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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Impfskandal



molossergirl
13.02.2005, 17:05
http://www.mopeichl.de/peichlHF.htm

schaut euch das mal an..... was sagt ihr dazu.... also ich habs ja schon immer gewusst.... alles geldmacherei..... anstatt die hund egut zu ernähren dröhnen die leute ihre tiere mit sowas zu..... :man:

ChristineG
13.02.2005, 19:20
Ich war schon auf einem Vortrag von Mo, dass war sehr interessant.
Danach fängt man erstmal an richtig nachzudenken.
Habe zum Glück einen Tierarzt der die Impferei auch kritisch sieht.

molossergirl
13.02.2005, 19:33
und impfst du dein Hund jetzt anders?

ChristineG
14.02.2005, 09:32
Ja, das tue ich.
Sie hat die letzte 7fach Impfung vor 1 1/2 Jahren bekommen, im Herbst 2003.
Letztes Jahr gab es nur Tollwut und auch dieses Jahr wird es nur Tollwut geben. Wann es wieder die volle Dröhnung gibt, werde ich mir überlegen und mit meinem TA besprechen.

claubi
14.02.2005, 10:52
Hi,

ich impfe meinen Hund jetzt auch anders, hatte schon früher die Seite gelesen u. mich schlau gefragt.
Sie , also meine Hündin, ist jetzt 10 J. , u. kriegt nur noch die TW-Impfung, letztes Jahr gar nix.
Sie hat schon immer schlecht auf die Impfungen , besonders Borreliose, reagiert.
Als ich das dann gelesen hab, war's für mich eigentlich klar.
Obwohl mein TA das absolut nicht verstehen will....:rolleyes:

Aber es ist schließlich m e in Hund....;)

Viele Grüße

Claudia

pudelrudel
14.02.2005, 15:09
ich impfe jedes Jahr bei meinen Dreien die 5 fach Impfung , ich findes es fatal am impfen zu sparen ,,, Katzenseuche ist wieder da ... immer noch treten fälle von Staupe auf , illegal eingeschleppte Welpen bringen Krankheiten mit .. Da ich auf Agilityturnieren mit unseren Hündinnen gehe komme ich erst garnicht an der Meldestelle vorbei wenn meine Hunde nicht geimpft sind ,,, durch nachlässigkeit kommen ja wieder Krankheiten auf ,, sicher es kann gut gehen kenn den Fall eines 3 Jahre alten Schäferhundes der nur einmal geimpft wurde -man tut es nicht mehr- er wurde wegen Staupe eingeschläfert .....muß ja jeder selber wissen nur nicht hinterher jammern hätte ich doch .... Bärbel

Maltesergirl
14.02.2005, 16:41
es hat doch nichts mit sparen zu tun, wenn man seine hunde nicht treu und brav wie die mehrheit der hundehalter jedes jahr impfen läßt, sondern schlicht und einfach damit, daß es zum einen nicht notwendig ist (der impfschutz hält viel länger als es die tä und die pharmaindustrie weismachen wollen) und zum anderen der gesundheit des hundes schadet.

oder hast du noch nie was von "impfschäden" gehört?

du gehörst offensichtlich nicht zu den hundehaltern, die auch mal was kritisch hinterfragen, nicht wahr? du glaubst wahrscheinlich uneingeschränkt alles, was dein tierarzt dir weismacht...

warum sollte ich meinen hunden die jährliche komplettimpfung zumuten, wenn noch genügend impfschutz vorhanden ist?

benny wurde das letztemal im oktober 2003 geimpft, im jahr 2004 hab' ich ihn überhaupt nicht impfen lassen (auch nicht gegen tollwut). dieses jahr bzw. die nächsten jahre wird er auch nur noch gegen tollwut geimpft.

da benny im mai schon 9 jahre alt wird, ist es einfach unsinnig, ihm jetzt noch jedes jahr die volle dröhnung in form einer fünf- oder sechsfachimpfung zu verpassen...

jule, meine einjährige yorkie-hündin, wird auch nicht mehr jedes jahr komplett geimpft...

im übrigen erkranken oft gerade die hunde, die jährlich komplett geimpft werden, an krankheiten wie staupe usw. - macht dich das nicht zumindest nachdenklich?

der schäferhund, den du angesprochen hast, wurde wahrscheinlich nicht ausreichend grundimmunisiert - daher konnte er an staupe erkranken...

ich kenne einen hund, der auch als welpe nicht grundimmunisiert wurde, und dieser erkrankte an parvovirose...

jeder muß zwar selbst wissen, was er tut, aber ich habe mich dafür entschieden, meinen hunden nicht mehr jedes jahr die "volle dröhnung" verpassen zu lassen.

dein tierarzt wird dir natürlich nicht sagen, daß zwischen diversen erkrankungen und den jahresimpfungen ein zusammenhang besteht, denn er ist ja froh über kunden wie dich...

du glaubst offensichtlich uneingeschränkt alles, was dein tierarzt dir erzählt, nicht wahr?

bist du eigentlich nie auf die idee gekommen, daß tierärzte lediglich an impfungen, kastrationen, entwurmungen usw. verdienen wollen und sie daher jedem hundebesitzer empfehlen? nicht zu vergessen die pharmaindustrie, die hinter allem steht...

beide - tierärzte und die pharmaindustrie - sind doch nicht am wohl deiner hunde interessiert, sondern lediglich daran, daß ordentlich geld in die kasse kommt...:mad:

leider gibt es aber immer noch viel zu wenig kritische hundehalter, die nicht alles hinnehmen...

im übrigen erkranken hunde mit einem gesunden und starken immunsystem in der regel sehr viel seltener an krankheiten wie staupe o.ä....

ein gesundes immunsystem entsteht u.a. dadurch, daß man seine hunde nicht nur mit fertigfutter, sondern auch mit frischkost, algen, kräutern, blütenpollen usw. usw. ernährt...

pudelrudel
14.02.2005, 16:57
wenn ich nicht tollwutimpfe darf ich auf keinen turnier mehr starten Bärbel

ElkeG
14.02.2005, 16:58
Hallo,

man muss doch wirklich mal nachdenken. Kein Mensch würde auf die Idee kommen, seine Kinder jedes Jahr zum Impfen zu schleppen (und kein geistig gesunder Arzt würde das tun). Und Impfstoffe für Tiere werden ja im Prinzip nicht anders hergestellt, als die für Menschen (davon gehe ich zumindest einmal aus).

Natürlich wird Dir fast jeder Tierarzt erzählen, daß Du Deinen Hund auf jeden Fall jährlich impfen lassen mußt. Davon lebt er schließlich. Aber die Frage ist doch, was das mit dem Körper des Hundes macht. Bei Kindern wägt man ja auch die Risiken ab und entschließt sich dann zur Impfung, aber doch bitte nicht ständig wiederholt die volle Pulle.

Der Dackel meiner Oma ist lediglich grundimmunisiert und erfreut sich seit nunmehr 12 1/2 Jahren allerbester Gesundheit (obwohl er wirklich viel Kontakt zu anderen Hunden hat). Unsere Katze ist jetzt 6 Jahre alt und ich habe sie seit 3 Jahren nicht mehr impfen lassen. Sie ist eine Freigängerin und hier auf dem Land wimmelt es nur so von Katzen (und die sind sicher zum Teil nicht mal grundimmunisiert). Trotzdem ist sie wirklich nie krank, fitter geht´s gar nicht. O.k. es mag auch an der Ernährung liegen (zusätzlich zu Trocken- und Dosenfutter frißt sie ganz nach Katzen-Art auch Mäuse, Vögel usw.)

Ich habe Betsy bisher auch nur grundimmunisieren lassen und jetzt mach´ich erst mal eine Pause - wie lange. Mal seh´n. Aber ganz sicher dröhn ich sie nicht jedes Jahr mit einem Haufen Impfstoff zu.

ChristineG
14.02.2005, 23:12
Original geschrieben von pudelrudel
wenn ich nicht tollwutimpfe darf ich auf keinen turnier mehr starten Bärbel

Ich lasse nur TW jedes Jahr impfen, denn es ist leider Pflicht.
Denn wenn der (zwar relativ unwahrscheinliche) Fall einer Infizierung eintritt, muss der Hund eingeschläfert werden.
Außerdem mache ich auch jedes Jahr Hundeurlaub und da wir die TW auch kontrolliert.

Ekle
15.02.2005, 09:04
Hallo,

ob man die Impfung braucht oder ob es auch ohne geht, hängt wohl immer von der persönlichen Situation ab.

Ich kannte auch eine Frau, die hatte NIE Probleme mit Zecken. Allerdings kam ihr Hund auch NIE weiter als bis zum Stadtpark!

Die einen Wissenschaftler sagen HÜH, die anderen sagen HOTT. Wenn die sich schon nicht einig werden - wie soll unsereiner als relativ Unwissender dann da die endgültige Weisheit erkennen?

Wir sind mit unserem Hund regelmäßig unterwegs, zu Hundetreffen und auch Ausstellungen, wo wir Hunde aus aller Herren Länder treffen. Aus Ländern, in denen die Seuchensituation eine ganz andere ist als hierzulande. Wir hängen sehr an unserem Hund - also gehen wir in dieser Hinsicht kein Risiko ein. :sn: Wir haben auch noch nie Probleme mit Impfreaktionen gehabt und haben jetzt den dritten Hund.

In Deutschland sind die problematischen Erkrankungen relativ selten. Viele mögen also Glück haben und niemals auf entsprechende Erreger treffen, so daß die Frage des ausreichenden Impfschutzes des Hundes niemals wirklich getestet wird.

Und was die Frage des Wiederholungsturnus angeht. Soweit ich weiß wird einmal im Leben gegen Röteln geimpft (?), aber die Tetanusimpfung muß alle 10 Jahre wiederholt werden! Pferde werden halbjährlich gegen Influenza geimpft. Man kann wohl kaum den Turnus der einen Art gegen den einer anderen vergleichen.

Viele Grüße

Ekle

ElkeG
15.02.2005, 10:37
Hallo Ekle,

natürlich kann man nicht die Impfungen aller Arten direkt miteinander vergleichen. Aber es gibt beim Menschen keine Impfung (außer vielleicht der Grippe - und die auch nur wegen sich ändernder Erreger), die jährlich wiederholt werden muß. Jeder Impfstoff für Menschen hält wesentlich länger als ein Jahr - die allermeisten sogar mindestens 10 Jahre oder noch länger. Also kann mir keiner weiß machen, daß sämtliche Impfungen bei Tieren nur ein Jahr anhalten.

Natürlich kommt es stark auf die persönliche Situation an. Aber es geht ja nicht darum, die Hunde überhaupt nicht mehr impfen zu lassen, sondern mal darüber nachzudenken, ob es wirklich Sinn macht, ein Tier ständig zu impfen, obwohl die Impfungen noch wirksam sind.

ChristineG
15.02.2005, 11:22
Klar gibt es verschiedene Impfphasen bzw. Abstände.
"Witzig" finde ich eben nur, dass selbst mein TA sagt, dass es reicht den Hund alle 3-4 Jahre komplett durchzuimpfen, denn solange hält der Impfstoff MINDESTENS.

pudelrudel
15.02.2005, 13:01
Eine für Hunde und Hundehalter optimle Situationiste es, wenn etwa 80 % der Hunde ständig über einem wirksamen Impfschutz verfügen,. Das bedeutet eine Impfdichte , die auch 20 % der nicht gei,mpften Hunde mitschützt ,das hat was mit der Ubertragung zu tun . Mit welchen Intervallen eine solche Inmunität erreicht wird ist umstritten . Studien aus der Usa beweisen das der Impfstoff etwa ein jahr ausreichende Antikörper besitzt , die Impfstoffe sind in Deutschland nur für ein jahr zugelassen , das wiederholungsimpfungen empfohlen werden . Die impfempfehlung des VDH entspricht dem gegewärtigen stand und kann keine neuen Erkenndnisse einer veränderung vorweissen .. Viele Hundehalter sind skeptisch aber die Größte mehrheit der hundehalter ist Glücklich ,daß es die Möglichkeit gibt ., ihre Hunde durch immunität gegen lebensbedrohliche krankheiten zu schützen , das Millionen Hunde gerettet wurden ist , gefährliche Seuchen ausgerottet werden , weil sie keine empfänglichen wirte mehr finden . Sogenannte Skeptiker sind zum Glück nur einen kleine Randgruppe, die nichts weiter zu bieten haben als Ablehnung . Eine solche Haltung ist nicht nachvollziehbar bei Mensch und Tier . Wenn uns der Fluch eines ungezügelten Seuchenzuges trifft werden vielleicht die Impfgegener die ersten sein die einen Spritze verlangen ...........

pudelrudel
15.02.2005, 13:08
Aber gleichwohl gibt es Nachlässigkeiten beim impfen, weil die Gefahr zur Zeit nicht besteht : wenn ich einem Hund , dem es schlechgeht , einen Spritze gebe und am nächsten Tag geht es im wieder gut , ist das beeindruckend. geben ich einem Hund, dem es gutgeht einen spritze dann ist man nicht beeindruckt . Auf dieser weise kann die Populationsimmunität schnell unter 80% sinken und wieder Seuchen auftreten ... Das sollte doch zu denken geben ....... ich finde alleine einen Hund nicht gegen Tollwut zu impfen schon grob fahrlässig einenm Menschen gegen über .......nicht nur der ***** ist an dieser Seuche mitschuld ,, der Speichel geleckt von einen kranken Tier ,, der Hund beist einen Menschen unverantwortlich, solange alles nur auf Vermutung besteht und das Tiervetrienäramt sich nicht einschaltet werde ich regelmässig durch impfen weil keiner weiß etwas konkretes darüber ... diese Verantwortung bin ich meinem Hund schuldig ..die möglichkeit , durch impfen einen Immunschutz gegen gefährliche Krankheiten herstellen zu können , ist ein Segen . Gruß Bärbel

ChristineG
15.02.2005, 14:39
Es gibt übrigens auch Untersuchungen in den USA die belegen, dass die Impfstoffe viel länger als ein Jahr halten.
Habe auf einem Impvortrag eine Karte der USA gesehen, wo deutlich gezeigt wurde, das viele Bundesstaaten die pflichtige TW Impfung auf 2 bzw. sogar 3 Jahre ausgedehnt haben. Verstehe also nicht, warum dies hier nicht so sein kann.

Maltesergirl
15.02.2005, 16:20
Original geschrieben von pudelrudel
die möglichkeit , durch impfen einen Immunschutz gegen gefährliche Krankheiten herstellen zu können , ist ein Segen . Gruß Bärbel

also ehrlich gesagt brauche ich bzw. meine hunde diesen s.g. "segen" nicht jedes jahr - wozu auch, wenn der impfschutz sehr viel länger als lediglich 1 jahr besteht...

impfungen sind schön und gut, aber man sollte es damit nicht übertreiben - nur weil der tierarzt es empfiehlt, um dran zu verdienen, mute ich meinen hunden nicht die "volle dröhnung" jedes jahr zu.

Briddy
16.02.2005, 11:04
Hallo,
eine Freundin von mir ist Tierärztin, praktiziert aus familiären Gründen aber nicht. Sie empfiehlt, Tollwutimpfung jährlich, schon wegen der Gesetze, alles andere in Abständen von einigen Jahren. Aber sie verdient ja auch nichts daran:D Alle praktizierenden Tierärzte, die ich gefragt habe, empfehlen jedes Jahr die volle Dröhnung. Komisch, nicht:?: ?
Gruß
Briddy

Codileine
16.02.2005, 12:47
hallo ich hab mich auch lange mit diesem Thema beschäftigt bin schnurstraks zu meinem TA und hab gesagt ich möchte nur die Tollwutimpfung und ich möchte meinen Hund nicht zudröhnen und hab ihm alles erzählt was ich gelesen hab. Er hat zu mir gesagt ich kann es natürlich so machen wie ich will hat mir aber auch viele Krankheiten aufgezählt und das einige Hundis es dann nicht überlebt haben, die nicht dagegen geimpft sind. Nun mein Problem und ich muß meinem TA da irgendwie recht geben. Ich wohne in Berlin und es gibt auf der Straße keinen cm, wo keine Hundepipi ist und ich bin nur Miky am wegzotteln, weil er überall lecken will, immer kann ich das nicht verhindern. Und darum dachte ich, es wäre vielleicht doch besser, alles impfen zu lassen. Wie seht Ihr das oder vielleicht die TA von Zooplus??????

OESFUN
16.02.2005, 14:42
Hallo

Dieses Thema wird ja immer wieder diskutiert und das die TA für das jährliche volle impfen sind , wundert mich eigentlich nicht wirklich.

Interessant dazu (da die amerikanischen Untersuchungen von deutschen tA oft "belächelt" werden) eine Veröffentlichung der Uni München zum Impfschema.
Dort empfiehlt man TL jährlich
SHP alle drei Jahre

Nachzulesen unter

www.vetmed.uni-muenchen.de/med1/Sammel/SS2004/
Intensivklinik-Wahlpflicht/Impfen.pdf


:z: Hoffentlich hab ich mich dabei jetzt nicht verschrieben.

LG Birgit

OESFUN
16.02.2005, 14:45
Der ganze Link ist wohl zu lang , daher funktioniert es wohl nicht, Versucht es über die Seite der UNI München - ich weiss leider nicht, wie ich den Link zum funktionieren kriegen soll

LG Birgit

Codileine
16.02.2005, 15:03
die angeforderte seite geht leider nicht steht error 404 schade hast Du es noch richtig???????????????????

Maltesergirl
16.02.2005, 17:13
Original geschrieben von Codileine
hat mir aber auch viele Krankheiten aufgezählt und das einige Hundis es dann nicht überlebt haben, die nicht dagegen geimpft sind.


du mußt immer unterscheiden zwischen hunden, die NIE geimpft wurden, also als welpe auch nicht grundimmunisiert wurden, und hunden, die lediglich alle 3 bis 4 jahre geimpft werden, weil der impfschutz mindestens so lange anhält.



Nun mein Problem und ich muß meinem TA da irgendwie recht geben.


ich will dir keinesfalls zu nahe treten, aber das bestreben eines tierarztes ist es nun einmal, "kritischen" hundehaltern wie dir mit irgendwelchen "schauergeschichten" über erkrankte hunde, klarzumachen, daß die jährliche "volle dröhnung" eine zwingende notwendigkeit zum schutze deines hundes ist.

was sollte er auch sonst empfehlen, denn eine der haupteinnahmequellen von tierärzten ist nun einmal die impfung...



Ich wohne in Berlin und es gibt auf der Straße keinen cm, wo keine Hundepipi ist und ich bin nur Miky am wegzotteln, weil er überall lecken will, immer kann ich das nicht verhindern.


also ob du nun in berlin, köln, frankfurt oder in einem "kaff" mit 10.000 einwohnern wohnst, spielt keine rolle - ein hund kann sich überall infizieren.

aber wenn dein hund genügend grundimmunisiert wurde, besteht doch überhaupt kein anlaß, ihm jedes jahr das volle programm zuzumuten, nicht wahr?

wichtig ist doch letztlich nur, WIE LANGE der impfschutz anhält! und daß dieser wesentlich länger als 1 jahr anhält, ist inzwischen schon hinreichend bewiesen.



Und darum dachte ich, es wäre vielleicht doch besser, alles impfen zu lassen. Wie seht Ihr das oder vielleicht die TA von Zooplus??????

na, da hat dein tierarzt ja "ganze arbeit" geleistet, indem er dich total verunsichert hat - das wollen tierärzte mit ihrer "panikmache" ja letzten endes nur erreichen. denn wenn jeder so denkt wie die meisten hier, dann ginge den tierärzten eine wichtige einnahmequelle verloren - und wer will das schon:( ?

ich lasse mich von keinem tierarzt mehr verunsichern, denn ich hab' mich sehr intensiv mit diesem thema beschäftigt und weiß daher, daß es völliger blödsinn ist, seinen hund jedes jahr komplett impfen zu lassen.

allerdings muß jeder hundebesitzer selbst entscheiden, ob er sicherheitshalber lieber auf den rat seines tierarztes hört oder sich selbst gründlich informiert und dann seine entscheidung trifft...

Codileine
16.02.2005, 17:23
danke für Deine tolle Antwort, Du hast recht, hab mich leider wirklich verunsichern lassen, was eigentlich nicht meine Art ist aber er hat mir erklärt wenn ich immer in meinem Dorf in Bayern wäre (bin oft dort) dann wäre es wohl nicht soooooooo schlimm, als wenn man mitten im Gewühl wohnt. Wenn Miky nicht auch andauernd lecken würde (wollen):) auf der Straße, wäre es für mich gar keine Überlegung wert mit dem Impfen, dann würd ich generell nein sagen zu jedem Jahr. Aber nun weiß ich bescheid und werde die nächste Impfung auslassen außer die Tollwut. Ich mach mir bloß solche Sorgen, weil Miky eh andauernd krank sit mit seinem Bauch und das komische ist wenn ich in Bayern bin gibts keine Probleme, dann frist er auch gut, bloß in Berlin nicht dann frist er manchmal 3 Tage nicht und sein Bauch quitscht ganz schrecklich. Ich kann mir bald ein Bett beim TA aufstellen:D

Maltesergirl
16.02.2005, 20:07
Hallo Madeleine,

ich kann schon verstehen, daß man verunsichert ist, wenn einem Tierärzte erzählen, wie gefährlich es ist, seinen Hund nicht jährlich impfen zu lassen.

Ich selbst würde das Risiko auch nicht eingehen, wenn ich nicht hundertprozentig sicher wäre, daß eine jährliche Komplettimpfung nicht notwendig ist, da der Impfschutz wesentlich länger anhält als ein Jahr.

Mein Malteser leckt übrigens auch an allem, besonders am Urin von Hündinnen - aber das scheint normal zu sein, denn ich beobachte das bei vielen Hunden bzw. Rüden.

Hier gibt es auch sehr viele Hunde und meine beiden könnten sich letztlich auch irgendeine Krankheit "einfangen", aber ich denke, die Gefahr besteht überall - in Großstädten ist sie evtl. noch etwas höher, da es in der Regel meistens bestimmte Hundeauslaufgebiete gibt, die von vielen Hunden besucht werden.

Aber eigentlich mache ich mir deshalb keine allzu großen Gedanken. Außerdem denke ich, daß ein Hund mit einem starken Immunsystem in der Regel mit den meisten Krankheitserregern fertig wird.

Seltsam finde ich allerdings, daß Dein Hund in Bayern keinerlei gesundheitliche Probleme hat, aber in Berlin dauernd sein Futter verweigert und Bauchgrummeln hat.

Kann es vielleicht sein, daß er in Berlin mehr Stress hat, weil er vielleicht ein paar Stunden alleine bleiben muß o.ä.? Es könnte nämlich evtl. auch eine psychische Ursache dahinter stecken.

Daß es eine organische Ursache ist, glaube ich eigentlich weniger, es sei denn, er bekommt in Berlin ein anderes Futter als in Bayern, was ich mir aber nicht vorstellen kann.

Oder fütterst Du ihn in Bayern doch mit einem anderen Futter als zu Hause in Berlin?

Benny, mein Malteser, hat dieses Quietschen im Bauch in Verbindung mit Erbrechen und teilweise sogar blutigem Durchfall oft dann gehabt, wenn ich ihn ein paar Stunden alleine zu Hause lassen mußte. Wenn ich dann nach Hause kam, hörte ich es schon quietschen im Bauch...

Allerdings verträgt Benny auch keine blähenden Gemüsesorten wie Erbsen oder Bohnen, keine Weizenkeime, kein Sojaeiweiß und keine Bierhefe - es sei denn, die Bierhefe ist Bestandteil einer Nahrungsergänzung oder eines Trockenfutters. Dann verträgt er sie ohne Probleme.

Ich würde an Deiner Stelle vielleicht mal so eine Art Tagebuch führen, um herauszubekommen, in welchen Situationen bzw. bei welchem Futter Dein Miky dieses Bauchquietschen bekommt.

Glaub' mir, bei mir hat's auch sehr lange gedauert, bis ich herausbekam, daß Benny neben den o.g. Nahrungsmitteln auch kein frisches Hühnchenfleisch verträgt. Und ich hab' ihm gerade immer Hühnerfleisch mit Reis und Gemüse gekocht, weil's für empfindliche Hunde gut verdaulich ist.

Aber genau das war falsch:confused:...Nur durch Zufall fand ich raus, daß Bennys Darmprobleme u. a. auch mit dem frischen Hühnchenfleisch zu tun hatten.

Seitdem ich das (und alle anderen Zutaten) weglasse und er ein Nahrungsergänzungsmittel mit Heilerde und einer speziellen Hefekultur bekommt, geht's ihm super.

Ab und zu hat er noch mal dieses Bauchgrummeln, aber nur dann, wenn mein Gierhals zuviel Wurst bekommen hat :sn:...

Ach ja, seit meine Yorkie-Hündin Jule bei uns eingezogen ist, kann ich beide Hunde ohne Probleme ein paar Stunden alleine lassen...

Codileine
16.02.2005, 20:23
hallo nein Miky ist nie alleine, wenn ich einkaufen gehe oder so ist er bei meinem Mann im Büro. Im Oktober mußte ich doch meinen Dino einschläfern lassen und hab gedacht das Miky nicht ohne 2. Hund sein darf (weil er es nicht kennt) und habe also wieder einen geholt. Miky hatte als er 1/2 Jahr alt war eine Milzdrehung, (Milz ist nur fixiert worden nicht rausgenommen) als wir ihn mit 10 Wochen geholt haben, war er auch sehr krank er hatte Spagettilange Würmer. Vielleicht ist sein Magen irgendwie angegriffen. Und Futter bekommt er nur von Reddy sensitiv oder Intensial und Leckerchen bekommt er auch nur das teure Futter vom TA auch Diät Low Fat. Und es stimmt ich dachte auch immer Huhn mit Reis wäre gut, aber da bekommt er Durchfall. Ich hab jetzt bei Zooplus Moorliquid gekauft, aber dann frist er garnicht:-) Kann ich verstehen:-) Aber ich dachte auch schon das es an Berlin liegt, das er Streß hat, denn in Bayern ist er fast den ganzen Tag draußen im Garten und freut sich seines Lebens sitzt auf dem Tisch und kann auch nach herzenslust bellen.

OESFUN
17.02.2005, 10:08
Hallo

Also da das mit dem link nicht klappt, schreib ich ihn jetzt noch mal ganz ohne das www davor auf. Das müsst ihr dann noch davorsetzen.

vetmed.uni-muenchen.de/med1/sammel/SS2004/Intensivklinik-Wahlpflicht/Impfen.pdf

Also noch das www mit nem punkt davor und es müsste eigentlich klappen

HOffe ich zumindest

LG Birgit

Codileine
17.02.2005, 11:11
es klaaaaaaaaaaaaaapt:wd: vielen lieben Dank

Maltesergirl
17.02.2005, 12:08
Hallo Madeleine,

es kann natürlich sein, daß Dein Miky von Natur aus einen sehr sensiblen Verdauungstrakt hat bzw. generell ein "Sensibelchen" ist. Meinem Benny schlägt ja auch gleich alles auf den Magen, während meine Yorkie-Hündin eine total robuste Natur hat. Aber Hunde sind nun mal genauso verschieden wie wir Menschen...

Ich hab' übrigens auch schon das Sanofor von Grau, welches ja das gleiche ist wie Moorliquid von Luposan, gekauft, aber Benny hat sein Futter nicht angerührt, als ich ihm diese schwarze "Pampe" ins Futter gemischt hab:D...Sah aber auch irgendwie eklig aus...

Jetzt bekommen beide Hunde das Genolysin von IWEST, d.h. ich bestelle es bei Auenland, und Benny hat seitdem keine Probleme mehr mit Durchfall, Blähungen usw.

Das Genolysin stabilisiert die Darmflora und stärkt somit auch gleichzeitig das Immunsystem.

Ich hatte mal das DarmVital von cdVet probiert, aber davon bekam Benny schlimme Blähungen. Aber sehr gute Erfolge erzielt man in der Regel auch mit DarmVital - allerdings schmeckt es ziemlich intensiv nach Obstessig, was nicht jeder Hund mag.

Daher ist für meine Hunde das Genolysin besser geeignet.

Es kann übrigens durchaus sein, daß Dein Hund durch die veränderten Lebensbedingungen in Berlin sehr viel anfälliger ist als in Bayern, wo er eher draußen sein kann, was ihm offensichtlich sehr viel besser gefällt.

Codileine
17.02.2005, 12:38
danke für die Info ich wollte mal bei Auenland schauen hab es bei Googel eingegeben, aber irgendwie ist das was völlig anderes:-) Kannst DU mir vielleicht bitte die vollständige Adresse davon geben???? Danke

Codileine
17.02.2005, 12:41
hallo nochmal hab die Seite gefunden muß nur noch das Produkt suchen:-)

Codileine
17.02.2005, 12:46
ich bin es nochmal habs gefunden, ist das ein Pulver oder was???? Jedenfalls die schwarze pampe nimmt Miky nicht habs schon probiert ihm das mit dem Löffel zu geben, ist aber auch nicth optimal

Maltesergirl
17.02.2005, 14:58
Hallo Madeleine,

ja, das Genolysin ist ein Pulver. Es ist wohl ziemlich geschmacksneutral bzw. soll einen leichten Vanillegeschmack haben. Meine Hunde fressen es jedenfalls ohne Probleme, d.h. meine Yorkie-Hündin stellt sich etwas "blöd" an in Bezug auf alle Nahrungszusätze, aber Benny frißt das Genolysin, wenn ich es ihm übers Futter streue.

Du kannst es Miky auch in etwas Naturjoghurt, Hüttenkäse usw. geben, falls er das lieber mag.

Ich gebe das Genolysin übrigens zur Zeit kurmäßig für ca. 3 Wochen, damit sich die Darmflora meiner Hunde - besonders die von Benny - stabilisiert.

Wenn Du nicht gleich eine ganze Dose Genolysin bestellen möchtest, kannst Du auch erstmal eine Probe anfordern. Das hab' ich auch gemacht, bevor ich eine 200 g Dose bestellt habe, da ich nicht wußte, ob Benny das Pulver überhaupt verträgt. Er bekommt nämlich von manchen Hefesorten Blähungen.

Du kannst ja mal mit Frau Stifel sprechen, sie wird Dir sicher gerne erstmal 2 oder 3 Probetütchen und eine Infobroschüre zuschicken, so daß Du dann immer noch entscheiden kannst, ob Du es bestellen möchtest oder nicht.

Codileine
17.02.2005, 15:34
oh danke, hab sie sofort angeschrieben.