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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hund wil nicht alleine bleiben - nach Umzug -



Chipsy-Boy
14.10.2005, 13:06
Hallo alle zusammen!!

Ich habe einen 6 1/2 Jahre alten Dackelmischling namens Chipsy.:D
Vor drei Wochen sind wir umgezogen in Haus mit ca. 130qm².
Da mein Mann und ich beide berufstätig sind, muss mein Hund stundenweise (zwischen 3 bis 8 Stunden) alleine bleiben.
In dieser Zeit knabbert er die Türstöcke an und - was ich ganz schlimm finde - kratzt so lange an der Wand, bis seine Pfoten blutig werden.
Wenn er alleine ist, hat er den Gang vor der Haustür und das Schlafzimmer zum Aufenthalt. Damit er sich beschäftigen kann lege ich ihm verschiedenes Spielzeug hin und in seinem Hundekorb (http://www.zooplus.de/shop/hunde/hundebett/hundekorb) lege ich ein getragenes Kleidungsstück.
Bisher wurde es aber nicht besser.:(
Vor dem Umzug war er während des Tages mit einem anderen Hund in einem Zwinger.
Als ich bei meiner Tierärztin nach Rat fragte, meinte diese, er müsse dies von alleine aufhören und dass man nichts machen kann - aber sorry - ich will nicht, dass sich mein Hund "kaputt macht".:0(
Ich hoffe, dass mir jemand von Euch weiterhelfen kann. Ich bin für jeden Betrag dankbar!!!:bow:

Eure Tanja

Biene13
14.10.2005, 19:21
Hallo, liebe Tanja
Das sind natürlich eine Menge Veränderungen im Leben Eures Hundes und er ist im Moment ziemlich gestresst.
Wie verhaltet Ihr Euch, wenn Ihr das Haus verlaßt?
Macht Ihr eine große Abschiedszeremonie?
Es kann durchaus sein, daß sich Euer Hund für Euch und das neue Haus richtig verantwortlich fühlt und er in dem Glauben ist, er sei der Rudelführer bei Euch, jetzt nachdem auch sein "Kumpel" weg ist.
Vielleicht solltest Du mal in dem Buch "Mit Hunden sprechen" von Jane Fannell lesen.
Da ist so ein Fall beschrieben. In diesem Fall hatte es etwas mit Rudelführung zu tun.
Der Hund wurde innerhalt kürzester Zeit "entthront" und das Problem lies sich lösen.
Auch das viele Spielzeug und Kauknochen sind da völlig fehl am Platze, weil das Euren Wuff mit Sicherheit nicht interessiert, wenn seine "Kinder" nicht zu Hause sind.

Liebe Grüße und alles Gute bei der Lösung Eures Problems, denn so kann es ja nicht bleiben.
Biene13 Heidi

Chipsy-Boy
17.10.2005, 06:27
Hallo Biene13!

Erst mal Dankeschön für deinen Tipp.
Zu deiner Frage, wie wir uns verhalten, wenn wir das Haus verlassen:
Ich geh mit ihm noch eine Runde nach draußen, dann bringe ich ihn ins Haus, streichel ihm noch mal über das Fell und gebe ihm ein Leckerli. Tja, und dann geh ich.
An der Sache, dass er sich als Rudelführer fühlt, könnte wohl etwas dran sein. :?:
Sein früherer "Zwingerkollege" war ein Bernersenn-Hund. Aber unser Kleiner hatte diesen sehr gut im Griff und zeigte ihm, wer der Boss ist. Da war er eindeutig er der Rudelführer.
Auf jeden Fall schau ich gleich mal nach dem Buch, welches du mir vorgeschlagen hast.
Also, nochmals Danke.
Deine Tanja:cu:

PS: Über weitere Tipps bin ich nach wie vor sehr dankbar!!!

Salome
17.10.2005, 16:19
Hallo Tanja,

meine Hündin ist in derselben Lage, dass sie während ich arbeite auch bis zu 8 Std. allein im Haus verbringen muss - sehr zu meinem Verdruss..... :(

Um dem entgegen zu wirken bzw. vorzubeugen, dass sie während meiner Abwesenheit auf "dumme Gedanken" kommt, versuche ich ihr in der Zeit, in der ich mit ihr zusammen bin (sprich: nicht arbeite), möglichst viel Abwechslung zu bieten.

D. h. ich gehe mit ihr joggen, unternehme sehr viele Radl-Touren mit ihr, mache 1x die Woche Agility mit ihr und biete ihr Suchspiele, bei denen sie losschicke und sie im ganzen Haus oder draußen (entweder im Garten oder während Spaziergängen) z. B. ihren Ball suchen muss.
Dann habe ich ihr kürzlich ein wirklich empfehlenswertes Denkspiel aus Holz besorgt, wo es darum geht, Schubfächerchen zu öffnen und ein darin verstecktes Leckerlies zu "befreien". - Wenn dich so etwas auch interessiert, kann ich dir gern Näheres dazu sagen.

Um es kurz zu machen: vielleicht hilft es deinem Hund ja, wenn du ihm ein möglichst abwechslungsreiches "Rahmenprogramm" bietest, das ihn sowohl körperlich als auch geistig fördert und v. a. auslastet! Dann hat er vielleicht auch weniger Lust bzw. Energie, sich an Türen etc. zu schaffen zu machen.

Den Tipp von Heidi mit dem Hinweis auf die Rudelführung halte ich auch für ausgesprochen gut!
Arbeitest du mit ihm auch in Richtung Unterordnung - also regelmäßige Wiederholungen von Grundkommandos wie Sitz, Platz etc.?-Das wäre ein Punkt, wo man - falls du das nicht tust - mal ansetzen könnte, um die Position als (Rudel-) Führerin zu unterstreichen. Hilfreich wäre auch der Besuch eines Hundekurses, sofern du das nicht bereits in Erwägung gezogen hast.....

Lass doch mal von dir hören, und beschreib so einen Tagesablauf mit deinem Hundchen, vielleicht fällt mir noch etwas ein, um dir möglicherweise weiterhelfen zu können.

LG
Salome

P. S. ÜBRIGENS: habe in deinem Profil entdeckt, dass du aus Schwaben kommst, was mich überaus gefreut hat, weil ich ebenfalls in der Ecke angesiedelt bin.

Chipsy-Boy
19.10.2005, 07:44
HALLO SALOME!!

Das Verhalten von meinem Chipsy hat sich leider bisher noch nicht wirklich gebessert. Als ich ihm gestern den gesamten Wohnbereich zur Verfügung gestellt habe, hat er sich an der "Terrassen"-Türe vergriffen. Allerdings hat er dafür nicht die ganze Zeit an der Wand gekratzt (-> wahrscheinlich tun ihm aber auch die Pfoten weh).
Vorgestern legte ich ihm einen Karton zur Beschäftigung hin, welchen er in tausend Stücke zerriss, Zeit zum Knabbern u. Kratzen hatte er aber trotzdem.

"Freizeittechnisch" versuche ich auch, ihm Abwechslung zu bieten. Mein Mann u. ich machen 1bis 2mal in der Woche einen sehr langen Spaziergang mit ihm. Logisch, dass das Chipsy nicht genug Auslasten würde. So versuche ich mehrmals in der Woche mit ihm zu Joggen o. mache einen Spaziergang mit ihm.
Ansonsten steht auf dem Tagesplan das Austoben im Garten u. Apportier-Spiele (wobei er den Apportier-Gegenstand nicht immer zurück bingt, aber zu - sagen mir mal - 70 %;) ).
Ich muss aber auch ehrlich sein, den jeden Tag kommen wir nicht zu Austoben u. Beschäftigen. Das Haus, in welches wir gezogen sind, ist noch nicht ganz fertig renoviert und so müssen wir derzeit noch viel Arbeit ins Haus stecken.

Die Grundkommandos übe ich auch sehr häufig, was auch gut funktioniert. Er ist diesbezüglich auch sehr gelehrig.

Die Denkspiele aus Holz, welche du erwähnt hast, würden mich interessieren. Sind es solche, die es auch hier bei zooplus zu kaufen gibt (hab gleich mal nachgeschaut)?

Ach ja, du hast von Agility gesprochen. Was genau ist das (der Begriff ist mir bekannt, aber genauere Infos hab ich nicht)? Kann man das selbst einüben oder benötigt man hierzu eine Hundeschule?:confused:

Danke noch für deine vielen Tipps.
Liebe Grüße
Tanja

PS: :tu: Vor drei Wochen bin ich vom Landkreis MN in den Grünzburger Landkreis gezogen (Ca. 10 km von Krumbach).:)

Salome
23.10.2005, 17:07
Hallo Tanja,

deinen Beschreibungen nach zu urteilen, würde ich sagen: mangelnde Beschäftigung oder körperliche Unterforderung sind definitiv NICHT der Grund für das Verhalten, das dein Chipsy mit Kratzen an Wänden und Türen an den Tag legt.
Dass es für euch wegen des Umzugs und der damit verbunden Renovierungsarbeiten an eurem neuen Haus zeitmäßig etwas schwierig ist, dem Hund in diesen Punkten täglich voll und ganz gerecht zu werden, ist für meine Begriffe absolut verständlich und nachvollziehbar. – Schließlich soll der Umzug ja auch irgendwann abgeschlossen sein und nicht zu einem „Sankt-Nimmerleins“-Unterfangen ausarten.

Ich denke, dass dein Hundchen momentan einfach noch ziemlich überfordert ist mit der für ihn absolut ungewohnten und fremden Situation. – Wenn man sich das so vor Augen hält, ist das schon eine ganze Lawine neuer Eindrücke und Umstände, die auf den Chipsy da angerollt kam. – Zum einen muss er nun den Tag ohne Genossen (du hast ja beschrieben, dass er vor dem Umzug den Tag zusammen mit einem anderen Hund im Zwinger verbrachte) bestreiten, zum anderen ist er ja nun nicht mehr draußen, sondern den ganzen Tag im Hause, das er sicherlich noch als fremde Umgebung erachtet, von der er – seinen „Kratzorgien“ nach zu urteilen – wohl am liebsten ausbrechen würde.

Natürlich bin ich jetzt keine Fachfrau auf dem Gebiet, aber ich denke, dass all diese Faktoren zu einem sehr großen Stresspegel bei deinem Chipsy beitragen, den er durch Kratzen an Wänden und Türen bewältigen will bzw. damit ausdrücken will „ich fühle mich nicht wohl – ich will raus!“. :(

Von daher haben wohl auch noch so tolle Beschäftigungsspiele oder sonstige Auslastungsversuche keinen Erfolg, weil diese dem (hört sich jetzt vielleicht ungewöhnlich an) psychischen Problem, das Chipsy offensichtlich hat, nicht auf den Grund gehen.

Deshalb würde ich dir empfehlen, deinem Hund durch homöopathische Mittel Hilfe zu verschaffen, wobei ich hier v. a. an Bachblüten denke. – Selbst habe ich keine Erfahrungen damit, aber ich habe schon mehrfach gelesen, dass diese Art von Heilmethode erfolgversprechend zu sein scheint...
Vielleicht bieten hier auch die sog. Schüßler-Salze einen guten Ansatz. – Nächstens werde ich hierzu zwei Vorträge besuchen. – Wenn du interessiert bist, kann ich dir dann mehr dazu sagen....

Übrigens kenne ich aus dem Bekanntenkreis einen Fall, bei dem die Hündin, die tagsüber im Zwinger untergebracht ist, und einmal versuchsweise im Hause gelassen wurde, eine solche Zerstörungswut in der Wohnung an den Tag gelegt hat, dass es bei diesem einen Versuch belassen wurde und sie nun den Tag über wieder im Zwinger verbringt.... :(

Zu Zwinger muss ich ehrlich sagen, dass ich zu dieser „Hunde-Unterbringungsform“ ein ziemlich gespaltenes Verhältnis habe :mad: und ich denke, dass das wohl die letztmöglich Alternative ist, die du in Betracht ziehen solltest, um dem Kratzen von Chipsy Einhalt zu gebieten.

Ich sehe grade, dass ich hier einen halben Roman verfasst habe ..... und bin noch auf keine einzige deiner Fragen eingegangen... :?:

Zu den Denkspielen kann ich dir das „Dog Brick“ (wie du schon entdeckt hast, bei Zooplus erhältlich) empfehlen – meine Hündin ist mittlerweile nach einer kurzen Gewöhnungsphase an das neue „Gerät“ super-begeistert. – Ob das wohl an den Leckerchen in Form von Milchdrops liegt, die darin versteckt sind??? ;)

Was deine Frage zu Agility betrifft, so handelt es hierbei um einen Sport bei dem es darum geht, dass der Hund unterschiedlichste Hindernisse überwinden soll. Verglichen mit dem Reitsport kann man es auch als eine Art „Springsport für Hunde“ bezeichnen. Es gibt Hürden, Slalom, Cavaletti (ähnlich den Cavalettis wie beim Reiten) den Reifen, Tunnel und die sog. Kontaktzonengeräte, wie Laufsteg, A-Wand, Wippe etc. die der Hund in möglichst kurzer Zeit passieren soll.
Natürlich braucht man zur Ausübung nicht zwingenderweise eine Hundeschule, vorausgesetzt man möchte das wirklich nur just-for-fun machen und hat keine Turnierambitionen.

Wenn man einigermaßen geschickt ist, und um einfach mal zu testen, ob der Hund überhaupt Spaß an so etwas hat, kann man recht leicht Hürden der Marke „Eigenbau“ anfertigen, indem man z. B. einen Besenstiel zwischen zwei Befestigungen klemmt oder den Hund animiert, durch einen Hoola-Hoop-Reifen zu springen. Für die Anfertigung weiterer Hindernisse sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt......
Wichtig ist, den Hund nicht zu überfordern und v. a. die Hindernisse nicht zu hoch bzw. – im Hinblick auf Chipsy, der ja beinahe sieben ist - „altersgerecht“ anzusetzen.

Hoffentlich habe ich dich mit meinen beinah endlosen Ausführungen jetzt nicht zu Tode gelangweilt..... :?:

Es wäre toll, wenn meine Tipps ein wenig dazu beitragen, dein Hundchen auf den Weg der Besserung zu führen.

Auf ein Feedback von dir würde ich mich auf jeden Fall sehr freuen. :cu:

VG

Salome

Chipsy-Boy
27.10.2005, 07:36
Hallo!

An eine Behandlung mit homöopathischen Mitteln hab ich auch schon gedacht, aber hab es vorerst noch nicht gemacht, da ich bisher in diesem Bereich noch keine Erfahrung habe. Ich könnte es mir aber gut vorstellen.
Weißt du zufällig, ob man diese beim Tierarzt bekommt oder muss ich hierzu zu einem Homöopathen?:confused:
Zwei Bekannte von mir haben mir unabhängig voneinander ebenfalls einen Vorschlag gemacht. Ich möchte hierzu gerne von euch eine Meinung:
Sie schlugen den Kauf einer Hundetransport-Box vor, an welche ich Chipsy langsam mit Leckerli u. Spielzeug (positiver Verstärkung) gewöhnen soll, bis er diese als Rückzugsmöglichkeit bzw. "seinen Platz" ansieht. Aber mehrere Stunden in dieser Box :confused: :confused: :confused: oder wird hierbei die Türe doch offen gelassen?:confused:
Ach ja, Salome :p , mit deinem Roman ;) langweilst du mich bestimmt nicht. Im Gegenteil, ich finde es sehr interessant und informativ. DANKE!!:tu:
Ich werde dich auf jeden Fall auf dem Laufenden halten, wie es bei uns - vor allem diese Situation - weiter geht.
LG Tanja:)

Salome
02.11.2005, 13:21
Hallo Tanja,

erstmal vielen Dank für dein nettes Feedback zu meinen Ausführungen :D !!

In punkto homöopathische Mittel würde ich mich an deiner Stelle an einen Spezialisten, sprich Tierhomöopathen bzw. -heilpraktiker wenden.

Da du erwähnt hast, dass du 10 km entfernt von Krumbach wohnst, sagt dir vielleicht "Kammeltal" etwas? :?:
Es gibt dort zwei ansässige Tierheilpraktiker, eine Praxis in Ettenbeuren (Dr. Hanser), die andere in Wettenhausen (Dr. Küster).
Ruf doch da mal an und erkundige dich, ob es für deinen Chipsy eine Hilfe auf homöopathischer Ebene gibt! :)

Was den Vorschlag mit der Box betrifft, so ist mir diese Methode aus der Welpenerziehung bekannt, wo diese "Behausung" dem Welpen Rückzugsmöglichkeit und Sicherheit bieten soll und ihm dabei auch gleichzeitig das Alleinebleiben antrainiert wird.
Letzteres hat natürlich auch den Sinn, dass der Mensch - den Welpen in der Box wissend - für kurze Zeit mal den Raum verlassen kann, ohne hinterher ein Chaos vorzufinden. :(

Für eine schlechte Idee halte ich den Vorschlag mit der Box nicht. :tu:
Vielleicht lernt dein Chipsy dadurch, sich in seiner neuen Umgebung besser zurecht zu finden..... :cup:

Mit Hilfe positiver Verstärker und allmählich steigender "Verweildauer" bei offener und geschlossener Tür dürfte das doch zu schaffen sein -wobei ich ihn auf keinen Fall über Stunden hinweg bei geschlossenem Türchen in dieser Box einsperren würde. :?:

Wie wär's, zum Thema "Verweildauer in der Hundebox" (oder etwas in der Art) nen eigenen Thread aufzumachen, um zu sehen, ob es von den Talkern hier Erfahrungsberichte, Tipps etc gibt?!

Lass von dir hören, wenn's was Neues gibt, ja?! :cu:

LG

Salome

Taischa1
02.11.2005, 14:43
Wau, wau,
würd dir einfach mal raten, falls du es noch nicht gemacht hast, zu einer Transportbox. Vielleicht kannst du dir im Tierheim ja eine leihen oder von Bekanten oder so?? Denn gleich kaufen, find ich recht teuer.Für Manche macht es einen recht engen und beklemmenen Eindruch, so eine Box, aber gerade das gibt oder kann bei Manchen die Sicherheit geben, die sie fürs Alleinsein brauchen.
LG
Wau Wau

Chipsy-Boy
03.11.2005, 07:11
@Salome

Es gibt dort zwei ansässige Tierheilpraktiker, eine Praxis in Ettenbeuren (Dr. Hanser), die andere in Wettenhausen (Dr. Küster).
Werd ich machen!

Wie wär's, zum Thema "Verweildauer in der Hundebox" (oder etwas in der Art) nen eigenen Thread aufzumachen, um zu sehen, ob es von den Talkern hier Erfahrungsberichte, Tipps etc gibt?!
Auch dieses!!:p
Vielen Dank für Deine Tipps!

Letzte Woche war mein Kleiner wenig allein, da ich Urlaub hatte. Hab ihn zwischendurch nur mal 1 - 2 Stunden allein gelassen, damit er sich weiterhin daran gewöhnt. Gestern war es dann wieder so weit, dass er länger allein war (5 Std.). Wir haben zu Schonung unserer Türstöcke ;) derzeit Bretter drauf geschraubt. Ich habe allerdings nicht gesehen, wie es genau aussah, denn mein Mann kam vor mir daheim. Er meinte aber, es sei nicht so schlimm wie bisher gewesen:
Er hat zwar die Bretter ziemlich angenagt, hatte sich aber die Pfoten nicht blutig gekratzt.:wd: :wd: :wd:
Ich hab auch im Treppengang im 1. Stock einen Stuhl unters Fenster gestellt, dass er die Möglichkeit hat, aus dem Fenster zu schauen - nach den "Feuchte-Nase-Spuren" am Fenster zu beurteilen, hat er dies auch genutzt.:p

@Taischa

Denn gleich kaufen, find ich recht teuer.
Da hast du recht! Mein Hund ist zwar nicht so groß, aber wenn ich eine Box für ihn möchte, dann die Große, damit es ihm nicht zu eng wird. Da liegt der Preis bei 120 €. Aber wie erwähnt, ich muss mich erst schlau machen in diesem Thema.
Also, nun werde ich mal nen neuen Thread eröffnen!
DANKE nochmals
LG Tanja:)

Chipsy-Boy
24.11.2005, 07:04
Hallo zusammen!

Ich wollte euch mal kurz die momentan Situation schildern, wie es nun in Bezug auf das Alleine-Bleiben aussieht::compi:

Großes Plus: Er kratzt sich die Pfoten nicht mehr blutig!:wd:

Aber ansonsten sind wir noch an der Arbeit. Er knabberte ja auch extrem viel an den Türstöcken. Da hab ich ein Spray mit Citronella-Duft gekauft. Solange ich es täglich hinsprühe, knabbert er nur ganz wenig. Mache ich es aber nicht neu hin -> wieder stärkeres Knabbern.

Allerdings hab ich schon das Gefühl, dass wir auf dem Weg der Besserung sind. Wenn ich nach Hause komme, ist er nicht mehr am Jaulen. Er begrüßt mich eigentlich ganz normal, wobei ich versuche, ihn zuerst noch zu ignorieren und erst etwas später zu begrüßen.

Das mit der Hundebox hab ich bisher noch nicht gemacht, da das Für und Wider sehr schwierig abzuwägen ist:s: . Ich bin grad auf der Suche nach einem Hundezelt oder Höhle. Irgendwie was, wo er sich zurückziehen kann.

Ach ja, und zur Homöppathie -> eine gute Freundin von mir kennt sich auf dem Gebiet Bachblüten sehr gut aus (wußte ich gar nicht, sonst hätte ich sie viel früher gefragt:man: ). Am Freitag bekomm ich von ihr eine "Rescue-Walnut"-Mischung. Ich hoffe, dass diese Therapie bei ihm anschlägt.

So, das ist der momentane Stand der Dinge!
Natürlich werden wir weiter an der Situation arbeiten.

Liebe Grüße
Tanja und Chipsy:cu: