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lotharingia
30.08.2005, 11:47
Hallo,

Wir haben 2 Hunde, einen Appenzeller Mischling, den wir als Welpe gekauft haben und einen HUsky-Schäferhunf mischling, den wir mit elf Monaten aus dem Teirheim geholt haben.

Unser Appenzeller Mischling ist an allem begeistert. Sie konzentireirt sich komplett auf uns und macht alles mit inbrunst mit, sei es apportieren, suchen, springen (nur schwimmen will sie nicht). Leider konnte ich unseren anderen Hund bis jetzt für gar nichts begeistern. Er apportiert sehr ungerne, Suchen will er auch nicht draussen und er schwimmt nur, wenn ich ihm Wurst ins Wasser werfe, oder wenn es sehr heiss ist.

Er guckt immer in der Gegen rum. Das heisst, er konzentriert sich nicht auf uns, sondern auf alles andere. Als wir ihn bekommen haben, konnte er garnichts, noch nicht mal sitz. Ich bin überzeugt, dass der vorherige Besitzer in aussschliesslich das "aufpassen" beigebracht hat, und das sieht er jetzt als sein "job". Leider macht das ihn sehr schwer im Griff zu behalten. Er macht zwar nichts, aber er hört manchmal nur verzögert, weil er die äusseren Reize für wichtiger hält und da viele Leute vor Schäferhunden angst haben, ist das ein Problem.

Oft sagt man mir eine Husky will laufen. Das will er aber auch nicht. Er ist eigentlich faul. Wenn ein anderer Hund mit ihm läuft, ist er immer sehr schnell nicht mehr dabei. Das ist ihm scheinbar zu anstrengend. Auch hat er keinen Drang, irgend etwas "besser" zu machen.

Gibt es eine Möglichkeit, diesen Hund für etwas zu begeistern, oder muss ich mich damit abfinden, dass er aufpassen will und sich wahrscheinlich deshalb sein lebenlang als "arbeitslos" betrachten wird?

Wir wohnen in der Stadt ohne Garten, und deshalb gibt es eingentlich hier nichts zu bewachen. Während des Spazierganges soll er ja Spass haben, und uns nicht "beschützen".

rocky1
30.08.2005, 12:15
Hallo!

Wie alt ist der Schäferhund denn jetzt? Als junger Hund sollte er schon Spass am Spiel haben finde ich.
Da mein Hund oft auch ein "Langweiler" war und einfach hinter mir herlief beim Spaziergang, habe ich auch versucht, ihn zu motivieren und mehr Spass in die Spaziergänge zu bringen. Allerdings ist mein Hund jetzt fast zwölf und in jungen Jahren hat er viel gespielt, da müsste man dann schon unterscheiden. Ich mache mit ihm jetzt oft Fährtenarbeit, d.h. wir gehen in den Wald oder ins Feld, ich habe gut riechende Leckerlies dabei, dann lasse ich ihn sitzen und gehe in großem Bogen und Slalom um Bäume um ihn herum, lasse die Leckerlies fallen, dann hole ich ihn ab und er muss suchen. Das macht ihm jetzt noch so einen Spass, dass er alles andere vergisst und mit Eifer dabei ist, dabei ht er gelernt, sich auf mich zu kozentrieren da er sonst nicht merkt, wo ich etwas fallen lasse.
Vielleicht ist das für Deinen Hund eine Idee, ich würde mich sehr freuen, wenn Du ihn motivieren kannst, mit Dir zu spielen.
Berichte doch mal was ihr so macht.

Kokosch
30.08.2005, 15:01
Vielleicht stimmt ja auch gesundheitlich was nciht, Schmerzen beim Laufen oder so...da schon was bemerkt. Wie lange ist er denn jetzt bei euch. Habe meinen auch mit 10 Monaten aus dem Tierheim und er hat gut 3 Monate gebraucht um aufzutauen...vielleicht ist er ja auch einfach nur froh ein schönes zu Hause zu haben :?:

LG
Nicole

billymoppel
01.09.2005, 08:26
ob du es glaubst oder nicht: beschützen ist für ganze viele hunde ein "spass" (falls denn hunde in solchen kategorien denken und handeln).
ich seh das problem eher bei dir und deinen vorstellungen von spass.
ein große menge von hunden dürfte weder apportieren noch schwimmen wirklich lustig finden. für manche dürfte tatsächlich das schlichte "dasein" ausreichend sein - wobei du ja keine ahnung hast, ob der hund dabei nicht die relativitätstheorie neu erfindet :D
und gepflegte langeweile zu verbreiten, ist nun mal auch tun eines raubtieres, dass klassisch mehr ruht, als es aktiv ist.
nicht vergessen darfts du die rudeldynamik. aus erfahrung mit meinen eigenen hunden und pfleglingen: es ist ganz häufig so, dass nischen besetzt werden, die noch frei sind (mehrkinderhalter werden das bestätigen) - ob dies eine willentliche und wissentliche entscheidung ist, lassen wir mal dahingestellt. individuelle abgrenzung spielt dabei sicher auch eine rolle und dazu sind hunde sicher fähig - frei nach dem motto: "wenn der depp appenzeller das schon alles tut, tu ich eben was anders" :D
ich habe auch so eine hündin, die während des spazierganges nicht viel mehr macht, als vor sich hin zu "moppeln". spitz-name: "polizei-moppel" :D das sagt alles. weder wirkt sie unglücklich dabei, noch gelangweilt - und das ist es, worauf es mir ankommt.

Nara
01.09.2005, 09:56
Hallo

Meine Vorgängerin hat ja schon einiges gesagt..
Kann es so im ganzem bestätigen..

Was mich noch Interessieren würde,gehst du immer mit beiden Hunden zusammen oder auch einzeln??

Bei meinen habe ich die erfahrung gemacht,wenn ich einzeln gehe,habe ich vor allem bei meinem Schäfermix einen anderen Hund vor mir..
Es ist auch einfacher den Hund auf sich zu fixieren,wenn man einzeln geht..
Mag dein SChäfermix leckerchen???
Vielleicht kann man ihn damit bekommen...

Und wie passt der Hund auf euch auf??
Belästigt er dabei andere Menschen?? Anbellen oder so??




SChöne grüße
Mona

lotharingia
01.09.2005, 12:29
Hallo,

Danke für eure Antworten! Es ist schön darüber reden zu können. Die Buffy war mein erster Hund (mein Mann hatte zwar als Kind schon immer Hunde, aber ich bin ja diejenige, die hier die Erziehung und Beschäftigung der Hund macht). Deshalb bin ich manchmal etwas unsicher.

Ich werde jetzt jeden einzeln beantworten:

Hallo Rocky1,

Der Schäferhund mix ist jetzt 17 Monate alt. Er spielt schon gerne, aber er konzentriert sich nicht lange auf ein Spiel. Wenn ich ein Spilezeug aus der Tasche hohle, will er es unbedingt haben, er rennt hinterher, "schlachtet" es, und lässt es dann liegen. Manchmal apportiert er es auch aus dem Wasser ein, zwei mal, aber das war's dann. Im Grunde möchte er der Buffy das Spielzeug klauen, und sie soll ihm dann hinterher rennen. Aber wenn sie das macht, gibt er es ihr dann sofort (er ist ein Hosenscheisser ;) ).. Wie gesagt, er spielt gerne mit anderen Hunden, er spielt auch gerne zuhause mit Spielzeug, und bedingt draussen. Was er auch gerne macht, sind spielerische Raufereinen mit uns Menschen, oder er tanzt sehr gerne.

Ich habe deinen Tipp befolgt und habe angefangen, solche Suchspiele zu machen (vorher dachte ich, das geht nie mit 2 verfressenen Hunden). Es klappt jedoch ganz gut und im Moment kann Apollo es besser als Buffy, frägt sich nur wie lange ..

Hallo Kokosch,

Gesundheitlich ist alles in Orndnung. Es liegt wirklich, galube ich nur daran, dass er eher ein gemütlicher Typ ist und oder als Welpe eben nichts anderes kannte.

Hallo billymoppel,

Das mag sein. Eigentlich habe ich kein Problem mit seinem Benehmen, denn er macht wirklich einen glücklichen Eindruck. Aber, meine Freundin hat gemeint, er sei eventuell unglücklich, weil er ein Gründstück bewachen möchte, und da bekam ich Depris. Sie meinte auch, er vermisse sein vorheriges Zuhause und sei eventuell kein zweithund. Beides finde ich trifft nicht zu. Er hängt sehr an der Buffy und ist äusserst ungerne alleine, weder hier im Haus, noch im Garten meiner Mutter. Auch hört man ja oft "der Hund braucht Beschäftigung" (sonst wird er Verhaltensgestört), und da fühlte ich mich als Versagerin, weil ich ihn für nichts begeistern kann. Ich habe auch sehr oft zu hören bekommen, der Hund muss laufen. Aber er will gar nicht laufen. Muss ich ihn dazu zwingen, weil er ein Husky-Mischling ist? Das kommt mir bescheurt vor. Dei Beschäftigung soll ihm doch Spass machen. Im Grunde hat er vom Husky garnichts ausser den Schwanz und eine Prise Sturrheit, die aber nicht grösser ist, als die der Buffy, die zwar jetzt sehr brav ist, aber das hat fast 2 Jahre gedauert.

Hallo Nara,

Ich gehe meistens mit beiden Hunden, aber auch manchmal einzeln. Der Apollo spielt auch dann nicht mit mir, wenn ich mit ihm alleine bin. Er macht alles, was Essen suchen betrifft, sei es im Wasser oder auf Land, aber wenn er sich auf etwas (anderes) konzentireirt, lässt er sich nicht immer mit einem Leckerlie davon ablenken.

Er bellt keine Menschen oder Jogger an. Er hat aber Probleme mit gewissen Männern, meistens ältere die entweder angetrunken sind, oder sich sonst seltsam verhalten. Mit Frauen hat er kein Problem. Wenn er so einen für ihn suspekten Menschen sieht, bleibt er manchmal nur quer vor ihnen stehen, oder aber er stellt sein Fell und bellt oder brummelt sogar. Er denkt auch, er müsse mich vor anderen Hunden beschützen. Wenn z.B., eine anderer Hund an mir hochspringt, kommt er brummelnd angesprungen, oder wenn die Buffy einen männlichen Hund anbellt und gerade neben mir steht, so denkt er scheinbar, sie beschützt sich, und mischt sich mit Gebrummel ein. Wenn die Buffy das gleiche macht und nicht gerade neben mir steht, macht er nichts. Das ist alles nicht so tragisch, denn er ist absolut unagressiv. Ansonsten steht er halt nur da, und passt auf. Er läuft vor, um zu sehen, was kommt, und kuckt immer ganz konzentiert in der Gegend rum. Wenn er dann was aussergewöhnliches sieht (seiner Meinung nach), wird die mit einem leisen rrruof gemeldet, wenn es sehr suspekt ist, mit einem lauteren.

Am schlimmsten ist eben, dass er immer zu allen Hunden will. Wenn er nicht an der Leine ist, geht er halt zu jedem hin. Das macht es sehr schwer spazieren zu gehen, es sei denn es ist an einem Ort, wo die Hunde frei laufen dürfen. Oft hört er und kommt, wenn ich ihn rufe, machmal aber eben nicht. Und da werden die Leute direkt hysterisch. Das macht mich total nervös. Ich weiss, der Hund macht nichts, aber trotzdem wird er immer wie ein wilder Löwe betrachtet. Ich glaube nicht, dass es möglich ist, ihm beizubringen, immer sehr nahe bei mir zu bleiben, eben weil er sich auf den Rest konzentireirt, und nicht auf mich. Dabei weiss er immer ganz genau, wo ich bin. Wenn ich ihn aus den Augen verliere, verstecke ich mich, und er findet mich fast immer sofort. Wenn er aber sehr beschäftigt ist, und nicht mitkriegt, wo ich bin, schiebt er panik, wenn er merkt, ich bin weg, und sprintet in die falsche Richtung.

Ich glaube mein grösstes Problem ist eben, dass er so aussieht wie ein Schäferhund und so viele Leute Angst vor Schäferhunden haben. Gleichzeitig aber will er nicht längere Zeit Fuss gehen, denn dass findet er wirklich öde und er möchte die Hunde, die er trifft begrüssen. Da er sich für nichts begeistert, kann ich ihn nur schlecht auf mich konzentrieren. Ich denke, ich muss eben noch viel mit ihm das sofortige komm üben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er irgendwann, wie die Buffy mich ständig im Auge hat und begesitert auf mein nächstes Kommando wartet. Ich kann mir aber vorstellen, dass die Welt mit zunehmenden Alter vielleicht doch etwas an Reiz verliert. Zur Zeit gibt es wohl noch viel neues zu entdecken.

Grüsse,

uta

billymoppel
01.09.2005, 13:24
hallo uta,

das war ja eine menge :D
ich würde dir raten, mit ihm seperat eine huschuh zu besuchen. das hat sicher einen erziehungseffekt, aber es stärkt auch die bindung mensch/hund - denn natürlich ist es für den zweithund schwerer, an den menschen "heranzukommen", auch für dich ist es schwieriger, vor allem, wenn man schon einen hund hat, der alle bedürfnisse befriedigt.
ich würde mich nicht von anderen verückt machen lassen: meine hunde wollen sicher eine menge, wenn der tag lang ist und vielleicht würde polizei-moppel auch gern ein grundstück unter sich haben...billy würde gern täglich zur treibjagd und lisa zum zirkus :D und ich hätte auch gern so einiges :D (boot, porsche, ferienhaus)
und was das einzelhunddasein angeht: keine ahnung, was man erwartet von eine rudel, aber nach deiner beschreibung ist der rüde sicher ausgesprochen gern mit seiner "frau" zusammen :D
ganz deutlich läßt sich aus deinem posting eines ablesen: der rüde hat in seinem rudel die "außenminister"-position; das ist eigentlich fast immer der fall (bei mir auch), selbst wenn er intern wenig zu melden hat, d.h. er kontrolliert und macht die innerartlichen kontakte. das ist schon so typisch rüde und wird durch eine hündin noch verstärkt. das ist (rudimentär) sicher ein schutzmeschanismus fürs klein-rudel . gar nicht die frage, ob der rüde das "will", sondern gentisch bestimmt einfach seine aufgabe. um da besser gegensteuern zu können, nochmals die die huschuh nahegelegt. abgewöhnen in dem sinne kann man das verhalten sicher nicht, weil es letztlich triebegesteuert ist, nur kontrollieren.
ich finde, dein hund hört sich nach einem völlig normalen rüden ohne besondere hobbies an - er hat, auch in anbetracht seines alters, vielleicht noch nicht ganz seine mitte gefunden, aber an sich, wüßte ich nicht, warum dieser hund an depressionen leiden sollte :D
ganz viele hunde sind so: ein bißchen von dem und ein bißchen von dem und ein stück da. und ganz ehrlich ist das doch auch ziemlich pflegeleicht :D
und was die fährte angeht: dafür ist er vielleicht auch noch ein bißchen jung, ob sich das vertiefen läßt und vielleicht sein ding ist, wird sich noch zeigen.

grüße
bettina

rondra
03.09.2005, 19:43
Hi,

mit Laika ( Schäfer- Husky? - Mix) hatte ich am Anfang ähnliche Probleme. Sie ist auch ein Tierheim Hund. Sie hatte auch ziemliche Konzentrationprobleme und die Bindung dauerte ewig. Ich habe mit ihr in der Hundeschule viel Aufmerksamstraining gemacht. - Dadurch wurde es besser. Nach 6 Monaten fing sie erst an etwas Bindung zu zeigen. Das einzige wo sie richtig aufmerksam war, war beim jagen, wenn sie abgehauen ist.
Ich habe auch mit Bachblüten gearbeitet. Laufen möchte sie immer gern, aber sie merkte nicht mal, wenn ich mich versteckte. Nach 1 Jahr bekam sie den zweiten Schub, wo sie sich mehr an uns hängte.

Ballspiele werden bei ihr in der Regel eh ziemlich schnell unintressant. Apportieren findet sie total blöd. Schwimmen mag sie auch nicht. Sie mag gern Kopfarbeiten, z.B. wenn ich etwas verstecke oder Leckerlis irgendwo deponieren, wo man sie nicht so leicht hinkommt z.B. in einen Tuch verknoten etc.
Fahrrad findet sie super und auch lange Spaziergänge.
Agility war eine zeitlang sehr intressant, aber nach einigen Monaten auch wieder langweilig u.s.w. Sie muß immer mal wieder mit was neuen gefordert werden. Dann machen wir das eine zeitlang und wechseln dann wieder. Bald werde ich glaube ich mal wieder mit ihr zum Agility gehen, da haben wir seit dem Frühjahr ungefähr pausiert.

Vielleicht sind hier ja ein paar Hilfestellungen für dich bei. Ich glaube Aufmerksamkeitstraining, Bachblüten und Zeit war für uns eine gute Kombination.

Schönen Gruß
Rondra

lotharingia
04.09.2005, 11:28
Hallo Bettina,

Du hast sicher recht. Eigentlich weiss ich nicht, ob Apollo wirklich ein Grundstück bewachen will. Das ist eher die Theorie meiner Freundin. Er bleibt sehr ungerne alleine. Wenn wir zuhause sind folgt er mir überall und wenn ich bei meiner Mutter bin und mal kurz in den Schlcker gehe warten beide Hunde beim Tor auf mich, obwohl sie den Garten für sich haben (das sieht sehr lustig aus, wenn beide Schnautzen unterm Tor durchschnüfflen). Ich bin der Meinung, dass er im Moment einfach sein Leben geniest und sich noch entwickeln wird. Suchspiele werden wohl interessanter werden, Spielzeug spiele nur begrnezt begeistern. Ich habe mir ein paar Bücher gekauft und werden versuchen ihn anhand denen mehr für's spielen zu begeistern, aber so wie die Buffy wird er gewiss nie.

Zur Zeit hört er eigentlich ausgesprochen gut und er hat sogar vorgestern zum ersten Mal versucht, die Buffy zu beschützen (ein schwarzer Schäferhund wollte ihr das Spielzeug klauen). Er hat es aber auf mein Befehl zu meinem Erstauenen sofort gelassen. (Man muss ja nicht wegen einem blöden Spielzeug gleich ne bescheuerte Rudelbeiserei am Hals haben) :D

Die Hundeschule ist ehrlich gesagt nicht so meins. Ich war mit der Buffy nie dort und sie ist trotzdem fast ein vorzeige Hund geworden. Mit Apollo war ich jetzt 3 Monate dort, werde es aber jetzt wieder sein lassen. Ich denke, da kann ich mit Büchern mehr erreichen

Mit dem Pfelgeleicht hast du recht. Die Buffy ist zwar sehr brav, ist aber auch nicht so auf die Welt geko mmen und ehrlich gesagt, brauch muss sie auch körperlich und mental ausgelastet sein, um so zu bleiben.

Hallo Rondra,

Ich habe deine Laika im Husky-Mischling thread gesehen. Die ist wirklich hübsch, der Apollo wäre bestimmt hin und weg von ihr ;) Lang Spazeirgänge liebt Apollo auch über alles, und Suchspiele fangen auch an ihn zu interessieren. Ich muss aber bis Mitte-Ende des Spaziergangs warten, weil am Anfanf ist er zu aufgeregt, um Platz zu machen, bis ich mit dem Verstecken fertig bin, und "such" ohne zu wissen, was er suchen soll, kann er noch nicht. Bei ihm wird das wohl auch alles länger dauern, als bei der Buffy, die wir von klain auf haben und uns von Anfang an intensiv mit ihr beschäftigen. Sie hat diese workaholic art, die man von Aussies kennt. Apollo ist da eher wie eine Katze, wird leicht gelangweilt und untersucht lieber die Umgebung. Auch ist er noch in dem Alter, wo er gerne versucht sich bei anderen Rüden durchzusetzen, meistens ohne Erfolg ;)

Ich habe den Eindruck, dass Husky-Mischlinge eher einen Sinn in ihrer Tätigkeit brauchen, als HUnde wie Buffy. Für sie ist es das wichtigste, ihr Spielzeug so schnell wir möglich zu finden, sie es geworfen oder versteckt und das macht sie bis sie total KO ist. Der Apollo sieht das speilzeug als Beute und nachdem er es ein oder zwiemal geschlachtet hat, ist es ihm dann zu doof. Komischerweise kann er aber zuhause über längere Zeiträume mit Inbrunst apportieren.

Mit Bindung hatten wir eigentlich keine so grosses Problem. Der Apollo hat sich relativ schnell an uns gebunden, wahrscheinlich auch wegen der Buffy. Ich habe beim mich verstecken kaum noch Erfolge, nur wenn er mit einer grösseren Hundgruppe beschäftigt ist, verliert er mich manchmal aus Ohr und Auge und wenn er das dann bemerkt haut er fast immer wie gestochen in die total falsche Richtung ab. Ich muss wohl daran arbeiten, dass er im Freien mich *immer* interessanter findet, als die anderen Reize. Ehrlich gesagt hat das bei der Buffy aber auch lange gedauert. Manchmal komme ich mir halt wie ein Versager vor, und denke ich schaffe das nie. Dann muss ich aber daran denken, dass wir den Hund ja erst seit April haben und wer weiss, was vorher war. Auch bei der Buffy, die wir von Welpe an hatten, hat es lange gedauert, bis sie so wurde wir jetzt und das nicht an der Leine ziehen hat sie zum Beispiel erst vor kurzem gelernt (jetzt muss der Apollo es noch lernen) .

grüsse,

uta