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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Asthma Inhalation @ Baccardi



ema
11.01.2005, 18:22
Hallo Baccardi
habe diesen Beitrag von Dir in der Beratungssektion gelesen:
"Frage vom 10.1.2005: Atmungsapparat: felines Asthma und Cortison"
Frau Dr Thorstensen versprach Dir, wenn sie vom Kongress zurückgekehrt ist, ihre neuen Erkenntnisse mit Dir zu teilen .......... es gibt noch mehr asthmakranke Katzen hier im Forum ..........könntet ihr die Erkenntnisse dann vielleicht hier posten, für alle?
1000 Dank
LG ema

RotFuchs
12.01.2005, 16:10
Hallo ema,

aber natürlich werde ich mich mit Dir in Verbindung setzen, sobald ich etwas neues von Frau Dr. bekommen habe.
Bzw. ich frage Sie, ob Sie (oder ich) es hier posten können.

Antworte Dir auch noch auf Deine Mail!

Sandra1980
12.01.2005, 17:36
Oh, das wäre super wenn es da was neues gibt!
Wir haben ja auch eine Asthma-kranke Katze zuhause...

Und bitte bitte gleich erzählen!

Liebe Grüße,
Sandra

admin
17.01.2005, 14:20
@all,
nach dem Besuch einer Masterclass bei Dr. Padrid (USA) und einem Vortrag zum Thema bei Dr. Church (GB) auf der NAVC, läuft alles darauf hinaus, dass felines Asthma künftig vor allem mit Inhalatoren behandelt wird, um die Belastung des Körpers mit Prednisolon so niedrig wie möglich zu halten und gleichzeitig der Effizienz der Behandlung zu erhöhen.
Dies hatte ich ema und Rotfuchs ja auch schon empfohlen.

:tu: Eine sehr empfehlenswerte -private- website dazu ist:
http://www.fritzthebrave.com

:cu:
Dr. Kirsten Thorstensen
Vet Services Manager

Zooplus AG

ema
17.01.2005, 14:37
'n Tach Frau Doktor ;)
ich habe mich in der Zwischenzeit auch weiter informiert und denke, JA, wir werden in den nächsten Monaten auch mit Mimi auf Inhalation mit Aerokat umsteigen. Seine Blutwerte haben sich verschlechtert (Fructosamine höher / Cholesterin *sehr* hoch) und ich möchte ihn doch nicht krank mit den Tabletten machen, er ist doch noch so jung.
Dazu würde mich noch interessieren, falls es auf dem Kongress auch angesprochen wurde: wie hoch ist (üblicherweise) die Dosierung der Aerosolsprays? Genügt für "leichte Fälle" wie Mimi 125 mcg Flutide 1 x täglich? (Er kommt mit einer sehr geringen Dosis Prednisolon aus und da würde ich annehmen, daß das Aerosol auch niedrig dosiert sein kann?)
Muß ein Bronchodilatator (Serevent) unbedingt sein, oder genügt auch das Cortisonspray alleine?
Bzw, ... vielleicht sogar umgekehrt??
Ich weiß, daß das ziemlich ungeeignete Fragen für ein öffentliches Forum sind, aber ich glaube, daß ich meinem TA da einen handfesten Vorschlag machen muß :D und ich möchte mich umfassend selbst informieren, damit wir es dann gleich richtig anpacken können, wenn schon, denn schon.
Danke,
LG ema

admin
17.01.2005, 15:10
@ema,
Dr. Padrid empfiehlt einen langsamen Übergang von oraler Verabreichung zum Inhalator und dann als Anfangsdosis 2x tgl. einen Sprühstoss. das sind bei Flovent in USA 110mcg (Mikcrogramm) pro Sprühstoß.

Nach 3-4 Wochen kann man sehen ob man auf einmal tgl. reduziert. das ist eine sehr individuelle Sache, ein Standardprotokoll gibt es nicht.

http://www.aerokat.com/medications.htm
Drucken sie ihrem TA doch die entsprecheenden Seiten aus.
Flutide wäre das Äquivalent, das hier in D zu haben ist.

ema
17.01.2005, 15:40
Danke, Frau Dr. Thorstensen, für die rasche Antwort! Ja, das werde ich machen und mich im englischen Sprachraum noch weiter informieren, es gibt ja auch US-Yahoogroups zu dem Thema. Ich möchte nicht überstürzt handeln und kopfüber irgendwas Unüberlegtes tun, sondern die Sache mit guten Hintergrundinfos und Basiswissen angehen.
LG, ema

admin
17.01.2005, 15:50
P.S. die meisten seiner Patienten kommen wohl ohne Bronchodilatoren aus.

ema
17.01.2005, 16:05
Original geschrieben von admin
P.S. die meisten seiner Patienten kommen wohl ohne Bronchodilatoren aus.

Das ist interessant und gut zu hören, bedeutet es ja ein paar Sprühstöße weniger und dadurch auch gleich ein bißchen Katzenstress weniger ;)
Ich habe mir das jetzt so zusammengereimt, laienhaft natürlich: Eine Katze, die "echte" asthmatische Beschwerden hat (Atemnot / Maulatmung, Ermattung nach Aktivität usw.) bräuchte wahrscheinlich eher zusätzlich ein bronchienerweiterndes Mittel als eine Katze, die "nur bronchitische" Beschwerden hat (Schleim / Husten). Was sagen Sie als Tierärztin dazu?
[wahrscheinlich ist das auch wieder von Tier zu Tier individuell verschieden ...?]
LG ema

ema
24.01.2005, 09:47
@ an alle, die mitlesen und die das Thema evtl. interessiert.
Ich habe jetzt mehr darüber gelesen, mich in 2 US-Yahoogroups zum Thema felines Asthma angemeldet und stehe mit der Betreiberin der FritzTheBrave-Website in Kontakt.
Es ist tatsächlich so, daß jedes Tier individuell verschieden ist. Die eine Katze kommt mit einer geringen Dosis 1 x täglich klar und die nächst Katze braucht eine viel höhere Dosis 2 x täglich.
Außerdem ist das auch jahreszeitabhängig, vielen Katzen geht es im Herbst oder Frühling schlechter und sie brauchen dann vorübergehend höhere Dosen oder mehr Sprühstöße täglich.
Das muß man alles durch Austesten selbst herausfinden, also im Grunde nicht viel anders, als wenn man Tabletten gibt.
Kein Konsens besteht offenbar bei der Frage, ob ein Bronchodilatator unbedingt nötig ist --> manche wenden immer einen an und manche nur in Spezialfällen oder in Notsituationen. Für Notsituationen gibt es ein schnell wirkendes Notfallmedikament.
Wer mehr wissen will, kann sich bei unserer Yahoogroup felines_asthma anmelden http://groups.yahoo.com/group/felines_asthma?yguid=180612173
ema