PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nasennebenhöhlenentzündung



Bluecat
10.09.2002, 11:02
Wer weiß Rat? Bei meiner Kitty haben bis weder Antibiotika noch Homöopathische Mittel wirklich geholfen. Die Entzündig kommt immer wieder und äußert sich in Schnupfen, tränenden Augen. Erschwerend kommt hinzu, daß sie ein sehr plattes Näschen hat (Perser). Auch leidet Kitty an einer immer wieder kehrenden Zahnfleischentzündung. Leider weiß ich nicht, wie sie als junges Kätzchen gehalten wurde. Sie wurde mir völlig verwahrlost gebracht, nachdem sie leblos an der Straße gelegen hatte

Renate W.
10.09.2002, 11:13
Hallo,

gegen die tränenden Augen wird man nicht viel machen können. Es ist möglich, dass der Tränenkanal verstopft ist, das könnte der Tierarzt beheben, aber ich denke, es wird nicht notwendig sein. Mindestens zweimal täglich die Äuglein mit einem Wattepad, das in lauwarmem Wasser getränkt wurde, reinigen. Anschließend "trockentupfen".

Mein Homöopath hat mir für Zahnfleischentzündung (natürlich nicht die, die sehr ausgeprägt ist, da muss der TA Antibiotika geben)
TRAUMEEL Tabletten
geraten.
Morgens und abends eine Tablette in wenig Wasser auflösen und mit der Einwegspritze (ohne Nadel) eingeben und das 14 Tage lang.

Hast du die Ursache der immer wiederkehrenden Entzündung schon herausgefunden?? Wurde auf Leukose und FIV getestet??

Bluecat
10.09.2002, 19:15
Hallo Renate,
vielen Dank für Deinen Tipp. Habe es auch schon mit Traumeel versucht. Leider läßt sich Kitty nichts [U] eingeben, sie muß schreckliches erlebt haben. Ich nehme an, daß sie lebendig begraben war, denn ihre Ohren waren voller Erde, als ich sie bekam, und sie hatte Angst vor Plastiktüten. Daher mache ich ihr die Medikamente immer ins Futter oder Katzenmilch, wenn sie jedoch nicht frißt, bleiben eben auch die Medikamente draußen.....
Habe gerade mit Antibiotika einen letzten Versuch beim Tierarzt durchlaufen. Sie ist einmal für 6 Tage und danach noch mal für 10 Tage dageblieben und es hat alles letztendlich nichts gebracht. Behandle zur Zeit wieder homöopatisch, habe aber Angst davor, daß der Zustand sich wieder so verschlechtert, das die Augen von Eiter verklebt sind...
Kitty ist auf Leukose usw getestet, und ich war mir eigentlich sicher, daß sie positiv ist. Aber alle Ergebnisse waren negativ!!!
Weißt Du vielleicht einen Rat für mein altes Persermädchen 14 Jahre, Leukozyten und Eiweiß im Urin?
Liebe Grüße Bluecat

Renate W.
10.09.2002, 19:36
Hallo Bluecat,

also von dem sogenannten "einstellen" halte ich nicht viel. Im Vorjahr musste mein Joey 3 Tage in der Klinik bleiben, ich bekam den Kater komplett "durcheinander" zurück, der ging dort nicht einmal aufs Klo. Als ich den Kater abholte, sagte man mir, er muss aufs Klo gehen, das hätte er nicht getan. Also wenn deine Katze sensibel ist - und das sind die meisten Perser - dann erspare ihr solche Aufenthalte. Ich mache alles nur mehr ambulant, kostet viel Zeit, ist es mir aber wert.

Ich würde ihr - wenn du das nicht sowieso schon machst - "Seniorfutter" geben.
Wenn sie Protein ausscheidet, sind denn die Nieren in Ordnung???

Eines könnte ich dir noch empfehlen, schreib an die Tierärzte von der Fa. Heel - www. heel.de -. Du musst natürlich genau berichten, was die Katze für Symptome hat und wie sie bisher behandelt wurde - ich bin von den Ärzten begeistert, sie haben mir bzw. meinem Kater sehr geholfen.

Sorry, aber mit der Einwegspritze müsste es möglich sein, Mittel zu geben. Wenn du möchtest, ich bin über Zooplus erreichbar, vielleicht schaffen wir's gemeinsam ja doch !!!

Bluecat
11.09.2002, 07:42
Hallo Renate,
vielen Dank für Deine Ratschläge. Leider läßt Kitty (sie ist übrigens rot-weiß) niemanden an ihren Mund (bei meinen anderen Persern wäre das kein Problem, wenn Du das bei Kitty schaffen würdest, wäre es einfach toll) , was denke ich mit ihrer Zahnfleischentzündung zusammenhängt . Auch würde ich sie nie wieder in "stationäre" Behandlung geben, es war nur ein neuer TA und ich hatte so gehofft, daß er ihr helfen könnte.
Das alte Persermädchen Avena ist nierenkrank, sie bekommt homöopatische Spritzen. Hat mein TA recht, wenn er sagt, daß Edelkatzen nicht so alt werden und Nieren dann meistens ein Problem sind? Ich habe solche Angst, Avena zu verlieren, zumal erst im August mein Kater Baby (9 Jahre) verstorben ist, bei dem erst im Juli überhaupt eine Nierenvergrößerung erkannt wurde, und der bis dahin völlig unauffällig war. War er diese Vergrößerung hatte konnte auch mein Tierarzt nicht erklären. Da meine Perser alles Tiere sind, die ich zum Teil in erbärmlichem Zustand bekam und auch ihre Vorgeschichte zum Teil unbekannt ist
Liebe Grüße Bluecat

Renate W.
11.09.2002, 08:09
Hallo Bluecat,

keine Möglichkeit, ihr die Medikamente zu geben, darf unversucht bleiben. Mir fällt noch ein, sie in ein großes Handtuch wickeln, wo nur das Köpfchen herausschaut - sie ist "weitgehend bewegungsunfähig" und vielleicht schaffst du es da, ihr Mittel einzugeben.

Perserkatzen werden zwischen 13 und 15 Jahre alt. Das ist ein Richtwert, Ausnahmen bestätigen die Regel. Ob bei Edelkatzen vermehrt Nierenerkrankungen auftreten, kann man - so glaube ich - nicht pauschal sagen.

War dein Kater Baby auch ein Perser? Schau auf meiner HP unter "Krankheiten", da habe ich einen Link über die Erbkrankheit PKD gesetzt. PKD kann bei einigen Katzenrassen auftreten, also nicht nur bei Persern.

Bezüglich Behandlung von Niereninsuffizienz behaupte ich, schon eine Spezialistin zu sein (traurig aber wahr), wenn du etwas brauchst, e-mail genügt, und ich werde versuchen, dir mit Tipps zu helfen.

renate.wondra@chello.at