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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Unterzucker?



billymoppel
24.12.2004, 08:02
eine bekanntschaft von mir hat einen neuen hund aus dem tierschutz (aus einem sehr schlechten th) - der hund ist bereits um die 10.
sofort am anfang haben wir uns gewundert, dass der hund soviel trinkt (mehr als 3 liter - ist ein klm!), außerdem ist er zu dünn. noch bevor er dem ta vorgestellt werden konnte, erlitt er einen anfall: epilepsieähnliche symptome, erbrechen, unkontrollierter harnverlust.
die diagnose: massiver unterzucker. ursache: unbekannt (es kommt da wohl so einiges in frage, vom tumor bis... - ohne komplizierte und teure diagnostik wir das nicht festzustellen sein)
lassen wir mal dahingestellt, dass in dem th der enorme wasserbedarf und der schlechte allgemeinzustand mal jemandem aufgefallen sein muss...und sicher auch schon anfälle aufgetreten sind....der hund kam als im wesentlichen gesund...:mad:
behandlung: sehr kleine mahlzeiten, mindestens fünf am tag
problem: machbar ist das eigentlich nicht. nach dem urlaub muss der hund an drei nachmittagen die woche allein bleiben, was wenn ein neuer anfall auftritt?
und nun das wirklich beschissene: durch die unehrlichkeit des th (nicht meines th!) stehen die leute vor der alternative: hund zurück in dieses furchtbare etablissement (die zustände dort sind schlimm) oder euthanasie. und das ist so furchtbar! der hund ist nämlich wirklich liebenswert, er liebt das baby...sie haben sich bewußt für einen älteren hund entschieden, sie haben vor kurzem einen hund verloren, mit dem sie noch vier schöne jahre hatten, nachdem er mit 9 aus dem th kam und sie haben die vorteile des älteren tieres - gelassenheit und lebensklugheit - schätzen gelernt. es sind wirklich nette menschen - natürlich wissen sie, dass ein hund dieses alters seine macken hat - aber so...
ich bin auch sehr sauer, denn ich habe bei der vermittlung dieses tieres geholfen und auch mir wurde gesagt (auf mehrfache nachfrage), er sei gesund und tierärztlich untersucht! der ärger begann schon bei der übergabe, als ich feststellen mußte, dass der hund eine seit über einem halben jahr abgelaufene impfung hatte.
was nun? jemand eine idee zum thema unterzucker? was kann man noch tun?

gruß
bettina

Barkley
25.12.2004, 18:23
Hallo!
Ist schwierig ohne weitere Angaben etwas dazu zu sagen,man müsste Angaben über das restliche Blutbild haben,und selbst dann sollte auch eher ein TA etwas dazu sagen,alles andere wäre wohl eher Spekulation,und das würde dem Hund auch nicht weiterhelfen.Der Hund eines Freundes von mir hatte auch ständig eine Unterzuckerung,bei einer Probelaparatomie wurde dann festgestellt dass er einen Lebertumor hatte,er wurde eingeschläfert.
Der Anfall den er hatte kann natürlich auch vom Unterzucker kommen.
Wenn es mein Hund wäre käme eine Rückgabe eh nicht in Frage,und ich würde schon einiges an Geld ausgeben um genau zu wissen was er hat,dann würd ich entscheiden ob er eingeschläfert wird,sicher nicht vorher.Ich denke der Hund hat es verdient eine Chance zu haben,und vielleicht gibt es ja Behandlungsmöglichkeiten.

pleitersheimer
19.02.2005, 21:40
hallo,
wenn man sich ein älteres tier aus dem tierheim anschafft muss doch "kostenpunkt tierarzt" einkalkuliert sein.
dennoch: auch hunde erkranken an altersdiabetes. auch halten sich die kosten für derartige untersuchungen in grenzen(ultraschall, wegen tumoren an leber und grosses blutbild oder ein einfacher glucosetest ) geben sicherheit.
mein hund lebt seit zwei jahren mit insulin ( natürlich auch mit entsprechenden zeit- und futterplan ) und ist "topfit"
lg martina

black&white
23.02.2005, 13:24
hallo,
soory...habe das hier leider erst heute gelesen.
der bernhardiener meiner freundin hat die gleichen symtome gezeigt.
wir haben dann über mehrere tage einen blutzuckertagesspiegel gemacht
der bernhardiener war teilweise sehr stark unterzuckert.
nun bekommt er drei mal täglich fressen und zwischen durch immer mal ein leckerchen.
das klappt sehr gut

mfg