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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Neuen Welpe im Haus bitte um Rat



Judith+Sam
09.09.2002, 18:11
Hallo,
ich habe einen 4 Jahre alten JAck Russel, seit heute haben wir in unserem Haus (Mitmieter) einen welpen auch ein JAck Russel, ich weiß nicht genau wie ich die beiden jetzt bekannt machen soll, in der Wohnung in dem der Neue Hund jetzt lebt, haben wir auch mal gewohnt, ich war eben mit Sam (mein Hund) mal bei dem Welpen. erhat ihn garnicht richtig registriert und wenn wohl dann hat er geknurrt aber gleichzietig mit dem Schwanz gewedelt, wer kann mir sagen wie man jetzt am besten vorgeht, so das die zwei sich kennen- und mögen lernen. Wie äußert sich der sogenannte Welpenschutz? Achja es handelt sich hierbei um 2 Rüden.

Chaostruppe
09.09.2002, 18:16
warum geht ihr nicht ab und zu mal zusammen spazieren?

Liebe Grüße,
Andrea

Judith+Sam
09.09.2002, 18:20
Ja das werden wir auch tun, ich dachte nur das ich mich hier mal schlau machen kann, wie man solch eine Situation "Neuer Hund im Haus" angehen kann

Chaostruppe
09.09.2002, 18:48
Welpenschutz gibt es nicht, leider! Da es zwei Rüden sind, könnte es problematisch werden, wenn der Welpe geschlechtsreif und erwachsen wird. Zusammen spazieren gehen ist deshalb positiv, weil es auf neutralem Boden passiert.
Ich würde die beiden so oft wie möglich zusammenbringen, damit frühzeitig und spielerisch die Rangordnung geklärt wird. Sonst kann es später zu Rangordnungskämpfen und zur Feindschaft kommen. Bei zwei Rüden keine Seltenheit.
Ich hab drei Rüden, die friedlich zusammenleben. Der zweite Rüde kam als Junghund dazu, der dritte als ganz junger Welpe. So hatte von Anfang an der große alte Rüde seine Führungsposition inne, und die zwei Kleinen haben nie versucht, diese in Frage zu stellen.

Aber erwarte nicht unbedingt, daß dein Rüde mit dem Kleinen spielt. Erwachsene Hunde haben oft keine Lust mehr dazu.
Viel Glück,
Andrea

Judith+Sam
09.09.2002, 19:02
meiner ist eigentlich sehr verspielt, er ist mit dem Hund meiner Eltern sozusagen groß geworden, als ich ihn bekam (mit ( Wochen) war der Rüde meiner Eltern (ein Labi) gute 4 JAhre alt, das hat ganz gut geklappt, die zwei lieben sich heute. Leider ist das auch soweit der einzige Hund den den meiner leiden kann, daher hoffe ich das die zwei, damit meine ich jetzt der Welpe und meiner, sich auch an einader gewöhnen werden. Denn sonst wird es schwierig, denn die "Mitmieter" und ich sind sehr gut befreundet und wenn ich mal verhindert bin kümmern sie sich mit um Sam und genauso würde ich mich auch gerne mit um ihren Jacki kümmern, sie z.B. später mal zusamen in der Wohnung halten, damit sie sich miteinander beschäftigen können. Naja am besten ist wirklich, wenn man das draußen auf der Wiese macht. Wie hast du denn deine rüden aneinander gewöhnt oder war das von vorne rein kein Problem???? Zu letzt war ich mit einer Freundin spazieren die hat eine Schaäferhundhündin, Sam und sie haben sich nur angeknurrt aber wir sind trotzdem spazieren gegangen nach gut 30 Minuten konnten wir die beiden freilaufen lassen. Ich möchte nur vermeiden, das wir in dieser Kennelern und Gewöhnungsphase nix falsch machen, denn immerhin wohnen wir in einem Haus und da immer aufpassen zumüssen, das die zwei sich nicht in die Wolle kriegen ist ja auch streßig. Naja heute war der erste Tag sie brauchen wahrscheinlich noch viel viel Zeit. Wie sind denn deine Erfahrungen, ich meine Jacki´s z.B. sind sehr ...hmmm eigensinnig, dominant.... sollte man sie die Rangordnung einfach mal "auskämpfen" lassen, falls es dazu kommt oder geht der Schuß dann eher nachhinten los, das sie sich dann auf jeden Fall hassen.

Gruß Judith

Tina2809
09.09.2002, 19:05
Hallo Ihr beiden!
Welpenschutz gibt es wirklich nur im eigenen Rudel, nicht aber bei fremden Hunden. Wir haben die Erfahrung auch gemacht, daß ein älterer Hund unseren Kleinen angeknurrt & mit dem Schwanz gewedelt hat (was nicht bedeutet, daß sich Dein Hund freut!!). Mit zunehmendem Alter und Größe hat sich das aber mittlerweile gelegt. Es gibt eben Hunde, die lieben Welpen, und andere, denen das einfach zu stressig ist.
Wir sind immer zusammen auf neutralem Boden Gassi gegangen, die Rangordnung kommt von alleine.
Viel Spaß noch!
Tina

Chaostruppe
10.09.2002, 09:41
ich hab eigentlich gar nichts gemacht. Die Rangordnung hat sich von ganz allein ergeben, und mußte auch nicht ausgekämpft werden. Die zwei Kleinen sind praktisch in ihre untergeordnete Position hineingewachsen, und haben diese auch als Erwachsene nicht in Frage gestellt. Allerdings sind die "Kerle" auch 24 Stunden am Tag zusammen, und der große Alte hat sich die Kleinen schon "zurechtgezogen".
Niemals hat er mit ihnen gespielt, und wenn sie ihm in ihrem jugendlichen Leichtsinn zu nahe kamen, hat er sie sich mit einem bösen Knurren vom Leibe gehalten. Die Kleinen hatten das aber ganz schnell kapiert, und haben ihn weitgehenst in Ruhe gelassen. Heute sind sie ein gutes Team.
Ich würde die Zwei einfach so oft wie möglich zusammenbringen, der Rest wird sich schon ergeben.
Liebe Grüße,
Andrea

igelchen
14.09.2002, 17:24
Hallo Judith!

Ich wohne mit meinen beiden Mädels und meinem Rüden mit noch mehr Hunden zusammen. Momentan sind wieder mal zwei Welpen im Haus (Rüde und Hündin). Jeder Hund geht anders mit den Kleinen um: Meine Labimix-Hündin und der Rüde mögen keine Welpen und zeigen das den Kleinen auch, so dass die sie meist in Ruhe lassen; meine Boxermix-Hündin liebt Welpen total und spielt schon immer viel mit ihnen - zeigt ihnen aber auch ganz klar, was sie eben NICHT dürfen.
Zum Welpenschutz: Wie schon gesagt wurde, gibt es ihn nur für rudeleigene Nachkommen. Außerdem ist es völlig normal, wenn Dein Hund dem Welpen Grenzen setzt und die eben auch durchsetzt. Kein erwachsener Hund muss Welpen automatisch mögen...
Zwischen unseren Hunden hat es schon eine Menge Zwist gegeben, v.a. wenn junge Rüden geschlechtsreif wurden oder eine Hündin heiß ist. Die allermeisten Rang- oder Ressourcenkämpfe kommen ohne Beißerei und schwerere Verletzungen aus. D.h. die Hunde setzen sich ziemlich "in Szene" (lautes Knurren, steifes Umhergehen, Aufreiten, Schnappen, usw. usw.), aber es passiert nichts schlimmes. Ich würde Dir raten, die Hunde, falls es mal zu einer Auseinandersetzung kommt, diese austragen zu lassen. Bei uns war es bisher immer so, dass die Hunde sich "verstanden" haben, sobald die Angelegenheit wirklich geklärt ist. Problematisch können solche Prügeleien z.B. dann werden, wenn zwischen den Hunden große Unterschiede bezüglich Größe, Kraft etc. bestünden.

Viele Grüße
Igelchen