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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Attacke vom freiwilligen Gehirnspender



Rygel
05.07.2005, 22:23
Vor 2 Jahren kam mein Jean-Luc mit zwei Wunden im Hinterbein nach Hause gehumpelt. Der Tierarzt hat später festgestellt, daß es sich dabei vermutlich um die Ein- und Austrittsstelle einer Luftgewehrkugel gehandelt hat. Mein Süßer hat die Zeit mit Plastikkragen und ständigem Wundenausspülen zwar super überstanden, aber mich würde doch mal interessieren, was solchen *zensiert* wie dem Schützen blühen würde, wenn man ihn in flagranti erwischen könnte?:mad:

ewu68
06.07.2005, 20:10
:cu: Rygel

habe dazu folgendes gefunden:

§17 Tierschutzgesetz (http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/tierschg/__17.html)

Schade ist nur das solche """"Menschen"""" allzu selten erwischt werden bzw. man es ihnen nachweisen kann :mad:

LG

Ewu

catsy
07.07.2005, 01:20
Original geschrieben von ewu68
:cu: Rygel

habe dazu folgendes gefunden:

§17 Tierschutzgesetz (http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/tierschg/__17.html)

Schade ist nur das solche """"Menschen"""" allzu selten erwischt werden bzw. man es ihnen nachweisen kann :mad:

LG

Ewu

Und wenn man sie erwischt bekommen sie eine Strafe die lachhaft ist:sn: Soviel zum Gesetzgeber!

:cu: :cu:

Yemaya
29.07.2005, 15:12
Leider ist auf den Gesetztgeber auch so schon kein Verlass und erst recht nicht beim Thema Tierschutz.

Leider gibt es solche Menschen überall. Auch in unserer Gartensparte hat so ein unangenehmer Zeitgenosse mit seinem Luftgewehr auf Katzen geschossen. Da die Polizei nichts unternehmen konnte oder wollte resigniert man selber sehr schnell.

Seit einem längeren Krankenhausaufenthalt nachdem er eine Treppe hinuntergefallen ist hat sich sein Bedürfnis aber offenbar gelegt.

Noena
11.08.2005, 10:50
hallo,

also ich würde so einen Menschen, der meine Katze anschießt einen Kopf kürzer machen. Auch wenn sich das jetzt vielleicht hart anhört. Er hätte auf jedenfall kein Spass mehr in seinem Leben. :mad:

Yemaya
18.08.2005, 23:28
Ich finde die Gesetze bei Tierquälerei eh zu lax ... denen Gehören die Pfoten gebügelt oder besser gleich abgeschlagen :mad:

Es ist doch erschreckend, wie sich viele Menschen Tieren gegenüber verhalten. Da wurde vermutlich schon bei der Erziehung etwas verkehrt gemacht.

Onyx
01.08.2006, 14:23
Kann man so einen Schützen neben dem Aspekt der Tierquälerei nicht wegen Gefährdung der öffentlichkeit anklagen? Ich meine, der wer in ner Wohngegend mit nem Luftgewehr rumbbalert, kann schnell mal auch Hunde, Kinder etc. treffen. Aber das müsste man wohl einen Juristen fragen...

Grizabella
01.08.2006, 19:37
Hier ist es so, dass einfach keiner im bewohnten Gebiet herumschießen darf, egal mit was. Gegebenenfalls kann man noch im dazu eingerichteten Keller schießen. Die Jägerschaft darf auch erst ab 200 m vom letzten bewohnten Haus weg herumknallen. Bei den Sonntagsjägern besteht eine vage Hoffnung, dass sie einander bei ihrem ausgesprochen schlechten Sehvermögen selbst ausrotten - andererseits wachsen ständig viel zu viele nach. Auch die 200 m Abstand werden nicht immer eingehalten, aber eine Anzeige in diesem Fall kann sich schon deshalb lohnen, weil die Oberknaller beim nächsten Mal vielleicht doch weiter weggehen. Es kann auch nicht schaden, sich während der Jagd hinauszubegeben und ein bisschen zuzuschauen, in dem Abstand natürlich, der gerechtfertigt ist und von den Jägern toleriert wird. Sie haben nämlich auch ein Weisungsrecht, aber an meinem eigenen Gartenzaun darf ich allemal stehenbleiben. Schadet nicht, als Tierhalter die Augen offenzuhalten und ein bisschen ungemütlich zu sein.

@ Yemaya,

Was soll man noch zu so einem sagen, der mit dem Luftdruckgewehr auf Katzen schießt? Höchstens zu dem, was ihm dann passiert ist: Gott ist gerecht.

KediPrenses
24.05.2009, 09:25
Ich finde auch, dass es in Bezug auf Tierquälerei viel zu leichte Strafen gibt...
Dann kommen so Äußerungen wie "Ist ja nur ein Tier!" oder "Es hätte ja auch ein Kind treffen können!"
Ich möchte damit nicht sagen, dass es weniger schlimm wäre, ein Kind anzuschießen, aber: Ein Tier anzuschießen ist auch nicht weniger schlimm, als ein Kind anzuschießen!
Mann, bei solchen ... (Menschen kann man die ja nicht nennen) ... Bei DENEN könnte ich echt kotzen!
Wie kommt man auf sowas und warum??:mad:

Silberwölkchen
24.05.2009, 16:12
Zur allergrößten Not, wenn man denjenigen angezeigt hat, Justiza schweigt und bleibt blind, und man hat mehrere Nachbarn, die sich auch drüber aufregen:

Foto des schießenden Nachbarn aufhängen.

Darunter könnte man schreiben "Herr xyz, wohnhaft..., sichert den Vogelbestand, indem er in der Gartenkolonie auf Katzen schießt. Liebe Eltern: Bitte weisen Sie ihre Kinder auf entsprechenden Sicherheitsabstand hin, damit niemand irrtümlich zu schaden kommt. Danke."

Sollte der [zensiere mich mal selbst] dann über Rufmord etc. herumjammern:

örtliche Presse anrufen und sich öffentlich wundern, warum der "gute Nachbar" denn sich über eine öffentliche "Würdigung" seines Tuns achso schlimm aufregt.


Warum schlage ich das vor?
1. sind alle im Umfeld dann genau, wers ist. Katzenbesitzer haben jemanden, an den sie sich dann "wenden" können.
2. Werden alle Eltern im Umkreis hellhörig und bekommen Angst um ihre Kinder. Wenn Kinder in Gefahr sind, handeln mehr Menschen, als wenn es Katzen sind.
3. Es ist nicht so einfach, wegen angeblichen Rufmordes verklagt zu werden, wenn der "Rufmord" in einer nettverfassten Dankesbotschaft daherkommt...auch wenn (hoffentlich) jeder genau weiß, was gemeint ist.

Man kannst auch anders formulieren...wichtig finde ich: Demjenige zeigen, dass man genau hinschaut, es nicht duldet. Es gibt natürlich immer noch psychisch grenzwertigen Bürger, die auch in Gartenkolonien oder am Gartenzaun keine Grenzen kennen...die würden aber im Zweifelsfall auch Kinder bedrohen (selbst mal erlebt *kopfschüttel* )

Mir geht die Galle, wenn ich an solche Menschen denke.

KediPrenses
24.05.2009, 21:03
Die Idee finde ich gut!
Ich denke auch, dass man mit mehr Leuten eine größere Chance hat, etwas gegen die Täter zu unternehmen, als wenn man sich alleine zur Polizei etc. begeben würde...
Die sagen, sie unternehmen etwas, aber wann und ob das überhaupt passiert, bleibt fraglich... Aber bei vielen Leuten können die so etwas nicht einfach unter den Tisch fallen lassen, denke ich!

Außerdem denke ich auch zum Thema Rufmord, dass es besser ist, die Ereignisse sachlich zu schildern, als seine Wut rauszulassen und den Täter zu beschimpfen (auch wenn man das gerne würde).