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Schacki
28.08.2002, 09:58
Am Samstag sind wir in der Umgebung einer Tierheims spazieren gegangen. Wir sind extra erst los gegangen, nachdem die offiziellen "Gassi-Zeiten" für die Tierheimhunde Vorbei waren. Uns kamen dann zwei Frauen mit 4 Hunden ohne Leine/Maulkorb entgegen. Als die vier Hunde auf uns zu liefen rief eine Frau, ich solle meinen besser auch abmachen. Das tat ich dann auch, worauf hin einer der Hunde meinen angriff und sich minutenlang festbiß. Wir haben mit 4 Leuten versucht das maul aufzubekommen, was uns erst ewig später gelungen ist. Mein hund ist soweit in Ordnung, er hat schwere Blutergüsse und was unter der Haut passiert ist wird sich erst noch zeigen. Die Tierheim Mitarbeiterinnen haben sich entschuldigt und auch alle Tierarztkosten übernommen, trotzdem raten mir viele Leute zu einer Anzeige, denn wenn mein Hund z.B. am Hals erwischt worden wäre, wäre er sicher erstickt, und wenn es das nächste Mal ein kleines Kind was dabei umkommt wäre ich irgendwie ja mitschuldig. Andererseits wird der Hund sicher eingeschläfert und ob ich dann nachts gut schlafen kann, weiß ich auch nicht. Was würdet ihr machen.
Der Hund war ein Steffort-Mix.
:confused:

Thomas
28.08.2002, 10:35
Hallo Schacki!

Ich würde an Deiner Stelle versuchen, durch offene und/oder verdeckte Recherchen herauszubekommen, ob es in diesem Tierheim öfters mal vorkommt, das Hunde ohne Leine bzw. Mauskorb Gassi geführt wird. Falls Du Anzeichen dafür hast, das es sich bei dem Vorfall nicht um eine Ausnahme (übringens ein absolut unentschuldbarer, schwerer Fehler der "Mitarbeiter") handelt, wirst Du um eine Anzeige nicht rum kommen. Sicher, der leidtragende ist in erster Linie zwar leider mal wieder der Hund, aber ohne das die dortigen Vorkommnisse mal aktenkundig werden, ist die Gefahr eines wiederholten Unfalls (mit diesem oder einem anderen Hund) m.E. zu groß.

Gruß
Thomas

PS. Gute Besserung für Deinen Fiffi!

kaviar1
28.08.2002, 10:47
Hallo Schacki,
ich glaub nicht, dass der Hund bei einer Anzeige eingeschläfert wird. Die Mitarbeiter des Tierheims werden vorerst einmal die strenge Auflage bekommen, den Hund mit Maulkorb und an der Leine zu führen. Erst bei Nichtbefolgen der Auflage und erneuten Vorfällen würde es sicher erst zu weiteren Schritten kommen. Ich könnte nicht ruhig schlafen, wenn ich wüßte, dass die Leute so verantwortungslos Hunde ausführen.
Also ich würde auf jeden Fall eine Anzeige beim Ordnungsamt machen.
Liebe Grüße Maria

igelchen
28.08.2002, 13:19
Hallo Schacki!

Ich würde mich u.a. beim Tierheim genauer über den Hund erkundigen, warum er dort ist, ob sowas schonmal vorgekommen ist etc. Dadurch kannst Du die Folgen einer Anzeige besser einsehen.
Wenn der Hund schon früher zugebissen hat, war das Verhalten der beiden Frauen doppelt verantwortungslos! In diesem Fall würde ich Anzeige erstatten.
Wenn der Hund bisher unauffällig war, vielleicht sogar wirklich durch einen bestandenen Wesenstest vom Maulkorb befreit war, ist es extrem unwahrscheinlich, dass er eingeschläfert wird.
Ich würde die Entscheidung für oder gegen eine Anzeige nicht zu sehr davon abhängig machen, was dann weiterhin mit dem Hund geschieht - sondern davon, wie schwer die Verletzungen Deines Hundes sind, wie verantwortungslos die Hundebegleiter gehandelt haben und vielleicht weiterhin handeln werden!

Viele Grüße
Igelchen

Thai
31.08.2002, 21:04
Hallo Schacki
Erst einmal tut es mir leid was da Deinem Hund passiert ist.So recht kann ich das auch nicht nach vollziehen ,bzw.glauben ich war auch mal Gassi Gänger im Th,und sowas gab es da nicht,die Hunde waren IMMER an der Leine.
Ich denke sehr wohl das es zur Einschläferung käme wenn Du das anzeigst,es war ja ein STAFF!!!wäre es ein SH würde man das wohl anders sehn.
An Deiner Stelle würde ich von der Anzeige absehn,da es dann für den Hund schlecht aussieht:(
Rede mal mit drer TH-Leitung,die wird sich ihre Mitarbeiter schon vornehmen.

Dein Satz es war ein Stafford......hast Du was gegen diese Rasse Hund?

LG

ChiaraKimberley
31.08.2002, 21:16
Hallo Schacki,

ich hoffe, Deinem Hund geht es wieder besser und er hat keine schweren Verletzungen davongetragen. Es war sicherlich für Euch alle ein schlimmer Vorfall. Trotzdem würde ich zuerst mal ein Gespräch mit der TH-Leitung führen, bevor ich eine Anzeige machen würde. Diese Option steht Dir ja immer noch offen. Ich würde auch erst mal Näheres über das Tier und besonders auch die Gassigänger erfahren. Ob sie den Hund laufen lassen durften, ob er sonst friedlich ist u.ä.
Meine alte Cockerhündin wurde auch im Park mal schwer von einem Schäferhund gebissen, obwohl dieser sonst unauffällig war. Es war ein erschreckender, aber einmaliger Vorfall. Der Halter hat den Hund von da ab an der Leine in unserem kleinen Park gehalten und ich habe auch keine Anzeige erstattet.
In der heutigen hundefeindlichen Zeit und der Problematik die die TH, besonders auch die großen in Köln, haben, würde ich evtl. von einer Anzeige Abstand nehmen, wenn man zu einer zufriedenstellenden gütlichen Einigung kommen kann (z.B. Hund nur nach an der Leine ausführen).
Von der "Was wäre gewesen wenn - Therorie" bin ich kein Freund. Denn schlimmer kann es immer kommen, egal worum es geht.
Ich wünsche Euch gute Besserung, gute Erholung von dem Schrecken und demnächst hoffentlich friedliche Spaziergänge.
MfG ChiaraKimberley

ChiaraKimberley
31.08.2002, 21:23
während ich so rumgetippt habe, kam Thai's Beitrag dazu.

Ich hatte eher den Eindruck, daß der Satz: "es war ein Staff" eher der Grund von Schacki war mit einer Anzeige, trotz des ganzen Ärgers, zu zögern ?!?

Eben weil's ein Staff ist und er mehr Ärger, den man ihm ja nicht machen will, bekommen könnte als ein Nicht-Anlage-Hund.

Thai
31.08.2002, 21:38
Original geschrieben von ChiaraKimberley
während ich so rumgetippt habe, kam Thai's Beitrag dazu.

Ich hatte eher den Eindruck, daß der Satz: "es war ein Staff" eher der Grund von Schacki war mit einer Anzeige, trotz des ganzen Ärgers, zu zögern ?!?

Eben weil's ein Staff ist und er mehr Ärger, den man ihm ja nicht machen will, bekommen könnte als ein Nicht-Anlage-Hund.

Hallo
Wenn es von Schacki so gemeint war,ist ja gut.
Ich habe selber einen Staff-Mix und von daher reagiere ich in diesem Punkt extrem empfindlich
Lg

ChiaraKimberley
31.08.2002, 21:54
@ Thai

Hallo Thai,

hab' mir gedacht, daß Du auch ein Betroffener bist. Kenne die Reaktion nämlich genau - hab' lange gebraucht es mir selbst etwas abzugewöhnen - und arbeite immer noch an mir.

Wir haben eine BX und verdammt viel Ärger gehabt. Da wird man sehr empfindlich, aber eben auch schnell ungerecht.
Wenn wir nur auf den Hund angesprochen wurden, sind wir schon fast explodiert. Irgendwann haben wir selbst gemerkt, wie aggressiv wir wurden (anstatt unserer Hunde :D )

Das bestätigt aber dann ja die Vorstellung vom typischen "Kampfhundehalter"!!!! :(

Wie alt ist den Dein Staffi? Habt ihr schon MK- u. Leinenbefreiung? Von wo kommt ihr?

Viele "kämpferische" Grüße und viel Kraft und Ausdauer in dieser "Hundszeit"

ChiaraKimberley & Co :D :D :D

Thai
31.08.2002, 23:01
Hallo ChiaraKimberley
wollte Dir ne mail senden ,ging nicht:(
Ich bin wie Du aus NRW.
Mein Humnd ist 2Jahre alt und er war schon 2te mal beim WT.
Er ist MK befreit.
Im neuen Jahr muß er wieder hin ,weil das OA gepennt hat ,da wird er 3 und wird noch mal getestet bekommt aber dann ne Befreiung für 3-5Jahre.

Ja stimmt ich reagiere verdammt komisch wenn es um meinen Hund geht,ich verteidige ihn als ginge es um mein Leben:D
Und ich hasse die Menschen die vorurteile gegen diese Rasse haben.
Ich schaffe es einfach nicht den Mund zu halten,wenn wir angemacht werden
Wenn Du Lust hast schreib mir ne mail
Lg

Schacki
01.09.2002, 14:29
Hallo Thai und ChiaraKimberley ,
also zunächst habe ich nur hingeschrieben, dass es ein Staff-Mix war, weil ja sonst sofort alle gefragt hätten, was es denn für ein Hund war. Ich halte nicht sehr viel von der Verurteilung bestimmter Rassen, vielmehr verurteile ich Menschen, die ihren Hund nicht ordenlich halten und ausbiden. Ich kenne mindenstens genauso viele unmögliche Halter von "Kampfdackeln" und Jack Russel wie sehr liebe Steffs und PitBulls usw. Also ich glaube, dass der Mensch entscheidet, ob der Hund gesellschaftstauglich ist oder nicht. Falsch finde ich aber auch die Tierheimmitarbeiter, die Hunde, die sie nicht beurteilen können frei rumlaufen lassen. Ich kann verstehen, dass gerade Tierheimhunde auslauf brauchen, aber warum ohne Maulkorb? Dann könnte nichts passieren. ich habe noch gar nichts weiter unternommen. Ich bin mal so mutig und schreibe den Tierheimmitarbeitern genug Verantwortungsbewußtsein zu um selbst zu entscheiden, was aus dem Hund werden soll. Werde aber nächste Woche mal nachhören und berichten
Aber vielen Dank für Eure Meinungen.

Thai
01.09.2002, 14:46
Hallo Schacki
Schön das Du noch nichts unternommen hast;)
Das Gespräch mit der Leitung würde ich trotzdem suchen ,wer weiß ob sich diese Damen in Zukunft an die TH Vorschriften halten.Es wäre schade um die Hunde....denn wenn noch was passiert ,sind es immer die Hunde
Ich denke mal das die Leitung nichts darüber weiß!
Ja berichte mal wenn Du was weißt
Lg

Biene72
01.09.2002, 16:46
Hallo!

War das zufällig das Tierheim Zollstock?

Grüße
aus
Köln

Sabine

Schacki
02.09.2002, 11:20
Hallo Sabine,
bitte verstehe, dass ich hier keine Details angeben möchte. Ich möchte hier nicht andere verantwortungsvolle Mitarbeiter eines bestimmten Tierheimes in Verruf bringen, in dem ich Namen nenne.
Viele Grüße

ChiaraKimberley
02.09.2002, 20:42
Hallo Schacki,

möchte Dich mal loben, finde ich wirklich gut, wie Du die Sache so objektiv handhabst - auch daß Du niemand ungerechtfertig verurteilen willst. Und das alles, obwohl man ja auch ganz anders reagieren könnt, weil schließlich der eigene Hund verletzt wurde.
Echt klasse!!! :D :D :D

Viele Grüße ChiaraKimberley

Showhorses
03.09.2002, 14:44
Ich muß auch noch was dazu sagen:
Ich denke der Hund wird sicher eingeschläfert!
In unserem Viertel kam es vor ca. 2 Wochen zu so einem Beißunfall wobei der angreifende Hund ein Am. Staff. war.
Er wurde--obwohl es zu keiner Anzeige kam, sofort dem Besitzer weggenommen und eingeschläfert!
Ich bin auch immer noch am Selbstzweifel schieben, ob es nun wohl besser war so-oder eben nicht!
Denn wenn er nun doch mal ein Kind.....:(
Der Hund der dabei angegriffen und verletzt wurde-war übrigens meiner!!!
LG
S. Lenz

03.09.2002, 15:43
Hallo Schacki,
sieh in Gottes namen bloß von einer Anzeige ab!!! Als Hundebesitzer bist du das allen andereren Hundebesitzern schuldig!!! Was wäre denn das Ergebnis? Der Staff würde ohne nach der Ursache der Beißerei zu fragen in diesem miesen, von linken Ganoven unterwanderten Land sofort eingeschläfert
und möglicherweise nicht nur dieser Hund des Tierheims. Außerdem würden alle reichlich vorhandenen Primitivo´s dieses Landes von der berüchtigten Zeitung mit den 4 großen Buchstaben wieder mit reichlich Nährstoff für neuen Hundehaß
versorgt und alle Halter großer Hunde hätten darunter zu leiden.
Kann es sein, daß dein Hund eine beträchtliche Mitschuld trägt?
Hat er als Welpe vielleicht nie gelernt, sich größeren und stärkeren Gegnern zu unterwerfen? Wurde er in brenzlichen Situationen immer hochgehoben? Wenn der Staff wirklich die Bestie wäre, hätte er ihn getötet. So sieht das ganze eher nach einer hundlichen Maßregelung aus.
Viele Grüße, Simone

klasu
04.09.2002, 01:20
Hi zusammen,
nach der letzten Antwort juckt es mich nun auch mal, zur Tastatur zu greifen.
Zunächst ein Kompliment an schacki, der sehr sachlich mit diesem Problem umgeht!
Ich bin sicher auch niemand, der sich der allgemeinen "Kampfhund"hysterie anschließt. Ich kenne einige Staffs, Rottis etc., was halt allgemein dazugezählt wird, sowohl privat wie auch aus meiner aktiven Zeit im Tierschutz.
Unterstreichen möchte ich auch, daß ich es für äußerst verantwortungslos von den Tierheimmitarbeitern/Gassigehern halte, in einem frei zugänglichen Gelände mit 4 Hunden ohne Leine zu laufen. Bei aller Argumentation für den Freilauf kann man als Tierheimgassigeher m.E. keine 4 Hunde unter Kontrolle halten, was sich dann ja auch in der Praxis gezeigt hat. Und so eine Situation zu provozieren, dient weder einer positiven Stimmungsänderung pro Hund noch dem Tierschutz allgemein.
Nichts desto trotz muss man sich sehr wohl überlegen, ob ein Hund, der freilaufend andere Hunde angreift, nicht doch einen erhebliche Gefährdung für andere Hunde und evt. auch für andere Menschen darstellt. Für mein Empfinden wäre sofort und unverzüglich ein Wesentest angebracht bzw. eine Wiederholung, falls bereits vorhanden. Das kann zwar Fehler nicht ausschließen, aber man kann evt. doch eine Gefährdung anderer Lebewesen verhindern.
Und bei aller Hundeliebe denke ich auch, daß gefährliche Hunde jeglicher Rasse, die auffällig geworden sind, nach ausgiebiger Testung evt. getötet werden müssen. Inwieweit die zur Zeit durchgeführten Tests ausreichen, kann man sicherlich diskutieren,aber man wird sich auf einen Kompromiss einigen müssen.
Inwieweit eine Einschläferung durch "linke Ganoven" bevorzugt wird, kann und werde ich hier nicht kommentieren, weil ich bevorzugtlieber argumentiere als zu agitieren.
Aber die Situation, die Schacki geschildert hat, ist so, wie sie hier steht doch eindeutig, so daß eine Mitschuld des verletzten Hundes doch wohl ausgeschlossen werden kann. Im Gegensatz zu Afra bin ich der Meinung,daß, wenn ich mit einem angeleinten Hund durch die Gegend spaziere, kein anderer Hund meinen Hund anzugreifen hat, erst recht nicht, wenn ich meinen Hund nach Aufforderung dann auch ableine.
Hundekämpfe können passieren -aber in der Regel laufen die nicht mit solchen Verletzungen ab, sondern sind meiner Erfahrung nach doch eher Unfälle (da würde ich aber gerne auch andere Meinungen zu hören, ob das so richtig ist.)

Ich mag "Kampfhunde"(ein Sch...wort, aber ich will nicht immer alle Rassen aufzählen,sorry) wie ich z.B. auch Pudel mag - als Hund, aber es wäre keine Rasse, die ich mir zulegen würde. Aber nun alle Vorfälle dieser Rassen gutheißen, bloß weil sie widerrechtlich verfolgt wird, geht m.E. doch zu weit. Ich würde diese meine Meinung aber auch z.B. auf Schäferhund und Co. anwenden.
MfG
klasu

Schacki
04.09.2002, 09:32
Original geschrieben von Afra

Kann es sein, daß dein Hund eine beträchtliche Mitschuld trägt?
Hat er als Welpe vielleicht nie gelernt, sich größeren und stärkeren Gegnern zu unterwerfen? Wurde er in brenzlichen Situationen immer hochgehoben? Wenn der Staff wirklich die Bestie wäre, hätte er ihn getötet. So sieht das ganze eher nach einer hundlichen Maßregelung aus.
Viele Grüße, Simone
Hallo Simone,
NEIN, mein Hund trägt 100% keine Mitschuld. Sie ist sehr gut Sozialisiert (2xWoche Hundeschule seit sie 8 Wochen ist) und unterwirft sich eher ein bißchen viel, da sie sich sogar bei älteren Dakeldamen versucht noch kleiner zu machen, aber gegenüber gleichaltrigen weiß sie sich zu behaupten. Ich denke, dass der andere Hund sie nicht totgebissen hat, weil sie sich nicht gewährt hat.
Gruß, Schaki

04.09.2002, 12:00
Hallo Klasu,
es liegt mir fern zu agitieren,dazu fehlt mir die Zeit. Du kommst aus Niedersachsen, da redet man gern und tut entschieden weniger-siehe Schröder. Ich komme aus Sachsen, wir sind bodenständiger und werden auch unsere viel größeren Hochwasserschäden schneller in den Griff bekommen als ihr. Du hast meinen Beitrag nicht verstanden.Mir liegt es fern, daß Verhalten der Tierheimmitarbeiter gut zu finden. 2 Personen haben 4 kräftigere Hunde niemals unter Kontrolle-mit Leine nicht und erst recht nicht ohne!!! Natürlich bin ich der Ansicht, daß ich in jeder Lebenslage Herr meines Hundes sein muß und daß ich überall garantieren muß, daß mein Hund niemand anderem egal ob Mensch oder Tier Schaden zufügen kann. Ich würde natürlich mit dem Tierheim über die Hundekenntnis der Mitarbeiter sprechen und Konsequenzen fordern. Mir ging es darum ,aufzuzeigen, daß eine "offizielle" Anzeige sich in der heutigen Zeit sehr negativ auf alle Hundehalter auswirken würde.
Viele Grüße, Simone

sporty
04.09.2002, 16:37
Hallo Klasu,
es liegt mir fern zu agitieren,dazu fehlt mir die Zeit. Du kommst aus Niedersachsen, da redet man gern und tut entschieden weniger-siehe Schröder. Ich komme aus Sachsen, wir sind bodenständiger und werden auch unsere viel größeren Hochwasserschäden schneller in den Griff bekommen als ihr.

:eek: :eek: :eek: :eek:
was soll das denn heißen?
was hat das mit dem thema zu tun ?
und wieso mußt du gleich beleidigen.
ich könnte jetzt sagen
"als ossi würd ich aber ganz schön leise sein"
(oder was anderes)
könnte ich.
aber was soll das?
bleib doch sachlich!
nächste mal ein bisschen netter ok.

nicole

klasu
04.09.2002, 20:55
Hi Simone,
ich denke, ich habe Deinen Beitrag schon verstanden. Zustimmen muss ich Dir allerdings in dem Punkt, daß ich nicht verstehe, was Hundeerziehung mit landschaftlicher Herkunft, politischer Einstellung oder Hochwasser zu tun hat. Und eine brenzlige Situation erst mit der Tötung eines angefallenen Hundes zu sehen, sehe ich ebenso etwas anders.
Einen schönen Gruß aus Niedersachsen
klasu;) , der übrigens gebürtiger Westfale ist und genetischer Holsteiner - ups alles von "linken Genossen" geführt

Virgilswelt
05.09.2002, 20:34
Mein Gott, was für eine Arroganz Afra. *mitdemKopfschüttel*

Komm mal wieder auf den Boden und verbreite nicht solche Vorurteile. Ossi besser als Wessi, Kampfhund schlechter als Pudel?

Sei etwas vorsichtig mit deinen Äußerungen sowas wird schnell falsch verstanden.

Ps: Das mit dem Hochwasser war überflüssig, zumal hier in Dresden das Schützen der Häuser nicht so professionell abgelaufen war, wie z. B. in einigen westlichen Städten.

08.09.2002, 12:11
Hallo Klasu,

zur Versachlichung will ich mal kurz erläutern, warum bei mir das Thema Tier, Hund etc. durchaus etwas mit politischer Einstellung zu tun hat.

Wie wir in den vergangenen Jahren feststellen mußten, sind unter Führung der rot-grünen Regierungen nicht wie erhofft Verbesserungen im Tierschutz allgemein und im Verhältnis Mensch-Hund im besonderen eingetreten.
Fakt ist, daß durch die unseligen Neuregelungen durch die HVO´s, z.Bsp. in Niedersachsen, NRW, Hamburg.... die Gesellschaft geteilt wurde, verfassungsmäßige Grundrechte (unverletzlichkeit der Wohnung) außer Kraft gesetzt wurden, Kerngesunde Hunde in Tierheimen getötet wurden.. usw. usw.

DAS ist der eigentliche Skandal in diesem Land und nicht, daß dies jemand in einem Forum, zugegebenermaßen verkürzt, deutlich benennt. Ohne mir alle Meinungen der Seite www. maulkorbzwang.de zueigen zu machen möchte ich doch mal auf diese Seite hinweisen.
Und daß es nun mal vorzugsweise "linke" Ganoven sind, mag zwar manchen schmerzen, in der Presse nicht willkommen sein aber es ist nun mal Tatsache. Im Übrigen ganz im Ernst: Ich bin schockiert, daß in Deutschland wieder einmal Rassegesetze für die Lösung irgendwelcher Probleme herhalten müssen. Wir müßten doch gelernt haben, daß niemals eine Rasse, ein Volk, eine Gruppierung kollektiv haftet und Schuld ist. Das ist auch bei unseren Hunden der Fall, jede Rasse hat das Recht auf artgerechte Haltung, wie sie eben durch die verHÖHNenden Verordnungen gerade nicht gewährleistet wird.
Wenn Wähler über neue Regierungen abstimmen, und die Hundehalter eine bedeutende Kraft darstellen, dann können wir mit unserer Stimmabgabe auch etwas FÜR UNSERE HUNDE TUN.

Ich glaube, daß solch eine Diskussion auch in ein Tierforum gehört, Politik läßt sich nämlich nicht aus dem privaten Leben verdrängen.
WIR Hundehalter müssen etwas tun FÜR unsere Schützlinge, denn sonst tut es niemand. Und das die HVO´s weder wissenschftlich fundamentiert noch tierschutz-und artgerecht angelegt sind, daran besteht doch Konsens ???

Nichts für ungut

Afra

sporty
08.09.2002, 18:01
@ afra

was hat das aber alles mit dem hochwasser zu tun und das ihr in sachsenes besser in den griff bekommt als die menschen aus niedersachsen????
das versteh ich immer noch nicht

nicole

Virgilswelt
08.09.2002, 20:30
Hallo Sporty,

ich auch nicht!

08.09.2002, 20:59
Hallo Nicole,

direkt hat das natürlich nix mit dieser Situation zu tun und wenn sich durch solch einen Nebensatz jemand auf den Schlips oder die Hundeleine getreten fühlt - Asche auf mein Haupt

Aber indirekt meinte ich z.Bsp., daß zumindest in Sachsen verschiedene Dinge einfach unkomplizierter gelöst werden. Ein Beispiel ist dabei das Hochwasser - was uns in der katastrophalen Lage, die es seit 150 Jahren nicht gegeben hat - natürlich z.Zt. hauptsächlich beschäftigt und damit in einen solchen Nebensatz eingeflossen ist. Aber bitte - ich wollte niemanden angreifen und wenn mir der Satz dazu noch gestattet sei - wir sind hier außerordentlich dankbar für die gesamte Unterstützung, die uns von überallher erreicht hat.

Der eigentliche Zusammenhang, in dem dieser Vergelich gefallen ist, ist ja der politische Aktionismus, der auf jeden fahrenden Zug aufspringt, der kleine Volkan mußte dafür herhalten, bisherige Versäumnisse in der Politik mit einer unglaublich überzogenen Verordnung zu beantworten. Genauso wie eben der politische Aktionismus des Herrn BK in Sachen Hochwasser ("Keinem soll es schlechter gehen... na ja, hab ich so nicht gemeint - hab ich doch gar nicht so gesagt....") den Menschen zum Halse raushängt.
Aber zurück zu den Hunden.
Diese Diskussion hat ja angefangen Anzeige Ja oder Nein. Und da muß ich auf meinem Standpunkt bleiben, es ist leider so, daß eine solche Anzeige durch diese politischen Entscheidungen eine ganz andere WIRKUNG hat wie noch vor einigen Jahren.
Es bleibt zu hoffen, daß diese unseligen Verordnungen im Orkus verschwinden und dafür laßt uns gemeinsam kämpfen!

Denn dann kann man gegen gefährliche Hunde vorgehen (besser noch gegen deren Herrchen) ohne gleich wieder tausende Hundehalter in Kollektivhaftung zu nehmen .

Schöne Grüße aus Sachsen (auch nach Niedersachsen

;)
Simone

klasu
09.09.2002, 00:02
Hi Simone,
ich halte Deinen letzten Ansatz, politische Entscheidungen im oder besser gesagt gegen den Tierschutz hier mit einzubringen ja auch nicht verwerflich, ganz im Gegenteil. Nur dieser Thread hatte ein anderes Thema und in den Schulaufsätzen früher hieß es in einem solchen Falle zumindest bei mir : Thema verfehlt .
Vielleicht machst einen eigenen Thread zum Thema Politik, Tierschutz, HundeVO etc auf, in dem wir dann dieses Thema gerne weiterdiskutieren können.
Viele Grüsse
klasu