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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kommen unter Ablenkung



lotharingia
21.09.2005, 08:50
Hallo,

Ich habe Schwierigkeiten, meinen Rüden dazu zu bringen, daß er auch unter Ablenkung hört. Ich habe mit der Schleppleine u.s.w. geübt. Das klappt dann, aber so bald er ohne ist, lässt er mich manchmal links liegen, wenn er einen anderen Hund sieht. Da muß er hin und ich kann tun und lassen, was ich will. Er lässt sich dann auch nicht durch Leckerlies oder Spielzeug oder sonst was ablenken. Wie gesagt, ist er an der langen Leine, klappt es. Das raubt mit den letzten Nerv, da ich auch gerne mit meinen Hunden dort spazieren möchte, wo eigentlich Leinenzwang ist. Hier wird man aber toleriert, wenn der Hund hört. Tut er ja auch, nur wenn er einen Hund sieht, ist es wie gesagt vorbei.

Es gibt hier zwar viele Hunde, die das tun und die Herrchen haben keine Probleme. Da meiner aber ein Schäferhund Mischling ist, löst er öfter Mal Panik aus.

Vulnona
21.09.2005, 11:35
Hallo,

wie alt ist dein Hund denn? Wie ist sein Grundgehorsam (Sitz, Platz, Fuß, etc.) denn sonst so?

Mein Benny ist jetzt 12 Monate alt und als ich ihn bekommen habe konnte er noch gar nichts, da war er 6 1/2 Monate alt. Er hat von seinen Vorbesitzern weder Erziehung bekommen, noch hatte er Kontakt mit anderen Hunden was wiederum bedeutete das er auch kaum sozialisiert war.
Er hat dann bei mir zwar sehr schnell die Grundkommandos gelernt aber andere Hunde waren ein sehr großer Reiz für ihn. Sobald er einen anderen Hund erblickte war er weg und ich konnte machen was ich wollte, er hat mich schlichtweg ignoriert. Anfangs hab ich den Fehler gemacht und ihn immer wieder eingesammelt aber irgendwann hatte ich einfach keine Lust mehr hinterher zu rennen, stattdessen hab ich auf einen Moment gewartet in dem ich mal kurz seine Aufmerksamkeit bekomme, dann hab ich ihn gerufen und in dem Moment in dem er zu mir geschaut hat bin ich weggerannt. Das Spielchen hab ich zwei oder dreimal gemacht und dann blieb er plötzlich bei mir, aber nur wenn der andere Hund noch weiter weg war. Schleppleine habe ich versucht aber mein Hund weiß ganz genau ob er frei ist oder irgendwas an ihm dranhängt. Dann hab ich begonnen Benny "Fuß" laufen zu lassen wenn ich in der Nähe einen anderen Hund erblickt habe, während Benny neben mir herlief hab ich ihn mit Leckerlies auf mich fixiert. Soll heißen ich hab mir eine Hand voll Leckerchen aus der Tasche geholt und ihm ein Stückchen gegeben, die Hand mit den restlichen Leckerlies hab ich mir dann vor die Brust gehalten, Benny hat daraufhin meine Hand fixiert und alle paar Schritte bekam er ein Stückchen. In diesen Momenten bin nur ich für meinen Hund interessant, er schaut zwar ab und zu auch zu dem anderen Hund aber immer nur kurz, dann schaut er sofort wieder zu mir. Die Leckerlies wurden dann langsam reduziert, wenn ich einen anderen Hund sehe rufe ich Benny zu mir (wenn er nicht schon von selbst kommt) und lass ihn wieder Fuß laufen, er bekommt ein Leckerlie und wenn wir an dem anderen Hund vorbei sind bekommt er wieder eins, dann muß er noch ein Stück Fuß laufen bekommt nochmal ein Leckerlie und sein Aufhebungs Kommando "Lauf". Mit dieser Lösung bin ich eigentlich recht zufrieden, mittlerweile muß ich nicht mal unbedingt was zu futtern dabei haben, es reicht auch ein "Fein" und ein kurzes streicheln.
Das klappt ganz gut, allerdings sollte der Hund am besten ein bißchen Hunger haben und die Leckerlie sollten ihm sehr gut schmecken. Wenn aber der andere Hund auf meinen zugestürmt kommt ist es Aus, dann muß ich ihn aus dem "Fuß" entlassen weil meiner recht eifersüchtig ist und es nicht duldet wenn ein anderer Hund mir zu nahe kommt solange er bei mir ist. Das hat allerdings nichts mit Futter in der Tasche zu tun sondern ist wirklich reine Eifersucht nach dem Motto "Das ist mein Frauchen, ihre Liebe und Zuneigung gehört nur mir", er kommt auch immer gleich angerannt und drängelt sich dazwischen wenn ich mal einen anderen Hund streichel, das versucht er übrigens auch wenn ich mit unseren Katzen schmuße oder mal mit meinem Mann kuschel.

Ich hoffe das kam jetzt nicht so rüber das ich meinen Hund nicht spielen lasse, zu Hunden die wir kennen und auch gerne spielen darf er selbstverständlich hinlaufen. Das mache ich nur bei Hunden die ich nicht kenne oder von denen ich weiß das sie nicht spielen und ziemlich schnell genervt sind von so einem jungen Hüpfer oder nicht sehr verträglich sind. Wenn wir Hunden begegnen die an der Leine sind dann wird Benny auch kurz angeleint, das ist für mich selbstverständlich weil man ja nie wissen kann warum der andere Hund an der Leine ist. Da ich aber normalerweise immer in einem Gebiet Gassi gehe in dem die Hunde frei laufen können begegnet uns nur recht selten ein Hund an der Leine, die meisten laufen wie Benny frei rum.

LG

Kokosch
21.09.2005, 11:48
wie lange hst du denn mit der schleppleine geübt. anscheinend war das noch nciht gefestigt genung. ich würde die schleppleine erst los machen, wenn er wirklich ein paar wochen ohne korrektur zu dir kommt, und du es auch JEDES mal durchsetzt. dann kapiert er das schon. meiner ist auch sehr stur und ich hatte ihn fast 6 monate an der schleppleine bevor der grundgehorsam da war.

grüße
Nicole

Anyanka
21.09.2005, 22:59
Ich hatte das gleiche Problem mit Maya. Ich hab als erstes mal an unserer Bindung gearbeitet. Kann Dir vielleicht mal mein "es würde Knochen vom Himmel regnen" leihen. Das gibt Dir ganz neue Ansätze und Du arbeitet auch viel an Dir.

Des weiteren hilft nur Augen zu und durch! Ich nehm Maya möglichst oft mit. Gehe anderen Hunden nicht mehr aus dem Weg. Hab ne gute Huschu gefunden und muss sagen es wird immer besser. Nur an der Leine muss sie noch lernen auch in Anwesenheit eventueller Spielpartner nicht auszuflippen.

Und was Dir jeder Hundetrainer rät und was ich auch nicht immer schaffe: Mach den Hund auf Dich aufmerksam bevor er abschweift und Du Luft für ihn bist!

Nur nicht die Nerven verlieren!

ruth_kyno
22.09.2005, 11:13
hallo
versuchs doch mal, indem du die schleifleine immer kürzer werden lässt, so jeden monat nen meter kürzer, dann ist dein hund nicht vom einen auf den anderen tag wieder frei und kann sich selbst daran gewöhnen.
ansonsten hilft nurkonsequenz, gedult und eine gute motivation (z.b. ein stück wurst oder käse oder ein spiel u.s.w.)

cara84
22.09.2005, 15:10
ich hab auch ein...naja, also eher eigenwilliges exemplar:D *knutsch*

ein paar parallelprogramme helfen immer ein stück weiter finde ich:

1. absolute konsequenz im alltag + "hausregeln" einhalten.

2. "spiel" mit deinem hund, mach dich interessant.

3. nimm dir einen helfer mit, den der hund nicht kennt und versteck dich sofort, wenn dein hund unaufmerksam ist. der helfer kann dir dann sagen, was dein hund grad tut, auch wenns evtl. mal gefährlich wird und du ihn schnell rufen müsstest. ansonsten: stillhalten, je länger dein hund suchen muss und je mehr er in panik gerät, desto besser. wenn er dich dann findet: große "wiedersehensparty". mit der zeit merkt er: "zu lang darf ich das frauchen nicht aus den augen lassen"

4. beim gassigehen ansonsten: überraschende richtungswechsel halten deinen hund aufmerksam.

schließlich kommt es sehr drauf an, wie alt dein hund ist. denn mit der sturm und drang-phase muss man leben und sie mit konsequenz über die bühne bringen....die "hundefixiertheit" bessert sich dann mit dem älter werden, und je mehr du mit deinem hund arbeitest.

das schleppleinentraining ist sinnvoll, wir haben das auch ein halbes jahr gemacht, löst aber nicht alle probleme - schließlich sind unsere wuffis ja nicht doof. es ist aber ein guter grundstock und hilft bei der entwicklung.

viel spaß und freude weiterhin! :wd:

lotharingia
25.09.2005, 08:56
Hallo zusammen,

Danke für die vielen antworten! Ich wende mich jetzt an jeden persönlich :)

@ Vulnona,

Deine Geschichte kommt mir bekannt vor. Vielleicht sind unsere Hunde verwandt ;)

Der Hund ist laut Tierheim 17 Monate alt. Ich vermute jedoch, daß er jünger ist, da er seit seinem ersten Geburtstag noch 4,5 cm gewachsen ist (von 60 cm Schulterhöhe auf 64,5). Als wir ihn mit angeblichen 11,5 Monaten nachhauese brachten konnte er gar nichts. Jetzt kann er die meisten Grundkommandos, sitz, platz, bleib, komm such, steh auf, langsam, warte. Übt sie aber nicht immer sofort aus und wenn ein anderer Hund in sicht ist, ignoriert er mich manchmal total. Da hilft nur a) weggehen, was ja nicht immer geht oder b) ihn hohlen, was man wegen den Umständen leider öfter muß. Wenn er in einem Loch buddelt ist er auch zeitweise ganz woanders. Ansonsten würde ich ihn eher als gehorsam einstufen, obwohl er auch da manchmal stur sein kann ;) Obwohl meine Hündin jetzt sehr "brav" ist, hat es viel länger gedauert, bis sie überhaupt irgend etwas gemacht hat.

Fuß kann er jedoch noch nicht. Und zwar weil ich es gerade erst geschafft habe, daß beide Hunde an der Leine fuß gehen (meine Hündin brauchte 2 Jahre, bis sie aufhörte, an der Leine zu ziehen). Er bleibt aber schon neben mir, wenn ich ihn rufe und er essbares wittert. Nur kann ich mich leider nicht darauf verlassen. Auch bei Wurst oder sontwas, kommt es vor, daß ein anderer Hund ihm dann doch wichtiger ist. Er kommt auch immer, wenn ich weggehe oder ihn rufe, wenn er bereits bei dem anderen Hund ist, manche Hunde lässt er auch links liegen - aber trotzdem kommt es immer wieder vor dass er, wenn wir in einer Gegend sind, wo er freie Sicht hat, ein paar hundert Meter zurücklegt, um zu irgend einem anderen Hund zu gehen.

Natürlich leine ich ihn auch an, wenn es noch irgendwie geht, wenn ein angeleinter Hund kommt. Meine Hündin bleibt eh bei mir, wenn ich es verlange. Trotzdem wäre es mir lieber, wenn er auch so bei mir bleiben würde. Hier gibt es zwar Leinenzwang (also außer in dem Gebiet, wo sie frei laufen dürfen), aber nur 50 % der Hundebesitzer, die am Flß spazierengehen, halten sich dran. Deshalb ist man beim Gassigehen nur am an- und ableinen und das macht mich wahnsinnig. Man hat es dann wesentlich leichter, wenn der Hund zwar ohne Leine geht, angeleinte Hunde aber ignoriert. Das habe ich mit unserem Weibchen geschafft. Am schlimmsten ist es, dass es hier eine alte Dame gibt, die jedem erzählt, mein Hund wär böse, weil er immer an der Leine ist (stimmt ja soweiso nicht, weil dort wo man ihn ableinen darf, leine ich ihn auch ab). Jetzt denkt jeder, er beißt nur weil ich ihn an der Leine behalte, wo sowieso Leinenzwang ist! Dazu kommt, daß er immernoch an der Leine sich öfter mal wie ein Idiot auffürht, obwohl er ohne Leine friedlich ist.


@Nicole,

Hast du deinen Hund in dieser Zeit gar nicht frei laufen lassen? Meiner macht diese Spielchen fast ausschliesslich dort, wo er freie Sicht hat, daß heißt , wo er mich auch noch von weit weg sehen kann.

Hallo Anyanka,

Ja, die Buffy hat das ganze früher auch gemacht. Nur konnte ich sie mit hilfe eines Spielzeuges auf mich fixieren. Der Apollo findet Spielzeug aber leider nur sehr bedingt interessant, auch Äste mit vielen Blättern und herumtoben mit Mama oder Papa werden schnell langweilig. Wegen einem anderen Hund ist er sogar in der Lage essbares zu verschmähen. Wenn er mal einen anderen Hund entdeckt hat, hilft nur wegrennen oder verstecken, aber leider kann man das ja nicht immer riskieren.

Die einzige Tätigkeit, die den Apollo völlig immun gegen Äußeres macht, ist Essbares suchen. Es hat halt alles vor und nachteile. Der Apollo ist sonst ein sehr pfelgeleichter Hund. Er verlangt nichts von mir. Ihm eicht es spazierenzugehen und kurz mit anderen Hunden zu speilen (lang kommt nicht in die Tüte - das macht müüüüde). Die Buffy hingegen fordert ihre Beschäftigung, ist aber sonst vorbildlich brav (ist aber auch nicht so auf die Welt gekommen).

Wenn das Buch gut ist, würde ich es gerne lesen. Je mehr Tips desto besser.

Hallo Ruth,

Das sind gute Tips. Haben auch bei meiner Hündin funktioniert. Nur leider lässt sich der Apollo nicht mit spielen ablenken und auch nicht immer mit Köder. :(

Hallo Cara,

Das mit dem Verstecken und richtungswechsel mache ich schon seit ich ihn habe und wenn ich in unübersichtlichem Gelände unterwegs bin, ist er auch deshalb nie weit weg, oder eher schnell wieder da. Leider ist er aber mittlerweile auch ein sehr guter sucher, weshalb er nicht so leicht panik schiebt, wenn ich mal weg bin.

Das spielen ist mit ihm nicht so leicht. Leider macht ihm spielen mit Spielzeug nur ein bischen und nur kurz spaß und alles andere wird auch sehr schnell uninteressant. Das einzige, was ihn absolut interessiert, ist suchen (aber nur Menschen oder Futter, keine Gegenstände - ich arbeite aber daran). Da er jetzt angefangen hat, essen zu suchen, ohne gesehen zu haben, dass ich es versteckt habe, ist das wohl ein Weg zum Glück, und wenn ich es schaffe, dass er Gegenstände sucht auch. Muß ich mal sehen.

Meine Hündin hat sich in der Tat mit dem alter gebessert. Irgendwann war alles uninteressant für sie. Sie ist aber auch absolut Spielzeug fixiert. Das wird der Apollo wohl nie werden.

Danke nochmal für die ganzen Tips. Ich werde weiterhin nach Wegen suchen, mich interessant zu machen, mit der Schleppleine üben und ihn versuchen mit Suchspielen mehr auszulasten - körperlich kann man den faulen Sack nicht auslasten ;)

Anyanka
25.09.2005, 18:49
Naja ich finde das Buch gut und viele andere auch.

Es gibt auch Leute die es scheiße finden.

Es geht in erster Linie nicht um Erziehung des Hundes, sondern um die Verbindung zum Hund. Ihn zu verstehen, zu Respektieren, von ihm zu lernen, an sich selbst zu arbeiten.

Wie wärs denn, wenn ein anderer Hund kommt und Du zeigst Apollo ein Leckerchen und wirfst es ein Stück neben ihn. Dann muss er zwar kurz suchen, aber er rennt auch nicht weg. So hab ich Maya von Joggern und Radlern abgelenkt. Allerdings sind andere Hunde zumindest an der Leine immernoch "Oh Gott, Oh Gott, Herzinfarkt" für sie. Erstaunlicherweise hört sie ohne Leine fast besser. Versteh mir einer meinen Hund!

Ich weiß wie schwer es ist nicht die Geduld und die Nerven zu verlieren, wenn man dem eigenen Hund gerade am A....... vorbei geht! :0(

lotharingia
26.09.2005, 13:21
Das Buch hört sich auf jeden Fall interessant an. Ich will ja meine Hunde verstehen und man kann nie auslernen. Ich habe ein Buch über Körpersprache gelesen, was sehr interessant war. Trotzdem bleieben viele Fragen offen.

Das Problem mit den meisten Erziehungsbüchern, ist dass sie für alles nur eine Lösung haben, da aber jeder Hund und jeder Hundehalter anders ist, klappt ja nicht immer gerade das beschriebene mit jedem Hund. Deshalb finde ich auch so ein Forum gut, weil man dann verschiedene Lösungen vorgeschlagen bekommt.

Ich habe überlegt mit Clickertraining anzufangen oder vielleicht eine Pfeife anzuschaffen, bin mir aber immernoch unschlüssig. Ich weiß nicht, ob ich genug Disziplin habe, ein Clickertraining durchzuziehen und dann soll der Hund ja auch auf alle Familienmitglieder hören.

Ich habe heute beim Gassigehen Lyoner mitgenommen. Wenn ich andere Hunde gesehen habe, habe ich es entweder wie du vorgeschlagen hast weggeworfen, oder ich habe ihn platz machen lassen. Es hat sehr gut geklappt. Desweiteren habe ich ab und zu ein Stück fallen lassen und es ihn nacher suchenlassen. So hatte er auch was zu tun. Das werde ich jetzt auch probieren, wenn er frei läuft, nur ist im dann die Wurst eventuell egal, wenn er den anderen Hund bereits erspäht hat, weil er ja dann manchmal gar nicht mehr in meine Richtung kuckt. Ich muß dan wohl mit wegrennen und Wurst/Leckerlie arbeiten.

Ich denke, das ist nicht so ungewöhnlich, daß Hunde sich ohne Leine besser benehmen. Die Buffy hat früher so an der Leine gezogen, daß es nicht zum Aushalten war. Ohne Leine war sie schon lang brav, bis sie endlich gerlernt hat, nicht mehr zu ziehen. Der Apollo ist auch ohne Leine angenehmer, weil er an der Leine manchmal total ausflippt, wenn er einen anderen Hund sieht. Wenn er frei läuft muß er halt oft hin, aber er macht nix, außer die üblichen halbstarken Rangeleien, die dann und wann vorkommen.

Wie reagiert die Maya denn auf Spielzueg? Ich habe die Buffy letztendlich mit Spielzueg erzogen. Vielleicht könntest du sie so an der Leine beruhigen? Leider funktioniert diese Methode nicht mit Apollo, da er nur Magengetrieben ist ;)

Kokosch
26.09.2005, 16:44
Original geschrieben von lotharingia

@Nicole,

Hast du deinen Hund in dieser Zeit gar nicht frei laufen lassen? Meiner macht diese Spielchen fast ausschliesslich dort, wo er freie Sicht hat, daß heißt , wo er mich auch noch von weit weg sehen kann.



HI,
in der Zeit war er nur an der schlepplein, die schleift am Boden, er durfte sich auch mal weiter weg bewegen, aber im Prinzip, soll er sich ja auch ohne Leine nicht weiter als 10-15 m von mir weg bewegen.
Ich habe in der Zeit auch Felder vermieden, wo er gut und weit sehen konnte. Bin lieber mit dem Auto in den Wald und habe auch viele Richtungswechsel gemacht. Oder wenn der Herrr mal wieder weit weg ist, winfach hinter einem Strauch versteckt.
Seither dreht er sich alle 5 Meter nach mir um, sogar wenn Hunde kommen holt er sich quasi die erlaubnis loszurennen :D

Viel Erfolg noch, dauert halt ein wenig bis sich der Erfolg einstellt. Aber es lohnt sich.

LG
Nicole

lotharingia
01.10.2005, 18:21
Oh wie ich wünsche, daß meiner sich alle 5 Meter umschauen würde! Ich verstecke mich ja auch immer, oder renne weg. Es macht schon einen Unterschied, aber vermutlich muß ich doch noch einige Monate mit Schleppleine und verstecken/wegrennen üben. Na aj, die Buffy hat's ja auch gelernt - da kapiert er's bestimmt auch irgendwann :D