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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tierheimhund



kloanesteufal
19.08.2002, 16:00
Hallo!
Ich bin hier eigentlich nicht ganz neu aber ich les immer nur ein wenig mit :D
Ich bin 14 und habe momentan 8 Rennmäuse.
ok, jetzt zum Thema:
Ich bekomme vielleicht (noch nicht fix) bald einen Hund (keinen Welpen) aus dem Tierheim!
Ich hab noch nie einen Hund gehabt (leider).
Hab mich schon so gut es geht informiert aber über die ersten Tage mit dem Hund hab ich eigentlich nix gefunden :(
Ich hoffe, ihr könnt mir ein paar Tipps geben.
Und nochwas: Wie bring ich dem Hund bei, das die Rennmäuse (hab zwei Aquas am Boden und eines am Schreibtisch stehen-alle mit Drahtdeckel) für ihn Tabu sind?!
Wäre über Ratschläge dankbar!
lg Eva

meeri
20.08.2002, 09:31
hallo eva! erstmal muss ich dir sagen dass ich es total gut von dir finde, dass du einen hund aus dem tierheim holen willst.
Mit den Rennmäusen ist das so eine sache... wenn der hund schon älter ist, kommt es auf sein wesen an, ob er sie (wenn auch zähneknirschend) akzeptiert, oder ständig versucht ihnen den gar aus zumachen. das musst du einfach ausprobieren. die rennmäuse würde ich dann an einen ort stellen, der für den hund unerreichbar ist. gruß meeri ;)

LuckyAmica
20.08.2002, 09:34
Ich würde dir egrne Helfen kann mri aber unter "den ersten Tagen"leider kein Bild amchen.Beschreibe etwas näher was du wissen willst.

Also was die Rennmäuse anbetrifft.

Vieleicht nimmst du ihn einfach mal mti zu den quas und zeigst ihm die Mäuse.Natürlich bleibt der Deckel zu.

Wenn er nciht bellt oder knurrt kannst du ja mal deine Eltern fragen ob sie den Hund kurz an die Leine nehmen udn du nimmst eine Maus raus.So aknnst du sie ihm näher zeigen aber wenn er ihr etwas amchen will muss ein Leinenruck kommenb und du musst die Maus retten.



Hoffe das es funktioniert udn ncoh viel Spaß mit deinem zukünftigen Hund-:D :p

Superjeile Zick
20.08.2002, 15:15
Hallo!

Also erst mal Glückwunsch zur Entscheidung, wenn einen Hund, dann aus dem Tierheim. Einfach klasse und viel zu selten. Lass Dir aber zeit beim Auswählen und nimm nicht einfach einen, weil er ja so süß aussieht. Er sollte schon zu Dir passen und die Sympathie sollte von beiden Seiten kommen. Geh auch mal mit ihm eine Runde spazieren.

In dem Tierheim kannst Du auch sehr viel zu dem Hund erfragen. Wie er sich mit anderen Hunden und Tieren verträgt, eventuelle Vorgeschichte (leider nicht bei allen bekannt), was er bisher zu Fressen bekommt, usw.. Überlege Dir Deine Fragen vorher ganz genau und schreibe sie Dir auf. Macht auch einen guten Eindruck, da Du somit zeigen kannst, dass Du wirklich interessiert bist.

Die ersten Tage solltest Du ihm seine Ruhe gönnen damit er sich an die neue Umgebung zu gewöhnen kann. Draußen solltest Du ihn anfänglich immer an der Leine lassen, in der Zeit ist auch eine Laufleine empfehlenswert. Du solltest ihm, bevor er dann einzieht einen festen Schlafplatz zur Verfügung stellen und eine Ecke auswählen in der immer sein Fressen und Trinken steht. Falls er eine Schmusedecke oder ein Lieblingsspielzeug schon im Tierheim haben sollte, dann frag ob Du dies mitnehmen darfst.

An die Rennmäuse kannst Du ihn bestimmt gewöhnen. Sollte er zu aufgeregt vor ihnen sitzen oder bellen, dann sag konsequent nein oder pfui. Sam hat in den ersten Tagen immer das Kaninchen anvisiert. Habe es ihm dann aber verboten und wir haben seither keine Probleme mehr. Sollte er nur mal schnuppern gehen, dann lass ihn ruhig. Mit der Zeit werden die Mäuse aber auch uninteressant. Aber warte einfach erst mal ab, wie er reagiert.

Hoffe Du findest Deinen "Traumhund".

Gruß
Nadine & Sam

meerwutzplanet
20.08.2002, 18:32
Wir haben auch eine Tierheim-Hündin und mussten leider auch sehr schlechte erfahrungen mit ihr machen.

Auf grund der Tatsache, das sie wohl ausgesetzt wurde und anschließend noch von den Vorbesitzern auch nicht gut gehalten wurde, hat sie eine gewaltige macke: Man kann sie nicht alleine in der Wohnung lassen.
sie ist superlieb, kann mit den Meerschweinchen und Kaninchen zusammen laufen und ist super freundlich - noch NIE hat sie jemanden auch nur versucht zu beißen, aber
wie gesagt man kann sie nicht alleine in der Wohnung lassen.

Sie macht ALLES kaputt! Und das ist wirklich sehr nervenzerrend!
Wir haben die Türklinken rausgenommen, umgedreht usw. nix geholfen. Wir haben sie sogar angebunden, in der Wohnung!
Was etwas milderung brachte - nun haben wir draußen eine Hütte wo sie , wenn wir weg gehen, angeleint wird. Dort kann sie alles beobachten, ihre geschäfte erledingen und hat schutz vor dem Wetter.

Ich möchte damit nur sagen; Wähle in ALLER RUHE aus - lerne das Tier erst mal etwas näher kennen. Viele der armen Geschöpfe haben noch viel stärker ausgeprägte "verhaltensweisen".

Alpha
22.08.2002, 01:45
Hallo Eva!
Ich hoffe mal,daß in erster Linie Deine Eltern sich einen Hund anschaffen und nicht ihn Dir als Kuscheltierchen genehmigen?Zu den Rennmäusen kann ich Folgendes sagen:sie sind für Hund nicht zu vergleichen mit Hasen,Meerschweinchen oder Ratten-sie sind viel aufregender für Hund und damit eine noch viel heißere Beute!Ich hatte früher auch mong.Rennmäuse und habe immer,wenn sie täglich Auslauf bekamen(was selbstverständlich sein sollte!)auf meine Hunde achten müssen,viel stärker als bei den Kaninchen,Minischweinchen usw.!
Auf keinen Fall solltest Du mal eben so testen,ob der Hund nett zu den Mäusen ist,indem Du sie den Qualen eines Besuchs im Tierheim aussetzt!Deine Eltern sollten sich in erster Linie den Hund aussuchen und Du dann die Mäuse nur laufen lassen,wenn der Hund nicht in Deinem Zimmer ist!Die Aquarien werden für den Hund eine Art Fernseher sein-sie müssen absolut sicher abgeschlossen sein und teilweise blickdicht,damit die Mäuse sich sicher fühlen und nicht gequält werden!
Gruß,Alpha

meerwutzplanet
22.08.2002, 06:56
Mit unserer Hündin habe ich in Punkto wüstenrennmäuse gut erfahrung gemacht. Der hund selber fand diese Mäuse weniger interessant (allerdings hab ich sie auch nur laufen lassen, wenn der Hund nicht da war oder ich sie neben mir habe ablegen lassen) Die Mäuse selber fanden den Hund äußerst interessant. Ich musste also komischerweise eher die Mäuse vom Hund weghalten als umgekehrt.

Aber ich glaube auch, das es da Unterschiede gibt - und das unsere Hündin auch etwas mehr zu den Ausnahmen gehört.

Ich denke das die Eltern wohl auch mitkommen werden, immerhin müssen sie ja wohl auch einen Hund wollen - sonst würden sie es nicht erlauben.

Chaostruppe
24.08.2002, 09:25
Hallo,
bis auf meine beiden Zwergpinscher habe ich meine Hunde immer aus dem Tierheim geholt, und obwohl jeder so seine "Ecken und Kanten" hatte, habe ich es nie bereut. Das Einleben ging eigentlich immer sehr schnell, und ich habe sie spätestens am zweiten Tag ohne Leine laufen lassen. Das würde ich jetzt aber nicht unbedingt weiterempfehlen.
Meine Erfahrung ist, daß jeder Hund ungefähr die ersten zwei Wochen wirklich vorbildlich ist. Klar, er ist noch unsicher, und weiß noch nicht so genau, welche Stellung er in seiner neuen Umgebung hat. Erst dann, wenn er sich sicher fühlt, ist er ganz "er selbst". Mein großer Rüde z.B. hat sich die erste Zeit wirklich mit ALLEN anderen Hunden vertragen, und erst nach und nach stellte es sich heraus, daß er große, selbstbewußte Rüden nicht leiden kann. Von Beissereien kann ich ein Lied singen! :(

Rennmäuse würden wahscheinlich bei meiner Bande nicht lange überleben. Viele Hunde fangen und fressen Mäuse in freier Wilbahn, und Mäuse sind einfach "Beute". Vielleicht wird sich der Hund an ihre Anwesenheit gewöhnen und sie ignorieren, aber "zusammenbringen" würde ich sie eher nicht. Ich würde die Mäuse eher so plazieren, daß der Hund sie nicht dauernd vor der Nase hat. Aber ich hab in dieser Hinsicht auch schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Ich hatte früher mal Kaninchen. Die hatten einen großen Käfig mit Gitter oben, also rundherum zu. Und eines Tages kam ich nach Hause, fand das Gitter offen, und die Kaninchen waren totgebissen. Und das obwohl mein Jagdhund die Kaninchen sogar weitgehend ignoriert hatte.
Ich mag Kleintiere wirklich sehr, aber zu deren eigenem Schutz, kommen mir keine mehr ins Haus.

Trotzdem viel Glück und ganz viel Freude mit dem neuen Hund! :)
Liebe Grüße,
Andrea