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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Woran erkennt man eine gute Hundeschule?



Kokosch
05.04.2005, 11:17
Hallo zusammen,

habe gelesen, das viele von euch schon in einer Hundeschule waren oder Hundesport machen. Und wollte mal fragen, ob das bei euch auch so abläuft, weil es mir etwas komisch vorkam.

Ich war war mit meinem Kleinen (Rüde, 13 Monate alt) bei unserem Hundeverein. Es waren ca. 15 andere Hunde dort udn man konnte dann für 10 minuten mit dem Hundetrainer auf den Hundeplatz und hat da Tipps bekommen wie man an der Leine "bei Fuß" beibringt.
Das wars, dann musste ich da wieder unter und dafür habe ich ca. eine Stunde gewartet.

Ich fand das alles etwas komisch. Hatte mir mehr Tipps erhofft und ich habe ja an der Leine mit meinem keine Probleme, sondern eher, dass er wenn er offline ist nicht mehr "hört" wenn andere Hunde kommen.

Ist das "Gehorsam-Training" immer so? Oder bin ich da an eine schlechte Schule geraten?

Viele Grüße
Nicole

poekelmaus
05.04.2005, 11:55
Hallo!
Also bei uns lief bzw. läuft es anders ab. Bei der ersten Stunde schaut der Trainer mal, wie sind die Hunde und die Besitzer, was können sie etc., dann werden pro Gruppe ca. 6 Hunde eingeteilt pro Trainer und es wird eine Stunde trainiert. Momentan sind wir gerade bei der BGH1, das läuft nach einem bestimmten Schema ab, es wird Leinenführigkeit, ablegen, absitzen etc., trainiert. Natürlich kommt es immer auf den Kurs an, aber wenn ein Trainer engagiert ist, dann merkt er wo der Hund Probleme hat. Ist ein Hund besonders ungezogen, dann nimmt der Trainer diesen Hund raus, übt mit ihm und gibt dem Besitzer Tips. Bei uns in der Hundeschule kann man auch immer Einzelstunden buchen, da kann dann ein bestimmtes Verhalten abtrainiert werden. Wenn Du nicht zufrieden bist, dann schau Dir einfach einen andere Schule an!
LG Ingrid

Samuel
05.04.2005, 16:11
@ Kokosch

Die "Qualität" solcher Kurse hängt ganz stark von den einzelnen Trainern ab. Es gibt somit gewaltige Unterschiede zwischen Vereinen.
Aber nicht nur der Wissensstand des Trainers ist von Bedeutung, sondern auch welche "Probleme" behoben werden sollen und welche selbst auferlegten Einschränkungen zu beachten sind.

Wenn es nun also in einem Verein so gehandhabt wird, daß man nicht in größeren Gruppen arbeitet, sondern einzeln. Dann hat das sicher auch seine Vorteile, denn nur so kann man auf das jeweilige Team individuell eingehen. Wenn man aber trotz "Einzeltraining" nicht auf die konkreten Probleme eingeht, so kann das zwei Gründe haben:

1. Es wird immer nach Schema F gearbeitet. Was sicherlich keine Werbung ist!

2. Das Team (Hd/Hf) ist noch nicht so weit. Es fehlen ganz elementare Grundlagen um am "empfundenen Problem" arbeiten zu können. Das sollte man dann dann aber auch vorher mitteilen.



Das wars, dann musste ich da wieder unter und dafür habe ich ca. eine Stunde gewartet.

Wenn du für nur eine Stunde Warten 10 Minuten individuelles, intensives Training und effektive Ratschläge bekommst, kannst du doch völlig zufrieden sein.

An dieser Stelle würde ich, ohne Bezug auf Anwesende, gern noch anmerken, daß man in letzter Zeit immer mehr Kursteilnehmer antrifft, die eine unmögliche Grundeinstellung an den Tag legen.
Das sind Leute die am laufenden Band fordern, Menschen die der Meinung sind, die Welt würde sich nur um sie drehen. Sie kommen irgendwann hereingeschneit und tun Alles um im Mittelpunkt zu stehen. Sie entrichten ihren kleinen Obolus und meinen damit ein Anrecht erworben zu haben, auf die Trainingszeiten Einfluß nehmen zu können. Frei nach dem Motto: "Samstag ist schlecht bei mir. Können wir den Termin nicht auf Mittwoch gegen 12 Uhr verschieben? Ich hab schließlich bezahlt!"
Da trifft man Leute, die schon in der ersten Stunde mit Aussprüchen wie: "Mein Hund muß nicht immer gehorchen, er soll seinen Charakter behalten." um sich werfen. Da gib es Welche, die neben einer Decke (für die Platzübung) immer eine Flasche stilles Mineralwasser (natürlich für den Hund) mit sich schleppen und sich dann wundern, daß ihnen ständig die Leine aus der Hand fällt.
Wieder Andere stellen aus Prinzip erst einmal jede Aussage in Zweifel, weigern sich den Hund links zu führen (es gibt ja schließlich keinen Grund dafür!), diskutieren lieber mit einem anderen HF über den besten Hersteller von Flexileinen, als dem Ausbildungsleiter zuzuhören, daß man eben Diese nicht auf dem Hundeplatz verwenden soll.
Nach der Übungseinheit ist der letzte Rest an Konsequenz dann auch noch schnell vergessen und "Schatzi" kann endlich wieder tun was er will.
Das sind dann genau die, die nach 7 Terminen kommen und ihr Geld wieder zurückfordern. Schließlich hat ja Alles nichts gebracht, wie schon zuvor in den Hundeschulen X,Y und Z.

Bergamaskerin
05.04.2005, 17:45
@ Samuel

Danke, Samuel, danke!

Als ich das gelesen habe, hab ich echt gegrölt vor lachen. Allerdings ist das leider, leider auch bei uns immer mal wieder traurige Realität mit neuen Leuten. Allerdings, ob sich mit diesem Beitrag die "Richtigen" angesprochen fühlen zum Nachdenken, halte ich dann doch für fraglich...

Liebe Grüße
Sonja & Fellmonster Josy

Bergamaskerin
05.04.2005, 18:08
@ Kokosch

Nicole, die Frage ist: Was möchtest Du haben?

Wenn Du in eine Hundeschule gehst, ist es mit Sicherheit etwas anders als auf einem "normalen" Hundeplatz eines Hundevereins...

Ich persönlich hatte am Anfang ziemliche Anlaufschwierigkeiten mit Josy. Allerdings hatte und habe ich momentan kein Geld für eine Hundeschule über, weswegen ich mich gleich nach einem Hundeverein umgesehen habe. Ich habe mir (auch rein entfernungstechnisch) vier Hundeplätze rausgesucht, die ich mir angeschaut habe.

Beim ersten Platz hat mir nicht gefallen, daß man nur stupide alleine mit seinem Hund auf dem Platz übt und der Trainer immer mal wieder kommt, es aber überhaupt keine Gruppenarbeit gibt. Ich war vier Mal dort, mir fehlte aber komplett die Gruppenarbeit.

Beim zweiten Platz hat mir die Begrüßung schon ganz und gar nicht gefallen: Wieso hat der kein Kettenhalsband an (erstens ist es eine sie und zweitens hatte sie damals gerade den Zwingerhusten ausgeheilt und deswegen Geschirr an). Immerhin war da wohl nur jedes zweite Mal stupides Alleinerumgelaufe mit Trainerkorrektur, die andere Hälfte Gruppentraining. Ich war drei Mal dort, habe mich dann aber komplett dagegen entschieden.

So, der dritte Platz kam dann wenigstens in Frage. Es wurde der Hund angeschaut und aufgrund seines Verhaltens trotz bereits 9 Monaten zu den Welpen gesteckt, aufgrund mangelnder Sozialisation. Fand ich schon mal sehr angenehm. Auch wurde sie da am Anfang nicht überfordert. Nach drei Mal hatte Josy sich schon so weit gebessert, daß sie mit mir zu den Junghunden versetzt wurde. Insgesamt war ich so an die 10 Mal dort, leider hat sich dann ergeben, daß ich mittwochs nicht mehr konnte, also...

... zum vierten Platz. Dort bin ich jetzt auch "Hängengeblieben". Ich habe einerseits die Möglichkeit etwas in der Gruppe zu machen (in meinem Fall jetzt Hobbygruppe, da Josy inzwischen 19 Monate alt ist), aber ich habe genau so die Möglichkeit zum Einzeltrainer zu gehen. Dort sind wir auch immer maximal 10 Minuten und müssen uns anstellen. Dort wird auf meine Fragen eingegangen und langsam Stück für Stück aufgebaut. Allerdings wird von uns erwartet, daß wir nicht nur schnell kommen und unser Einzeltraining "nehmen", sondern auch, daß wir den anderen zuschauen um 1. falls nötig Gruppe machen zu können (ist mal für die Begleithundprüfung wichtig) und 2. auch aus den Fehlern anderer lernen zu können. Allerdings falls unser einer Übungswart nicht da ist, gehe ich nicht zu unserem 2. Übungswart. Mit dessen Trainingsmethoden bin ich einfach nicht einverstanden. Auf meinem jetzigen Platz "eigentlich" hängengeblieben bin ich allerdings wegen dem Super-Agility-Trainer. Deswegen fahr ich jetzt auch eine Strecke 20 km und das ganze zwei Mal pro Woche, obwohl das der am weitesten entfernte der vier Plätze ist.

Fazit, überleg Dir:
Was ist Dir wichtig?
Was möchtest Du haben?
Was möchtest Du machen (Einzel, Gruppe, zusätzlich irgendwelchen Sport)?
Dann schau Dir mehrere Hundeschulen bzw. -plätze an.
Und dann erst entscheide, wo Du mit Deinem Hund hingehst.

Liebe Grüße und viel Glück bei der Entscheidungsfindung wünschen
Sonja & Fellmonster Josy, die jetzt Gassi darf :wd:

Kokosch
06.04.2005, 09:45
Hallo Sonja,

vielen Dank für Deine Antwort.
Das ist eine gute Frage: Was will ich überhaupt. Ehrlich gesagt: alles. Ich will erst einmal Gehorsam-Training machen und dann evt. auch Sport, wenn sich mein Kleiner für begeistern kann... und ich glaube schon weil ihm Gassi-gehen und Bälle werfen zu langweilig ist, er fordert von sich aus immer mehr.

Ich werde Deinen Rat befolgen und werde mehrere Hundplätze anschauen. Und werde auch mal eine Stunde Einzeltraining nehmen, um zu schauen wie das funktioniert. Vielleicht bin ich ja auch nur zu ungeduldig :-(

Viele Grüße
Nicole

Winni
06.04.2005, 20:59
Hihi,
also ich habe eine Decke fürs Platz :D .
Ist zur BH-Prüfung aber nicht zulässig, nehme ich an?
Wasser für den Hund *hüstel* nehme ich auch mit. Also Leitungswasser.. Allerdings in einer extra Hundeflasche mit Praktischen ausklappbaren Wassernapf dran.
Außerdem führe ich meine Hündin an einem Geschirr.
...
Hilfe - ich bin ertappt!

:cool:

Grüße

Thomas
07.04.2005, 00:46
Sie sind entfeltmannisiert :rolleyes:

claubi
07.04.2005, 10:28
Hi,

also, ich muss ja zugeben, dass ich auf dem SV-Platz auch das Wasser sozusagen eingeführt hab:D
Ich hab zum Training der BH-Prüfung für Nicht-Schäfis immer im Sommer einen großen Kanister mit Wasser mitgebracht u. einen großen Napf um allen Hunden, die grad nicht trainierten , Wasser anzubieten. Warum nicht?
Einige Hunde waren beim Training wohl doch etwas gestresst, u. im Sommer ist solche Erfrischung doch bestimmt ganz angenehm, denke ich.
Nach dem 4x Mal haben dann die SV-Mitglieder selbst zwei Eimer mit Wasser gefüllt aufgestellt.;)

Viele Grüße
Claudia

Samuel
07.04.2005, 12:54
Ich hab zum Training der BH-Prüfung für Nicht-Schäfis immer im Sommer einen großen Kanister mit Wasser mitgebracht u. einen großen Napf um allen Hunden, die grad nicht trainierten , Wasser anzubieten. Warum nicht?

Nicht das wir uns falsch verstehen - Wasser (allerdings gewöhnliches Leistungswasser) wird bei uns selbstverständlich frei verfügbar für alle Hunde angeboten. Für die Schäferhunde logischer Weise auch! Wenn es besonders warm (>30 Grad) ist auch auf dem Platz - die Übungen werden dann eben kurz unterbrochen.
Ich sparch von Hundehaltern, die ihrem Hund alle 5 Minuten (auch bei normalen Temperaturen) Wasser anbieten.... natürlich nicht unser "Gewöhnliches" sondern eigenens, stilles Mineralwasser... ob er das nun will oder nicht.
Ob das wirklich nur "übertrieben gut gemeint" ist weiß ich nicht, ich habe eher das Gefühl, daß es ein Hilfsmittel ist um ständig in unangenehmen Situationen ein "Ersatzverhalten" zeigen zu können. Wie dem auch sei - es stört furchtbar!



also ich habe eine Decke fürs Platz . Ist zur BH-Prüfung aber nicht zulässig, nehme ich an?

Das nehme ich auch sehr stark an. :D
Die PO geht auf diesen Fall allerdings (verständlicherweise) nicht konkret ein. Für meinen Teil wäre es eine massive Führerhilfe und eine exterm langsame Ausführung, somit also je eine Übung im M.

claubi
07.04.2005, 15:28
Wasser (allerdings gewöhnliches Leistungswasser)

Logisch....:)


Für die Schäferhunde logischer Weise auch

Auch logisch...:)


Ich sparch von Hundehaltern, die ihrem Hund alle 5 Minuten (auch bei normalen Temperaturen) Wasser anbieten.... natürlich nicht unser "Gewöhnliches" sondern eigenens, stilles Mineralwasser... ob er das nun will oder nicht.

Ach so, gibt's das echt?
Naja, ich hab auch schon seltsame Hundebesitzer erlebt; es war einer dabei, der nicht aus dem großen Napf trinken durfte, sondern auch sein eigenes Wasser u. auch Trinknapf hatte, er hätte sich ja anstecken können.......
Dabei war er nur absolut unverträglich an besagtem Napf u. hat sofort eine Rauferei angefangen. Naja , elegant umgangen, das Problem....:rolleyes:

Ob das wirklich nur "übertrieben gut gemeint" ist weiß ich nicht, ich habe eher das Gefühl, daß es ein Hilfsmittel ist um ständig in unangenehmen Situationen ein "Ersatzverhalten" zeigen zu können.

Glaub ich, ehrlich gesagt, auch....;)

Viele Grüße
Claudia

Samuel
07.04.2005, 16:03
Ach so, gibt's das echt?

Ja, so wie es da steht. Die Gute hatte auf dem Übungsplatz immer eine Decke unter dem Arm, eine Flasche in der einen, die Leine in der anderen Hand.
Ok, ich gebe zu sie hat das ein oder andere auch schonmal für ein paar Minuten abgelegt - aber das war die Ausnahme.



es war einer dabei, der nicht aus dem großen Napf trinken durfte, sondern auch sein eigenes Wasser u. auch Trinknapf hatte, er hätte sich ja anstecken können.......

Das kommt so häufig vor, daß ich mich mittlerweile nicht mehr darüber wundere.

Gruß
Christian - der auch (ohne Abwischen:D) aus "fremden" Flaschen trinkt

claubi
07.04.2005, 16:33
Christian - der auch (ohne Abwischen) aus "fremden" Flaschen trinkt

Echt?? Ohne Angst vor Herpes, Pilzen o. anderen fürchterlichen Krankheiten??
Und du bist trotzdem gesund? Glückwunsch! :D

Na okay, kleiner Scherz, hoffe nur, dass es noch mehr natürlich gebliebene Menschen( Hundebesitzer:) ) wie dich gibt.

Viele Grüße
Claudia

Winni
08.04.2005, 08:04
Hihi,
ich muss zugeben das Kita aus dem Gemeinschaftsnapf auch nicht trinkt, wenn schon 3 andere Hunde reingespuckt haben.
Sie steht vor dem Napf und guckt mich fragend an.
Wenn man das "gebrauchte" Wasser ausschüttet und neues rein gibt trinkt sie dann.
Meine eigene Flasche schleppe ich allerdings nicht immer mit mir rum und auch die Decke klemmt nicht permanent unterm Arm. Sie ist meine Führerhilfe fürs lange Platz-Bleib :D .
Grüße

allezusammen
08.04.2005, 09:48
Hallo, wir haben einen jungen Labbi mit dem wi erst in einer Vereinsangehörigen Hundeschule waren!! Unser Labbi ist sehr groß und kräftig und war von Anfang an der Looser in diesem Verein. Die meister der Hunde erreichen mal ein Endgewicht vo 5 kg und das war für unseren Hund alles nur Spielzeug. Gelernt hat er da nur das raufen und wie der Trainer ihn ständug unterwirft:mad: :confused: Wir sind jetzt in einer andern Schule wo die Gruppe max. 5 Hunde groß ist. Meine Erfahrung all diese komischen Vereine mit Trainern die null Ahnung haben können einer guten Hundeschule nicht das Wasser reichen!!

Samuel
08.04.2005, 14:13
Meine Erfahrung all diese komischen Vereine mit Trainern die null Ahnung haben können einer guten Hundeschule nicht das Wasser reichen!!

Ist es nicht logisch, daß ein schlechter Trainer einem Guten nicht das Wasser reichen kann?
Ob sie nun in einem Verein arbeiten oder in einer komerziellen Hundeschule spielt da wohl keine Rolle. Oder was wolltest du uns nun mitteilen? :?:

allezusammen
09.04.2005, 11:57
Ich wollte dir mitteilen, das diese Vereine sich damit rühmen eine top Ausbildung zu machen, und keiner kontrolliert das ständig. Jede Woche macht das da ein anderer Trainer!!! und alle sind natürlich top ausgebildet....!!!!! Da laufen 20 Welpen in der Runde und der Trainer steht in der Mitte und erzählt wie sich der Hund beim Tierarzt zu Verhalten hat...!!! Was soll mein Hund denn dann lernen????? Rumrennen und raufen kann er auch auf dem Feld mit anderen Hunden und das kostet nix!!! Klar muss er auch Spielen, aber alles was bis zur 16 Woche nicht drinn ist klappt später nicht mehr so einfach....!!!!!!!!!!! Und das klappt eben besser in einer Hundeschule, denn die wollen das der Hund was lernt und selbst eine nicht so guter Trainer bemüht sich dort mehr als in diesen Hundevereinen. Dann lieber etwas teurer( ich rede von 20 euro mehr!!!!))) und mein Hund hat da was von.

zickaela
09.04.2005, 16:25
Dann lieber etwas teurer( ich rede von 20 euro mehr!!!!))) und mein Hund hat da was von.
zum glück ist geld nicht alles und einen guten hundetrainer erkennt man nicht unbedingt daran, was er so die stunde nimmt...
in der hundefarm eifel (günther bloch) zB. kostet die stunde zivile 10 €, andere aus dem fernsehen bekannte trainer nehmen bereits fürs zugucken 45 € und rühmen sich mit "eigens entwickelten" lernprogrammen wie beuteltraining, die halbwegs interessierten hundehaltern schon lange durch andere trainer und buchautoren bekannt sind...
gruß, zissi & nala

allezusammen
10.04.2005, 12:57
Da hast du was missverstanden mit 20 euro mehr meine ich den monatsbeitrag..!! Vorher haben wir 40 euro bezahlt für einmal die woche 1,5 Std. PILLEPALLE...!!! jetzt zahle ich 60 euro für 2 mal die woche 2 Stunden super Training!!!

Samuel
10.04.2005, 13:33
@ allezusammen

Nur weil du bei gerade mal zwei Gelegenheiten eine sehr subjektive Erfahrung gemacht hast, steckst du nun alle Vereine und Hundeschulen in die Schubladen "Pillepalle" und "Supertrainig"?
Findest du das nicht selbst recht naiv?

LaFi
10.04.2005, 14:59
@ allezusammen
tstststs Du bist ja echt lustig, einmal schlechte Erfahrung im Verein gemacht und schon scherst Da alle über einen Kamm?? Iss nich Dein Ernst oder?? Außerdem muss ein teurerer Verein oder Schule nicht auch gleich besser sein!

Meine Erfahrung: die "teure" Hundeschule hat sich als totaler Flop erwiesen mit Trainern die absolut null Ahnung hatten. Sie haben die ganze Zeit lange Monologe geführt und sich überhaupt nicht um die Hunde gekümmert! Jetzt sind wir in nem "billigen" Hundeverein und sind super zufrieden, denn meine Hunde haben Spaß und sie lernen ne ganze Menge dabei!

LG Isa

Eisdorf
10.04.2005, 15:38
Hallo,
wir waren auch mit unserer Hündin 13 Wochen zuerst bei einem privaten Hundetrainer. Die 1.Stunde war ein Vortrag der 20 € gekostet hat, jede Übungsstunde der gleiche Betrag.
Wir haben uns nach dieser Stunde noch in einem Verein umgesehen - und entschlossen, dort zu bleiben.
Uns hat der lockere Umgang miteinander (Hunde, Besitzer und Ausbilder) sehr gefallen. Das erste Training haben wir hinter uns, es hat dem Hund und auch uns großen Spaß gemacht.
Für uns war das Klima ausschlaggebend für die Wahl.
Sabine und Tina

allezusammen
11.04.2005, 16:13
Hallo, du bist ja ein echter Hundeverein Freund!! Erstens bin ich keinesfalls naiv..!! Unser erster Hund war ein Dobbi und ist leider an Altersschwäche gestorben!! Mit dem waren wir auch im Verein und waren super zufrieden!! Allerding war das in NRW !! Der war erstens super erzogen und hat auch alle Prüfungen bestanden!!! Ich habe keine Vorurteile gegenüber einem VEREIN!!!! Das mal klarzustellen ist mit wichtig!!!!!!!!!!! Nur in Baden Württemberg gibt es an jeder Ecke einen Verein und hier rühmt sich jeder damit top zusein!!!! Und 2 Versuche waren schlecht, da muss ich annehmen das hier jeder einen Hundeverein gründen kann egal was er vorher gemacht hat. Hundevereine in NRW werden durch sehr viele Leute kontrolliert und haben auch einige Auflagen. Hier reicht ein oller Acker und ein Wackelzaun und schwups dibubs...hat man einen Hundeplatz!!!!! Wir werden solange suchen bis wir das richtige gefunden haben!!! Zur Zeit sind wir in unserer Hundeschule sehr zufrieden, denn da merkt man das die Leute da wissen was sie tun und dies auch noch nachweislich schriftlich vorweisen können mit einer fundierten Ausbildung!! Du schickst deine Kinder ja auch auf die beste Schule damit auch das beste aus Ihnen werden kann ODER!!!!!!

Samuel
11.04.2005, 17:36
Du schickst deine Kinder ja auch auf die beste Schule damit auch das beste aus Ihnen werden kann ODER!!!!!!

Richtig!
Nur mir ist der Träger und der Name der Schule ziemlich egal, solange das "Ergebnis" und der Weg dorthin stimmen.

allezusammen
11.04.2005, 18:03
Genau mit dieser Aussage bist du nämlich auf dem Holzweg!! Wenn ich die Möglichkeit habe mein Kind in einer kleinen Gruppe im Kindergarten oder in der Schule unterzubringen dann enscheidet sehr wohl der Träger und die Einrichtung. Es ist nämlich so das man viel mehr in einer kleine Gruppe erreicht als in einem Klassenraum oder Kindigruppe mit 25 Leuten. Und genau das ist der PUNKT!!!! Die Vereinsphilosophie mag ja bei vielen Leuten ankommen, nur mit welchem Hintergrund, jeden Freitag grillen und Bier trinken, da hat mein Hund nix von!!!! Für meine Langeweile brauch ich keinen Verein!!! Und mein Sozialverhalten funktioniert auch ohne Vereinsklüngel...!!!! Mein Hund soll was lernen und ich will mich freuen das ich einen gut erzogenen Hund habe, der überall klarkommt!!!

Samuel
12.04.2005, 00:24
Deinem letzten Beitrag entnehme ich, daß du der Meinung bist in Hundeschulen würde ausschließlich in kleinen Gruppen gearbeitet in Vereinen hingegen nur in Großen. Nun frage ich mich ernsthaft wer hier auf dem Holzweg ist.
Des Weiteren mag es zwar so sein, daß in Vereinen die Geselligkeit der Zweibeiner auch gefördert wird. Das ist aber nicht das primäre Ziel, sondern eine (in meinen Augen positive) Begleiterscheinung. Und es kann auch durchaus sein, daß auch der Hund etwas davon hat. Da es sich ja, wie der Name schon verrät, um einen Hundeverein handelt, so grillt man natürlich auch mit Hund. Und auch wenn gerade kein wissenschaftlich fundiertes Ausbildungsprogramm läuft, so sind die Vierbeiner doch ständig von Menschen und Artgenossen umgeben. Es wären wahrlich sehr merkwürdige Hunde die hier nichts lernen könnten.

Und wenn du mich als "echter Hundeverein Freund" bezeichnest, so hast du damit durchaus Recht. Ich weiß natürlich, daß es auch ganz fürchterliche Vereine gibt - so ist das im Leben. Aber die Grundidee, daß sich Menschen mit gleichem Interesse treffen, sich austauschen, sich gegenseitig helfen und das Alles ohne finanzielle Hintergedanken kann ich nur unterstützen!
Und die Erfahrung zeigt, daß es auch eine nicht zu vernachlässigende Anzahl von Vereinen gibt, die genau das tun.
Da treffen sich lauter "Bekloppte" zu gottlosen Zeiten nur um sich gegenseitig beim Trainig zu helfen. Da treffen sich Menschen am Sonntag um 8 Uhr um eine Fährte in den Acker zu treten.... für Andere! Sie selbst haben nicht mal was von der Aktion. Da gibt es Welche, die auf Grund ihrer Lebenssituation keinen eigenen Hund halten können (der wäre dann nämlich 8 Stunden täglich alleine) und trotzdem 3 mal in der Woche helfen die Vierbeiner der Vereinskollegen aufzubauen.... für "Nüsse".
Da findet man auch Leute mit einem Erfahrungsschatz, der ganze Bücher füllen könnte. Das Blöde ist sie schreiben es nicht auf, sondern erzählen es Denen, die es hören wollen. Live, direkt vor Ort. Ohne Mikro und schwülstige Begrifflichkeiten. Da sind Leute bei, die heute noch nichts mit "Calming Signals" anfangen können und doch schon vor 50 Jahren wußten wann ein Hund beschwichtigt.

Das Rad kann nicht neu erfunden werden, seine Vermarktung läuft aber offensichtlich auf Hochtouren. Auf wen sollen wir nun anstoßen?
Auf die "Idioten", die sich für ihre Ideale krumm machen, oder auf die, die es verstehen (und verantworten können) die Kasse klingeln zu lassen?


Gruß
Christian

P.S.: Oder aber wäre es nicht sinnvoll sich von dem ganzen Ballast frei zu machen und sich nur nach dem Ergebnis und dem Weg dorthin zu richten?
Wie dem auch sein, meinen Kopf habe ich mir schon darüber zerbrochen...............

allezusammen
12.04.2005, 09:03
Dramatogie....pur!! Ich wollte dir da nicht zu nahe treten,gott sei dank darf hier zu lande jeder seine Meinung frei äussern!! Das es da Leute gibt die völlig uneigennützig etwas für den Verein tun finde ich total gut.Nur leider gibt es da viel zu viel schwarze Schafe,vielleicht hast du ja nur Glück mit deinem Verein. Das dort aber ohne Hintergedanken im Bezug auf das finanzielle gearbeitet wird stimmt nicht so ganz. Warum muss ich dann erst Welpenspielstunde und Einführungskurs teuer bezahlen bevor ich in den Verein eintreten kann????????Und warum muss ich mich verpflichten 100 Arbeiten im Jahr zu übernehmen??Sonst komme ich nicht in den Verein!!! Ich würde mich sicher freiwillig melden wenn ich mich dort wohlfühle, aber ich unterschreiben keinen Vertrag der mir vorschribt was ich tun soll!!! Und wenn du nicht so auf Kommando lustig bist wird dann wenn du mal nicht da bist über Dich gelästert was du alles falsch machst mit deinem Hund???(Das haben da mit jedem gemacht!!!))) Komisch nur das viele Leute erst im Verein waren und dann plötzlich sich einer Hundeschule zuwenden!!! In einer Hundeschule gibt es auch Aktivitäten für die Zweibeiner und dort werden auch Helfer gerne gesehen nur ohne Zwang!!
Gib mir doch mal einen Tipp in welchem Verein du bist, vielleicht schau ich es mir mal an...))) LG Kerstin

Samuel
12.04.2005, 12:21
Das dort aber ohne Hintergedanken im Bezug auf das finanzielle gearbeitet wird stimmt nicht so ganz.

Nicht?
Also bei uns hat noch Niemand einen Cent bekommen.
Das man trotzdem Geld benötigt und daher Gebühren und Beiträge erhebt liegt an so banalen Dingen wie der Pacht und den anderen läufenden Kosten.
Um Diese gering zu halten werden in der Regel die meisten Arbeiten von Mitgliedern erledigt. Damit sich nicht die "Faulen" auf Kosten der der Pflichtbewusten ausruhen gibt es so etwas wie Pflichtstunden. Aber lassen wir das... es scheint ja zeitgemäßer zu sein immer nur nehmen zu wollen. Bloß keine Verpflichtungen!