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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Krallenausfall bei unserer Hündin



niko
07.06.2005, 14:11
Hallo,
vielleicht hat jemand von euch das gleiche Problem gehabt und kann uns vielleicht weiter helfen?!
Unser Hund hatte letztes Jahr im Sommer eine Entzündung an der Pfote gehabt, vermutlich ein Dorn im Ballen. Aus der Kralle trat Eiter raus und diese musste dann vom Tierarzt entfernt werden.Anthipiotikum bekommen und dann war alles gut, soweit. Ein paar Wochen später fingen nach und nach alle anderen Krallen sich zu lockern und fielen alle auch nach und nach ab. Der Tierarzt meinet dies sei eine Pilzinfektion und so bekamen wir Tabletten verordnet. Es hieß alle Krallen würden abfallen aber die neuen nachgewachsenen Krallen müssten ok sein.Von da an müssten wir immer Hundeschuhe anziehen wenn wir gassi gingen. Als im Januar sich dann aber auch die neu gewachsenen Krallen wieder anfingen zu lösen und wir unseren Hund mitlerweile 6 Monate mit Tabletten vollgepumpt hatten und unser Tierarzt nur meinet "da müssen wir jetzt durch", beschloßen wir den Tierarzt zu wechseln. Die neue Tierarztin war sehr kompetent, hat Blut abgenomen und die Pfoten + Krallen untersucht und Proben ins Labor geschickt. Das heftigste war dann das unser Hund gar keine Pilz an den Pfoten hatte, wir haben also ein halbes Jahr Tabletten für nichts und wieder nichts verwendet, ganz zu schweigen was das für den hund bedeutet hat die ganze Zeit. Der jetzige Arzt kann aber leider nichts feststellen, weder Pilz, noch im Blut. sie meinte man könnte eventuell durch Amputation eines Zehengliedes in der Pathologie feststellen, was aber für uns auf gar keinen Fall in Frage kommt!!! Vielleicht hat jemand einen Tip oder Hilfe für uns(besser gesagt für unsere Hündin, die alles ganz tapfer bis jetzt mitgemacht hat!), da wir mit unserem Latein am Ende sind.

danke und gruß
Niko Garcia

clako
08.06.2005, 21:23
Hallo,
man das ist ja echt grauenhaft. Leider kenne ich niemanden, der die gleiche oder ähnliche Erfahrungen gemacht hat.
Kann dir nur einen Tip geben. Ich habe unseren Hund auch 8 Monate umsonst gegen Milben behandelt mit einem harten Mittel, nichts tat sich. Bis ich auf den Rat einer anderen Hundehalterin zu einer Tierheilpraktiker-Praxis gegangen bin. Und siehe da, mit einer ganz einfachen Salbe war nach einem Monat nichts mehr von der Hautgeschichte zu sehen... und ich sage dir gleich, ich persönlich habe bisher nichts von Homäopathie gehalten aber ich schwöre dir, bevor ich jetzt noch lange bei was rumdoktore, probiere ich es dort. Zahlen mußt du beim Tierarzt ja genauso wie beim Heilpraktiker. Also, mach dich mal schlau, ob es einen gescheiten Tierheilpraktiker in Eurer Nähe gibt und probiere es! Schlimmer kann es glaube ich nicht werden!
Viel Glück, Claudia

Raby
09.06.2005, 12:07
Hola Nico,

das klingt ja gar nicht gut, aber du hast offenbar eine gute Einstellung dazu, was deinem Hund noch zugemutet werden kann.

Präzise kann ich dir leider auch nicht helfen, möchte dich aber ermutigen, eine Tierklinik zu suchen, die auf Pfoten und Krallen gewissermaßen spezialisiert ist. Mir ist es so mit Chico's Augen gegangen... zig Arzt (!) und Tierarztbesuche und mehrere Tausend Euro später haben wir eine Spezialistin gefunden. Rufe verschiedene Tierkliniken an, schilder den Fall und frage nach, ob ein Spezialist bekannt ist.

Ich wünsche dir alles Gute und mögest du hoffentlich bald in die richtigen Hände kommen.

LG - Raby

Enzo
09.06.2005, 13:02
Ich habe genau den Fall im Moment bei dem Schäferhund einer Arbeitskollegin. Bei ihr fallen eine Kralle nach der anderen aus und müssen aufgrund von Laufproblemen teilweise sogar gezogen werden. Sie bekam Ewigkeiten antibiotika, hat aber nichts geholfen. Jetzt ist sie bei meinem Tierartzt gesesen (Tierklinik). Der hat eine Probe eingeschickt und heraus kam ein starker Pilzbefall mit einer darauf folgenden schweren Entzündung des NAgelbetts. Nun wird ihr Hund mit einem Mittel gegen Pilzbefall behandelt. Ob es hilft werden wir sehen, aber ich hoffe es. Die Hündin war schon ziemlich eingeschränkt. Hol Dir lieber nochmal einen Rat ein, am besten in einer Tierklinik,da die dort viel mehr Fälle haben und wesentlich mehr Erfahrungen sammeln können.