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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welches Futter bei Pankreasinsuffizienz?



Borah
25.06.2005, 13:47
Halli Hallo

Mich würde einmal interessieren welches Futter Ihr gebt bei Hunden die an einer Unterfunktion der BSD leiden.

Gruß
Katja

Maltesergirl
26.06.2005, 11:49
Hallo Katja,

ich denke, die Frage kann man so pauschal nicht beantworten, denn gerade bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse bzw. generell bei Krankheiten kann man nicht so einfach dieses oder jenes Futter empfehlen - selbst wenn der eigene Hund es sehr gut verträgt...

Fragst Du, weil Dein Hund an einer Unterfunktion der Bauchspeicheldrüse leidet oder fragst Du im Auftrag eines anderen Hundebesitzers oder interessiert es Dich ganz einfach nur?

Falls Du wegen Deines Hundes diese Frage gestellt hast, würde ich Dir empfehlen, erst mal Deinen TA um Rat zu fragen - selbst wenn Du kein Diätfutter vom Tierarzt füttern möchtest, halte ich es doch erst mal für das beste...

Denn erst, wenn Du weißt, worauf Du beim Futterkauf (oder evtl. beim Selbstkochen) achten mußt, kannst Du das richtige Futter für Deinen Hund auswählen, und mußt nicht unbedingt das Diätfutter vom TA füttern...

Dann kann man Dir vielleicht sogar auch hier im Forum weiterhelfen bei der Suche nach dem richtigen Futter...

Ansonsten möchte ich hier nichts empfehlen, was Deinem oder einem anderen Hund evtl. schaden könnte...

Sammy
26.06.2005, 20:28
Hallo Katja,
besprich zunächst mit Deinem TA, ob ein Spezialfutter nötig ist. Ich kenne eine Hundebesitzerin, die Ihrem Hund nur "Kreon" (Medikament aus der Humanmedizin) zum normalen Futter dazugeben muss, um die Arbeit der Bauchspeicheldrüse zu unterstützen. Vielleicht geht es bei Deinem Hund auch auf diese Weise.

Borah
27.06.2005, 12:03
Hallo

Das Thema interessiert mich im Allgemeinen!

Mein Rüde hat zwar eine Unterfunktion der BSD, aber nachdem er einen Monat lang Diätfutter bekommen hat, bin ich wieder umgestiegen auf sein "normales" Futter ... Ohne Komplikationen. Derzeit probiere ich gerade mal Bozita aus und ich muss sagen, das er das Futter besser verwertet als je zuvor und ein absolut geniales Fell hat (was bei braunen Dobis leider nicht selbstverständlich ist).

Viele Tierärzte empfehlen ja dauerhaft Diätfutter zu geben (meist das sehr teure Hill`s), aber wie ich nun selber festgestellt habe ist das Schmarrn und meiner Meinung nach in vielen Fällen reine Geldmacherei.

Gruß
Katja

Maltesergirl
27.06.2005, 14:39
Mich würde mal interessieren, ob Du auf eigene Faust einfach wieder auf normales Trockenfutter umgestellt hast oder ob Du das mit Deinem TA abgesprochen hast bzw. ob Du Deinen Hund noch mal hast untersuchen lassen.

Denn gerade bei Problemen mit der Bauchspeicheldrüse halte ich es für nicht ganz ungefährlich, so einfach von einer Futtersorte zur anderen zu wechseln, ohne zu wissen, ob es Dein Hund verträgt.

ICH jedenfalls wäre besonders bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse nicht so "experimentierfreudig"...

Aber letztlich mußt Du das selbst entscheiden :?: ...

Borah
27.06.2005, 14:55
Meine Tierärztin meinte ein leicht verdauliches Futter mit geringem Fettanteil wäre am besten. Selbst das Diätfutter wollte sie mir nicht auf "Teufel komm raus" aufschwatzen, sondern gab es mir erst auf Nachfrage.

Nachdem der 15 kg Sack Hill`s leer war, gab ich das "alte" Futter i.V.m. den Medikamenten. Selbstverständlich ließ ich regelmäßig ein Blutbild machen ... Das war ok!! :)

Nun werde ich "normales" Futter geben und im Abstand von ca. 8 Wochen Blutbilder machen lassen, damit wir ggf. sofort reagieren können wenn sich die Werte verschlechtern.