PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Undefinierbare Schwellung



mu0104
24.08.2002, 13:33
Hallo Leute. Mein Wallach hat seit 11/2 Tagen eine noch nicht einzuordnende riesige Schwellung an der Brust. Angefangen hat es am Donnerstag morgen als er entgegen seiner Gewohnheit seine Box total umgegraben hat und ziemlich lang gelegen hat. Fressen wollte er auch nichts, außer Heu. Als ich Ihn am Donnerstag abend reiten wollte, war er lustlos und autsche ein wenig am Vorderbein. Nach dem Reiten stellten wir eine handtellergroße Schwellung an der Brust fest. Wir dachten, daß er auf der Koppel einen Tritt abbekommen hat. Am nächsten Mittag war die Beule schon auf einfache Fußballgröße angeschwollen und er hat Fieber bekommen. Am Abend war es dann doppelte Fußballgröße. Der Tierarzt konnte erst einmal nichts weiter feststellen. Geht aber davon aus, daß es sich um ein Endotoxin handelt, daß auf irgendeine Weise in die Brust gekommen sein soll. Hat jemand irgendetwas davon schon einmal gehört oder kennt jemand eine Stelle, die vielleicht nocht etwas mehr wissen könnte.
Bitte meldet Euch schnell, da die Schwellung immer noch anwächst und er nicht mehr so richtig laufen kann.
Wanda

maexchen
30.08.2002, 10:13
Hallo Wanda,

lass doch vielleicht nochmal einen anderen Tierarzt untersuchen!! Sowas kann doch nicht unbehandelt bleiben! Wenn es eine allergische Reaktion ist, gibt es da ja auch Spritzen und Mittel, die man einreibt. Wir haben z. B. immer gute Erfahrungen mit Alvetamin gemacht.

Aber zunächst muß klar sein, was das ist!!

Ich drück Dir die Daumen!

mu0104
06.09.2002, 12:33
Nach 2 Tagen hatten wir das Ergebnis der ersten Blutuntersuchung. Die Blutwerte waren total durcheinander und gaben für unsere Tierarzt kein logisches Bild ab. Als dann das Fieber wieder anstieg und sich der Kreislauf weiter verschlechterte haben wir unser Pferd in die Klinik fahren müssen. Nach Gescher-Hochmoor. Nicht gerade der nächste Weg von uns, aber die Empfehlung unseres Tierarztes. Die haben Ihn natürlich dabehalten und nach weiteren 2 Tagen festgestellt, daß jemand unser Pferd mit einer dreckigen bzw. mit irgendwelchem Schmuddelkram aufgezogenen Spritze direkt in den Brustmuskel gespritzt haben muß. Eine allergische Reaktion auf einen Stich oder etwas gefressenes hat der Tierarzt direkt ausschließen können, da ein Stich nicht so sehr anschwilt, bzw. eine allergische Reaktion nicht das Ansammeln von solchen Unmengen Eiter und Blut auslöst wie sie sich leider noch immer in der Brust unseres Wallachs befinden. Bei einer Vergiftung hätten sich die Symptome am ganzen Körper ausgebreitet und wären nicht so lange räumlich fixiert geblieben. Zu diesem Zeitpunkt gab es nur noch die Variante Virus oder Einstich, da keinerlei andere Verletzung oder ähnliches zu finden waren. Für eine innere Verletzung durch Gewlteinlüsse von außen zB einem Tritt hätte man bei diesen Folgen ebenfalls eine äußere Verletzung erkennen müssen. Nach eingehenden Untersuchungen konnte ebenfalls die Virustheorie verworfen werden.
Zurück blieb also nur noch die Einstichvariante. Da wir von unserer Seite aus hundertprozentig sagen können, dass seit März niemand mehr wissentlich unser Pferd gespritzt hat gehen wir davon aus, dass es irgendjemanden gibt, der nicht mehr so richtig klar im Kopf ist ( um meine anfänglichen Verwünschungen milde auszudrücken) und Pferd(e) absichtlich spritzt. Das würde zumindestens auch erklären, warum noch bei zwei weiteren Pferden das selbe Erscheinungsbild zu beobachten war. Wir können zwar jemanden verdächtigen, doch leider ist diese Methode "so perfekt" das wir niemals etwas nachweisen können. Laut dem Behandelnden Arzt kann in einem solchen Fall relativ eiliges Handeln von entscheidender Bedeutung sein, damit sich die daraus entstehende Entzündung nicht auf andere innere Organe ausbreitet, denn in einem solchen Fall wäre der Tierarzt machtlos. Das chaotische Blutbild ist auf eine Schockreaktion des Körpers zurückzuführen.

Ich wünsche Euch allen, dass Euren Vierbeinern niemals so etwas zustößt und kann im Innern denjenigen beschimpfen, der dies getan hat, denn wenn irgendjemang und irgendetwas daran Schuld ist Ihn zu dieser Tat zu veranlassen, dann war es mit Sicherheit nicht unser Wallach. Er kann mit Sicherheit nichts dafür und seine Aggressionen oder sonst irgend etwas an einem Tier auszulassen ist mit das Schlimmste, was man machen kann.

Eure Wanda

Patricia
07.09.2002, 09:11
Das ist ja eine Riesensauerei!
Ich bin momentan Leidensgenosse! Meine beste Zuchtstute, die tragend ist und ein Fohlen bei Fuss hat, hat eine Leberentzündung und unser TA, der Pferdefacharzt ist, tippt auf eine gezielte Vergiftung....
Hätte ich nicht so schnell gemerkt, dass da irgendetwas einfach nicht mit dem Pferd stimmt, dann hätte ich auf einen Schlag 3 Pferde verloren!:mad:

pico
19.09.2002, 16:09
da hast du ja richtig glück.was züchtest du denn für pferde?
mfg sandy

Patricia
20.09.2002, 00:34
Knabstrupper:)

pico
20.09.2002, 19:55
hey cool.ich habe auch was buntes*g*wo züchtest du die denn?mfg sandy:D ;) :)

Patricia
20.09.2002, 23:19
Südlich von Hamburg.:)