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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Triebig



Schnaecke2006
02.06.2005, 15:54
hallo mein pferdi ist in letzter zeit sehr sehr faul und sehr triebig.wie sind eure gerade so drauf?ich glaube das es sooo schlimm ist kommt vom wetter. was meint ihr?

Dann noch ne Frage: Als ich ihn gekauft ist er schon immer mit Sporen geritten worden. Er reagiert sehr gut auf Sporen(keine scharfen). Ohne Sporen jedoch bekommt man ihn kaum vom Fleck weg. ich möchte ihn allerdings gerne irgendwann ohne Sporen reiten können. So das er eben auf ein ganz normales unbewaffnetes Bein reagiert.... ich hab schon gesagt bekommen einfach ohne Sporen drauf und dann mal richtig die Ferse rein. ich denke jedoch das, dass so nicht der richtige Weg ist....
Habt ihr irgendwelche Ideen?
kann jemand helfen?


Danke Schnaecke2006

Schnaecke2006
01.02.2006, 09:03
kann mir niemand helfen? denn das Problem ist noch immer nicht gelöst....:sporty:

sabri18
01.02.2006, 09:12
hallo,
unser Friese war auch eine ganze Zeit lang sehr faul und ich musste immer weiter treiben, bis ich feststellte das er gar nicht mehr auf Beinhilfen reagiert. Ich habe dann so 2 bis 3 Monate gar nicht mehr mit den Beinen getrieben sondern habe ganz leicht immer die Gerte eingesetzt und mit dem Gesäss getrieben, seit dem ist es besser geworden. Mittlerweile brauche ich sie nur kurz mit der Gerte anzutippen und sie trabt an.

Sven Ehlers
05.02.2006, 00:01
Ein Pferd soll nicht durch antippen mit der Gerte antraben. *koppschüttel*

Aber ich denke, dass Dein Pferd einfach abgestumpft ist. Wenn es ohne Sporen fast gar nicht vorwärts geht, dann hat da jemand gehörig Mist gebaut. Du solltest die Dinger weglassen und stattdessen eine Gerte nehmen. Lieber einmal mit der Gerte gezielt die Schenkelhilfen unterstützen, als ihm zehnmal in den Bauch zu treten, salopp gesagt.

Horsegirl13
01.04.2006, 00:52
Ein Pferd soll nicht durch antippen mit der Gerte antraben. *koppschüttel*

Aber ich denke, dass Dein Pferd einfach abgestumpft ist. Wenn es ohne Sporen fast gar nicht vorwärts geht, dann hat da jemand gehörig Mist gebaut. Du solltest die Dinger weglassen und stattdessen eine Gerte nehmen. Lieber einmal mit der Gerte gezielt die Schenkelhilfen unterstützen, als ihm zehnmal in den Bauch zu treten, salopp gesagt.


jo der meinung bin ich auch. was du zusätzlich machen kannst ist die stellen an denen die sporen normalerweise eingesetzt werden (oft sieht man dort eine sehne(?) raustehen) mit dem gummi- oder massagestriegel jeden tag kräftig massieren.

cu cleo

BineXX
27.04.2006, 23:04
Du solltest Dich vielleicht auch mal filmen lassen und dabei dann beobachten ob du permanent mit dem Schenkel klopfst. Dadurch stumpft ein Pferd auch schnell ab und wird dann immer unempfindlicher.
Ich reite meinen seit 3 Jahren eigentlich jeden Tag mit Sporen und Gerte und er reagiert sehr empfindlich auf alle Hilfen. Wenn mal ein fremder Reiter draufsitzt wundert sich jeder, dass er so hochempfindlich und einfach zu reiten ist.
Liegt aber auch daran, dass ich eine leichte Hilfe gebe und wenn er darauf nicht reagiert, werd ich gleich massiver. Also ich frag nicht 10 mal ob er nun vielleicht Lust hat zum Antraben :rolleyes:

Poppi
05.09.2006, 22:41
Hallo,

vielleicht ist es mal ganz gut das du dein Pferd erst mal nicht reitest. Ich würde dir empfehlen das Pferd an einer Longe zu bewegen. Versuche dadurch ihm sein Tempo wieder aufzubauen. Du kannst zusätzlich mit einer feinen Bürste regelmäßig die Stellen wo du das Pferd mir deinen Sporen treibst massieren. (Das hilft Wunder)
Dein Pferd muss einfach lernen das er das neue Grundtempo wieder zu gehen hat. Wenn du ihm danach reitest und keine Reaktion auf den Schenkel kommt, dann gibts nen klaps. Verstärke jedoch nicht deine Beinhilfen! Ich reite generell ohne Sporen außer auf den Turnieren und den Tag davor aber sonst beim Training lasse ich sie weg. So reicht schon ein feines antäuschen und es tut sich was!

Berni13
12.09.2006, 14:59
Ich hatte ein 20 jähriges Mietpferd, das man ohne Sporen und Gerte auch überhaupt nicht weiterbrachte ohne sich selbst fertig zu machen :-) Ich habe dieses Problem auch nie weggebracht, da er einfach bei der Dressurarbeit nicht wollte, beim Springen und Gelände war die Triebigkeit natürlich verschwunden. Bei einem jüngeren Pferd bekommst du das Problem vl noch weg, ich würde auch versuchen an der Longe mit Stimmhilfen zu arbeiten, die du dann später von oben weiterverwenden kannst, bis es vielleicht klappt. Das Problem ist einfach, dass dein Pferd es so gewohnt ist und wenn es nicht anderes funktioniert, solltest du einfach mit den Sporen reiten, ist ja nicht wirklich so ein Problem oder??

--Hilfsmittel sind immer nur so scharf, wie die Hand des Reiters, der sie verwendet--

Schnaecke2006
07.05.2007, 08:27
Zwischenzeitlich hat sich mein Dicker etwas gebessert. Naja er durfte jetzt auch saeit November nicht mehr geritten werden wegen einer alten Sehenverletzung(die eim selbstverständlich beim Kauf verschwiegen wurde!!!*grummel*) Inzwischen sind wird wieder am aufbauen des Beines ( und des Reiters und Pferdes). Er ist nun etwas laufreudiger geworden, aber entweder liegt das daran dass er nun "Pause" hatte oder manchmal einfach net ausgelastet ist.Mal schaun wie es weitergeht

Carolyn919
24.05.2007, 19:32
Hallo,

hier tritt das alte Problem wieder auf: Sporen sind nicht zum Vorwärtstreiben gedacht!

Um eure Pferde wieder zu sensibilisieren geht wie folgt vor. Sporen weglassen!
Dann beim reiten erst den Schenkel drandrücken, dann kommt die Gerte. sozusagen soll der Schenkel die Vorwahrnung zur Gerte sein.
Was noch wichtig ist, viiiel Übergänge reiten, dauernd.
Und an der langen Seite dann treiben, ohne Gerte, und wenn Pferd zulegt die Zügel hergeben.
Ansonsten würde ich noch kontrollieren, ob eure Pferde keine gesundheitlichen Probleme haben"!