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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hilfe HUnd wird Aggressiv



malli
06.09.2002, 14:12
Meine Hündin Pia eine 10 mon alte Malinois Hündin beginnt mir aus dem Ruder zulaufen.
Sie war ca 19 Wo alt als ich sie von einer alten Frau, zu mir nahm.
Was bei der älteren Dame war kann ich nicht sagen, es viel mir nur auf das die Frau mit dem Hund nicht fertig wurde.
Dies äusserte sich so das der Hund sie immer anknurrt zB beim fressen oder Halsband anlegen dies ging sogar soweit das der Hund gebissen hat.
Auch durfte der Hund in der Wohnung alles ( aals ich sie abholte, frass Sie den Teppich an
Kaute an den stuhlbeinen und versucht allen in die Füsse zubeissen) ohne in seine grenzen gewiesen zu werden.
Die Frau sah auch ein das Sie mit dem Hund nicht fertig wurde, so also kam der Hund zu mir.
Ich ging mit dem Hund in eine Welpenschule und stellte dort fest das die Hündin äusserst
Dominant war.
So begann ich an Ihr und an mir zu arbeiten, was mir auch ganz gut gelang.
Sie legte immer mehr Ihr Aggressives verhalten ab.
Heute kann ich Ihr auch beim Fressen ans Futter gehen was am Anfang nicht möglich war.
Alles was ich nicht weg bekam war ein Misstrauisches verhalten manchen Fremden gegenüber (kein schema zu erkennen, grössem,aussehen) aber damit konnte ich leben da es nicht aggressiv war.
Wenn sie Angeleint war und jemand versuchte sie zu streicheln den sie nicht mochte bzw misstrauisch begann sie zuknurren, die Person zog sich zurück und gut war,

Dies änderte sich aber als sie Ihre erste Hitze bekam(mit ca.8,mon).
Zuerst wurde sie unheimlich anhänglich, als die Hitze dann aber endlich vorbei war begann
Sie noch Misstrauischer gegenüber allen Fremden zuwerden.
Es kam auch dazu das sie mich beim Fressen wieder anknurrte, ich nahm ihr natürlich das Fressen weg und erhob meine Stimme. Ich ließ ca 10min verstreichen und gab ihr das essen wieder allerdings behielt ich den Napf in der Hand.
Dinge die sie früher nicht Interessierten beginnt sie nun zuverbellen, seien es Radfahrer oder Passanten selbst bei bekannten legt sie ein reserviertes verhalten an den Tag.
Ich kann es mir nicht erklären denn an dem Umfeld oder an der Erziehung meinerseits hat sich nicht geändert.
Ich bleibe immer auf dem selben Kurs bei dem Hund damit er weiss was er darf und was nicht.
Ich besuche 2 mal die Woche eine Junghundeschule und bin auch im Hundeverein.
Sie bekommt genug Auslauf und wird beschäftigt.
Die Ausbilder im Hundeverein wissen nicht was es ist denn dort zeigt sie dieses Verhalten nicht. Auch in der freien Wildbahn kommt es nicht immer vor.
Ist es vielleicht normal auf dem Weg zum Erwachsen werden?
Ich weiss nicht ob sie beissen würde aber sie stellt dann die Nackenhaare auf und beginnt zu bellen und zu knurren zieht in richtung des Radfahrers. Ohne das es für mich einen Anlass zu erkennen ist.

Weiss vielleicht hier jemand einen Rat!!!!!!!!!!!!!

Juke
07.09.2002, 07:52
Hallo,

vielleicht solltest Du Dich nochmal an eine erfahrene Hundeschule wenden, die Dir dann Rat geben kann und das ihr beide Einzeltrainerstunden nehmt. Ist zwar nicht billig, hat aber meistens Erfolg.;)

cheroks
07.09.2002, 14:02
Hallo,
es wäre interessant wie du reagierst, wenn dein Hund ein solches Verhalten zeigt. Aber wenn man sich die Geschichte deiner Hündin anhört, ist ihr Verhalten bestimmt auf mangelnde Sozialisation zurückzuführen. Denn anscheinend hat die alte Dame dem Hund klar gemacht, dass sie alles tun und lassen kann, was sie will (Attribute die dem Rudelführer zustehen). Du hast jetzt das Problem ihr klar zu machen, das dem nicht so ist. Ich würde verstärkt darauf achten ihr immer wieder zu zeigen, wer der Ranghöhere ist. Und das durch all die Kleinigkeiten im Alltag, z.B. du beginnst das Spiel und beendest es auch (bevor sie keine Lust mehr hat) will sie Aufmerksamkeit, ignoriere sie (nicht ansehen, anfassen, ansprechen) Zeigt sie Aggressionsverhalten, dann dominiere sie durch Schnauzengriff und Blick abwenden etc.
Sie scheint ja eher ein "ängstlicher" (mißtrauischer)Hund zu sein, dann ist es ganz wichtig, dass du Ruhe und Gelassenheit ausstrahlst, denn unruhig ist sie ja schon. Sie braucht vielleicht noch mehr eine gerade Linie an der sie sich orientieren kann. Jedes einwirken von dir sollte in einer Tonlage, ohne mitschwingende Aggression, erfolgen. Mit zunehmenden Alter versuchen Hunde(nicht jeder, aber sicher der, der nicht schon als Welpe verstanden hat, das der Mensch kompromisslos der Rudelführer ist) ihr Grenzen neu abzustecken. Ein Malinois ist sich auch kein "ganz einfacher" Hund, aber im Grunde bist du ja auf dem richtigen Weg. Vielleicht musst du hier und da noch klarer durchgreifen! Vielleicht hilft dir auch das Buch von Thomas Baumann "Damit wir uns verstehen" weiter, der auch Malinois hat und sie mit ähnlichen Charaktereigenschaften beschreibt wie du.
Lieber Gruß

Squeeky
08.09.2002, 16:15
Hallo Malli,

> Sie noch Misstrauischer gegenüber allen Fremden zuwerden

Na gut, das kann bei einem Hund hin und wieder "normal" sein. Ich kenne eine weisse Schäferhündin, die hat dieses Verhalten seit sie klein ist - heute ist sie 5 Jahre alt und hat es immer noch. - Bei manchen Hunden bekommst Du das einfach nicht hin...

> das sie mich beim Fressen wieder anknurrte

Das wiederum ist nicht gut. Deine Reaktion war so weit ok. Ich hatte diese "Diskussion" vor 4 Wochen mit meinem Rotti-Rüden (jetzt 6 Monate alt). Da ich bei einer solchen "Attacke" gegen meine Person (sei es mich anknurren oder schnappen) keine Angst habe, sondern tierisch sauer werde, habe ich ihn mir geschnappt und ihn ausgeschimpft mit lauter Stimme. - Seit dem ist er der liebste Hunde der Welt :D

> seien es Radfahrer oder Passanten selbst bei bekannten legt sie ein reserviertes verhalten an den Tag.

Was machst Du in so einer Situation? Bekommt die Hündin dann besondere Aufmerksamkeit oder so was in der Art? - Ignoriere sie. Wenn sie extram beachtet wird, so hat sie damit Erfolg und somit Deine ungeteilte Aufmerksamkeit.

Wenn sie einen Radfahrer anbellt, dann dreh Dich sofort mit dem Rücken zu ihr (du hast sie doch an der Leine, oder)? Somit signalisierst Du ihr, das Du ihr Verhalten nicht gut heisst.

Ich denke auch, das Dich ein Hundetrainer mal im normalen Alltag besuchen sollte und mir Dir diese ganzen Situationen durchspielt. - Vielleicht gibt es ja bei Dir in der Nähe so eine "mobile Hundeschule"?

Erstmal liebe Grüsse,
Jeanette

Tinchen
08.09.2002, 18:13
Hallo!!!

Meine Hündin (Dobermann-Schäferhund-Mischling) war früher auch nur misstrauisch gegenüber fremden Leuten. Doch dann hat es sich so gesteigert, wie es bei dir jetzt ist, denn anknurren und Haare stellen , das ist nichtmehr so ganz ungefährlich, denn dann ist es nichtmehr weit zum Schnappen und beißen.
Ich würde sagen, dass bei dir etwas in der Rangordnung nicht ganz stimmt. Meine Hündin hat, als ich sie aus dem Tierheim geholt habe z-B. SChweineohren vor mir verteidigt. Solch ein Verhalten darf man erst gar nicht dulden, also habe ich sie gepackt und auf den Rücken "geworfen". Als sie sich dann beruhigt hatte, durfte sich weiterfressen und ich habe ihr immer wieder das Ohr weggenommen.

Freunde von mir haben auch einen Malinois, aber einen RÜDEN. Es sind sehr dominante Hunde, denen ich viel zutraue. Es kann nicht sein, dass ein Hund Menschen anknurrt, denn der Mensch steht IMMER über den Hund und nur ich bestimme, wen er ankurrt (sozusagen:) )!!

Also ich würde dir sehr raten, etwas energischer durchzugreifen, denn diese Hunde brauchen das auch und vertragen es auch.....denn sonst kommst du mal in deine Wohnung und ein Hund ""LÄCHELT"" dich an und du musst dich beeilen, dass du wieder raus kommst!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ciao Tinchen

cheroks
08.09.2002, 19:41
Hallo Tinchen,
als Strafmaßnahme seinen Hund auf den Rücken zu rollen oder zu werfen um ihm sein Fehlverhalten klar zu machen ist echt überholt! Der Konflikt ist doch in dem Moment nicht Herr und Hund, sondern Hund und Hund. Und was bringt es, wenn ich meinen Hund in dieser Situtation sage: los, fühl dich von mir unterworfen. Eine echte Unterwerfung liegt nur vor, wenn der Hund sich "freiwillig" auf den Rücken legt. Ein Unterwerfung ist nur sinnvoll, wenn es um Ressourcen (Futter, Wasser, Schlafplatz, etc) geht, um den Gegner zu entwaffnen und zu entschärfen. Nicht zuletzt kann sich der Hund, der eh ein Aggressionsverhalten zeigt, sich von dem Menschen bedroht fühlen und sich wehren. Im Ernstkampf kann der auf dem Rücken liegende auch sehr schnell an die Kehle des über ihm stehenden gelangen! Misstrauen entspringt dem emotionalen Zustand der Angst und Angst ist die Hauptursache für aggressives Verhalten. Nur ist die Angst nicht immer zu erkennen, denn ein Hund muss nicht den Schwanz einziehen, die Ohren anlegen und sein gesamtes Angstrepertoir zeigen. Es ist abhängig wie stark der Angstzustand ist und wie stark der Hund gelernt hat, Angst nicht zu zeigen.
Wenn die Motivation Angst ist ( und Angst ist die häufigste Ursache für aggressives Verhalten), dann muss der Hund lernen dieses Verhalten zu unterlassen, und zwar mit dem Schnauzengriff im richtigen Moment und der richtigen Intensität ohne viel Trara und schneller Entspannung der Situation sobald der Hund sein Verhalten einstellt. Der Hund hat über einen Lernprozess festgestellt, wie man sich seine Sachen sichert ( Angst eine wichtige Ressource zu verlieren) und wenn er damit durch kommt.... dann wird er es immer weiter so machen. Er kann aber auch umlernen, denn ein Hund lernt sein Leben lang und ein Hund wird auch lernen, dass das Leben stressfreier ist, wenn er nicht immer auf der Hut sein muss, dass ihm etwas abhanden kommt. Wenn er lernt, dass er das Futter wieder bekommt, und der Fahrradfahrer keine Bedrohung darstellt und andere Hunde ihm freundlich gesinnt sind etc. dann wird er eine höhere Lebensqualität haben, vielleicht nicht sein Leben an der Leine fristen.

Cockerfreundin
08.09.2002, 20:26
Hallo, zusammen!

Zitat
__________

Eine echte Unterwerfung liegt nur vor, wenn der Hund sich "freiwillig" auf den Rücken legt.
__________

Basti legt sich von Welpentagen an täglich viele Male freiwillig auf den Rücken, aber nicht, um sich (angstvoll) zu unterwerfen, sondern als ein Zeichen von totaler Entspannung, Lebensfreude, sich wohlfühlen und weil er so gerne am Bauch gekrault wird.

Er tut das Zuhause zB auch mit seinem Spielzeug oder Ochsenziemer und lässt sich dabei dann gerne noch streicheln.

Ist er nun besonders unterwürfig oder genießt er einfach sein Leben, wie ich das bisher immer gedeutet habe.

Grüße von
Annette

ARTEMIS
08.09.2002, 22:09
Hallo an Alle !

Ich kann mich Anette nur anschließen.

Auch Charly legt sich schon immer auf den Rücken und ich habe das auch als Zeichen von Entspannung gedeutet. Er will dann immer am Bauch gekrault werden.

Aber wahrscheinlich gibt es das unterwürfige angstvolle Unterwerfen in einer " Kampfsituation" und das
"sich einfach nur hinlegen " um gestreichelt zu werden.?



:confused:

Herzliche Grüße

Artemis und Charly

cheroks
09.09.2002, 11:49
Das "sich auf den Rücken legen" ist eine Geste der Submission (passive Demut). Aber nicht jeder Hund, der auf dem Rücken liegt, hat sich ergeben. Es kommt auf die Interaktion an, wann sich ein Hund auf den Rücken legt. Im häuslichen Bereich handelt es sich sicher eher um eine erlernte Aktion die aus dem Welpenalter hängen geblieben ist (ein Welpe legt sich auf den Rücken um von der Mutter den Bauch geleckt zu bekommen um die Verdauung anzukurbeln). Unsere Hunde legen sich auf den Rücken, um die soziale Beziehung zu fördern, wir bedrohen sie ja auch nicht, sondern streicheln sie und geben ihnen positive Aufmerksamkeit (Hund und Mensch kommunizieren ja auch anders als Hund und Hund)Im Streit mit einem anderen Hund um eine Ressource oder um die eigene Haut zu retten gehört das sich auf den Rücken legen zu den Dehmutsgesten, in die sich der Hund "freiwillig" (bzw. aus eigener Motivation heraus) begiebt um den anderen zu beschwichtigen (Deeskalationsgeste). Das meine ich mit freiwillig, man kann einen Hund nicht zwingen diese Haltung einzunehmen und sie auch so zu empfinden. Meine Hündin ist auch so eine, die sich gerne und oft auf den Rücken legt und auch total entspannt dabei ist. Allerdings bei anderen Hunden die sie draußen trifft ist das eindeutig Submisson und sie hat meistens Erfolg damit.Wenn der andere Hund das aber nicht akzeptiert und sie nicht in Ruhe lässt oder aufdringlich wird, läuft sie erst ein paar Schritte mit eingezogenem Schwanz und angelegten Ohren und kleingemacht weg. Zieht diese Deeskaltionsgeste auch nicht, beginnt sie kurz zu spielen, drängt der ander Hund (meist ein sexuell frusttrierter Rüde) sie immer noch, zeigt sogar sie ihr Aggressionsrepertoire (Entsprungen aus einer Deeskalationsgeste die der andere nicht angenommen/verstanden hat) Natürlich lass ich sie, denn sie hat ja nun wirklich alle Register gezogen und in diesem Fall darf sie dem anderen ruhig bescheid sagen. Andererseits treffe ich auch auf Hunde, die diese Gesten überhaupt erst als Anlass sehen, sie jetzt erst recht "platt" zu machen (meistens kastrierte Hündinnen). Und in diesem Fall muss ein HF in der lage sein, seinen Hund zu einem situationsadäquaten Verhalten zu berufen.

Cockerfreundin
09.09.2002, 19:24
Danke für die ausführliche Auskunft zum auf den Rücken legen.

Stimmt: draußen unter Hunden benutzt Basti das auch als Beschwichtigungsgeste - v.a. älteren (und größer gewachsenen) Rüden gegenüber, die er nicht kennt. Bisher ist dieses Beschwichtigungssignal auch nahezu immer als solches akzeptiert worden.

Allerdings ist diese Art des sich auf den Rücken Legens von der Bewegung her schon noch eine Nuance anders als das häusliche Ich-möchte-gerne-gekrault werden oder auch im vertrauten Spiel mit einem anderen Hund (vorzugsweise seiner Lieblingshündin). da ist es offener und freier.

Grüße von
Annette + Basti :)

Nina B.
11.09.2002, 02:01
Hi Malli!Auf keinen Fall solltest Du das Verhalten ignorieren,weil das wäre absolut kein souveränes sondern unterwürfiges verhalten!Du kannst Dich nicht hinter vorherigen Erlebnissen des hundes verstecken sondern mußt handeln!du mußt den hund richtig abstrafen über den Schnauzengriff!lass Dich nicht von ihm veräppeln!Ich habe da meine Erfahrungen mit gemacht und auch versucht,das alles auf den Hund zu schieben wie Du!Aber der Fehler liegt wie Du siehst bei uns,so traurig das auch ist.das Ignorieren ist der schlechteste und vorallem fauleste und feigeste fehler an sich!Strafe jedes schlechte Verhalten ab.Viel Glück wünsche ich Dir und dem Hund

Malliswen
14.11.2002, 10:03
Hallo Malli!
Ich habe auch einen Malli,9 Monate alt,die Probleme die du beschreibst,sind sicherlich hausgemacht von der Vorbesitzerin!Aber teilweise auch typisch für Mallis,den grösten Fehler den du jetzt machen kannst ist ihn zu bestrafen ,umzulegen oder zu ignorieren,ein Malli ist sicherlich kein einfacher Hund,du musst ihn mit viel Liebe zeigen was er darf und nicht darf,versuche es doch mal auf der Basis vom Spiel!gib Vertrauten Leute ein Spielzeug von ihm,sie sollen mit ihm spielen,und lass die Leckerlies weg,Mallis bringst du viel schneller etwas bei über das Spiel!Bestrafungen und Tadel sind Gift Für einen Malli!dein Hund muss sich auch das Spielzeug von den Leuten holen,nicht anderst!So lernt er sehr schnell das Jede Art von Menschen seine Spielkameraden sind!Übrigens die Sache mit der Rangordnung ist schon lange überholt,wenn du zum Beispiel im Hundesport etwas erreichen willst,muss dein Hund dich als Spielkamerad akzeptieren,guck dir doch nur mal die Hunde an auf dem Platz,voller angst und unlust!ALso,viel Liebe und viel Gedult dann klappt das!habe auch eine eigene Homepage von meinem Hund,Schau mal rein,dort findest du auch meine E-mail,schreib einfach mal,dann unterhalten wir uns weiter! www.Dandy-Malinois.de

Dodo H
14.11.2002, 10:23
Hallo Malli
: Wenn sie Angeleint war und jemand versuchte sie zu streicheln den sie nicht mochte bzw misstrauisch begann sie zuknurren, die Person zog sich zurück und gut war,
-- und gut war? Sie hat eigentlich in dieser Situation gelernt, das knurren etwas bringt , die Person verschwindet, und das wollte sie ja. Normalerweise hätte die Person erst gehen dürfen, wenn sie ruhig ist, damit sie kein Erfolgserlebnis mit dem knurren hat. Gab es vielleicht Momente, wo sie mit knurren keinen "vertreiben" konnte, so das sie zum nächsten ihr zur Verfügung stehendem Mittel, dem Schnappen reagierte, wenn ja, kam sie bei Fremden damit durch?
Könnte es das sein?
Dodo

Juke
14.11.2002, 10:28
Hallo Malliswen,

nicht alle Hundeschulen sind so wie Du beschreibst. In unserer Hundeschule werden die Hunde nicht unterdrückt. Dort geht alles ohne Gewalt und die Hunde sind richtig fröhlich dort weil sie alle vorher toben dürfen.

Gruss

Jutta