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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ist es schlimm....?



Wonda
19.02.2005, 00:32
Ist es schlimm für ein Tier den selben Schmerz zu empfinden, wie für einen Menschen?
Man wird ja oft belächelt, wenn man um ein Tier trauert(egal ob Hund oder Katze..)!
Mein Tiere sind für mich wie Kinder,sie gehören einfach dazu...getrauert habe ich schon oft um sie.
Manchmal wäre ich schon bald daran zerbrochen!
Warum muß man sich davor verstecken, damit man nicht für verrückt gehalten wird...finde es ist sehr traurig in dieser Zeit!

Ich schäme mich nicht meine Trauer offen zu zeigen, wegen einem Tier.

Gruß
Andrea:?:

Codileine
19.02.2005, 01:51
ich mich auch nicht, ist mir egal was die anderen denken. Mich hat auf dem Markt auch der Blumenmann gefragt warum ich so lange nicht da war, hab gesagt ich bin wegen meinem Hund (zum sterben) nach Bayern gefahren und wäre auch 5 Jahre geblieben. Dann kam wieder dieser blöde Spruch, wegen einem Hund????? Man ich hätte den.....................

Linda D.
19.02.2005, 17:10
Hallo,

du solltest dich auf keinen Fall schämen wegen einem Tier zu trauern. Lass die Leute doch denken was sie wollen die so blöd daher reden. Ich kenne auch viele solche
Es gibt aber auch sehr viele tierliebe Menschen.
Meine Tiere sind auch wie meine Kinder.
Tiere sind genauso viel wert wie Menschen!

:cu:

M.tina
20.02.2005, 13:04
Hallo,
du mußt dich nich schämen ,weil du um ein Tier traurst.Jeder der selber Tiere hat,kann dich verstehen.Aber sei doch erlich,trauer gehört für die meisten nicht ins Weltbild.2002 ist die beste Freundin(15 J.) meiner Tochter(da war sie auch 15.) an Herzversagen gestorben.Die Lehrerin meiner Tochter meinte,wenn meine Tochter ein zwei Tage trauert währe es gut.Ich habe ihr klar gemacht,das sie das wohl selber bestimmt.Man muß dabei sagen,das meine Tochter 2001 selber einen Herzstillstand hatte und fast selber gestorben währe.Da kommt nochmal alles raus.Jeder muß selber wissen,wie lange er trauert.Da würde ich mir keine Vorschriften machen lassen.

Tina

Dorkett
20.02.2005, 15:49
Trauer ist ein Fluss,
in dem man nicht gegen den Strom schwimmen kann.

Liebe Grüße, Doris.

BennyBoy
21.02.2005, 13:06
Hallo,

ich habe auch um meine beiden ersten Hunde (Molly wurde 11 und Laika 13,5) getrauert. Ich denke noch immer an die beiden, auch wenn ich mir sofort zwei neue aus dem Tierheim geholt habe.
Tiere geben einem viel mehr zurück, als Menschen und daher darf und sollte man auch trauern.

rhonda
21.02.2005, 14:34
ich schäme mich meiner tränen nicht!!!!!!!!!
tiere sind treuer als menschen!
wer sagt: ...........es war ja nur ein tier,ist kein mensch!!!:mad:

Wonda
21.02.2005, 21:42
Erstmal möchte ich mich bei Euch ganz lieb bedanken...
Zum Glück gibt es doch noch Menschen mit Herz, man fühlt sich da oft sehr alleine gelassen.
Ich bin auch der Meinung das Tiere, viel mehr geben..wie so mancher Mensch!

"Tiere lügen nicht"!
Von einem Tier wurde ich noch nie enttäuscht, aber von den Menschen die mir schon zweimal ein Tier nahmen!

Ich wohne in einer ländlichen Gegend, wo man meinen sollte das die Menschen dort viel für Tiere übrig haben.
Leider ist dem nicht so, diese Mneschen muß man hier suchen.
Denke in der Großstadt sind die Menschen Tier"freundlicher"...?

Lieben Gruß,
Andrea
:?:

mapape
27.02.2005, 11:20
Hallo Ihr! Wer sagt, dass man um ein Tier nicht trauern darf? Ist doch Blödsinn! Ich denke sehr sehr oft an unsere Molly, die unser liebster Hund gewesen ist, bis sie vorgestern tot gebissen wurde! Sie hinterläßt eine Lücke, die auch ein neuer Hund nicht schließen kann. Unser größter Schmerz ist auch, dass wir Molly in ihrem Kampf um ihr Leben nicht helfen konnten!!! Nun - auch mit schweren Dingen müssen Menschen fertig werden und der Tod gehört zum Leben! Unseren treuen Hausgenossen werden wir trotzdem vermissen und wer Trauer um einen Hund nicht versteht, der versteht sicher auch die Verlustgefühle um einen Menschen nicht! Natürlich ist der Verlust eines Menschen schlimmer als der Tod eines Tieres, aber Trauer ist doch immer richtig und natürlich! Gruß M. Pape

yeahaa
14.06.2005, 09:19
nein ich traue auch um meine hündin,sie verstarb letzten jahr im april,aber nach über ein jahr trauere ich immer noch,es ist als ein stück von einen selbst stirbt.

2Setter
15.06.2005, 18:25
hallo. dem kann ich zustimmen. wie oft kommen mir abends die tränen wenn ich an arty denke. es ist als ob ein stück von einem selbst stirbt..

Raby
17.06.2005, 13:49
Hallo,
ich finde unsere Haustiere sind schließlich Familienmitglieder, die sicherlich öfter vermenschlicht werden, als wir generell zugeben. Nur wer selbst nie ein Haustier hatte hat kein Verständnis für die Trauer, aber das ist mir dann auch egal schließlich bin ich nicht jedem über meine Gefühle Rechenschaft schuldig.
Trauer ist OK und WICHTIG.
LG - Raby

heitmanny
21.06.2005, 14:56
Und ob ich meine Trauer zeigen werde!!!!

Ich hoffe, das wird nicht allzu früh sein. Meine Tiere gehören zu unserer Familie. Ich gebe zu, wahrscheinlich sind sie zu vermenschlicht, weil wir sie behütteln und betütteln, sie schlafen im Bett, wir toben und kuscheln. Aber meine Lieblinge geben mir die Liebe und das Glück zurück, was mir ein Mensch nicht so entgegenbringt.
Mein Kater Matzi ist jetzt 13 Jahre alt. Ich schaue ihn oft an und mir kommen die Tränen. Ich weiß einfach nicht, wie es ohne ihn weitergehen soll. Ich werde meine Trauer zeigen und mir die Zeit zum Trauern geben. Egal was andere darüber sagen.

Monamaus
25.06.2005, 15:48
Wir haben gestern unseren lieben Collie Zito einschläfern lassen müssen. Er ist 12 Jahre alt geworden. Seit vorgestern komme ich aus dem heulen nicht mehr raus. Ich hatte gestern den Termin beim Tierarzt und nachdem sich sein Zustand nicht gebessert hatte, habe ich schon vermutet, dass er nicht mehr gesund werden würde nd ich ihn in dem Fall erlösen würde. Ih habe schon am Donnerstag im Büro den ganzen Tag geheult. Zum Glück habe ich liebe Kolleginnen, die auch Hunde haben (eine hat auch erst vor kurzem ihren Hund einschläfern lassen müssen), und die haben mich getröstet und wir haben viel miteinander darüber gesprochen. Und nun heule ich die ganze Zeit weiter, weil mir mein Hundi so sehr fehlt... Ich vermisse ihn so schrecklich obwohl ich weiß, dass es für ihn das Beste war, denn er hätte nur noch gelitten und sein Tod wäre nur um ein paar Tage hinausgezögert worden.

Maja 80
09.07.2005, 22:55
die gesellschaftliche stellung der tiere hat sich einfach gewandelt. sie ersetzen die familie und freunde. für mich sind meine zwei hunde mit das wichtigste. das klingt zwar blöd, aber wenn ich mich mit jemanden über den tag des ablebens meiner süßen unterhalte, fang ich an zu heulen. ich habe letztens nur zugehört was im fernseher lief. da erzählte die frau wie ihr hund starb...erwimmerte ganz laut aber schlimmer fand sie als es immer leiser wurde, da sie wußte, es geht zu ende.
schrecklich