendwie habe ich so das Gefühl, dass die Angriffe von Schäferhunden immer mehr werden. Bei uns haben auch schon viele Hundebesitzer schleche Erfahrungen mit solchen Hunden gemacht (mich mit einbezogen).
Das soll jetzt kein Vorwurf an euch Schäferhundbesitzer sein!
Schließlich gibt es ja auch verantwortungsvolle Menschen.

Auf jeden Fall würd ich die Frau anzeigen.

Es müssten viel mehr Regelungen geschaffen werden, dass auch endlich mal die Hunde vor Übergriffen geschützt werden.
Aber Vater Staat kümmert sich ja einen Dreck drum. Vielen Dank auch.

Manu G.
24.10.2005, 07:14
Nur mal ein Beispiel:

Ich selbst besitze 2 Schäferhunde. Gestern morgen war ich mit beiden Hunden spazieren. Meine beiden sind an der Leine, wenn das Gelände unterübersichtlich wird.

Mir kam ein Mann mit einem Border-Collie entgegen-frei-.
Nix einzuwenden. Bin zur Seite, da der Collie schon sehr in unsere Richtung starrte und legte meine beiden auf Platz ab.
Der Mann ging mit seinem frei laufenden Hund im Abstand von ca. 2-3 Metern an uns vorbei. Als sie fast an uns vorbei waren, ging der Border mit Geschrei und Radau auf meine los.

Ich hab meine Gott sei Dank im Griff aber ich muß ehrlich sagen, so aggressiv wie sich der Hund gezeigt hat, würde ich nicht die Hand ins Feuer legen, wenn sie zu nahe hergekommen wäre.

Nur mal ein Beispiel, daß es nicht immer die grossen Hunde sind, die sich beisswütig aufführen.

Manu G.
24.10.2005, 07:34
Ach ja, ich vergaß:

Das ist leider nicht zum ersten Mal vorgekommen, daß wir von kleineren Hunden angemacht wurden.

:confused:

schelle
24.10.2005, 09:40
Liebe Manu,

du hast zwar recht - das ist nicht schön und passiert mir auch mehr als genug. Jedoch ist n Border Collie nun nicht wirklich ein "kleiner Hund"...

Ich würde das nicht so pauschalieren. Es ist vollkommen egal, ob groß oder klein - es darf nicht sein, dass so etwas wie mit Basti passiert.

Und das es unter Hundehalter immer wieder zu Streß kommt, weil einer seinen Hund eben unter Kontrolle hat und der andere nicht, ist auch nix neues, aber eben nicht auf die Größe der Tiere zurückzuführen!

Schönen Tag euch. :cu:

lotharingia
24.10.2005, 10:06
Hallo Schelle,

da stimme ich dir voll zu. Es ist nur leider so, daß grosse Hunde eben gefährlicher sind. Wenn ein kleiner Hund einen großen beißt, kann nicht so viel passieren, andersrum ist aber ruckzuck Feierabend. Deshalb kann ich nicht verstehen, wieso einige Leute agressive kleine Hund haben und es nicht für nötig halten, sie daran zu hindern größere zu provozieren. Jeder Hundebesitzer sollte sein bestes tun um agressives oder provozierendes Verhalten seiner Hunde zu unterbinden, egal wie groß oder welcher Rasse, denn in der Tat kann jeder Hund solches Verhalten vorzeigen.

Paula,

Das Problem mit den Schäferhunden liegt meiner Meinung nach daran, daß es sehr viele von ihnen gibt (Zeitungen sind immer voll von Schäferhund Welpen, Tierheim von erwachsenen Exemplaren) und diese eben sehr oft nicht artgerecht gehalten werden oder als Wachhund usw misbraucht werden (man muß wohl schon ein gutes Hundeveständniß haben, um dem Hund klarzumachen, daß er zuhause das Grundstück bewachen soll, draßen aber dann lieb zu sein hat usw). Leider zählt der Schäferhund auch zu den Rassen, die von den Besitzern sinnlos und verantwortungslos "scharf" gemacht werden. Das liegt absolut nicht an diesen sehr intelligenten Hunden, sondern an den Menschen. Ich persönlich habe noch nie einen agressiven frei laufenden Schäferhund getroffen. Darüberhinaus muß man, wenn ich mich recht erinnere, mit einem Schäfi die Schutzhundprüfung machen, um mit ihm züchten zu dürfen. Eventuell sind so einige mit diesem Vorhaben überfordert oder gehen es falsch an und machen ihren Hund damit nur agressiv. Nun, und so weiter. Es gibt bei jeder Hundeart verantwortungsvolle Besitzer aber eben auch Dilettanten und diejenigen, die ihren Hund verwenden, um persönliche Defizite zu kompensieren.

Übrigens denke ich auch, daß es OK ist wenn so ein gefährliches Tier richtig gehalten wird. Es gibt durchaus Leute, die verantwortungsvoll mit solchen Exemplaren umgehen können. Was hier schief gelaufen ist, wer weiß? Eventuell hat die Dame das Tierheim angelogen, oder sie wollen alle Hunde so schnell wie möglich vermitteln, was ja auch vorkommt. Jedoch wem das zugute kommt bleibt ein großes Rätsel.

Paula2002
24.10.2005, 14:47
Hallöchen lotharingia,

so hab ich es ja auch gemeint.
(Siehe mein Beitrag mit Zeit und Geld").
Schriftlich kommt alles halt ein wenig anders rüber.

Auch ich finde es nicht richtig, wie viele immer sagen, "Ja, die kleinen Hunde sind doch selber schuld, wenn sie von großen angegriffen werden!".
Bei uns wohnen u.a. 3 Schäferhunde, die schon mehrere kleine Hunde ohne Anlass angegriffen haben (meinen mit einbezogen). Aber wenn ich dann die Besitzer sehe, wie sie versuchen diesen "Zwischenfall" zu klären, möchte meine Faust am liebsten in ihr Gesicht wandern.
"Ach hör doch auf, Aus!" oder "Ich weiß doch auch nicht was ich machen soll."
Alle Hunde, egal ob groß oder klein, gehören einfach in verantwortungsvolle Hände.
Aber viele haben dazu einfach zu wenig Gehirn.
:man:
Schöne Grüße an alle

Manu G.
24.10.2005, 16:12
@Paula

das ist vollkommen richtig, nicht die Hunde, die Leute sind das Problem. :wd: :wd: :wd:

Ich weiß leider zu genüge, wie ärgerlich und lästig ein ungezogener Hund sein kann, werde oft genug damit konfrontiert :mad:
Ich besitze selbst seit über 20 Jahren Schäferhunde und hatte noch nie Probleme.
Es gehört einfach bei jeder Rasse Autorität dazu, sonst funktioniert es nicht !!!!

Aber wie du schon sehr passend geschrieben hast, das Gehirn gehört nun mal dazu.

LG Manu

Nara
28.10.2005, 06:40
Hallo

Ich habe das ganze jetzt einigermaßen verfolgt..
Und es ist immer wieder schlimm,das soetwas passieren muß..
Ich gehöre auch zu den Leuten die zwei groeß Hund(DSH)haben,meine beiden kommen kaum in Kontakt,(von mir aus)mit kleineren Hunden..
Weil es wirklich passieren kann,das einer dabei getötet wird..
Hunde machen so etwas meist nicht mit Absicht..
Aber was bei einem gleich großen Hund als Rüge gilt,kann bei einem kleinen tötlich sein..
Ich denke das sollte man weder als Kleinehunde noch Großhundebesitzer vergessen..
Das mit dem Pfefferspray finde ich eine gute Idee..
SChade das es überhaupt soweit kommen muß..
Diese Faru mit ihrem Hund kann ich überhaupt nicht verstehen,solche Hunde gehören an die Leine,und in Verantwortungsbewußten Händen..

Andersrum kenne ich es leider auch zu gut,und kann das was Manu sagt nur bestätigen..
Wie Verhalte ich mich als Großhundebesitzer,wenn ein kleiner sich mal wieder in die Beine unserer Hündin fest beißt??
Lasse ich es zu das die Hündin sich wehrt,könnte es sehr schlimm für den kleinen enden..

Warum geht denn nicht etwas mehr Rücksichtnahme??

Sorry jetzt habe ich fast den Anlaß des schreiben vergessen..
Es tut mir mit deinem Dackel sehr leid,ich kann diese Frau und andere dieser Art Menschen einfach nicht verstehen..
Für dich muß es schrecklich gewesen sein..


SChöne grüße

Topsy
28.10.2005, 08:38
Ich gehöre auch zu den Leuten die zwei groeß Hund(DSH)haben,meine beiden kommen kaum in Kontakt,(von mir aus)mit kleineren Hunden..
Hallo Nara,

genau das ist das Problem, dass große Hunde kaum Kontakt mit Kleinen haben. In einer Welpenspielstunde lernen Hunde mit den verschiedenen Größen umzugehen. Ich kenne DSH, die sehr gut mit kleinen Hunden zurecht kommen und umgekehrt. Sorry, aber meistens sind es doch die Halter mit den DSH die sich komisch verhalten und auch noch dumme Sprüche von sich geben, wenn sie mit ihrem, ach doch so deutschen Hund, an einem vorbei gehen. Ich hatte früher selbst eine DSH-Mixhündin und nie wäre mir eingefallen, sie nicht an kleine Hunde zu lassen. Im Gegenteil meine Julia hat toll mit Kleinen gespielt, denn sie hatte es als Welpe schon gelernt. Übrigens, beißen nicht alle kleinen Hunde in die Beine und der Dackel um den es hier geht, hat es wohl auch nicht getan. Jeder sollte seinen Hund wenigestens einigermaßen einschätzen können und wenn man meint, es könnte was passieren getrennte Wege gehen, aber gut sozialisierte Hunde beißen sich nicht, auch wenn sie unterschiedlich groß sind... Übrigens haben wir einen Verein für DSH in der Nachbarschaft, was da abgeht... da wundert mich nichts mehr... Überhaupt halte ich persönlich die Schutzhundeausbildung für einen privat gehaltenen Hund für unmöglich...

Liebe Grüße

Elke :cu:

lotharingia
28.10.2005, 11:54
Hallo,

Also unser schäfi MIschling darf auch zu allen und lässt sich sogar von den ganz winzigen unterbuttern. Ich würde ihn nicht an kleine lassen, wenn ich nicht wüsste, daß er damit umgehen kann. Natürlich beißen nicht allen kleinen Hunde die großen ins Bein. Trotzdem sollten auch die Halter von kleinen Hunden, die das tun, dran denken, daß eventuell nicht jeder große glücklich darauf reagiert. Keine meiner Hunde wurde je von einem kleinen ins Bein oder sonstwo hin gebissen.

Ich halte auch nichts von der Schutzhund-Prüfung im privaten Bereich., obwohl es gewiß einige gibt, die damit umgehen können, denke ich daß das tatsächlich nicht immer der Fall ist und zu Problemen führt.

Nara
28.10.2005, 15:36
Hallo

Wer sagt denn das meine Hunde nicht Sozialisiert wurden??
Beide gingen in Welpengruppen,Erziehungskurse, und mein Rüde weiter zum THS...
Trotzdem lasse ich sie nicht zu jedem Hund..
Wenn du richtig gelesen hättest,hättest du gelesen,das nicht mein Hund einen anderen in der SChnute hatte,nein sondern unsere Hündin von einem Jacki in die Beine gebissen wurde..
Was soll unser Hund machen ruhig halten sich beißen lassen??
Ja ich lasse meine Hunde beißen..Meine dürfen sich bei kleinen nicht wehren und wenn ich ihnen die Vorderbeine hoch ziehe,was auch schon vorgekommen ist..

Jeder sollte seinen Hunde am besten kennen,und lieber ich lasse keinen Unfall zu als wenn hinterher etwas passiert..
Fakt ist nun mal,das ein großer Hund einen kleinen Totbeißen kann..
Und da liegt meine Verantwortung..

Übrigens von SChutzdienst habe ich nciths geschrieben..
Meine beiden werden auch auf dem Hundeplatz geführt..Mein Rüde im Stöbern,Agy und sonstiges was ihm Spaß macht..
Die Hündin wird zur Bh vorbereitet,und darf sich dann auf Fährten Konzentrieren,weil sie eine super NAse hat..
Das ist Kopfarbeit die genug Auslastet..



Gruß

Topsy
28.10.2005, 16:17
Hallo Nara,

mit der Schutzhundeausbildung waren nicht Deine Hunde gemeint, das meinte ich mehr allgemein. Ich finde es gut, wenn Du mit Deinen Hunden arbeitest, ohne sie gleich zu drillen wie auf einem Kasernenhof. Allerdings werden noch sehr viele DSH "auf den Mann" abgerichtet. Nein, ich finde es nicht richtig, wenn kleine Hunde schnappen, auch die Kleinen gehören erzogen. Leider meinen einige Halter kleiner Hunde, dass die Zwerge keine Erziehung brauchen :mad: :sn: Ein großer Hund kann seine Kraft aber gut einschätzen und ich kenne große Hunde, die solche Giftzwerge einfach umwerfen oder kurz schnappen, ohne zu verletzen. Meistens ziehen die Kleinen dann ängstlich davon. Auch ich lasse meine Zwerg nicht an jeden Hund, sondern sehe mir erst die Besitzer an, das ist meistens sehr aussagekräftig. Dazu kommt und das wird meistens unterschätzt, dass ein großer Hund mit seinem Gewicht und den großen Pfoten durchaus den Rücken eines kleinen Hundes verletzten kann. Kleine Hunde merken, wenn ein Großer wild auf sie zukommt und warnt dann durch bellen und schnappen, das ist seine Art zu zeigen, sei vorsichtig mit mir. Wie schon gesagt, oft verstehen sich die Großen mit den Kleinen gut, wenn sie richtig sozialisiert und erzogen wurden.

LG

Elke :cu:

Paula2002
28.10.2005, 16:39
Also erstmal muss ich fragen, "GEHT DAS GESTREITE SCHON WIEDER LOS?":D

Wie geht es eigentlich unserer betroffenen Hundemutti???:?: Hat sich da schon etwas getan?

Nachdem 2 Schäferhunde (zu unterschiedlichen Zeiten) versucht hatten, meine Kleene zu beißen, nehme ich jetzt auch immer Abstand.

Hätte ichl meine kleine Püppi nicht schnell hochgerissen und mich umgedreht, wer weiß, was passiert wäre.
Als der Besitzer dann seinen Hund zu sich rief und ich sah, wie der Hund zu seinem Herrchen "kroch", war mir alles klar.

Wir haben in unserer Stadt auch einen Gebrauchshundeverein.
Wenn ich sehe, wie die dort mit den Hunden umgehen, wird mir schlecht.
Die kloppen ja richtig mit Gummiknüppeln auf die Hunde ein.
Ist denn das "normal"?

In unserer Nachbarschaft wohnt eine Familie mit einem Altdeutschen Schäferhund.
Wo der noch klein war, konnten unsere beiden noch zusammen spielen.
Das Mädchen meinte immer, ach ich glaub nicht, dass mein Hund mal beißt.
Und nicht mal ein Jahr später, möchte ihr keiner mehr begegnen, weil sie schon mehrere Hunde gebissen hat.

Also verstehe ich auch die Großhundbesitzer, wenn sie einen Bogen um uns Kleinhundbesitzer machen. Hinterher ist nämlich das Geschrei immer groß.

Liebe Grüße an alle
:cu:

Topsy
28.10.2005, 18:17
Also verstehe ich auch die Großhundbesitzer, wenn sie einen Bogen um uns Kleinhundbesitzer machen. Hinterher ist nämlich das Geschrei immer groß.
Hallo Paula,

ich habe Deinen Beitrag gelesen und verstehe in diesem Zusammenhang Deinen letzten Satz nicht. Wieso kannst Du die Halter mit großen Hunden verstehen, wenn sie einen Bogen um Leute mit kleinen Hunden machen? Etwa weil sie ihre Hunde scharf gemacht haben? Sorry, aber so verstehe ich was Du geschrieben hast... Und noch einmal, nicht alle großen Hunde beißen und nicht alle kleinen Hunde sind verzogen!!! Wenn jeder seinen Hund vernünftig halten und prägen würde, hätten wir diese Diskussion nicht.

Hier streitet sich doch niemand, wie diskutieren nur, das ist ein riesengroßer Unterschied ;)

LG

Elke :cu:

Paula2002
28.10.2005, 19:26
Hallo Topsy,

ich meinte, wenn jemand so einen Hund hat, der sich trotz aller Bemühungen nicht mit anderen Hunden versteht, dann sollte man wirklich einen Bogen machen.
Was sollte man sonst machen?
Der kleinere Hund wird immer die schlechteren Karten haben. Also sorge ich schon vor.
Jetzt verstanden?:D
Vielleicht habe ich mich erst auch falsch ausgedrückt.

Von scharf machen habe ich doch gar nichts gesagt.
Es gibt (zumindest bei uns ist das so, ich weiß ja nicht wie es bei euch ist) Hundebesitzer, die gerade mit ihren gefährlichen Hunden (und ich meine jetzt nicht nur Schäferhunde) auf andere Hundebesiter zulaufen.
Siehe den Vorfall mit dem armen Dackel.
Also ist es doch besser und vernünftiger, wenn man sich aus dem Weg geht.

Aber es gibt ja immer Idioten, die es drauf anlegen.

Schöne Grüße an alle
:cu:

Topsy
28.10.2005, 20:06
Hallo Paula,

ja, jetzt habe ich Dich verstanden :) Ich sehe es genauso, lieber die Straßenseite wechseln als es darauf anlegen, dass der Hund gebissen wird. Topsy wurde auch mal von einer SHündin in den Nacken gebissen, dabei stand Topsy ganz ruhig neben mir. Ich sehe mir die Leute und ihre Hunde genau an und kommen sie mir komisch vor, gehe ich weg. Auch ich nehme meinen Hund zur Not hoch und lege es darauf an, selbst gebissen zu werden bevor mein Hund die Zähne abbekommt, aber das mache ich nur in Ausnahmesituationen. Es gibt auch auch große Hunde, die total lieb sind und mit denen habe ich keine Probleme. Bei fremden Hunden bin ich erst einmal immer vorsichtig, denn wie Du schon geschrieben hast, die Kleinen ziehen immer den Kürzeren und ich fühle mich für meinen Hund schließlich verantwortlich... Wie ich schon schrieb, wenn ein Großer zu wild ist, ist die Verletzungsgefahr auch nicht gering.

Leider sind mir auch schon Leute begegnet die mal testen wollen, ob ihr Hund meinen angreift. Zum Glück ist mir das in 25 Jahren Hundehaltung nur selten passiert.

Liebe Grüße

Elke :cu: