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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : was kann der welpe wann lernen?



gini_aiko
16.08.2002, 20:58
hallo!
mein kleiner ist jetzt 10 wochen und jetzt eine gute woche bei mir.
er kann schon sitz, platz und pfote geben (klarerweise noch nicht perfekt). ich übe jeweils immer nur ein paar minuten am stück (und das ein paar mal am tag). immer auf spielerische weise und mit leckerlli (und mit übungskombis z.b. sitz und dann platz). es macht ihm wirklich spaß und ich bin der meinung, dass es ihm nicht überanstrengt.
er kommt auch meistens wenn ich ihn rufe, manchmal bleibt er auch schon ein wenig sitzen wenn ich bleib da sage.
ich will ihn nicht überforden!!! (wir üben die beiden letzten befehle nicht gezielt, sondern nur situationsbezogen)
was haltet ihr davon? wie macht (habt ihr) das gemacht?? (ab september werden wir einen welpenkurs besuchen)

Dani007
16.08.2002, 21:14
Hallo,
Hundeschule ist gut.
schon wegen der Sozialiesierung.
Wir haben auch sofort mit der Hundeschule begonnen.
Jetzt ist unser Briard fast 11 Monate alt und sind mit ihm ín der Ausbildung als Rettungshund.
Aber wofür soll Pfötchen geben gutsein?
Das wäre das letzte , was ich beibringen würde.
Aber Sitz und Platz am Anfang ist doch schon nicht schlecht.
Aber ein paar Minuten am Tag reichen auch wirklich aus.
Am besten noch verteilt.
Mit Leckerli und Spielzeug finde ich auch gut.
Dani und Bobby

gini_aiko
16.08.2002, 21:18
hallo!
naja, das mit dem pfote geben war eher zufall. er hat immer wenn er was wollte die pfote auf meine hand gelegt, da hab ich dann ein paarmal pfote gesagt. und seitdem gibt er pfote

cheroks
16.08.2002, 22:51
Hallo!
Ich finde du machst es genau richtig. So lange das "Kommandos spielen" Spass macht, und man den Welpen nicht zu irgendetwas zwingt, kann man üben was man will. Jetzt gibt man dem Wort eine Bedeutung und ich bin der Meinung damit kann man nicht früh genug anfangen. Denn alles was er hört und sieht, speichert er und kombiniert er, besonders wenn in der ersten Zeit immer ein großes Lob/Leckerli dabei heraus springt. Ich habe auch von Anfang an 'Worte benutzt, die ich immer und immer wieder bei der gleichen Aktion sage und zeige, wie z.B. Warte, Lauf etc. oder ich sage es, bevor er es tut. Welpen kündigien ja durch Mimik und Verhalten schon an, was sie gleich tun werden. Und wenn er es dann tut nachdem ich es gesagt habe und ich ihn dann lobe, versteht er, sie freut sich, wenn ich das tue was sie sagt und es lohnt sich! Aber genauso wichtig ist auch das Nein, was ich immer von Anfang an beigebracht habe. Das hat mir sicher großen Ärger erspart. Denn im Welpenalter fällt das Wort oft freundlicher aus und inkonsequent und dann steigert es sich mit zunehmenden Alter des Hundes, bis mann es irgendwann aus Hilflosigkeit doch schreit und dann hat man den Einfluss erstmal verloren. Einem Welpen kann man, ohne ihn niederdrücken zu müssen, das Nein konsequent klarmachen. Wenn der Welpe das Nein immer in der gleichen Tonlage hört, mit der Konsequenz ein Verhalten zu unterlassen, und es dann auch wirklich zu unterlassen, dann wird er es auch verstehen, und daran zeigt sich dann auch später die Rollenverteilung. Übe alles, was sie lernen soll, von Anfang an, wie an der Straße sitz, Warte, Autofahren, Kühe , Komm ( nur einmal rufen und gehen, oder rufen wenn sie sowieso schon kommt) Zeig deinem Hund deine Welt als sein Lehrer, zeig ihm was richtig ist und was falsch ist, so wie es ein Hund verstehen kann und sei ihm ein guter Rudelführer, denn dafür sind Hunde dankbar, denn das Leben ist Stressfreier und man kann den Hund den größtmögliche Freiraum bieten.

LuckyAmica
17.08.2002, 10:50
Wo für soll Pfötchen geben gut sein?

Man kann es dem Hund doch beibringen meine kanns auch.

Wnn du dann Gäste ahst hast du immer was zu bieten!

Dani007
17.08.2002, 11:08
Es kommt glaube ich darauf an , was man mit dem Hund anfangen will.
Ob man die Gäste beglücken will , oder eine Ausbildung mir dem Hund machen will und da andere Dinge , wie Unterordnung etc. wichtiger ist.
Dani

sporty
17.08.2002, 13:57
ach dani

was ist an tricks so schlimm?
meiner kann auch viele tricks aber beherscht die unterordnung trotzdem super!
ich glaube nicht, dass der welpe in seinem kopf keinen platz mehr für die wesentlichen dinge hat, wenn ein paar tricks kann.

es schadet ihm nicht und wenn es beiden spass macht wieso nicht?

nicole

cheroks
17.08.2002, 15:16
Es geht doch darum, sich mit seinem Hund zu beschäftigen. Pfötchen geben/Rolle/Sitz/Platz macht für den Hund kein unterschied, es ist ein Kommando wie jedes andere auch.
So lange es dem Hund Freude bereitet und er lernen möchte, kann man ihm beibringen was man will. Es gibt Hunde die 100 Spielsache unterscheiden könnnen, ob das nun sinnvoll ist, oder nicht, aber man beschäftigt sich mit seinem Hund, verbringt Zeit mit ihm und fordert ihn. Je mehr Zusammenhänge er verbinden kann, desto besser! Ich denke man muss da individuell von Hund zu Hund überlegen, ob der Hund nun Spass an der Sache hat, oder nicht. Viele Hunde werden unterfordert, was sich auch in vielen unliebsamen Verhaltensauffälligkeiten äußert, z.B. Hütehunde.

sporty
17.08.2002, 18:26
da kann ich nur zustimmen.

es ist sehr schön das dani was sinnvolles tut aber nicht jeder hund (zb. meiner) oder mensch ist dafür geeignet! sei es beim hund weil er nicht wesensfest ist oder von der rasse (eigenschaften) nicht geeignet ist oder beim menschen weil er keine leichen sehen kann und will (was durchaus vorkommen kann) oder sonst was.

also wieso soll der hund keine "blöden" tricks lernen oder irgend nen hundesport machen(was auch nicht sinnvoll ist)!
so lang es spass macht wieso nicht!