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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hundeführerschein für alle Hunde?



shimara
07.03.2005, 11:01
:cu:
Hallo Zusammen
mir ist aufgefallen, daß sich viele zu diesem Thema geäußert haben bei einer anderen Frage!
Nu wollte ich eure Meinung wissen:?:
Ich jedenfalls bin für den Sachkundenachweis (Voraussetzung, die Fragen sind vernünftig auf die Kleinhunde ausgerichtet) auch für Jorky & Co, da leider viele dieser Kleinhunde supernervös sind & die Halter eine Heidenangst haben, wenn ein Größerer auf sie zukommt.
Vorweck möchte ich allerdings erwähnen, daß ich auch die Kleinen mag! Sind sie gut gehalten, können sie richtige Energiebündel sein, die viel Unsinn im Kopf haben!
:wd: :?: :wd:
Gruß
shimara

rocky1
07.03.2005, 12:03
Hallo Shimara!

Wahrscheinlich meinst Du das von mir angefangene Thema, wo sich viele über die kleinen Hunde und den Hundeführerschein auslassen.

Ich bin für einen Hundeführerschein, egal welche Rasse, Alter oder sonstiges, einfach für alle Halter. Hinzukommen sollte meiner Meinung nach auch ein Wesenstest für alle Hunde, in Zusammenhang mit dem Hundeführerschein.
Dann könnte man die unsinnige Rasseliste abschaffen und in den Einzelfällen reagieren.
Wir alle hier wissen doch, dass man Verhalten nicht allein an einer Rasse festmachen kann, oder!! :mad:

Rüsselterriene
07.03.2005, 12:12
Nicht für die Hunde, sondern für die HALTER!

Ein Hund gehört in Hände, die zweifelsfrei Sachverstand nachweisen!

Anke

rocky1
07.03.2005, 12:41
Natürlich für die Halter, so meinte ich das ja auch, jeder, der einen Hund besitzt, muß nachweisen, dass er dem auch gewachsen ist. Trotzdem finde ich auch einen Wesenstest, angeschlossen an den Hundeführerschein nicht verkehrt. Naja, nicht direkt ein Wesenstest wie im Moment für die sog. Kampfhunde (völlig bescheuerter Begriff!!!!!), sondern eher ein Team Test, bei dem der Halter mit dem Hund zusammen zeigt, wie sie harmonieren.
Der Hundeführerschein ist doch ein schriftlicher Test, bei dem die Halter ihre Sachkenntnis nachweisen, oder ist dort bereits ein praktischer Teil dabei??
:?:

shimara
07.03.2005, 12:47
Hallo rocky1
ich hoffe doch du meinst einen Wesentest für den Halter?
So manch falsch gehaltene " Familienhund" wird zum Angst oder Streßbeißer, genauso wie ich schon "gefärliche Hunde" gesehen hab welche die reinsten Lämmer waren:?:
Hinten an der Leine wiederholte sich dann das jeweilige Bild:0( :rolleyes:
Und ja ich meite das Thema mit den Kleinen Hündchen!
Es ist aber auch traurig mit anzusehen, wie gerade die Kleinen teilweise "endhundet" werden. Oder?:?:

shimara
07.03.2005, 12:50
Schriftlicher test,
hab ihn vor kurzem abgelegt!
Teamtest:?: gute Sache!
Wird in Hundeschulen bereitz angewendet.
Hundeschule für Alle????

cpflieger
07.03.2005, 12:50
@shimara
Der momentane Sachkundenachweis ist nicht speziell für irgendwelche Hunderassen. Da geht es um Allegmeinbildung.
z.B. Wieviel Zähne hat ein Hund? Wann muss was geimpft werden? Wie wirkt sich Hundesport aus? Welches Verhalten zeigt der Hund auf dem Bild? Welche Sinne hat ein Hund? u.s.w.

Ich finde es auch sehr sinnvoll!! Vor allem wenn man seinen ersten Hund hat. Da ist man sich nicht immer ganz sicher ob das alles so richtig ist!!!

@rocki 1
Leider sind diese Wesentest total bescheuter!!!! Meine Schwester hat eine PitBull-Hündin und musste diesen Test machen. Sie sagt, da würden wahrscheilich 60% aller Hunde durchfallen.
Der Prüfer geht z.B mit einem Prügel dorhend auf den Hund und den HF zu!!!
Verschiedene Hunde werden auf den Hund "losgelassen" mal freundliche mal Raufer die sich knurrend und bellend auf den Hund und den HF stürzen!!!
Jessi hat es damals bestanden!! Meine Schwester hat gesagt, ihr anderer Hund ein Husky-Mix wäre auf jeden Fall durchgefallen.

rocky1
07.03.2005, 12:55
Hallo Shimara!

Ich meine grundsätzlich einen Test, bei dem der Halter seine "Tauglichkeit" zeigt, und zwar nicht nur, indem er einen Fragebogen o.ä. ausfüllt, sondern auch praktisch zeigt, was er über Hunde weiß, und wie er das einsetzt. Praktischerweise mit seinem eigenen Hund.
Falls das in meinen vorigen Beiträgen anders klang, dann sorry für meine Ausdrucksweise. Kein Hund wird aggressiv oder als Kampfhund geboren, egal welche Rasse!!!

Oft denke ich, dass gerade die kleinen Hunde zu sehr Menschersatz sind bzw. vermenschlicht werden, ich sehe häufig ältere Damen (vorsichtig ausgedrückt, da diese schnell zu wahren Furien werden können) allein mit ihren Hunden. Da gehe ich davon aus, dass sie keine Partner mehr haben oder aus anderen Gründen ihre Hunde total verhätscheln.

molossergirl
07.03.2005, 13:53
also ich habe den Sachkundenachweis am Anfang dieses Jahres auch gemacht... und ich muss sagen, dass der einem eigentlich nur was bringt,wenn man auch Hundesport betreibt.... denn für einen "normalen" Hundler ist es doch wohl unwichitig wieviele Hindernisse der THS Parcour hat oder ähnliches... also ich finde man sollte das für die "normalen" dann auch verallgemeinern... was gut ist, dass man lernt was die Impfabkürzungen bedeuten und solche dinge...

Dieninghoff
07.03.2005, 19:39
Hallo,

auch ich möchte gerne, das jeder Hundehalter eine Hundeführerschein machen sollte. Am letzten Samstag hatten wir hier in Greven einen solchen Test.
Er besteht auch einem schriftlichen Teil (Gesundheitliche Fragen, Fragen aus dem Sachkundenachweis und allg. Futtermittelkunde) sowie dem praktischen Test, wo der Hundeführer zeigen mußte, das er einen Hund so führen kann, das ängstliche Leute sich auch bei diesem Hundehalter/Hund sicher fühlen.

Gruß Dieninghoff

yodel
08.03.2005, 17:35
Hallo!
Wenn ich sehe, wie viele Leute sich vorschnell und völlig unüberlegt einen Hund ins Haus holen, der dann auch noch zu allem Überfluss gar nicht in ihr Leben passt, macht mich das immer sehr ärgerlich. Da muss ein Bordercollie in einer (übergewichtigen) Familie voller Bewegungsmuffel leben, weil die Eltern - leider vergeblich - gehofft hatten, ihre Kinder damit an die frische Luft zu bekommen. Die sitzen aber, jetzt da der Hund kein knuffiger Welpe mehr ist, wieder lieber am PC. Da wird nur eine auf das Notwendigste beschränkte Pinkelrunde nach der Schule gedreht. Eine Frage der Zeit, wie lange das gut geht.
Jeder, der sich einen Hund in die Famlie holen will, sollte VORHER nachweisen, dass er weiß, welche verantwortungsvolle Aufgabe ihn erwartet. Eine ausführliche Beratung durch einen Tierarzt oder eine Hundeschule sowie ein Sachkundenachweis VOR der Anschaffung eines Tieres, kann sicher die vielen Fehlentscheidungen vermeiden, die ein Hundeleben so unendlich schwer machen können.
Viele Grüße
Yodel

Pimboli
08.03.2005, 18:55
Ich kann dir nur aus vollem Herzen zustimmen und würde sogar noch einen Schritt weitergehen: ich finde, dass JEDER, der sich ein Tier anschafft, vorher beweisen müsste, dass er über die Bedürfnisse, die Haltung, das Verhalten, die Fütterung etc. Bescheid weiß und dass er auch wirklich guten Willens ist, das jeweilige Tier artgerecht und vernünftig zu halten.
Ich habe zwar keinen Hund, aber, was ich im Laufe der letzten 16 Jahre an Kleintieren zu sehen bekommen habe, spottet wirklich jeder Beschreibung. Ich frage mich wirklich, warum es möglich ist, immer wieder Tiere anzuschaffen, um sie dann verwahrlosen zu lassen oder sie völlig artfremd und lieblos zu halten! :mad:
Gruß
Waldi

shimara
08.03.2005, 19:10
Hallo Leute
Es freut mich das so viele geantwortet haben:wd: :wd:
Kann es sein, das diese Sachkundenachweise auch noch von Ort zu Ort unterschiedlich sind, :confused: denn der Test den ich machen mußte, bezog sich ausschließlich auf die Haltung & den Umgang mit einem Hund. Sicherheit beim Autofahren & Verhalten der Umwelt gegenüber. (Eine Frage war zb. wer den Kot zu endfernen hat!) :confused: Aus dieser Sicht fand ich den Test sehr Sinnvoll:D
wenn ich dann die Beispiele von molossegirl lese, frage ich mich ....
Wenn die Gemeinden sich noch nicht mal einig sind???
Grundsätzlich sollte jeder verantwortungvoll mit anderem Leben umgehen, & da ist der Hundeführerschein zumindest der erste Schritt:cu:

esc
08.03.2005, 19:38
sorry das ich mich da jetzt einmische da ich mich auch dafür interresiere wie das wo anders geregelt wird hab ich hier gelesen das bei euch der hundeführerschein eine schriftliche prüfung ist oder hab ich da was falsch verstanden bei uns bekommt mann denn automatisch wenn man erflogreich die BH1 abgelegt hat
liebe grüße

chesterfield
13.03.2005, 18:02
Hallo
haben wir nicht schon genug Verortnungen, aber das ist typisch deutsch, sind dann die Gesetze da wird gejammert. Glaubt hier wirklich jemand das ein solcher Lappen mehr Verantwortung bringt.
Eine bestandene Fahrprüfung garandiert auch keinen umsichtigen Verkehrsteilnehmer.
Wenn dann würde ich den Besuch eines mehrwöchigen Seminars mit anschliesender Prüfung vorschlagen, die Kosten müßten so um die 2000,00€ liegen, dann würde sich das Proplem mit der Hundehaltung von selbst lösen:D :D

LG Peter

Briddy
15.03.2005, 13:37
Hallo Peter,
sicher wird "so ein Lappen" bei Leuten, die verantwortungslos sein wollen, nicht mehr Verantwortung bringen. Es gibt aber genug Leute, die - eigentlich - guten Willens sind, aber es nicht besser wissen. Warum der gute Wille dann nicht ausreicht, sich mit Informationen zu versorgen, ist mir persönlich ein Rätsel. Ich denke da z. B. an die nette alte Dame, die mir stolz erzählte, ihr Westie bekomme nur das allerbeste, ausschließlich reinstes Tatar (oder heißt das Tartar?). Daß eine auschließliche Fütterung mit schierem Muskelfleisch nicht artgerecht ist, war ihr offensichtlich nicht klar (der Hund starb recht bald nach unserer Begegnung, ich weiß nicht, ob er alt geworden ist). Oder die Frau mit dem jungen Jack Russel, die bei jeder Begegnung jammert "Mein Gott, warum habe ich mir so einen lebhaften Hund gekauft?". Sie ist einfach nicht die Frau, die stundenlang mit einem Hund durch Felder und Wälder läuft. Nur zwei von etlichen ähnlichen Fällen, beide Frauen sind mit Sicherheit nicht besonders dumm oder absichtlich ignorant, bei beiden hätten rechtzeitige Informationen notgetan. Darum stimme ich voll und ganz Yodel zu: Eine ausführliche Beratung vor der Anschaffung eines Haustiers ist einfach erforderlich, notfalls mit Gesetzesgewalt.
Briddy

chesterfield
16.03.2005, 19:44
Hallo

warum schreit jeder nach Gesetzen oder Gesetzesgewalt, unsere Gesetze sind gerade noch so im Ramen des erträglichen. Jeder Grashalm muss bei uns gesetzlich geregelt werden. nur gut das unsere Politiker diese Foren nicht lesen, sonst würde bald generell die Privathundehaltung verboten werden.
Gruß Peter

Ekle
17.03.2005, 08:41
Hallo Briddy,

welcher "Züchter" hat denn diesen Leuten ihre Hunde verkauft?

Der Sachkundenachweis so wie er momentan läuft ist ein Witz. Anders kann ich es nicht sagen. Das Ankreuzen eines Fragebogens, dessen Antworten man vorher auswendig lernen kann bedeutet für mich keinesfalls Sachkenntnis.

Als ich meinen 1. Hund bekommen habe, hatte ich sämtliche verfügbaren Hundebücher ( und das waren eine Menge ) bereits durch. Praktische Erfahrung mit Hunden jedoch eher weniger. Ich habe mit diesem Hund keine Hundeschule besucht, sondern ihn selbst auf- und erzogen. Mag sein, daß ich zu diesem Zeitpunkt den heutigen Sachkundenachweis nicht auf Anhieb bestanden hätte, denn wieviele Zähne der Hund im Maul hat war eher bedeutungslos für mich. Interessanter war die Frage: wie erziehe ich meinen Hund, daß diese Zähne sich nirgendwo abmalen!

Wenn man davon ausgeht, daß alle Halter großer Hunde ( zumindest in NRW ) ja ihre Sachkunde haben nachweisen müssen, dann kann man sagen: es ist wohl wenig hängen geblieben. Wie sonst könnte man erklären, daß Sachkunde hin oder her, die Hunde im Park trotz offiziellem Leinenzwang frei herumlaufen, weder bei entgegenkommenden Fußgängern, Joggern oder Radfahrer herangerufen werden, so wie der Sachkundenachweis es doch abgefragt hat.

Auch kann kein Sachkundenachweis der Welt fußfaule Leute von der Anschaffung eines lauffreudigen Hundes abhalten, wenn der gesunde Menschenverstand es nicht schafft!

Sicher sollten Hundehalter sachkundig sein - aber der derzeitige Sachkundenachweis hilft da nicht weiter.

Viele Grüße

Elke

Briddy
17.03.2005, 13:04
Hallo Ekle,
ich denke auch, daß so ein Ankreuztest, den man auswendig lernen kann, nicht viel bringt. Ich meine aber auch weniger einen Wesenstest oder einen Sachkundenachweis nur für große Hunde zum Schutz von Nicht-Hundehaltern. Ich denke da eher an eine ausführliche Beratung über Wesen und Verhalten eines Hundes und dessen artgerechte Haltung. Keine Broschüre, die die Leute zu Hause eh wegwerfen, sondern so was wie ein Vortrag, bei dem auch auf individuelle Fragen eingegangen werden könnte. Die Teilnahme müßte verpfichtend sein, was man im Schutzvertrag festhalten könnte. Zumindest was Tierheime und offiziell registrierte Züchter angeht, müßte sowas machbar sein.
Ich habe vor kurzem eine sehr engagierte Hundetrainerin angesprochen, ob sie nicht an der hiesigen Volkshochschule Vorträge zum Thema Hund halten möchte, die auch für (Noch-)Nicht-Hundehalter sein sollten. Witzigerweise hatte sie diese Idee auch schon und bereits mit stetig wachsendem Zulauf einige Vorträge an der VHS des Nachbarlandkreises gehalten. Das wird sie dann im nächsten Halbjahr wohl auf diesen Landkreis erweitern. Der große Erfolg ihrer bisherigen Vorträge (sie sagte, sie saßen zuletzt dichtgedrängt wie die Sardinen) zeigt doch, daß ein Bedarf da ist.
Um alle potentiellen Tierhalter zu erreichen, müßte der Nachweis an der Teilnahme einer Beratung vor Übergabe des Tieres verpflichtend sein. Ich beschränke das durchaus nicht nur auf Hunde, denn es gibt auch etliche Kleintiere, die aus Unkenntnis alles andere als artgerecht gehalten werden.
Das Verhalten Fußgängern, Joggern etc. gegenüber ist aber m. E. eher eine Frage der Höflichkeit und Rücksichtnahme als eine Frage der artgerechten Bedürfnisse eines Hundes. Es kann darauf aufmerksam gemacht werden, aber wer von Natur aus rücksichtslos ist, wird sich weder durch Vorträge noch durch Sachkundenachweise ändern lassen.
Was Leinenzwang angeht, so habe ich dazu meine eigenen Theorien, die vermutlich mit keinem Sachkundenachweis zu vereinbaren sind, gebe ich gerne zu. Ab 1. April bis 15. Juli gilt in ganz Niedersachsen im Wald und der freien Landschaft Leinenzwang wegen der Brut- und Setzzeit, in manchen Gemeinen sogar ab Dezember. Das ist wegen der örtlichen Gegebenheiten hier mit totalem Leinenzwang gleichzusetzen. Das wiederum widerspricht der Forderung des Tierschutzgesetzes nach artgerechter Haltung. Und gerade, weil ich die Bedürfnisse meines Hundes ernst nehme, halte ich mich nicht an die Anleinpflicht, solange mein Hund keine anderen Tiere gefährdet. Ich hätte sonst in spätestens einem Monat einen völlig neurotischen Hund. Unser Förster ist zum Glück derselben Meinung. Er kennt die Hunde in seinem Revier und weiß auch zu differenzieren.
LG
Briddy

chesterfield
21.03.2005, 22:26
Hallo Briddy,

du ignorierst die Anleinpflicht, aber bendenke das bei einem effenttuellen Beisunfall du grob fahrlässig gehadelt hast, und warscheinlich von Deiner Hundehalterhaftpflicht finanziell in die Pflicht genommen wirst, von einer Anzeige ganz zu schweigen
Gruß Peter

Briddy
22.03.2005, 01:13
Hallo Peter,
da mein Wuff bei unbekannten (noch nicht als harmlos eingestuften) Hunden ziemlich zickig reagieren kann, wird sie sowieso bei Herannahen eines unbekannten Hundes angeleint, ob nun Brut- und Setzzeit ist oder nicht. Nicht, weil sie tatsächlich andere Hunde verletzen würde im Sinne von Beißgrad 3 und mehr, sondern aus Rücksicht auf die Nerven der anderen Hunde und Halter. Daß evtl. irgendwelche Hundehasser die Gelegenheit beim Schopfe packen (die Brut- und Setzzeit wird immer in der Zeitung angekündigt) und mich wegen Ordnungswidrigkeit anzeigen könnten (sofern die meinen Namen rauskriegen), ist mir wohl bewußt. Das Risiko nehme ich aber in Kauf, es ist in jedem Fall geringer als die Wahrscheinlichkeit, daß mein Hund bei monatelangem Dahinlatschen an der Leine durchdreht. Paradoxerweise könnte ich meinen Hund auf den Straßen unangeleint laufen lassen, da sich o. g. Gesetz nur auf den Wald und die freie Landschaft bezieht. Straßen und Wege, die dem öffentlichen Verkehr dienen, gehören nicht dazu. Zusammenhängende Grünflächen in der Stadt dagegen - wo sich ja bekanntermaßen unheimlich viel Wild tummelt - sind von dem Gesetz betroffen. Toll, was?
Gruß
Briddy