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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schlechte Hufe



Nelsonfan
03.04.2005, 19:07
Hallo liebe Pferdefreunde,
seit einiger Zeit habe ich ein Pflegepferd, bei das ich regelmässig ,gehe um es zu Pflegen.Es ist eine Haflingerstute und geht in unserem Schulbetrieb mit.ihr Name ist Kitty.Ich wasche und kratze jeden Tag die Hufe aus und öle oder fette sie.Doch es bringt einfach nichts!:0( immer wenn ich da bin entdecke ich neue Risse oder Splitter.Ich habe keine ahnung mehr was ich machen soll?! Bitte gebt mir tipps!!!!!!!!!!!!!!:confused: Mit herzlichen Dank im Vorraus


Uta

Suzanne
04.04.2005, 15:21
Hallo Uta,

ich kann bzw. konnte ;) auch ein Lied von schlechten Hufen singen. Wie Du geschrieben hast, waschen, oelen und fetten bringt nicht. Als junges Mädchen haben wir das in dem Reitverein auch machen müssen. Ich persönlich halte dies für absolut überflüssig, das haben mir auch etliche Hufschmiede bestätigt. Zu Deiner eigentlichen Frage: Gesunde Hufe "geht" nur von innen. Wie auch beim Fell, stimmt die Ernährung und ist das Tier gesund, sieht man es.......... Für die Hufe helfen Biotinpräparate ausgezeichnet. Allerdings dauert es Monate, bis man Erfolge sieht. Risse schließen sich nimmer, man muß also warten, bis neues Horn nachwächst. Einige Jahre habe ich Kerabol gefüttert, nun nehme ich Biotin Plus von Eggersmann (gibt es hier bei zp) Das hat einen höheren Biotingehalt und ist außerdem leichter zu verfüttern, da es kleine Pellets sind.

LG :cu: Susanne

Florie239
05.04.2005, 13:36
Hallo Uta,

eine Pferdebesitzerin aus unserem Stall gißt ihrem Pferd einmal in der woche 1 flasche Malzbier über das Futter.
Eine halbe Flasche früh und den Rest am Abend. Sie schwört darauf.:D

Liebe Grüße Katrin

Yosoy
05.04.2005, 18:30
hallo katrin!
malzbier? is ja cool, ist das schädlich? Und das hilft wirklich? wenn du mir das sagst, dass deren Pferdehufe gut sind probier ich das auch aus!!!!!
LG
Janie

Heike+Lina
06.04.2005, 11:54
Malzbier ist aufgrund der enthaltenen Hefe sehr gut für Haut und Hufe.

Eine Freundin füttert im Winter täglich Malzbier weil ihr Pferd sehr kolikanfällig ist.

LG
Heike

Mann kann auch normale Bierhefe füttern. Nur Malzbier ist günstiger!

Florie239
06.04.2005, 14:32
Hallo Janie,
also schädlich ist Malzbier nicht, es ist ja kein Alkohol drin.
Die Pferde stürzen sich auch auf das Malzbier da es ja schön süß schmeckt. :D
Wie Heike schon geschrieben hat, man kann auch Bierhefe geben nur Malzbier ist billiger. :)
Probiere es einfach aus.:)
Liebe Grüße Katrin

Yosoy
06.04.2005, 14:36
hallo:cu: ,
wow, ist ja ein Ding, das ist was für mein Schleckermaul!
Na gut, Malzbier ist bei uns das teuerste Bier ( hier ist alles etwas umgekehrt), aber eine Flasche pro Woche ist schon drin!!!!!
Noch mal ne Frage, was kann denn das sein, vielleicht weiß es einer.
Mein Pferdi verliert plötzlich viel mehr Langhaar als vorher.
Ich habe ihn mit Kokusnussöl behandelt, jetzt ist es weich und glänzt, fällt aber auch aus`????
LG
Janie

Nelsonfan
07.04.2005, 19:35
Hi ihr lieben vielen Dank für eure tipps!!Ich hab Biotin gekauft und anscheinend sehe ich wirklich schon kleine Erfolge!!aber was mich noch stört ist dass es sehr Teuer ist.ich probier im Moment eine Zwiebelkur aus .das soll auch sehr gut sein.Ist denn das gut mit dem Malzbier ?Bekomen dann die Pferde nicht Durchfall?

LG Uta

gudrun
10.04.2005, 12:15
malzbier ist nicht schädlich .bringt aber nur was wenn es täglich gefüttert wird 1 mal die woche is für die katz.
bei rissen im huf ist wässern eine sehr gute methode ,aber net nur mal kurz den wasserstrahl draufhalten sondern einen eimer wasser nehmen und den huf reistellen .mindestens 5 minuten drin lassen ,und das mit jedem huf machen täglich .von ausen saugt der huf kein wasser auf .was noch gut ist die pferde früh auf die wiese lassen wenn das grass noch feucht ist .
man kann biotin ,hefe zink usw zufüttern um den huf zu unterstützen.
aber ich würde erstmal einen guten schmied schauen lassen was der zu sagt .
mit fetten und ölen komst du nicht weiter .du nimmst den huf die möglichkeit feuchtigkeit aufzunehmen .
ist ja ganz logisch nimm mal ein öl reib deine hand mit ein und dan las mal wasser drüber was passiert wasser perlt ab .wenn der huf also keine feutigkeit enthält sprich trocken ist verschlimmerst du es durch dein fetten nur .
es gibt im internet eine firma die sich auf hufprobleme spezialisiert hat mir fällt nur leider der name nicht ein gib doch einfach mal in die suchmaschine huföle ein vieleicht findest du da was .die öle sind leider teuer sollen aber laut vielen die grosse probleme mit den hufen ihrer pferde haben erfolg bringen .
gruss gudrun

MissMelodie
18.09.2006, 22:54
Habe bei meinem Kleinen auch sehr probleme mit den Hufen gehabt. Sie waren spröde, rissig usw. Zwei Wochen nach dem Schmiedbesuch sah es immer aus als wenn das arme Tier schon monatelang keinen Schmied mehr gesehen hätte.
Habe dann angefangen ihm Kerabol von Equistro zu füttern. Der Schmied gab mir dann den Tip, die Hufe nach dem reiten anzufeuchten und mit herkömmlichen Öl einzuölen. Und siehe da, nach einem Monat kann man schon eine deutliche Besserung sehen

Pasco
14.01.2007, 20:09
Hallo liebe Pferdefreunde,

ich hab da mal ein Anliegen...und zwar hab ich meinen Traberwallach vor 2 monaten in einen neuen Stall gestellt. Er hat da einen Paddock. Allerdings ist bevor er in die Box kann, alles betoniert. Mein Problem ist, dass er Barhufer ist und ich noch nie Problem mit ihm habe. Seitdem er im neuen stall steht, ist er viel empfindlicher im Hufbereich geworden und es wächst kaum Horn nach. Ich hab mir überlegt auf den Beton eine spezielle Gummimatte zu legen um zu verhindern, dass er sich die Hufe immer so zuläuft. Könnt ihr mir Tips geben, welche dafür geeignet wären und nicht zu teuer wären?

Vielen lieben Dank...
pasco (der name meines pferdes :-)

gabi_dudda
16.01.2007, 12:02
Hallo, meine Hufpflegerin schwört auf Sonnenblumenkerne (am Besten die Schwarzen). Einfach 1-2 Handvoll mit Schale ins Futter mischen. Ich mache das jetzt mit unseren beiden Pferden seit einem Jahr und die Hufe sind deutlich weniger spröde. Man darf natürlich nicht vergessen, dass ein Huf ca. ein Jahr braucht, bis er komplett durchgewachsen ist, d.h., dass alle Fütterungsmßnahmen auch so lange brauchen, bis man den Erfolg sieht.
Zu Pasco: Hat sich denn sonst noch was verändert in dem neuen Stall? Ein Stückchen Beton, über das er zweimal am Tag kurz drüberläuft, kommt für die starke Abnutzung eigentlich kaum in Frage. Vielleicht stand er vorher auf Wiese und nun auf grobem Sand oder sowas? Sand kann auch ganz schön was wegschmirgeln, Leute, die viel in der Halle reiten, können ein Lied davon singen. Auf Dauer passt sich das Hufwachstum der Bodenbeschaffenheit an, aber erstmal braucht man etwas Geduld. Im Winter wachsen die Hufe ohnehin langsamer.
Schöne Grüße
Gabi

Pasco
16.01.2007, 21:30
Liebe Gabi,

vielen Dank für Deinen Beitrag.
Mein Pasco steht jetzt in einem Paddock mit Zugang zum Reitplatz, der natürlich mit Sand gefüllt ist. Also scheint der Sand und zusätzlich der Beton für den Abrieb zu sorgen. Bei dem vorherigen Stall hatte er weder das eine noch das andere. Das Problem ist, dass ich ihn nicht beschlagen möchte. Vorher konnte ich mit ihm barhufig überall hinreiten. Jetzt ist er ziemlich empfindlich geworden und dachte deswegen erstmal an eine Gummimatte.
Weiss echt nicht, was die beste Lösung wäre. :0(

Ich möchte gerne, dass mein Pferd weiterhin barhufig geritten werden kann, ohne dass er Schmerzen hat und es ihm schwerfällt auf z.B. normalen Waldwegen zu gehen.

Wenn sich die Hufe an die Veränderung gewöhnt haben heisst es wohl nicht, dass die Hufe wieder so gut wie vorher sind oder?
Wie kann ich die Gewöhnungszeit überbrücken? Beschlagen macht die Hufe doch noch empfindlicher oder?

Vielen Dank für euere Antworten :cu:
Ganz liebe Grüße
Petra mit Pasco :-)

Talia
16.01.2007, 22:09
Hast du mal an Kunststoffbeschläge gedacht? Die halten zwar bei einigen Pferden nicht so lang wie Eisen, sind aber leicht, dämpfen gut und brauchen auch dünnere/weniger Nägel.
Um ihn aber hufmässig wieder so belastbar zu kriegen sollte er möglichst barfuss bleiben - und dann braucht er den Boden an den er sich gewöhnen soll.
Ich hatte meine auch mal beschlagen (Kunststoff) und es hat schon seine Weile gebraucht bis die Hufe wiedr so belastbar waren. Jetzt reite ich sie täglich auf Sand und sie hat eher zulange Hufe! Dabei steht sie in der Box und hat täglich Freilauf in der Halle oder auf der Longierkoppel...

gabi_dudda
18.01.2007, 07:30
Hallo Petra, ich bin auch kein Freund von Eisen und würde das nur im allergrößten Notfall in Erwägung ziehen. Kunststoffbeschläge können wohl auch geklebt werden, dann hat man keine Löcher. Vielleicht wäre das als Übergangslösung, bis die Hufe etwas nachgewachsen sind, ganz akzeptabel. In meinem schlauen Buch steht drin, dass Kunststoffbeschläge nicht so die Hufmechanik stören, wie Eisenbeschläge. Vielleicht könnten auch zum Ausreiten erstmal Hufschuhe helfen. Wenn es nicht allzu schlimm ist, würde ich allerdings, wenn es möglich ist, erstmal abwarten, wie es sich entwickelt. Jetzt im Winter unternimmt man ja meistens auch keine sehr langen Ausritte.
Liebe Grüße
Gabi

Pasco
18.01.2007, 20:34
Hallo Gabi :)

vielen lieben Dank für Deine Antwort, auch an Thalia!! :-)

Als ich noch im anderen Stall war meinte mein Hufschmied immer, ich brauche keine Eisen und mein Pferd hat sehr gute, harte Hufe. Beim Reiten bestätigte sich das auch, ich konnte jeden Waldweg auch mit kleinen Steinen ohne Probleme reiten.
Leider habe ich auch nicht damit gerechnet, dass mir das in dem neuen Stall passieren könnte und ich empfand es auch immer für viel gesünder mein Pferd ohne Eisen laufen zu lassen.
Ich werde wohl jetzt einige Monate abwarten, bis sich die Hufe hoffentlich an die etwas anderen Bodenverhältnisse gewöhnen.
Ansonsten würde ich am ehesten die Kunststoffbeschläge in Erwägung ziehen.

Gummimatte auf den Beton legen ist trotzdem völliger Quatsch oder???

Ganz liebe Grüße
Euere Petra :cu:

Talia
18.01.2007, 20:40
Des is nicht nur Quatsch sondern auch gefährlich - Kanten können lose kommen und Stolperfallen werden und rutschig kann die auch werden!

Lena hat auch bombenharte Hufe - im Sommer hat der Schmied nur wenig Chancen zu schneiden. Dann wurden alle unsere Reitwege so blöd abgezogen dass die nur noch Schotter waren - und sie ging so fühlig dass es ohne Eisen nimmer ging - Eisen waren aber in Kombinationen mit den harten Hufen Mist - da wurde sie auf härterem Boden noch schlimmer weil des total geprellt hat - mit den Turnschuhen gings dann super - haben einen Beschlag sogar für zwei Beschlagsperioden verwenden können wo gut hielten die - und das obwohl Lena mit der Zehe schleift!

Anwalt Engel
22.03.2007, 17:17
Vermutlich wäschst und fettest Du die Hufe zu oft ein. Dadurch werden Sie zu weich und brechen aus. Viele Pferdebesitzer denken ihrem Pferd einen Gefallen zu tun, wenn sie häufig die Hufe waschen und vor allem einfetten.
Als Kinder haben wir das auch recht häufig gemacht. Die Hufe brachen sehr schnell aus. Seitdem wir die Hufe kaum noch fetten, ist es mit dem Ausbrechen deutlich besser geworden.
Wie ist der Beschlag? Wird sie oft genug beschlagen? Das könnte auch ein Grund sein.



Hallo liebe Pferdefreunde,
seit einiger Zeit habe ich ein Pflegepferd, bei das ich regelmässig ,gehe um es zu Pflegen.Es ist eine Haflingerstute und geht in unserem Schulbetrieb mit.ihr Name ist Kitty.Ich wasche und kratze jeden Tag die Hufe aus und öle oder fette sie.Doch es bringt einfach nichts!:0( immer wenn ich da bin entdecke ich neue Risse oder Splitter.Ich habe keine ahnung mehr was ich machen soll?! Bitte gebt mir tipps!!!!!!!!!!!!!!:confused: Mit herzlichen Dank im Vorraus


Uta

gooTax
17.04.2007, 18:52
Also meine Freundin hat damals ihre Stute immer in Huftiefen Schlamm gestellt...
Etwa für 10 Minuten alle 2 - 4 Tage.
Danach wurde es deutlich besser.
Vielleicht hilft das ja auch :)

Grüßle, Tax