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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hundemantel für Schlechtwettertage



Nette
05.12.2004, 12:02
Hallo!
Meine Hündin hat, warum auch immer, sehr viel ihrer Unterwolle verloren. (DSH-Wolfsspitz-Mix). Mein anderer Hund hat sowieso nicht so viel Fell (Terrier-Wolfspitz-Mix). Er ist auch schon über 10Jahre.
Jetzt überlege ich, ob es sinnvoll wäre Hundemäntel zu kaufen. Lieber erst etwas Geld investieren, als nachher nur beim Tierarzt rumzuhängen. Oder?
Außerdem fahre ich zwischen Weihnachten und Neujahr nach Dänemark. Dort ist es jetzt schon windig und kalt. Ende Dezember ist es dort bestimmt äußerst kalt.
Also was meint Ihr? Lohnt sich eine Investition in Hundekleidung?
Wenn ja: Worauf sollte ich bei Kauf achten?
Danke!

Benja
06.12.2004, 06:19
Hallo!
Ich habe für meinen Boxerrüden auch einen Hundemantel, allerdings hat er ja wirklich ein minimum an Fell!
Er bekommt ihn eigendlich nur an wenn es draußen sehr neblig, also Luftfeucht, ist oder wenn er im Winter draußen irgendwie länger auf mich warten muss. (z.B. beim Kindergarten)
Karlo´s Mantel ist außen aus Nylon und innen mit Fleece gefüttert. Das reicht vollkommen aus um ihn warm zu halten.;)
An deiner Stelle würde ich den Hunden aber nicht zu oft so ein Teil anziehen, weil zu befürchten ist das das Fellwachstum durcheinander kommt.:rolleyes:
Karlo hat seinen in diesem Herbst/Winter noch nicht einmal anbekommen und ich denke Hunde die ständig in Bewegung sind und somit nich auskühlen benötigen nicht unbedingt einen. Es sei denn der Senior hat Gelenkprobleme.
LG Andrea

BineIde
06.12.2004, 13:58
Hallo,

der Hund meiner Schwiegereltern hatte in seinen letzten Lebensjahren starke Arthritis. Da er mit zunehmendem Alter auch immer eigenwilliger wurde, haben sie damalserstmal einen Mantel zur Probe selbst genäht um nicht in ein Teil zu investieren, mit dem der Hund dann keinen Schritt geht.

Dieser Mantel war allerdings dann so gut, dass meine Schwiegereltern keinen mehr kaufen mussten.

Von einer alten Steppjacke hat meine S.Mutter den Rücken passend für den Hund abgetrennt und umgenäht, so dass eine Decke entstand, die zum Nacken hin etwas zulief. Dann hat sie 2 gepolsterte Riemen mit so einem Schnappverschluss angenäht, so dass der Mantel unter dem Bauch befestigt werden konnte. Schon fertig und très chic! Von diesem Modell gab es übrigens auch noch eine Friesennerz-Version!

Lea blieb bei Regen und Kälte trocken und warm.
Der Hund war allerdings wirklich sehr alt und ging entsprechend langsam und behäbig, vielleicht bietet ein gekaufter Mantel mehr Halt - aber:

vielleicht hast du ja Handarbeits-Talent???

Viele Grüsse
Sabine

Lotta
06.12.2004, 16:01
Hallo Sabine,

ich denke, die beste Wärme kommt von Innen, also durch Bewegung. Hunde mit Mänteln bewegen sich meiner Erfahrung nach weniger als Hunde ohne, Ausnahmen gibt es sicher. Deswegen würde ich erst zu Mänteln greifen, wenn die Hunde von sich aus nicht mehr viel laufen, oder wenn sie schon Nierenprobleme oder schlimme Athrose in den Hüften haben. Ansonsten würde ich die Hunde lieber zum Laufen animieren als anziehen. Haben deine Hunde denn vom dicken Wolfsspitzfell so wenig mitbekommen?

Grüße und viel Spaß in Dänemark,

Lotta

Samuel
07.12.2004, 00:52
Kennst das doch mit der genetischen Variabilität.
Da ist Alles möglich - Wundertüte eben. :p
Ein Maximum an Möglichkeiten birgt auch ein Maximum "negativen" Möglichkeiten. Auch wenn wenig Unterwolle noch eher harmlos ist....