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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hilfe, meine Hündin lehnt Barfen ab



Schwedensabsi
08.02.2005, 12:47
Hallo allerseits,
habe mich nach vielen Recherchen überzeugen lassen das Futter auf BARF umzustellen.
Der Schäferhund, 8 Jahre (frisch operierter Kreuzbandriss, Arthrose, Spondylose), nimmt es dankbar an, obwohl er erst auch mit langen Zähnen gefressen hat, jetzt frißt er rohes Huhn, Leber, Magen, Rindfleisch mit Knochen sehr gern. Nur das Gemüse mag er partout nicht.
Probleme gibt es bei meiner fast 14-jährigen Hündin, die ein Fibrosarkom im Vorderlauf/Schulter hat welches sich seit 7.Jan. dieses Jahres extrem vergrößert und verhärtet hat. (Sie kann das Bein praktisch nicht mehr benutzen, klettert aber trotzdem auf die Couch, ihr 4. Bein ist dann ihre Nase, mit der sie sich abstützt). Das Barfen gefällt ihr überhaupt nicht. Dabei geb ich mir solche Mühe. Drehe Hühnerklein und Mägen durch den Fleischwolf, brate Rindergehacktes, Herzen, Mägen, usw. schon an, aber es hilft nichts. Das Gemüse (Brokkoli, Salat, usw. findet sie auch abscheulich und sortiert es gleich aus, es fliegt neben den Napf)
Sie bekommt auch Leinöl, Vit. C und Hüttenkäse ins Futter. Sie stupst aber nur die ganze Zeit mit der Nase im Futter rum. Heute hat sie sogar vor Wut in den Napf gebissen. Ihr normales Futter wollte sie heute auch nicht mehr, am liebsten nur noch Leckerli...oder Rufus von Aldi (da steht sie extrem drauf). Hunger hat sie also, sie steht jedesmal wieder vor dem Napf, wenn ich "Madame" was Neues servieren will. Das einzige, was sie halbwegs neben Leckerlis erfreut ist ein Rinderknochen mit Fleisch.
Kann die Ablehnung des Futters durch Schmerztablettenumstellung kommen? Sie hat vorher PhenPred (unterdosiert) bekommen und es nicht vertragen. Jetzt bekommt sie Rimadyl. Gibt es jemanden im Forum der eigene Erfahrungen bei Langzeitanwendungen von Rimadyl machen kann (auch höhere Dosen). Wer hat noch einen Hund mit Tumor, der Schmerztabletten bekommen muss?

Danke schon mal im Voraus für hoffentlich zahlreiche Antworten:cu:

pudelrudel
08.02.2005, 15:37
Warum bietes du deinem kranken Hund den nicht Futter an was er möchte , also mir wäre es egal was mein Hund in diesem Falle fressen würde ,ich wäre froh wenn er irgendt etwas zu sich nimmt ist egal ob Dose oder Trocken -- Gruß Bärbel

Lotta
08.02.2005, 16:39
Hallo,

ich kann mich Bärbel nur anschließen. Eine Futterumstellung von Fertigfutter auf Rohfutter bringt im Darm eine ganze Menge Veränderungen, für die dein kranker Hund keine Energie übrig hat. Gib ihr das Futter, was sie immer bekam. Frisst sie das nicht, würde ich es mit gekochtem Huhn und Reis versuchen, ansonsten mit allem, was sie nimmt.
Sie sollte auch umbedingt Fressen, um genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Sonst kann das Rimadyl die Niere schädigen.

Was ich mich noch frage: Rimadyl ist ein nicht-steroidaler Entzündungshemmer, also so etwas ähnliches wie Asperin. Beim Menschen verwendet man gegen Tumorschmerzen Morphiumpräperate, weil sie stärker sind und weniger Nebenwirkungen haben. Ich kenne mich in der Tiermedizin nicht so genau aus, würde den Tierarzt aber mal danach fragen.

Gute Besserung für Deinen Hund,

Grüße von Lotta

pudelrudel
08.02.2005, 16:52
bekommt meine Hündin auch wegen ihre Fußgelenkverstauchung soll sie aber nur 7 tage einnehmen ... bin nichtald sie die Tab intus hat läuft sie wieder auf dem Bein davon begeister sie soll das Gelnk schonen soll so hat sie keine schmerzen und belastet es wieder Gruß Bärbel

Schwedensabsi
09.02.2005, 08:59
Vielen Dank für Eure Statements. Habe ihr heute wieder normales Fressen bereitet (Hills Canine b/d und Rinti oder Bozita Elch) und sie frißt es in mehreren Anläufen auf. Ungeschlagen sind jedoch Leckerlis und roher Rinderknochen mit Fleisch. Ich werd es jetzt auch dabei belassen.
Wegen der Schmerztabletten werde ich nochmal beim Tierarzt nachfragen.

Gruß, Sabine