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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ängstlicher Hund



ARTEMIS
02.09.2002, 16:40
Hallo liebe Hundebesitzer!
Ich habe leider ein Problem mit unserem "Charly" und hoffe sehr ,dass mir jemand ein paar Tipps geben kann.
Charly ist jetzt 1 Jahr alt und wir haben ihn als er 9 Wochen alt war aus dem Tierheim geholt.
Die ersten 3 Untersuchungen beim Tierarzt waren völlig reibungslos und ausser den Impfungen ist ihn auch noch nie was schreckliches dort passiert. Aber auf einmal ist er das reinste Nervenbündel wenn wir zum TA gehen. Wir bekommen ihn kaum ins Untersuchungszimmer ,geschweige denn auf den Tisch oder die Waage. Er zittert ganz furchtbar und der TA kann ihn nicht einmal anfassen .
Und noch viel schlimmer ist, dass er sich auch von uns nicht mehr untersuchen lässt (nach Zecken oder ähnlichem).Er ist eigentlich ein völlig verschmuster Hund ,aber sobald er merkt ,dass wir was anderes als schmusen wollen haut er ab und versteckt sich unter dem Tisch.
Und noch komischer ist,dass er nicht mehr gebürstet werden will ,obwohl er das früher sehr genossen hat.
Vielleicht weiss jemand Rat???????????:confused: :confused:

Superjeile Zick
02.09.2002, 16:50
Hallo!

Das mit dem TA kommt schon mal vor. Unser Alter ist da auch ganz extrem drin gewesen. Und mal gerade eben 40kg die Treppe herunter tragen macht keinen Spass. Der TA meinte, das dies an den Ausdünstugen der anderen Hunde liegen könnte, die mit Panik im Wartezimmer sitzen. Vielleicht schon mal ein kleiner Grund.

Was macht ihr, wenn ihr ihn nach Zecken untersucht?
Legt ihr vorher irgend etwas bereit (Zeckenzange usw.?)?
Beim Kämmen gelten ähnlich Fragen?

Gruß
Nadine

Cockerfreundin
02.09.2002, 18:22
Hallo, Artemis!

Schließe mich, was den TA betrifft, Nadine an.
Basti (jetzt 17 Monate alt) hatte auch so eine Phase, wo ich ihn beim TA kaum die Treppe raufgekriegt habe, geschweige denn auf den eigenen 4 Pfoten vom Wartezimmer in den Behandlungsraum. Lag bei ihm aber eindeutig daran, dass wir innerhalb von 2 Monaten ziemlich häufig zum TA mußten. Erst mal auf dem Behandlungstisch angekommen, gings dann aber. Der TA hat allerdings in der Zeit auch extra erst einmal ein paar Minuten nur mit mir geredet, während ich Basti gehalten und gestreichelt habe, bis er sich etwas beruhigt hat.

Zum Schluß, nach der Kastration, traf es sich dann ganz gut, dass wir innerhalb von 2 Wochen 3x beim TA waren, ohne dass der Basti behandeln mußte: nur die Wunde nachsehen - alles ok; Fäden ziehen: fäden hatten sich schon selber aufgelöst - also alles ok; Zahnpflegebonbons holen - keine Untersuchung, nur ein Leckerli usw. Das führte dazu, dass Basti mittlerweile wieder ganz alleine und auf 4 Pfoten zum TA geht - einfach ab und an mal "Guten Tag" sagen (Tipp von Inge; Danke :) ).

Mit dem sich sträuben beim Zecken ziehen und Bürsten... ist da mal was passiert, dass er plötzlich Angst hat? Ich würde da auf jeden Fall dran und konsequent bleiben. Du mußt ja nicht jeden Tag das volle Programm durchziehen, aber dein Hund muß es (wieder) lernen, sich von Dir jederzeit und überall anfassen zu lassen. Im Notfall würde ich ihm einen Maulkorb bei der Fellpflege umtun, wenns anders nicht geht.

Grüße von
Annette

ARTEMIS
02.09.2002, 21:36
Hallo an Alle.

Na ja das mit dem Tierarzt verstehe ich ja noch-Spritzen sind ja auch doof.
Aber mit dem Bürsten-
also passiert ist da nie was wobei ich gestehen muß, daß wir das Bürsten mal ausgenutzt haben und so versucht haben ihm eine Zecke am Bauch zu ziehen. Aber er hat sich trotzdem immer aufs Bürsten gefreut und die Wandlung kam plötzlich.
Ich habe schon viele Varianten probiert:
ich zeigeihm die Bürste und versuche ihn zu beruhigen damit er nicht wegläuft oder die Überaschungstaktik d.h.
schmusen und dann vorsichtig die Bürste rausholen-aber das klappt schon mal gar nicht .
Ich bin ein bißchen verzweifelt weil er mir doch eigentlich vertrauen müsste!????????

:( :(
Er ist sehr auf uns fixiert und deshalb verstehe ich das um so weniger!

Aber ich werde geduldig dranbleiben!:) :)
Bis bald und Euch viele Grüße

Sofia
02.09.2002, 21:48
Hallo Artemis,

ich habe auch einen Hund den man jeden Tag bürsten muß da bei ihm das Fell am Bauch auch ein bischen ziebt lege ich mir
immer paar Leckerli (Käse oder Schinken) bereit damit ich ihn bestechen kann und es klappt meistens.
Die Zecken habe ich in letzter Zeit sofort mit den Fingernägel rausgedreht den bei seinen langen Haaren bis man sich die Zange holt die Haar auf die Seite legt und einen Scheitel macht schnallt er das da was vor sich geht daher ging es schneller mit den Fingernägel der Zeckenkopf ging bis auf eine Ausnahme immer raus.
Wenn Du zum TA gehst nimm doch seine lieblings Leckerli mit und gib sie dem TA damit er ihn Belohnt wenn die Behandlung fertig ist.

Ich hoffe ich konnt Dir helfen.

Liebe Grüße
Astrid-Sofia

Dagi
03.09.2002, 11:04
Hallo,

und vor allen Dingen: wenn Du versuchst ihn zu bürsten und er sich wehrt, laß ihn nicht aus der Situation. Erst wenn er mal kurz ruhig gehalten hat. So lernt er: Aha, wenn ich mich ruhig verhalte, dann hört's bald auf. Sonst liegt sein Erfolg im sich-wehren!

Gruß von Dagi

ARTEMIS
04.09.2002, 18:22
Hallo!

Wollte nur mal berichten wie`s mit dem Bürsten klappt.

Wir machen große Fortschritte , was glaube ich vor allem auf die Leberwurst zurückzuführen ist.

Danke für die Tipps.

Tschüß, bis bald
:D :D :D