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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : kein FIP - aber was dann?



cindy.glaser
14.10.2005, 18:45
Hallo!
komm gerade vom TA. Blutuntesuchung ist negativ, das heißt keine Antiköper vom FIP wurden festgestellt.
Aber was könnte es dann sein?
Er hat nur gesagt, es sein eine bakterielle Infektion, aber genaueres nicht feststellbar. Fieber leicht erhöt#ht.
Er hat ihr wieder Entwässerungsspritzen gegeben und gemeint man kann nur abwarten. Manchmal wirds wieder und manchmal gehts auch ganz schnell...
Tja - jetzt bin ich zwar froh, das es kein FIP ist,a ber weiß trozdem nicht so richtig weiter.
Jedenfalls werd ich ihr "jeden Wunsch" von den Augen ablesen und sie verwöhnen.
LG Cindy

smacks04
14.10.2005, 19:07
Ach Cindy! :( auf der einen sEite freut es mich natürlich sehr, dass es kein FIP ist, auf der anderen Seite ist natürlich jetzt diese erneute Ratlosigkeit auch wieder so nervenaufreibend für Dich und quälend fúr Deine Süsse! Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass ihr bald rausfindet, was Deine Kleine hat, und dass ihr eine geeignete Behandlungsmethode findet! :hug:

Tiborus
14.10.2005, 19:41
irgendwie komisch, dein TA (n ix für ungut..)


Ich freue mich total für euch, wenn es kein FIP ist, dann ist es auf jeden Fall mal nix sofort und unweigerlich Tödliches!!!
:wd:

Vielleicht eine Bauchfellenzündung?

Vielleicht solltest du wirklich mal den Weg in eine gute Tierklink wagen - der TA muss doch irgendeine Vorstellung davon haben, was es jetzt sein kann??:confused:

Bekommt sie denn Antibiotikum?:confused:

astrid219
14.10.2005, 20:13
War beim Blutbild den sonst nichts auffälliges zu sehen?
Ein Wert der nicht stimmt?

cindy.glaser
14.10.2005, 20:28
Hi!
Blutbild war ansonsten voll ok.
Hab auch schon überlegt ob ich nen anderen TA aufsuche oder eine TA-Klinik.
Muss ich mal suchen nach einer TAklinik hier in der Nähe.
Ich bin natürlich auch froh, dass es kein FIP ist.
Vielleicht kann ein anderer TA was sagen?
Er konnte es nicht genau sagen, was es ist. hat nur gemeint eine infektiöse bakterielle Entündung, aber bei der Flüssigkeit die sie im Bauch hat kanns auch tödlich enden. Es ist genau wie beim FIP so ne gelbe dicke Flüssigkeit. Ich habs ja gesehen wie er ihrs auchs Bauch gezogen hat.
Ich versuch mit allen Mitteln, dass sie ordentlich frisst und auch bissl aktiver wird.
LG Cindy

Tiborus
14.10.2005, 20:40
wenn es eine bakterielle Geschichte ist, müssten die Leukozyten erhöht sein???


Gelbe Flüssigkeit hört sich wirklich nach Bauchfellentzündung an oder so was..

Bekommt sie denn Antibiotikum?
Weil ohne kann sie doch gar nicht gesunden ??!!

aphrodite
14.10.2005, 22:19
Ich will dir jetzt ja keine Angst machen - aber nur weil keine Antikörper im Blut sind, muss es noch lange nicht kein FIP sein. Die Antikörper sind ja nicht gegen die mutierten Coronaviren sondern gegen die normalen, und es können zum Zeitpunkt der Blutuntersuchung auch alle Antikörper gebunden gewesen sein, das hieße, man weißt keine nach, obwohl im Körper der katze Antikörper vorhanden sind. Der einzig sichere Test, ob es FIP ist oder nicht, ist die Rivaltaprobe. Dazu braucht der TA etwas von der Flüssigkeit im Bauch und gibt es in eine Flüssigkeit, weiß nur nicht me´hr in welche. Sinkt das Punktat zu Boden, ist es FIP. Lass deinen TA diesen Test machen, damit du dir sicher sein kannst, dass es kein FIP ist. Aber am besten: such dir schnell einen anderen TA! Also, wenn zu mir mein TA sagt, man kann nur warten, er weiß nicht was es ist - also der wäre nicht mehr länger mein TA.
Ich drück dir die Daumen, dass ihr schnell rausfindet, was deiner Süßen fehlt. :tu:

cindy.glaser
15.10.2005, 09:43
Hi!
ja das mit der Flüssigkeit und dem setzen... hab ich auch gelesen.
Ich geh am Montag zu nem anderen TA. Entweder normaler TA oder in die Tierklinik.
So ists ja kein Zustand. Sie quält sich ja in gewissser Art und Weise mit dem dicken Bauch und ihrer Unbeweglichkeit und ich weiß net worans nun wirklich liegt.
Entweder man kann ihr dann helfen oder ich muss mich wirklich fürs einschläfern entscheiden, aber das will man ja net einfach so machen.
Also Mo abwarten was der andere TA sagt.
LG Cindy

smacks04
15.10.2005, 11:40
Gute Entscheidung Cindy. ich wúrde auf jeden Fall auch einen anderen TA aufsuchen! Hoffe Du hast dort mehr Erfolg!

cindy.glaser
15.10.2005, 13:28
Ja ich geh auf jeden Fall am Mo gleich zu einem anderen TA, da war ich früher schon bevor ich umgezogen bin. Da kam ich mir früher gut aufgehoben vor. Hab dann nur gewechselt, weil ich umgezogen bin und der andere dann bissl näher lag.
Mal sehen was der sagt zu der Geschichte.
Vorhin lag sie bissl in der Sonne und ich konnt sie schön kraulen. Auch ins Haus ist sie mal raus. Jetzt liegt sie wieder auf der Sofalehne wie sonst auch.
Tut mir wahnsinnig weh, sie so zu sehen. Würd ihr doch sogerne den Bauch nehmen.
Leider können Katzen ja nur indirekt sprechen.
Bis Mo kann ich nur versuchen, ihr das Leben so angenehm wie möglich zu machen.
Lg Cindy

maexchen
17.10.2005, 07:43
Hallo Cindy,

erstmal hört sich das natürlich gut an, dass kein FIP diagnostiziert wurde. Aber ich denke, es ist die einzig richtige Entscheidung, dass du heute noch zu einem anderen TA gehst. Es stimmt ja irgendetwas offensichtlich nicht und das MUSS untersucht und festgestellt werden.

Ich drücke alle Daumen, dass dein alter TA die Ursache bald findet und der kleinen Fellnase Linderung verschaffen kann.

cindy.glaser
18.10.2005, 06:51
Hi!
war gestern beim anderen TA. FIP wurde zu großer Wahrscheinlich festgstellt.
Er hat sie von vonre bis hinten untersucht - Ultraschall, EKG, Punktion. Ihr Herz, Leber sind leicht vergrößert, aber er konnte eine Erkrankung ausschließen. Auch sonst alles ok. Eiweißtest sehr hoch der punktierten Flüssigkeit und auch sonst lässt alles auf FIP schliessen. DAs der Bluttest negativ aussfällt wäre wohl keine Seltenheit.
Nun ja jetzt habe ich die Gewissheit, dass praktisch alles andere ausgeschlossen werden kann und da nur FIP bleibt.
Jetzt fragt sich nur wielange sie noch durchhält? Habt ihr ne Ahnung?
Solange es ihr noch so einigermqassen gut geht, will ich noch nicht die Entsheidung treffen sie einschläfern zu lassen. Aber sobald es schlimmer wird, lass ich es machen, wenn sie net zuvor stirbt.
LG Cindy

maexchen
18.10.2005, 07:51
Liebe Cindy,

es tut mir so schrecklich leid, dass ihr jetzt doch diese schlimme Diagnose bekommen habt!
Leider kann ich dir nicht sagen, wie die Lebenserwartung ist - ich habe glücklicherweise keine entsprechenden Erfahrungen.

Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Es ist richtig, dass du sie so lange verwöhnst, bis du merkst, dass sie sich quält. Deine Zuneigung ist jetzt alles, was du ihr geben kannst. Und sie weiß, dass du sie lieb hast!

Ich wünsche dir ganz viel Kraft!!

aphrodite
18.10.2005, 12:03
Liebe Cindy,

es tut mir schrecklich leid für dich und deine süße kleine Maus. Ich weiß, wie schrecklich es ist, wenn diese Diagnose ur Gewissheit wird. Im Februar starb unser kleiner Dari an FIP. Als man uns in der Tierklinik sagte, dass es mit größter Wahrscheinlichkeit FIP sei (bei Dari war es allerdings die trockene, also ohne Flüssigkeit im Bauchraum, deswegen konnte man die Rivaltaprobe nicht machen) - ich habe Rotz und Wasser geheult. Ich weiß nicht, wie wir aus der Klinik raus sind, es war so schrecklich, unser Mäuschen war da doch gerade erst 5 Monate alt!
Wir haben uns auch geschworen - so einfach geben wir ihn nicht auf - so lange er noch Leben will, kämpfen wir! Und so haben wir es auch gehalten. Nach der Diagnose im der Klinik sind wir zu unserem, damaligen TA, der wollte unseren süßen Mini gleich einschläfern - er hätte ja eh nicht mehr lang. Wir waren nie wieder bei diesem TA! Wir haben Mini gefüttert, weil er es selbst nicht mehr richtig konnte. Er hatte keine Schmerzen und war so kuschelig zu uns. knapp 4 Wochen, nachdem wir das erste Mal beim TA waren (eine Woche vor der endgültigen Diagnose) starb er friedlich bei uns zu hause - er shlief ein und ist nicht wieder aufgewacht. Hätte unser kleiner Schmerzen gehabt - wir wären sofort mit ihm zum TA, leiden lassen wollten wir ihn auch nicht.
Ein Jahr zuvor starb Pauli, der Coonie meiner Freundin, an FIP. Er hatte, so wie deine Süße, die feuchte Form mit der Wasseransammlung. Ihr TA riet ihr, es ihm so schön wie möglich zu machen - so lange er es will. 3 Wochen lang betütelten wir alle den lieben süßen Pauli. Dann kam der Abend, von dem uns im Nachhinein klar wurde, dass er sich von uns verabschiedet hat. An dem Abend sprang Pauli, obwohl es ihm so schwer viel, uns allen auf den Schoß und wollte Schmusen, ganz lange und ausgiebig. In der Nacht fuhren meine Freundin und ihr Mann zum Not-TA. Noch als diese Pauli das Beruhigungsmittel spritze, starb er in Luises und Peters Armen.
Ich will dir damit nur sage: beobachte deine Süße! Schau sie dir an - sie wird dir zeigen, wann es Zeit ist loszulassen. Mach es ihr so lange noch schön. Es kann nur ein paar Tage sein - oder noch fast ein Monat. Das kann man nie sagen. Schlepp sie vorher nicht unnötig zum TA, helfen kann der ihr leider nicht mehr. Und wenn ihre Zeit gekommen ist - lass sie gehen. So schwer es auch sein wird :0(

Liebe traurige Grüße

Grit
(die gerade wieder Rotz und Wasser heult, bei den Gedanken an Mini und Pauli :0( :0( :0( )

Garvin
18.10.2005, 12:41
:hug: :hug: :hug: :hug: :hug: :hug: :hug: :hug: :hug: :hug: :hug:

Es tut mir sooo leid für euch! Ich wünsche dir und deiner Kleinen, dass ihr die letzte Zeit miteinander auskosten könnt. Denk immer daran: sie weiß, dass sie nicht allein ist und du für sie sorgst. Das ist das Wichtigste!


Alles Gute,
garvin

mk75
18.10.2005, 13:14
Hallo,

FIP ist wohl eine der schlimmsten Diagnosen für ein Dosi, deshalb auch von mir eine feste Umarmung und erinnert euch an die schönen Tage, dann fällt der Abschied etwas leichter.

Ich musste dieses Jahr leider schon 5 FIP Katzen auf ihrem letzten Weg begleiten und kann dir aus diesen Erfahrungen heraus sagen, dass deine Katze es dir zeigen wird wann es soweit ist. Normalerweise dann, wenn die Katze keine Berührung mehr zulässt, da diese Krankheit zum Schluß sehr große Schmerzen verursacht und die Tiere sich dann zurück ziehen. Das merkt ein Tier meist schon einige Tage zuvor und verhält sich dann sehr anhänglich bzw. verabschiedet sich wirklich von ihrem Menschen.
Äußerliche Anzeichen sind gelbe Ohren und Augen, dies sind Vergiftungsanzeichen im Endstatium.

Ich wünsche dir und deiner Katze ganz viel Kraft und
ganz liebe traurige Grüße
Micha
und ihre graue 4er Bande

cindy.glaser
18.10.2005, 19:11
Vielen Dank für euer Mitgefühl.
Klar bin ich unendlich traurig. Aber so richtig werd ichs erst kapieren, wenn sie wirklich nicht mehr da ist.
Ich würde mir auch wünschen, dass sie friedlich einschläft ohne vorher große Schmerzen gehabt zu haben.
Im Moment gehts ihr ganz gut. Sie frisst, lässt sich stundenlang beschmusen und kommt auch zu einem... aber ansonsten liegt sie ebend viel rum. Sie ist nicht mehr so lebhaft.
Ach meine kleine. Ich hab zuvor noch nie was von der Krankheit gehört, aber wenn ich euere Beiträge so lese, sind doch viele betroffen.
So ich geh jetzt wieder zu ihr und kuschel mit ihr. Ich verwöhn sie jetzt nochmal so richtig solang sie noch bei uns ist.
LG Cindy

smacks04
18.10.2005, 19:17
:0( :0( :0( :0( :0(
Ist das alles traurig! *Heul* liebe Cindy, ganz viel Kraft für diese schweren Momente. Was für ein Rúckschlag, wo Dir der andere tA doch schon Hoffnung gemacht hatte...:0( :0( :0(
verwöhn Deine Kleine nach Kräften. Alles Gute an Euch beide! :hug: :hug: :hug:

Jeanny2611
18.10.2005, 22:15
Hallo Cindy,
vor ca.eineinhalb Jahren war ich mit meiner Sheila(inzwischen 15) bei einer TÄ weil sie ständigen Durchfall hatte.Die Ärztin machte irgendwelche Untersuchungen,die zu nichts führten.Schließlich meinte sie dann,der Durchfall läge am Alter und ich solle sie doch einschläfern lassen.
Da ich sehr an Sheila hänge,wollte ich mich damit aber nicht abfinden und habe im Dezember letztes Jahr einen anderen TA aufgesucht.Zuerst wurde ein Röntgenbild gemacht,auf dem sich dann herausstellte daß der ganze Bauchraum voll mit Flüssigkeit war,der Darm als solcher nichtmehr erkennbar und das Herz vergrößert.Schließlich wurde ein FIB-Test gemacht.Das Ergebnis fiel positiv aus.Ich war total am Ende.Sheila war damals auf 1,5 Kilo abgemagert und wirkte manchmal sehr aphatisch.Trotzdem meinte meit TA,so lange sie keine Schmerzen hätte würde er sie noch nicht einschläfern.
Er gab mir Medikamente gegen den Durchfall mit und meinte wenn wir den in Griff bekommen würden,könnten wir es noch etwas herauszögern.Zuerst half leider garnichts,Sheila ging es immer schlechter.Im Juli dieses Jahr hat sie sich dann eine Zeitlang so komisch verhalten(legte nachts ihr Köpfchen auf mein Gesicht oder in meine Hände)daß ich dachte sie wolle sich verabschieden.
Und dann ganz plötzlich,hatte sie wieder normalen Stuhlgang,nahm wieder zu(jetzt ca.3 Kilo)und fing wieder an zu spielen.Ich habe dann hier ins Forum geschrieben und mir wurde klar gemacht,daß Sheila kein FIB haben kann.
Es war ein sehr hartes Jahr für uns,ich habe viel geweint,habe erst die Tage gezählt,dann die Wochen,Monate und jetzt hoffe ich daß ich meine Sheila noch ein paar Jahre bei mir haben darf.Ich möchte dir keine falsche Hoffnung machen,aber vielleicht ist es bei deiner Mieze ja auch kein FIB.Bitte gib noch nicht auf,ich hoffe ganz doll für euch daß es eine falsche Diagnose war.(Ich bin meinem TA garnicht böse,weil ja eigentlich alles auf FIB hindeutete)
Jetzt wünsche ich euch viel Kraft und alles,alles gute!!!!!!
Ich drücke ganz fest die Daumen
Gruß Jeanny

cindy.glaser
19.10.2005, 07:04
Hallo!
Jeanny - das ist ja wirklich komisch bei deiner Mieze. Sie lebt praktisch jetzt immer noch ohne große Beschwerden? Ich glaub deinen Beitrag hab ich gelesen.
Klar macht man sich immer noch Hoffnung, weil der FIP Test in dem Sinn ja negativ war, aber beide TA bestätigten mir die Wahrscheinlichkeit von FIP und es weist ja auch alles drauf hin. Meinten aber auch solang es noch geht, soll ich sie nicht einschläfern lassen.
Man kann nur abwarten

mk75 - wie lange hat es gedauert bis die Katzen dann nicht mehr gelebt haben bzw. ihr sie eingeschläfert habt?
Es geht ja jetzt schon ca. 3 Wochen bei meiner Kleinen.

Ich lass sie auf keinen Fall einschläfern solang es ihr noch einigermassen gut geht, dafür hänge ich auch viel zu sehr an meiner kleinen.
Ich verwöhn sie ebend.

LG Cindy

mk75
19.10.2005, 09:43
Hallo Cindy,

FIP ist zum größten Teil eine Krankheit die sehr schnell zum Tode führt, allerdings gibt es auch Fälle wo sich die Zeit um einiges Verlängert, das hängt ein bischen damit zusammen, wie alt die Katze ist, wenn die Corona-Vieren mutieren.

Bei jungen Kätzchen (unter einem Jahr) geht es normalerweise sehr schnell und vom Ausbruch (Erkennung meist Fieber und Bauch) bis zum Tode bzw. dem humanen Zeitpunkt der Erlösung vergehen ca. 3 Wochen.

Bei älteren Katzen (1 bis 7 Jahren) kommt der Zeitpunkt wo es der Katze dann wirklich nicht mehr gut geht ca. 3 bis 8 Wochen nach den 1. Anzeichen von Fieber (Dauerhaft) und Wasserbauch. Sobald die Katze dauerhaft Fieber hat, kann man sagen, dass es "nicht" mehr lange gut geht. Dann sollte auch auf den richtigen Zeitpunkt der Erlösung geachtet werden, da bei der feuchten FIP das Tier wenn es nicht eingeschläftert wird, innerlich ertrinkt. Damit will ich dir jetzt aber keine Angst machen, auch wenn man es sich nicht vorstellen kann aber eine Katze hat ein sehr feines Gefühl dafür, wann der richtige Zeitpunkt ist und teil es ihrem Menschen auch mit, das hab ich bisher immer erleben können.

Bei Senioren handelt es sich meist um das Alters-FIP, diese Form der Krankheit ist weit nicht so schlimm wie bei einer jungen Katze, hier kann es durch aus sein, dass die Katze damit noch eine ganze Weile leben kann und letzt endlich gar nicht an FIP stirbt sondern an ganz normalen Altersschwächen. Ist aber nicht immer so, es kommt wirklich auf den Verlauf an.

Auch wenn die Hoffnung immer zu letzt sterben sollte und FIP oft zu schnell und fälschlicherweise vom TA benannt wird (weil einfach noch zu wenig erforscht), sollte man sich doch vor Augen halten, dass es eine Krankheit ist, die einfach zu Katzen gehört (selbst wild lebende Katzen sind betroffen).
80 bis 90% aller Katzen sind mit Coronas infiziert, das gehört zu Katzen dazu wie auch Flöhe und Zecken, bei ca. 10 % mutiert dieses Virus zum tödlichen FIP, wo gegen es bis heute wirklich kein Heilmittel gibt, einmal erkrankt kann eine Katze nicht mehr gesund werden, ledigtlich bei Senioren Katzen (ab 7 Jahren) wurde vereinzelt schon von "wundersamen" Heilungen gesprochen bzw. konnte die Krankheit irgendwie gedämmt werden und der Gesundheitszustand hat sich nicht weiter verschlechtert.
Woran das liegt kann noch keiner benennen, selbst die Forscher sind hier noch ziemlich im dunklen.
Das schlimmste was ich mit dieser Krankheit dieses Jahr erlebt habe, war der Tod 2 Kater meiner Freundin. Sie hatte für ihre zugelaufene Kätzin einen Partner gesucht, 6 Wochen nachdem er Süsse eingezogen war, verstarb er an FIP, bei ihm war der Krankheitsverlauf sehr tückisch und leider mit allen Syntomen. Eine Zeitlang danach und nach gründlicher Reiniung der Wohnung wie auch Entfernung aller Katzengegenstände zog ein 2 Kater ein, ich war mir aus 30 Jahren Katzenerfahrung sehr sicher (habe bereits vor 15 Jahren einen Kater an FIP verloren), dass einem Dosi das selbe Schicksal innerhalb kurzer Zeit 2 mal passieren kann, vor allem ist rechnerisch das Risiko nicht extrem hoch, dass man 2 Katzen an FIP innerhalb einiger Monate verliert. Leider passierte genau dies.
Trotz allem ist die Kätzin gesund und scheinbar absolut imun.
Nach Recherchen haben wir heraus gefunden, dass die Quote bei Katzen die draußen geboren bzw. sehr jung gefunden wurden wesentlich höher ist (in diesem Jahr 13 Fälle in meinem Umkreis) , wie bei Katzen die eingegliedert in der Familie aufwachsen.
Allerdings kenne ich auch Fälle wo Rassekatzenbabys an FIP gestorben sind, also ist auch das kein eindeutiger Schutz.

Es wird wohl noch eine ganz Zeit dauern bis die Wissenschaft soweit ist um wirklich sagen zu können, was FIP eigentlich wirklich ist und was man dagegen machen kann. Selbst der Übertragungsweg ist bis heute noch nicht 1000% sicher benannt.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft und auch wenn es wirklich sehr schlimm ist ein Tier an dieser Krankheit zu verlieren, deine Süsse hatte eine wunderbare Zeit bei dir und das sollte man sich immer wieder vor Augen halten.

Viele liebe Grüße
Micha
und ihre graue 4er Bande

cindy.glaser
19.10.2005, 10:39
Hi!
danke dir Mischa für die ausfürhliche Info und die lieben Worte. Ich wollte nur ungefähr wissen wielange es dauert.
Die TA waren sich beide nicht so richtig sicher und man hat ihre Unsicherheit schon in gewisser Art und Weise gespürt.
Ich habe ja auch im Internet viel darüber gelesen und bin auch darauf gestossen, dass es noch sehr unerforscht ist.

Wenn man natürlich gleich mehrere Katzen an FIP verliert, dann ist es schlimm. Meine kleine ist jetzt 3 1/2 und ich hab sie aus dem Tierheim. Man konnte mir nur zur Herkunft sagen, dass sie vom Bauernhof stammt.... Also wahrscheinlich eher anfälliger wie du das schon geschrieben hast.

Ich habe nur bissl Angst, dass ich den Zeitpunkt nicht richtig ausmachen kann, wenn sie nicht mehr will. ihr habt mir ja aber alle mitgeteilt, dass man es deutlich merkt und die Katzen einem das mitteilen.
Weil ich habe schon öfters jetzt darüber nachgedacht ob die Entscheidung richtig ist, sie am Leben zu halten. Aber ich sag mal, sie fühlt sich ja noch einigermassen udn frisst fast normal, kommt zu schmusen...
Dank euch und eurer Tipps und Infos, denk ich, dass ich die richtige Entscheidung getroffen haben, sie nicht gleich einschläfern zu lassen.
Danke für all eurer Worte. Das macht einem Mut und hilft einem, wenn man weiß, dass andere da sind und miffühlen.
LG Cindy

mk75
19.10.2005, 10:56
Du hast auf jedenfall bisher richtig gehandelt, der richtige Zeitpunkt ist noch nicht da.
Meine Freundin hat dieses Jahr das erste mal eine Katze verloren und wußte natürlich auch nicht, wann der richtige Zeitpunkt ist. Sie hat mich gefragt und ich konnte auch nur sagen, man wird es merken.
Es war genau so, Freitags kam der Süsse noch zu ihr lag die halbe Nacht gekuschelt an ihr. Samstags Abends zog er sich dann völlig zurück und hat auch gar nichts mehr gefressen, ab da blieb er nur noch liegen und versuchte weg zu gehen wenn man ihn versucht hat zu streicheln. Da wußten wir es ist soweit und sind mit dem Kleinen am Sonntag morgen zum TA.
Auch der TA versichterte uns dann, dass es der richtige Zeitpunkt ist, bis dahin waren die Schmerzen erträglich bzw. nicht sehr groß, aber da der Körper in den nächsten 24 Stunden noch extremer abgebaut hätte, wäre dies dann anders gewesen. Er hat sich auch beim TA nicht gewehrt und verstarb wärend der Narkose in unseren Armen.
Es war sehr schlimm für uns, aber wir haben den kleinen bis zum schluß begleitet und er schlief ganz friedlich ein.
Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, nimm einen guten Freund oder Freundin mit, damit du jemanden zum reden hat. Das ist ganz wichtig, denn auch wenn es natürlich ist und der Tod zum Leben einfach dazu gehört, so kommt trotzallem ein großer Schmerz und die Trauer (was auch ganz richtig ist) und damit sollte man nicht alleine sein.

Ganz liebe Grüße
Micha
und ihre graue 4er Bande

cindy.glaser
19.10.2005, 11:39
Danke Mischa nochmals für deine Worte.
Ich bin jetzt etwas beruhigter, dass ich das richtige bisher getan habe und auch noch tun werde.
Mein Lebensgefährte wird mir zur Seite stehen. Er ist fast genauso betroffen wie ich. Er wird mich dann auch begleiten und mir beistehen.
Ich bin froh, dass ich da nicht allein dastehe, weil sonst wärs ganz schlimm. Zu zweit kann man damit besser umgehen.
Er hat mich schon ganz dolle getröstet, als ich das erstemal vom TA kam.
Und jetzt wo wir am Mo bei dem anderen waren, hat er mich begleitet und wir haben uns dann auch ohne Worte verstanden als die Diagnose kam, haben uns nur in die Augen geschaut...
Danke nochmals für die Worte.
LG Cindy

aphrodite
19.10.2005, 12:28
Leider tritt FIP doch häufiger auf, als man denkt. Ich hatte bis vorigen Januar auch noch nichts von dieser Krankheit gehört, bis es eben den Main Coon meiner Freundin erwischte. Pauli war schättzungsweise 9 Jahre alt - sie haben ihn vom Tierschutz, er wurde auf einer Verkehrsinsel gefunden. Ihre anderen Katzen hat es nicht erwischt. Perser Garfield verstarb dieses Jahr mit schätzungsweise 18 Jahren - auch vom Tierschutz, die Besitzerin wollte ihn und Norweger Teddy - der lebt noch bei meiner Freundin - aus dem Fenster werfen, wenn sie nicht sofort abgeholt würden!
Unser kleiner Dari war fast 6 Monate alt, als er starb, wir haben ihn vom Züchter, ein Norweger. Seine Geschwister sind alle gesund und munter, eine seiner Schwestern lebt noch bei der Züchterin und ist ein richtiger Wildfang geworden. Ist schon schwer für mich, wenn ich sie besuche und ich sehe Devi dort rumhüpfen :( - Unser zweiter Kater Erik hat auch nix (*klopf auf Holz*).
Diese Krankheit ist so was von heimtückisch, vor allem weil so wenig darüber erforscht ist.
Hier aus dem Forum - Astrid hat es auch kurz hintereinander 2 mal erwischt. Erst starb vorigen Herbst ihr Blacky daran, dann diesen Frühling der kleine Neuzugang Pepper - ein ganz süßes Birmchen. Ihre anderen Katzen sind alle putzmunter.
Es erwischt also auch oft Rassekatzen. Die wohl eher weniger, da sie nicht so oft mit dem unmutierten Coronavirus in Kontakt kommen, da ja die meisten Rassekatzen keine Freigänger sind.

Cindy, mach dir nicht zu viele Gedanken. Geniese die Zeit, die euch noch bleibt.

Pandamum
20.10.2005, 15:41
Hallo, auch ich werde in Kürze innerhalb von nur einem halben Jahr das zweite Kätzchen an FIP verlieren, wenn nicht noch ein Wunder geschieht (und es sich doch nicht um FIP handelt).

Was mich so bestürzt ist die Tatsache, wie aus einer lebensfrohen und -hungrigen kleinen Katze, einem Wirbelwind und Sonnenschein, innerhalb von nur einer Woche ein Schatten ihrer Selbst werden kann.

Das ist schrecklich. Ich hätte diesem so wunderschönen und einzigartig liebenswerten Wesen ein langes schönes Leben bei und mit uns gewünscht... Natürlich bin ich auch traurig, weil ich sie verliere, aber vor allem weil sie ihr Leben verliert, an dem sie doch so sehr hängt.

Ich habe eine große Wut auf diese Krankheit...

mk75
20.10.2005, 15:51
Hallo Pandamum,

das tut mir sehr leid für deine Kleine und auch für dich. Ich weiß wie du dich fühlst und wie man einen fast unstillbaren Zorn auf diese Krankheit bekommen kann.
Meine Freundin und ich haben nach dem Tod der beiden Kater fast nichts anderes mehr gemacht wie im Netz geforscht und es gab auch kein anderes Thema mehr.
Leider häufen sich die Anzahl der an FIP erkranken Katzen, was mir auch von TA's bestätigt wurde.
Meiner Freundin sitzt das ganze noch so in den Gliedern, dass bis heute kein neuer Freund für ihre Kätzin eingezogen ist, da wir einfach eine Katze suchen, die nicht in die bekannten Risikogruppen gehört und das ist schon fast die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.
Leider gehört diese Krankheit zu Katzen einfach dazu, auch wenn es einfach nur Furchtbar ist, was diese Krankheit anrichtet. Ich halte es für die schlimmste aller Katzenkrankheiten und habe dadurch heute z.B. keinerlei Angst mehr vor Katzenschnupfen oder ähnlichen Viruserkrankungen, die heute erfolgreich behandelt werden können, wenn man rechtzeitig zum TA geht.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die nächsten Tage und behalte deinen Sonnenschein so in Erinnerung wie er vor dem Ausbruch war, denn so wird dein Liebling nach seiner Erlösung über die Regenbogebrücken gehen und wieder ausgelassen über die Wiese springen können, mit allen anderen die den Weg bereits gegangen sind.

viele liebe Grüße
Micha

Pandamum
20.10.2005, 17:01
Danke für Deinen Zuspruch... Ich hatte immer sehr liebe und süße Katzen, die ich sehr geliebt habe. Aber die Kleine ist einfach die Krönung, nicht nur optisch - ihr Wesen ist einfach bezaubernd. Und noch nie hat eine Katze innerhalb so kurzer Zeit eine Komplettverwüstung von Möbeln und Kleidern zustande gebracht hat, wie dieser Wirbelwind.
Nein, ich heule ihr und auch Euch nichts vor. Eben weil sie so eine fröhliche, ausgelassene Katze war, versuche ich ihr auch jetzt noch mit sehr viel Heiterkeit zu begegnen. Und ich werde sie rechtzeitig gehen lassen. Aber es ist noch nicht so weit...

maexchen
22.10.2005, 10:41
Hallo Cindy,

wie geht es deiner kleinen Maus?