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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was tun bei knurren+beißen



Labrador2002
23.08.2005, 18:36
Hallo,

seit ca. 1 Monat haben wir einen 1-jährigen Rüden. Es handelt sich um einen Mischling, ca. 55cm Schulterhöhe. Zusätzlich haben wir auch noch eine Katze. Gestern wollte der Hund mal wieder das Futter von der Katze essen (er hat sie vertrieben) und als ich dann "Aus" gesagt habe, hat er mich angeknurrt. Mein Vater wollte ihn daraufhin auch von dem Napf wegbringen, dann hat er auch geknurrt und ihn sogar in das Bein gebissen. Er hat zwar nicht fest gebissen, aber es hat trotzdem weg getan. Heute hat sich das ganze dann wiederholt. Ich wollte ihn wieder vom Katzennapf weghaben und er hat mich dann angeknurrt.

Was kann ich dagegen tun? Sonst ist er total brav. Ich hoffe, ihr könnt mir helfen:)

Topsy
23.08.2005, 18:51
Hallo,

so etwas ähnliches habe ich mal in einer Hundepsychologie-TV-Sendung gesehen, da hatte eine Bulldogge immer geschnappt wenn man sie von etwas wegführen wollte.
Der Rat war damals, dem Hund eine sogenannte Wohnungsleine umzumachen die der Hund in der Wohnung ständig tragen soll. Die Leine war so weit ich weiß 50 cm lang. So haben die Halter nicht mehr den Hund am Halsband wegführen müssen und sie nahmen einfach die Leine zogen den Hund mit einem deutlichen NEIN von dem Platz weg, den der Hund verlassen sollte.
Sonst kann ich dir leider nicht helfen.

Alles Gute

Elke :cu:

Suzanne
23.08.2005, 19:02
Hallo,

das Futter für die Katze würde ich irgendwo "hoch" stellen, wo der Hund nicht drannkommt. Sonst kann das für die Miez einmal auch nicht gut ausgehen. :(

(Ist jetzt keine Hilfe für das eigentliche Problem - sorry!)

LG Susanne

Rüsselterriene
23.08.2005, 20:11
Hallo Labrador2002,

Du willst ja wissen, was du gegen das Knurren und Beissen tun kannst.
Mein Tipp: Genauer hinschauen!

Ein Hund beisst nie einfach so zu. Vorher sendet er viele kleine Drohsignale aus, die du kennen solltest.
Nur, wenn du sie kennst, kannst du richtig handeln.
Das ist, wie wenn man ins Ausland fährt: Erstmal ein Wörterbuch kaufen, damit man von den Einheimischen nichts auf die Mütze kriegt.

Wenn du weisst, was er dir "sagen" will, dann kannst du viel besser auf ihn eingehen. (ich nehme mal an, diesmal war die Botschaft: "Das Katzenfutter gehört mir, geh ja weg!")

Bis dahin würde ich dir auch zu einer 1 Meter-Leine raten, die du den Hund innerhalb der Wohnung (während der Fütterungszeiten) tragen lässt.
So musst du nicht nah an ihn heran, wenn DU sagen willst: "Freundchen, das Futter gehört der Katze! Verschwinde!"

Anke

Labrador2002
23.08.2005, 21:23
danke schonmal für eure Antworten.
Vorher stand was vom Essen auf dem Tisch und dann ist er hingegangen, als ich sagte "Aus" hat er schon wieder geknurrt! Langsam mache ich mir wirklich Sorgen. Mein alter Hund war da genau das Gegenteil. Dem hätte man sogar einen Knochen aus dem Mund nehmen können, ohne dass er geknurrt hätte!
Ich glaube ich werde gleich morgen nach einer 1-Meterleine schauen

Filvy
23.08.2005, 21:50
du musst zügig handeln. die leine ist keine schlechte idee. wenn das aber nicht helfen sollte hab ich dir noch eine idee. kennst du dieses jet care? das ist ein halsband das wenn du auf einen sender drückst kalte luft aus einer düse sprüht. wenn der hund an denn napf geht würde ich einfach nein sagen und gleichzeitig das gerät betätigen. neu kostet das aber einen ganzen batzen geld.
Filvy
viel glück

Thomas
23.08.2005, 22:16
1-jähriger pubertierender (?) Rüde mit Futteragression?

Dein "Aus" hat offensichtlich keine Bedeutung für ihn. Kann an Deiner Körpersprache liegen oder ggf. an seiner Vorgschichte. Wie auch immer, ich denke du tust gut daran die schleunigst einen kompetenten Trainer zu suchen um das Problem adäquat -wie auch immer das im Einzelfall aussehen mag- anzugehen.

Gruß
Thomas

ruth_kyno
23.08.2005, 23:46
hallo
deiner beschreibung nach knurrt der hund erst dann, wenn das wort nein kommt ?!? wenn ja dann sucht euch ein anderes wort aus, mit dem er keine negative assoziation hat wie "zurück" der tonfall sollte neutral sein. am besten ist es den hund nicht einfach nur wegzuziehen, sondern ihm den weg abschneiden und einfach so an ihm vorbegehen, dass er vom futternapf weggehen muss.
ich denke jedoch, dass das problem umfangreicher ist und dass sich euer hund nicht einfach so davon abhalten lässt. eine ca. 1m lange hausleine kann ich auch empfehlen, da der zugriff nicht so direkt ist.
knurrt der hund eigendlich auch, wenn man ihm sein futter wegnimmt? wenn ja das futter erst ger nicht aus der hand geben, sondern den hund aus der hand füttern. dann merkt er, dass sein überleben durch euch gesichert ist und er lernt euch zu vertrauen, dass ihr ihm nicht wegnehmt.
bis das problem des knurren gelöst ist, würde ich das futter dahin stellen, wo der hund nicht hinkommt z.b. in eine transportbox für katzen.
um dem hund eine alternative zu geben und die aggression des hundes zu verhindern, gebt ihm eine alternative. so lernt der hund, dass das frauchen immer etwas besseres hat und dass ein verbot nicht ausschließlich negativ ist, sondern auch vorteilhaft.

Samuel
24.08.2005, 04:43
Der Hund ist neu bei euch, er ist im "besten" Alter und vermutlich auch noch ziemlich verfressen.
Was also tun?
Ich persönlich bin im Prinzip dafür so etwas direkt und unmißverständlich zu klären. Aber dafür muß man wirklich deutlich sein. Nicht Jeder kann sich so durchsetzen und wie es scheint ist von eurer Seite schon einiges an "Respekt" vorhanden. Dann macht es auch keinen Sinn und kann schnell nach hinten losgehen.
Also wäre es wohl besser eine andere Möglichkeit in Betracht zu ziehen. Einige wirklich gute Vorschläge kamen ja schon. Das Erste wäre sicherlich das Katzenfutter hoch zu stellen. Das löst euer Problem nicht, aber das der Katze. Das ist doch schon mal was, oder?
Nun zum Eigentlichen. So wie sich das anhört wird er jedes mal knurren wenn ihr versucht ihn von "seinem" Futter zu trennen und wie Thomas schon so trefflich schrieb wird er nicht mal das HZ "Aus" kennen. Es liegt also bei euch ihm dieses beizubringen und da es "klar und deutlich" in diesem Fall wenig Sinn macht, nehmen wir halt den Umweg. Das Füttern aus der Hand (wie schon vorgeschlagen) ist da sehr praktisch. Das "Aus" als HZ bedeutet im klassischen Sinne zwar Alles was sich im Fang befindet sofort loszulassen, aber in eurem Fall würde es ja vorerst vollkommen genügen die Freßhandlung einzustellen (wenn dem nicht so sein sollte benutzt man eben ein anderes HZ - "Pfui" beispielsweise). Auf Grund des Lernweges macht es Sinn ein zweites HZ folgen zu lassen (z.B. "Sitz" oder "Platz" - wenn bekannt).
Aufbau wie folgt:
1. - Futter in die Hand
2. - Fressen lassen
3. - Futter in die Hand
4. - die Hälfte fressen lassen
5. - Hand schließen + HZ ("Aus" oder "Pfui")
..... nun kann der Hund nicht mehr fressen. Das heißt es bleibt ihm gar nichts Anderes übrig als das HZ zu befolgen. Um aber nun eine echte Gehorsamkeitsreaktion von ihm zu bekommen verlangt ihr nun die Ausführung eines bekannten HZ ("Sitz" oder "Platz"). Wenn er dieses nun erfüllt (muß nicht direkt beim erste oder zweiten Mal sein) öffnet ihr die Hand wieder.
6. - HZ ("Nimm es" o.ä.) dann fressen lassen! + ausgiebig und ehrlich Loben!

Und nun?
Na, wie immer wenn wir etwas mit Hunden tun........ wiederholen!!!

1. - 6.
1. - 6.
usw. bis ein Viertel seiner Tagesfutterration weg ist und das vier Mal am Tag.
Wenn er nach beispielsweise einer Woche das System verstanden hat, hängt ihr noch eine dran (kann auch länger dauern!). Dann schließt ihr nur noch drei Finger der Hand.
Wenn er nach beispielsweise einer Woche das System verstanden hat, hängt ihr noch eine dran (kann auch länger dauern!). Dann schließt ihr nur noch zwei Finger der Hand.

...na klar... usw. ...

Bleibt er erst vor der geöffneten Hand "gehorsam", landen die Futterportionen im Napf, Händeweise, bei "Aus"/"Pfui" wird mit der Hand abgedeckt und Alles beginnt wie oben.

Um den Effekt noch zu verstärken kann bei 6. zum regulären Futter noch ein Stückt Fleischwurst (oder was sonst sehr beliebt ist) gereicht werden. Im Gegenzug schadet es auch nicht wenn eine all zu neugierige Nase (nach dem HZ!) mal einen Klaps bekommt.

Binnen weniger Wochen erlernt euer Hündchen so ein relativ zwangarmes "Aus"/"Pfui". Der Bindung tut die ausschließliche Fütterung aus der Hand ebenfalls sehr gut.
Nehmt euch aber bei den Übergängen Zeit und geht zur Not immer wieder einen Schritt zurück. Bei solch elementaren Problemen muß man sich einfach Zeit nehmen.

Gruß

Christian

P.S.: Die "Hausleine" macht nur Sinn wenn ihr eingreifen wollt. Wenn ihr das aber wirklich vorhabt - was ich nicht glaube - macht es ohne. Direkt und ehrlich.

P.P.S.: Hilfe ist immer gut. Gute Hilfe ist aber verdammt selten!!!

4711
24.08.2005, 07:56
Also eine gute möglichkeit in solch einer situation ist auch, dass der hund erstmal nichts mehr aus dem napf bekommt. der hund wird nur noch aus der hand gefressen UND zeigt ihm wer chef im ring ist. ihr habt ganz klar ein dominanz problem, kommt vor, aber muß unverzüglich gegen angegangen werden.
das heißt im klartext.
der hund sitzt nicht erhöht, der hund bekommt nach euch sein futter, és wird nur gespielt wenn ihr es wollt (und auch ihr hört auf! also nicht so lange spielen), wenn ihr den weg entlang geht muß euer hund aufstehen, geht nicht um ihn herum, ihr geht als erstes durch die tür und und und ich könnte die liste wohl noch ein weilchen fortsetzen.
aber vor allen dingen: seid konsequent und diskutiert nicht mit dem hund, das tut er mit euch auch nicht!
und sucht euch ganz schnell jemanden in eurer nähe der mit euch trainieren kann. Hundeschule oder verein.

leider sind das die üblichen tips und kein stein des weisen aber den gibt es nun mal nicht.


liebe grüße mel

Labrador2002
24.08.2005, 18:46
Danke für eure Antworten!

Ich habe jetzt eine 1-meter Leine gekauft. Ich werde sie im Notfall einsetzen, aber die Methode von Samuel probieren! Ich hoffe dass es hilft, aber es hört sich sehr gut an.:)

Labrador2002
24.08.2005, 19:12
und das Katzenfutter habe ich jetzt auch woanders hingestellt

Filvy
24.08.2005, 21:31
Bei uns steht das Katzenfutter in der Küche und in diesen Raum dürfen die Hunde nicht rein:sn: . Das ist auch gut wenn ein Hund Dominant ist.
Mehr fällt mir im Moment nicht ein. Wenn du willst kann ich dir erklären wie das geht, denn Hund aus der Küche drausen zu hallten. Das ist nähmlich nicht so leicht(wars zumindest bei unseren nicht)
Filvy

SchwipSchwap
24.08.2005, 22:33
Woher habt ihr denn den Hund. Also wo hat er vorher gelebt?
Weil wir hatten einen dackel der war 6 jahre alt und wurd früher bei der familie sehr schlecht behandelt. Die haben ihn immer geärgert (ausgesperrt, futter weggenommen) und der hat auch immer geknurrt und geschnappt wenn man ihn an sein futter wollte... Aber ich weiß auch nit so genau was man machen könnte, wir hatten den hund nicht lange hat mich nachher übelst angefallen. Ich denke das mit der leine ist ne gute idee, sonst vllt tierpsychologe. und da der hund 1 jahr alt ist, kann man ihm das vllt noch abgewöhnen.

Taischa1
25.08.2005, 14:00
Gibt es eine Möglichkeit die Beiden getrennt zu füttern, oder geschieht dies schon??

Labrador2002
25.08.2005, 18:24
@SchwipSchwap
wir habe ihn aus dem Tierheim, er war ein Straßenhund.

@Taischa1
sie wurden immer getrennt gefüttert

tomcatmerlin
25.08.2005, 22:37
@ thomas,
einen kompetenten adäquaten experten zu suchen ist bestimmt eine super idee:D , müsste jeder hundehalter eigentlich machen:D , macht aber fast keiner, muss ja auch nicht immer unbedungt sein , wenn man sich ein wenig informiert hat, und die sache ernst nimmt, kommt ja immer auf das problem an. wie gesagt, die hilfe eines "wirklich" kompetenten experten ist natürlich perfekt, kann sich aber vielleicht nicht jeder wirklich leisten, muss möglicherweise dann auch anders gehen, mit guten ratschlägen.
viele grüsse
renate
wie gesagt, hilfe eines perfekten experten ist das beste, aber das ist die wunschvorstellung im alltag:D

Thomas
26.08.2005, 01:03
Hallo Renate,

wie Du sicher auch weißt, ist das mit den guten Ratschlägen immer so eine Sache (siehe auch in diesem Thread: Jetcare-Einsatz bei futteraggresivem Hund...).
Natürlich muß nicht jeder Hundehalter mit seinem Fiffi in Schule gehen, keine Frage. In diesem Fall, halte ich es jedoch für äußerst angebracht - zum Wohle des Hundes und seinen Menschen.

Das mit dem "perfekten" Trainers ist allerdings in der Tat eine Wunschvorstellung. Aber es reicht ja schon wenn er/sie wirklich kompetent ist - das ist ja auch schon ne ganze Menge, wenn auch leider an jeder Ecke verfügbar (mäßige gibts dafür in Hülle und Fülle). Aber auch hier kann man sich informieren - leider kam diesbezüglich keine Anfrage von Labrador2002.

Gruß
Thomas

Rüsselterriene
26.08.2005, 10:13
@ Renate und Thomas:

Solange man weiss, das sowohl Knurren, als auch Beissen zum normalen Repertoire eines Hundes gehören und man durch dieses Wissen keine Angst vor ihm hat, braucht man auch keine Schule.

"Gefährlich" wirds erst dann, wenn man panisch wird, ob des vermeintlichen Angriffes des "lieben Freundes".
Man muss sich einfach bewusst sein, gerade in so einem Fall: Man hat einen freiheitsliebenden Youngster eingepfercht und beschneidet ihn in ziemlich vielen Rechten: Er wird niemals zu allem JA und AMEN sagen: Gegenwehr ist vorprogrammiert.
Man muss also kritische Situationen managen, damit man in keine "Gewaltspirale" rutscht...

Also Labrador2002:
Nehmt es nicht persönlich, wenn der Hund "anderer Meinung" ist. Zeigt ihm ruhig und besonnen (mit konfliktvermeidenden Hilfsmitteln) wie ihr euch euren Alltag vorstellt und übt euch in Konsequenz!

Anke

Thomas
26.08.2005, 11:44
@ Anke

Deine wohlgemeinten Hinweise an Labrador2002 in allen Ehren, aber denkst Du wirklich das diese sehr allgemein gefassten Tips (konkret zu werden geht nunmal nicht, klar) eine ausreichende Grundlage für eine Sitationsverbesserung darstellen?

in other words:

Your signature: "We don`t make mistakes, we make happy accidents!" could easily turn into "We don`t make mistakes, we make happy and sometimes hurting accidents"

Rüsselterriene
26.08.2005, 12:30
Thomas:

Es ist völlig egal, ob man Schritt-für-Schritt-Erklärungen oder eine allgemeine Ansage macht:
Was der Fragende draus macht, bleibt uns verschlossen.
Mir ist es allemal lieber, man liest in einem Forum "Mach dir keinen Streß", als das man den Versuch eines "Patentrezeptes" umzusetzen versucht.

Der Labrador2002 wird schon merken, wenn sein Latein am Ende ist. Das merkt er aber nicht, wenn er der Meinung ist, nur den ein oder anderen Tipp nicht gewissenhaft genug umgesetzt zu haben.
(ich muss nur immer zu erst zur Tür raus, dann wird mein Hund schon aufhören zu knurren... und wartet und wartet, bis es nichtmehr geht)
Man geht ja nicht ohne Grund in ein Forum, statt zur Schule... eventuell muss es erst ein bischen "mehr" weh tun, damit man sich umorientieren kann.

Anke

tomcatmerlin
27.08.2005, 13:22
@ thomas,

das mit den ratschlägen stimmt schon, ich selber könnte damit auch nicht viel anfangen, und ich könnte auch keinem per mail einen ernsthaften ratschlag geben, wenn ich den hund , die situation, u.s.w. nicht kenne, das wäre mir viel zu riskant, irgendwelche allgemeine ratschläge aus büchern vorzutragen.

aber wenn die leute hilfe wollen, und es auf diesem weg probieren, kann man da ja auch nicht viel machen, vielleicht hilft es vielen schon zu hören, dass es anderen auch so geht, und sie interessiert es, was da unternommen wurde , nimmt vielleicht etwas die angst:D
viele grüsse
renate

Paula2002
27.08.2005, 18:11
Ich kann da nur zustimmen, was hier ein paar geschrieben haben und zwar, den Hund nicht mehr aus dem Fressnapf füttern, sondern aus der Hand.
Und zwar, wann DU das willst! Und wenn es auch das Dosenfutter ist (man kann sich ja hinterher die Hände waschen).
Sonst kann dies vielleicht ein böses Ende nehmen. Wie schon erwähnt, denke ich auch mal, der Hund im Rüpelalter ist und jetzt probiert, wie weit er bei euch gehen kann und ob ihr überhaupt fähig seid, Rudelführer zu sein.
Eine Freundin von mir besitzt eine rote Cockerdame aus dem Tierheim. Sie wurde vom Vorbesitzer geprügelt und wäre fast verhungert.
Als der Hund sich eingelebt hatte (sie hätten vielleicht eine Hundeschule besuchen sollen), war es so schlimm, dass sich ihr Bruder und die Mutter nicht mal in die Nähe der Küche wagen durften, weil dort der Fressnapf stand.
Meine Freundin (war die einzige die an den Hund ran durfte) hat den Cocker Spaniel mit der Hand gefüttert, bis sich die Situation entspannt hatte.

Also nicht den Kopf hängen lassen, Dein Hund ist noch jung und knackig.
:wd:

manurtb
07.09.2005, 16:58
Original geschrieben von tomcatmerlin
wie gesagt, hilfe eines perfekten experten ist das beste, aber das ist die wunschvorstellung im alltag:D [/B]
Und vor allem: Nicht jeder hat einen im Umfeld! :D Ich fahr 300 km weit, um zu meiner Trainerin zu kommen, weil die bei uns hier in der Gegend, die kann man alle in einen Sack stecken. :wd: Obwohl ich immer rumfrage, kommen immer nur die 'üblichen' Hundeschulen als Antwort.