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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : meinen Hund "Batsi"



plankes1
03.02.2005, 10:50
Hallo an Alle!

mein Batsi ist ein 13 Jähriger Mischling und hatt jetzt Probleme mit seinen Analdrüsen. Natürlich sind wir regelmäßig beim TA
aber vieleicht hat einer von Euch einen guten Tipp oder Rat?
Antibiotika hatt er schon reichlich bekommen, ich habe jetzt
eine Naturheilsalbe (PlantaVet )
Also wenn jemant einen guten Rat hat, schreibt es mir.
Danke im Namen von meiem Batsi und mir.

Wonda
03.02.2005, 20:32
Hallo Peter,
ist die Analdrüse entzündet?

Gruß
Andrea

Maltesergirl
03.02.2005, 21:15
hallo peter,

sollten die analdrüsen entzündet sein, würde ich es mal mit ringelblumentinktur oder -aufguß probieren - meinem malteser hat ein aufguß aus ringelblumenblüten sehr gut geholfen, als er einen analdrüsenabszeß hatte.

antibiotika würde ich auf gar keinen fall geben lassen - aber leider ist das das "standardmedikament" der meisten schulmedizinischen tierärzte, wenn sie nicht weiter wissen (und das tun sie sehr oft)...

wenn die probleme mit den analdrüsen immer wieder auftreten, dann würde ich an deiner stelle mal zu einem tierheilpraktiker gehen, denn antibiotika sind keine dauerlösung, weil sie die darmflora sehr stark angreifen, was letztlich wiederum zu magen-darmstörungen wie durchfall etc. führt.

meine tierärztin gab mir damals, als benny den analdrüsenabszeß hatte, auch antibiotikatabletten mit, die ich ihm aber erst gar nicht gegeben hab', da ich von diesen "chemischen keulen" überhaupt nichts halte. mir haben schon die spritzen gereicht, die benny bekam...

sein abszeß ist übrigens innerhalb von ein paar tagen verschwunden, auch OHNE antibiotika...

man überlege sich nur mal, wovon "antibiotika" abgeleitet wurde, nämlich von "anti bios", was soviel wie "gegen das leben" bedeutet - ich finde, das sagt doch schon mehr als genug aus, nicht wahr:mad:?

Lotta
04.02.2005, 09:25
Hallo Maltesergirl,

aus Sicht des Tierarztes sieht das oft anders aus, Er weiß z.B. (aus Studien) dass von 5 Hunden mit Abzess durchschnittlich einer eine schwere, lebensbedrohliche Entzündung bekommt (ist nur ein Beispiel, ich kenn die echten Zahlen hierzu nicht!) Er weiß aber vorher nicht, welcher von den 5 das sein wird. Jetzt kann er allen Antibiotika verordnen, dann bekommen 4 sie umsonst und müssen die Nebenwirkungen ertragen, einem wird u.U. das Leben gerettet. Oder er gibt keinem Antibiotika, dann haben 4 keine Nebenwirkungen aber einer stirbt im schlimmsten Fall. Wie würdest du entscheiden?

Andererseits kannst nur du entscheiden, ob dein Hund das Antibiotikum nehmen soll. Du allein weißt, wie anfällig dein Hund ist, wie stark die Nebenwirkungen sind und auch, wie genau er beobachtet wird.

Dewegen kann es vom Tierarzt die richtige Entscheidung sein, zu einem Antibiotikum zu raten, von dir aber die richtige, es dann doch nicht zu geben.

Bei Krankheiten haben wir es immer mit Wahrscheinlichkeiten zu tun, darum wird die Entscheidung oft so schwer.

Grüße von Lotta

Maltesergirl
04.02.2005, 11:42
hallo lotta,

da magst du sicher recht haben, nur ich weiß, daß ich meinem hund eben solche "chemischen keulen" nicht allzu oft bzw. überhaupt nicht zumuten kann, da er zum einen schon mal sehr schwer leberkrank war und zum anderen einen sehr empfindlichen magen und darm hat.

für mich lautet also die devise "so wenig chemie wie möglich" - lieber lasse ich ihn von meiner tierheilpraktikerin behandeln. das selbe gilt aber auch für meine yorkie-hündin...

bisher bin ich mit meiner vorgehensweise immer erfolgreich gewesen, allerdings waren meine hunde - bis auf bennys lebererkrankung - auch noch nicht schwer krank. aber selbst, wenn einer von beiden ernsthaft erkranken würde, würde ich ihn nur im äußersten notfall schulmedizinisch behandeln lassen. zum tierarzt ginge ich nur, um eine genaue diagnose erstellen zu lassen...

bei unfällen, bissverletzungen usw. ist es natürlich was anderes - in solchen fällen geht man in der regel erstmal in eine tierklinik bzw. zum notdienst...

sicher sind viele anderer ansicht als ich, aber da ich schon sehr schlechte erfahrungen mit tierärzten gemacht habe, traue ich keinem von ihnen mehr so richtig. ein anderer grund ist auch, daß tierärzte lediglich die symptome einer erkrankung behandeln und NICHT deren ursache...

ein tierheilpraktiker sieht aber nicht nur das erkrankte organ des hundes, sondern den hund als ganzes, d.h. sein wesen und sein charakter , seine lebensumstände bzw. haltungsbedingungen usw. spielen bei der wahl des richtigen heilmittels eine entscheidende rolle...

letzten endes ist es doch bei uns menschen genau das gleiche:

man kann symptome wie z. b. kopfschmerzen jahrelang mit schmerzmitteln "bekämpfen", aber solange die URSACHE der kopfschmerzen nicht gefunden und beseitigt wird, kann man noch so viel aspirin usw. schlucken, aber die kopfschmerzen verschwinden trotzdem nicht bzw. nur für kurze zeit...

aus dem grund möchte ich meinen hunden kein antibiotika, kortison usw. zumuten, sondern erst einmal der ursache der erkrankung auf den grund gehen, denn alles andere ist eher kontraproduktiv...

Lotta
05.02.2005, 18:08
Hallo Maltesergirl,


ein tierheilpraktiker sieht aber nicht nur das erkrankte organ des hundes, sondern den hund als ganzes, d.h. sein wesen und sein charakter , seine lebensumstände bzw. haltungsbedingungen usw. spielen bei der wahl des richtigen heilmittels eine entscheidende rolle...

das sollte eigentlich auch in der sogenannten Schulmedizin so sein. Leider ist es oft nicht so. Meine Tierärztin fragt zum Glück immer gründlich, was noch so los ist.


sondern erst einmal der ursache der erkrankung auf den grund gehen, denn alles andere ist eher kontraproduktiv...

recht hast du, das sollte (und ist auch oft) eingentlich selbstverständlich sein. Ein Antibiotikum ist logischerweise dann angesagt, wenn die Ursache einer Erkrankung eine bakterielle Infektion ist, die der Körper ohne Hilfe nicht in den Griff bekommt. Oder z.B. die Gefahr einer Infektion, wenn der Körper z.B. durch eine Operation geschwächt ist.

Warum man nun Antibiotika oder Kortison als chemische Keulen bezeichnet, ist mir nicht klar. Eine chemische Grundstruktur hat ja irgentwie alles. Antibiotika sind fast alle von Pilzen oder Pflanzen "erfunden" worden, um Bakterien zu bekämpfen. Kortison entspricht fast vollständig dem körpereigenen Hormon Kortisol, und hat auch die gleichen Wirkungen. Ich würde diese Mittel sicher nicht unkritisch einsetzen, aber auch nicht einfach als "unnatürlich" ablehnen.

Was gibt denn deine Heilpraktikerin, wenn ein Hund z.B. eine Infektion hat?

Grüße von Lotta

plankes1
05.02.2005, 20:25
Hallo Anderea,

mein Batsi hat kein Abzess - die Analdrüse war entzündet.
Mittlerweile ist die Entzündung abgeklungen aber ich bin überzeugt, dass es noch nicht ganz in ordnung ist. Vileicht kennt
jemand die salbe VulnoPlant und hat damit schon erfahrung.
Ach ja noch vielen Dank für Euere Antworten!

Gruß Peter

Maltesergirl
06.02.2005, 11:21
hallo peter,

auch bei entzündeten analdrüsen hilft ringelblumen- bzw. calendulatinktur oder -aufguß sehr gut.

auch spülungen mit kamille eignen sich gut zur behandlung von entzündeten analdrüsen oder abszessen.

wenn du das gefühl hast, daß doch noch nicht alles hundertprozentig in ordnung ist, solltest du vielleicht doch mal eher zu einem guten tierheilpraktiker gehen, anstatt deinem hund weiterhin antibiotika verabreichen zu lassen.

jedenfalls würde ich es so machen, wenn ich an deiner stelle wäre - entscheiden mußt du natürlich letzten endes selbst...

plankes1
06.02.2005, 18:15
Hallo Maltesergirl

erstmal Danke für Deine Antwort.
Ich gebe meinem Hund kein Antibiotika mehr, da ich der Meinung bin, dass Er genug bekommen hatt. Aus dem Grund habe ich mal Angefragt. Batsi bekommt seit einigen Tagen die Homeophatische Salbe VulnoPlant. Es ist eine Biologische Heilsalbe. Meinst Du ich sollte zusätzliche Sülungen mit Ringelblume machen.?

Einen herzlichen Gruß aus München :cu:

Maltesergirl
06.02.2005, 21:40
hallo peter,

ich finde es schon mal sehr gut, daß du deinem hund kein antibiotika mehr geben lassen willst.

wenn es sich bei der salbe vulnoplant um eine homöopathische salbe handelt, würde ich diese erstmal verwenden und schauen, ob die entzündung vollständig zurück geht.

evtl. könntest du zusätzlich noch ein homöopathisches mittel zur innerlichen anwendung verabreichen - bei chronischen analdrüsenentzündungen kämen evtl. silicea (gegen chronische entzündungen bzw. eiterungen) und echinacea (gegen wunden und infektionen und zur steigerung der körpereigenen abwehr) in frage.

allerdings solltest du - falls du deinem hund ein homöopathikum zur innerlichen anwendung verabreichen möchtest - hierzu erstmal einen tierheilpraktiker aufsuchen, der dir genau sagt, in welchen potenzen du welches mittel geben mußt.

da ich keine tierheilpraktikerin bin und auch deinen hund nicht kenne, möchte ich dir hierzu auch keine genaueren angaben machen - das überlasse ich lieber einem erfahrenen therapeuten...

ich beschäftige mich lediglich mit homöopathie bei haustieren und lasse meine hunde von einer tierheilpraktikerin behandeln -daher kenne ich mich etwas damit aus...

zur steigerung der abwehrkräfte bzw. fürs immunsystem gibt es auch andere, sehr gute, nahrungszusätze wie z. b. schwarzkümmelöl, blütenpollen oder auch propolis.

bei hunden mit empfindlichem magen sollte man allerdings eher auf propolis verzichten, da es den magen reizen kann...

grüße an meine alte heimat münchen:cu: