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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ungezieferhalsband für Welpen?



Kayle
15.08.2002, 11:09
Hallo,
habe nun endlich meinen kleinen Border-Terrier-Rüden bei mir. Ich möchte schon gerne etwas zum Schutz von Hund und Familie vor Zecken und Flöhen tun. Nun meine Frage an die erfahreneren Hundebesitzer unter Euch: wißt Ihr irgendwelche Gründe, dass das Tragen eines Ungezieferhalsbandes evtl. schädlich für einen knapp 10 Wochen alten Welpen sein könnte, oder kann ich da unbesorgt sein (habe das Beaphar Ungezieferhalsband gekauft)? :confused:
Für Eure Antworten wäre ich sehr dankbar.
Anja:)

Juke
15.08.2002, 14:16
Hallo Anja,

soweit ich weiss ist das Band nicht bei Welpen und älteren Hunden anzuwenden. Frag doch mal telefonisch bei Deinem Tierarzt nach.

Es gibt aber Ampullen (auch beim Tierarzt) die Du Deinem Welpen in den Nacken auftragen kannst, damit er kein Ungeziefer bekommt.

Gruss

;)

Phillis
15.08.2002, 14:16
Knoblauch!
Verfüttere Knoblauch.
Frisch geschälte Zehen…manche Hunde fressen das.
Vielleicht gelingt es Dir Deinen Hund daran zu gewöhnen?
Ansonsten gibt es getrockneten Knoblauch in Dosen… muß nicht aus´m Hundeladen sein (Aldi hat das auch!)

Von den Halsbändern bin ich nicht so überzeugt, einfach weil ich nicht weiß, was für chemische Klamotten da noch drin sind. Und wenn ich´s dann weiß, weil´s auf der Packung steht, weiß ich nicht, was es beim Träger auslöst.
Egal wie alt ein Hund ist!

Um den Umgang mit der Zeckenzange wirst Du warscheinlich dennoch nicht herum kommen.
Einen Läusekamm auch in das Sortiment aufnehmen!

Und vor allem solltest Du Dir keine Panik machen lassen.
Die Gefahr durch Zecken ist nicht so groß, wie es die Plakate beim Arzt versprechen.

Phillis.

Juke
15.08.2002, 14:19
Hallo,

ja Knobi ist wirklich gut. Habe ich auch schon gehört, dass man es Hunden geben kann, aber bisher noch nicht angewandt.

Werde ich doch mal probieren.

Gruss;)

Kayle
15.08.2002, 20:12
Vielen Dank für eure Tips. Hoffentlich ist unser Kleiner so ein Gourmet, dass ich ihn mit Knobi locken kann. Ein Versuch ist es auf jeden Fall mal wert. :D

Ulla
15.08.2002, 22:22
von einem Ungezieferhalsband halte ich überhaupt nichs, und ob man es beim Welpen anwenden sollte, da fragst Du am besten Deinen TA. Einer meiner Hunde ist auch ein richtiger "Zeckenfänger" und er bekommt jetzt in der Hochsaison ExSpot. Das ist zwar auch nicht unumstritten, aber meiner Meinung nach das wirksamste Mittel gegen Zecken, außerdem verteilt es sich in der Haut und ist dann auch für den Menschen ungefährlich (nach 24 Stunden Einwirkzeit). Das Halsband halte ich vor allem deshalb für bekenklich, weil man jedesmal wenn man es anfaßt evtl. auch etwas von dem Gift abbekommt. Vor allem wenn Kinder mit im Haushalt leben würde ich die Finger von so einem Halsband lassen. Mir ist auch nur eins bekannt, das tatsächlich die Wirkung hat, die es haben soll, die meisten helfen doch nicht gegen Flöhe und Zecken.

Vielleicht solltest Du erst mal abwarten, ob Dein Hund sehr viele Zecken bekommt. Meine Hündin hatte in diesem Jahr bisher "nur" drei Zecken, es ist da wie beim Menschen: den einen stechen die Mücken, den anderen nicht. Die Hündin bekommt deshalb auch nichts gegen Zecken, wobei ich dem Rüden im Sommer einmal im Monat ExSpot auftrage, denn er hat sonst mind. 5 Zecken am Tag (und langes schwarzes Fell damit man sie erst findet wenn sie schön vollgesogen sind :mad: ).

Viel Spaß noch bei der Zeckensuche :D

Ulla mit Anhang

Ulla
15.08.2002, 22:24
Ach so, Knoblauch habe ich auch schon über einen längeren Zeitraum regelmäßig zufüttert. Ist zwar supergesund, bringt aber überhaupt nichts gegen Flöhe und Zecken.

Ulla

Phillis
15.08.2002, 22:53
…ist wohl ehr so was für unser Gewissen!

Ich habe futtertechnisch noch nie was gegen Ungeziefer unternommen.
Meist fallen mir die Zecken beim streicheln oder bürsten auf und ich kann ihnen mit der Zange zu Leibe rücken.
Das Zeug für den Nacken (ExSpot?) ist sicher auch keine bessere Lösung als die Halsbänder…Chemie ist Chemie, ja?
Ein gesunder Hund kommt mit den Zecken schon klar und wird nicht gleich (auch wenn sich die eine oder andere Zecke schon mal vollgesaugt zur Haustür hinausschleicht :O)) an einer fürchterlichen Krankheit sterben.
Augen auf, Tastsinn an und Zange griffbereit!
Wir kommen seit Jahren ohne chemischen Zusatz ganz wunderbar aus.

Phillis.

Ivonne
15.08.2002, 22:55
Nabend,

stimme Ulla zu.
Knoblauch als Schutz gegen Zecken und Flöhe ist sehr subjektiv und es sind nur wenige Hunde, bei denen es effektiv etwas bringt.

Von dem Band halte ich auch nichts aus genannten Gründen.

Würde auch Frontline (benutze ich selbst) oder ExSpot vorschlagen.
Chemische Keule hin oder her, so wild ist es nicht und lieber so als einen Hund mit Borreliose.

Phillis
15.08.2002, 23:06
…Zecken bekommt der Hund ja nicht einfach so.
(Von wegen mal abwarten, wieviele Zecken der Hund bekommt.)
Wer mit dem Hund viel im Wald und Felde rumtobt wird sich schneller an die Viecher gewöhnen, als der, der mit angeleintem Hund im nahegelegenen Stadtpark seine Runden dreht.
Die Zecke sucht sich seine Wirte nicht nach Sympathie/Geschmack aus, sondern nimmt was sie in „ihrem“ Busch, Gräsern kriegen kann.

Ich hoffe, daß jetzt keiner auf die Idee kommt, in Knoblauch und Stadtpark per Leine eine Profilaxe zu sehen ;O).

Phillis.

Ulla
15.08.2002, 23:32
Philis, teile Deine Meinung leider nicht (aus eigener Erfahrung), denn meine Beiden streifen fast immer gemeinsam durchs Gelände und es ist bei uns so, daß der Rüde sich dabei immer mehrere Zecken einfängt und die Hündin meistens gar keine; hatte schon mal geschrieben, daß sie sich in diesem Jahr erst insgesamt drei Zecken eingefangen hatte. Die Viecher scheinen doch zu unterscheiden, wobei ich nicht weiß obs am Geruch, Aussehen (des Hundes) oder ähnlichem liegt.

In welcher Stadt lebst Du denn, wenn es dort im Park keine Zecken gibt? Oder gehen die Zecken nicht auf den Hund, wenn der an der Leine ist :confused:. Das sollte ich vielleicht mal probieren und meine Beiden nur noch an der Leine rauslassen, dann kann ich mir ja das ExSpot sparen, Hundefutter sparen (weil weniger Bewegung), viel Zeit sparen und..... mir eigentlich die Hunde ganz sparen.

Der arme Welpe (um den es in diesem Thread ja eigentlich geht), wenn Du rätst nur noch an der Leine in zeckenfreien Gebieten zu laufen.

Übrigens: gewöhnen werd ich mich an diese Mistviecher nie!!!

Ich wünsche allen, deren Hunde noch hund sein dürfen eine fröhliche Zeckensuche :D

Ulla

Phillis
16.08.2002, 00:22
… so war das nicht gemeint!
Ich dachte an die Hunde, die viel im hohen Gras liegen, im Wald und Feldern rumstreifen etc haben sicher mehr Zecken, als die Hunde, die diese Möglichkeit nicht haben (Stadt!).

Die Leine oder die Stadt sind keine Vorbeugung.
(Selbst wenn das so wäre, könnte das nicht mein Weg sein!)

Warum der eine Hund mit mehr Zecken kommt als der andere, könnte damit zusammenhängen, daß sie sich unterschiedlich in den „Gefahrenzonen“ bewegen.
Ich habe einen blinden Hund, der kaum ne Zecke mitbringt. Er bewegt sich mit einer anderen Intensität in Büschen etc ,als seine Eltern, die oft welche haben!
Hört sich doch logisch an, ne?

Na, die Zecken hätten wir den Tieren mit der richtigen Beantwortung der Frage allerdings auch noch micht vom Hals geschafft!
Aber bald ist ja schon Winter, da ist dan Ruhe! Ers ma…

Phillis.

Ulla
16.08.2002, 01:02
Hallo Phillis,

hab das auch nicht böse gemeint und auch nur von meinen eigenen Erfahrungen mit meinen beiden "Stadrhunden" berichtet. Eine Tierarzthelferin sagte auch mal zu mir, daß ein Hund ein "Zeckenfänger" ist oder auch eben nicht und ich habe von beiden ein Exemplar zuhause. Deshalb auch mein Tip mit dem erstmal abwarten, denn drei Zecken im ganzen Jahr (!) sind ja wirklich nicht viel; wobei ich mehr als zehn pro Tag (!) doch schon als ziemlich lästig und auch nicht ungefährlich empfinde. Aber wie gesagt, das ist nur meine persönliche Meinung.

LG
Ulla

igelchen
16.08.2002, 13:20
Hallo!

Soweit ich weiß, kann man Frontline - gibt's als Spray oder Spot-on für versch. Gewichtsklassen - problemlos bei Welpen anwenden. Zumindest leben die 8 Welpen meines Bekannten noch, die nun etwa 8-9 Wochen alt sind und zusammen mit der ersten Impfung auch eine Flohprophylaxe verpasst bekamen.
Aber prinzipiell würde ich auch dazu raten, erst mal zu beobachten, wie viele Zecken der Hund so anschleppt...

Bei meinen Hunden verhält sich's so ähnlich wie bei Ullas: mein Cocker-Rüde wimmelt nahezu von Zecken und meine Labi-Mix-Hündin bringt es grade mal auf (maximal!!) 10 Stück im Jahr... Trotzdem schütze ich beide mit ExSpot bzw. Frontline, denn bei meinem Mädel entzündet sich jeder Zeckenstich enorm. Vielleicht hat sie ja nicht nur eine Flohspeichel- sondern auch eine Zeckenspeichel-Allergie?!

Liebe Grüße
Igelchen

Cockerfreundin
16.08.2002, 19:52
Wir haben im vergangen Sommer, als Basti (Cocker Spaniel) noch ein Welpe war, auch Frontline Spray genommen. Hat super gewirkt.

Diesen Sommer, 1 Jahr später, hatte Frontline 0 Wirkung und mein Hund mega viele Zecken. Nach vielem Hin und Her nehmen wir jetzt seit 2 Monaten auch Expot (1 x monatlich) und siehe da: Keine einzige zecke wurde mehr gesichtet. KEINE EINZIGE :) :)

Also bleiben wir erstmal dabei. Besser so als einen Borreliosekranken Hund.

Von einem Halsband würde ich übrigens auch abraten. Zu unsicher.

Grüße von Annette + dem zeckenfreien Basti :)

Sandy
16.08.2002, 23:28
Hallo,

......na? Hat der Hexenkram wie Knoblauch geholfen?!
Denk mal nicht, oder?! Diese Ungezieferhalsbänder bringen überhaupt nichts, das schwör ich dir, kannste sogar deinen TA fragen!!;) Und ich habs ja immer gesagt "Ex-spot ist klasse"! :D -Wer wolts mir nicht glauben?!-
Aber mein Hund zieht sowieso nicht viele Zecken an!:p

Ciao!
Sandy

Phillis
18.08.2002, 18:56
…wenn Frontline, Ex-Spot und der Chemiekram, dann kann man auch nix gegen das Halsband sagen.
Dann ist das nur ne Frage, wer mit was besser klarkommt, oder wer was besser findet!
Knoblauch ist kein Hexenkram. Es gibt durchaus auch hier Erfolge. Die Einstellung des Menschen zu den Dingen machts.
Ich stelle immer gerne die Frage, was man mit Hunden gemacht hat, als Tierärzte noch nicht in die Trickkiste der Pharmaindustrie greifen konnten?
Weiß jemand, wie groß die Chance einer Borreliose ist? Ist es nicht unsere Angst, die uns zu den genannten Mitteln greifen läßt?
Wer erzählt mir was über die Nebenwirkungen von Frontline etc?
Sitze ich vielleicht ehr dann mal wegen einem Krebsleiden, Nierenproblem usw. mit meinem Hund beim TA, als Folge einer wirksamen Zeckenbekämpfung?
„Lieber das bischen Chemie, als Borreliose…“ lese ich hier ernstgemeinte Tips?
Nicht wirklich.
Phillis.

Dagi
20.08.2002, 12:07
Hallo,
also wir haben ja vor ein paar Wochen auch einen Welpen bekommen. Da dieses Jahr bei uns in der Gegend extrem viele Zecken sind, war das natürlich auch eine der ersten Fragen beim TA.
Wir fragten auch nach Exspot, da unsere Freunde es benutzen und begeistert sind. Unser TA sagte, daß in Exspot Phosphorsäure (Ich meine, daß sie es war, aber auf jeden Fall eine Säure) enthalten ist, die in die Blutbahn gelangt, und NIE wieder im Leben eines Tieres vom Körper abgebaut werden kann. Vom Ungezieferhalsband hat er auch abgeraten, da der Mensch ständig Kontakt mit dem Wirkstoff (wobei es sich um Nervengift handelt) bekommt, bzw. der Hund sich ja das Fell leckt und es so aufnimmt, was nicht gerade gesund ist.
Uns hat er Frontline Spot on gegeben: wir hatten noch keine einzige Zecke. Habe aber auch schon gehört, daß im 2. Jahr plötzlich keine Wirkung mehr da ist.
Eine sehr gute Cockerzüchterin hier aus der Gegend hat uns erzählt, daß es bei dem Zeckenbefall darauf ankommt, was für einen Säuremantel die Haut des Hundes besitzt. Wie beim Menschen auch, ist der spezifische Geruch, der sich ja aus verschiedenen Säuren zusammensetzt, bei jedem Tier anders.
Und da sollen Zecken drauf reagieren. Und deswegen hilft bei dem einen Hund Knoblauch, bei dem anderen nicht. Ein wenig könne man auch über die Ernährung beeinflussen, lt. ihrer Aussage.
Es gibt eine sehr schöne Welpenfibel für Retriever, die sie uns gegeben hat (ist nämlich eigentlich für alle Welpen), dort steht auch drin, daß nicht alle Knoblauchprodukte wirken. Also auch dort würde es bedeuten: ausprobieren. In diesem Buch wird auch von den Halsbändern abgeraten. Dort steht, daß man ein Kräuterhalsband nehmen soll, oder ätherisches Öl in den Nacken träufeln. Das ist dann halt das ungefährlichste, was man tun kann. So wird der Hund "unattraktiv" für Flöhe gemacht.
Ich glaube aber auch, daß das letztendlich jeder selbst entscheiden muß, was er für den Hund und sich will, und sicherlich gehört auch ein wenig ausprobieren dazu.

Es grüßt Dagi

Ewok
27.08.2002, 15:54
Unser TA hat uns dringend davon abgeraten unserem Welpen irgendwelches Zeug (EXSpot oder Halsband) aufzutragen oder anzulegen. Da wohl so viele für Welpen schädliche Stoffe darin enthalten sind. Wir suchen den Welpen halt nach jedem Spaziergang ab und wenn er denn eine hat, wird sie entfernt. Die Hündin (3 Jahre) bekommt von Ende April bis Ende September Exspot und sie hat bis jetzt keine einzige Zecke mitgebracht. Das bekommt unser Welpe dann im nächsten Jahr auch. Da bin ich bis jetzt am allerbestens mitgefahren.

Phillis
27.08.2002, 17:32
… wird eigentlich der Unterschied (Welpe/ älterer Hund) gemacht?
Wer kann sagen, ob son Mittel bei nem älteren Hund nicht auch Schäden hinterläßt?
Wenn man bei nem Welpen nichts macht (außer nach Zecken absuchen), warum nicht auch nur das bei dem Älteren?
Was macht eigentlich mal einer, der an Exspot o.ä. nicht rankommt? Oder diese Art Bekämpfung nicht kennt oder ablehnt?
Der sucht Zecken, spart sich das Geld und muß über Nebenwirkungen (für uns alle!!! Denn das Zeug bleibt ja nicht nur am und im Hund!) gar nicht nachdenken.

Ich habe den Kram in meinem und meiner Hunde Leben noch nicht gebraucht.

Phillis.

Mili
27.08.2002, 20:14
Hallöchen,
im Prinzip ist ja alles gesagt, allerdings möchte ich noch sagen, daß Frontline und co. nicht gegen Borreliose schützt. Die Zecken beißen ja trotzdem und fallen dann ab. Also könnten sie infizierten Speichel übertragen.
Für all die, die Bedenken wegen der "Chemie" haben, auch im Rahmen der eigenen Gesundheit:
Ich habe mich selber schon mit Frontline eingesprüht. (Längere Geschichte, hatte was mit vielen Zecken auf einem Tier zu tun) und mir ist es prima bekommen! ;-)
Und-um dem ganzen hin und her einen Tip zu geben:
Es gibt jetzt das Frontline auch für Welpen unter 8 Wochen. Ist ganz neu und die TÄ wurden mit sog. Starterkits versorgt. Einfach mal fragen!

LG Mili

Phillis
27.08.2002, 20:38
…Chemie wegen.
Du wirst nicht annehmen, daß Dein Selbstversuch mit Frontline überzeugt, nicht?
Sicher könntest Du damit weitermachen ohne daß Du irgentwas bemerkst. Damit ist nicht bewiesen, daß das Zeug unschädlich ist!
Wer weiß, was ein Benutzer in einigen Jahren bei einem Arzt zu zeigen hat, ohne das der Verdacht auf Frontline etc. fällt.
Ist ja mit allen Medikamenten letztlich so.

Können wir nicht auf Zeckenmittel verzichten?
Ist es notwendig?
Zumal sie keinen Schutz vor der so gefürchteten Borreliose geben.
Wofür wird das Geld denn nun eigentlich ausgegeben?

Phillis.

Ivonne
27.08.2002, 20:43
Wer hat geschrieben, das Chemie gegen Borreliose hilft?
Es wehrt die Zecken ab, und somit wird die Borreliose-Gefahr verringert.

Ich räume ein, das wir hier in Norddeutschland nicht so das Zecken/Borreliose-Problem haben, wie Süddeutschland.

Dennoch bin ich zufrieden, so wie ich es jetzt handhabe.

igelchen
28.08.2002, 17:36
Hallo!

Mir ist doch noch ein chemiefreies Mittel eingefallen, dass sogar meinen "Zeckenmagneten"-Cocker von Zecken befreit hat: Teebaumöl !! :D Eine Bekannte von uns nimmt es seit Jahren und ihre Hunde sind nach wie vor zeckenfrei. Wie schon erwähnt hat es sogar meinen Cocker vor Zecken geschützt, der ansonsten (mit Knobi etc.) gerne mal 10-20 Zecken pro Spaziergang einsammelte und selbst mit ExSpot noch gaaanz wenige Zecken hat. :)
Ich bin nach wenigen Wochen allerdings wieder bei meiner Chemiekeule gelandet, weil ich von dem Teebaumöl-Geruch Migräne bekam.:(
Das Öl gibt's in kleinen Fläschchen u.a. bei Aldi. Man träufelt dem Hund wenige Tropfen davon in den Nacken und evtll. - je nach Hundegröße - auf die Schwanzwurzel.
Kann ich also allen migränefreien Hundehaltern mit gutem Gewissen empfehlen!! :D

Viele Grüße
Igelchen

Kayle
29.08.2002, 21:35
Nochmal herzlichen Dank für eure zahlreichen Beiträge. Ich werde das mit dem Teebaumöl einfach mal ausprobieren. Zwar finde ich selbst, dass das Zeug richtig stinkt, aber vielleicht hilfts ja wirklich.;) Ich werd's mal ganz vorsichtig dosieren, damit das Kerlchen sich nicht am Ende selbst nicht mehr riechen kann.:p

Margareta
31.08.2002, 16:47
Hallo!
Ich habe einen 4 monate alten Golden retriever welpen, hatte mich auch gefragr ob das halsband so gut ist, da da nur chemikalien drin sind. Mein Tierarzt hat mir Frontline empholen, das ist ein spray,1 mal monatlich muss man klein wautzi damit einprühen und hat erstmal ruhe vor Ungeziefern. Bin damit zufieden.
Da aber so viele Zecken momantan im Umlauf sind, habe ich ihn gegen Borreliose impfen lassen.(Zeckenbiss)
lieben gruß
Margareta

igelchen
31.08.2002, 18:09
Also, meine TÄ hat mir dringendst von den Impfungen gegen Borreliose und Beiose (? - weiß den Namen nich mehr genau, wird auch durch Zeckenbiss übertragen) abgeraten , da diese Impfungen eine extreme Belastung des Organismus darstellen und nur einen Schutz von etwa 80% (Borreliose) bzw. 85-90% darstellen!! Laut meiner TÄ ist das Tier besser geschützt, wenn man es extern vor Zeckenbefall schützt (Frontline, Teebaumöl, was auch immer), evtl. eingefangene Zecken binnen 12 Std. entfernt und den Zeckenbiss entzündungshemmend behandelt.
Meine TÄ hat erzählt, dass etwa 2/3 der Hunde, die sie und ihre Kollegen bisher geimpft haben, nach der Impfung massive Gesundheitsprobleme hatten, z.B. Duchfall, aber auch Fieber, was bis z.T. eine Woche anhielt!

Viele Grüße
Igelchen

Phillis
31.08.2002, 20:16
...hat Deine TÄ sicher gemeint.
Babesiose wird wie FSME (FrühSommerMeningoEncephaliti s)
ebenfalls durch die Zecke übertragen, das ist aber auch schon alles, was sie mit Borreliose gemeinsam haben.

Borreliose ist eine bakterielle Infektion, Babesiose und FSME sind Viruskrankheiten!

Impfungen bei Babesiose und FSME sind daher sowieso nutzlos!


Phillis.

GaPl
03.09.2002, 10:10
Hallo, ich sehe das mit der zeckengefahr nicht so gelassen, meine huendin hatte eine borioloseinfektion, ist beinahe daran gestorben, ich nehme ein pflanzliches mittel gegen die zeckenabwehr, frag mal beim tierarzt danach,
gruss gaby

Kayle
05.09.2002, 20:50
Hallo Gaby,
könntest du mir den Namen des pflanzlichen Mittels evtl. posten? Mein TA ist generell nämlich überhaupt kein Freund von Medikamenten wie Ex-Spot oder Frontline (was ja auch o.k. von ihm ist), hat mir aber leider auch keine wirkliche Alternative genannnt. Von demher wäre ich dir für deine Hilfe sehr dankbar. :)
Anja

igelchen
05.09.2002, 21:31
Konnste das Teebaumöl auf Dauer auch nicht riechen?! :D :D :D
Oder hat's bei Euch nix gebracht? Nur so aus Neugier...

LG, Igelchen

Kayle
05.09.2002, 21:35
Mir ist von dem Geruch leider dauerübel geworden :-((
Deswegen haben wir den Versuch nicht weiter fortgeführt
(lt. TA ist Teebaumöl in höheren Dosen auch mit Vorsicht zu genießen; bei Katzen kann es angeblich sogar tödlich sein!).

igelchen
05.09.2002, 22:10
Hmmm... Das hätt ich echt nicht gedacht, dass Teebaumöl gefährlich sein könnte!! Ich meine, das ist doch auch in Cremes etc. für Menschen drin. Aber das "Problem" bei Katzen ist m.E. auch, dass sie sich immer putzen und dadurch das Teebaumöl in sich aufnehmen, was natürlich verdammt gefährlich (oder eben auch tödlich) ist.

Phillis
06.09.2002, 11:30
Zeckenzange und ein, zwei oder drei wache Augen!
Täglich Knoblauch, frisch oder getrocknet.
Und sich immer vor die wachsamen Augen halten, daß nicht alle Zecken mit dem Virus unterwegs sind.
Bischen Gelassenheit hilft auch.
Phillis.

igelchen
06.09.2002, 12:16
@ Phillis:

Borreliose ist eine bakterielle Infektion, Babesiose und FSME sind Viruskrankheiten! Impfungen bei Babesiose und FSME sind daher sowieso nutzlos
Wieso sind Impfungen gegen Viruskrankheiten nutzlos? Ich dachte immer, es sei genau umgekehrt ! :confused:

@ all:
Momentan überlege ich auch, von diesen Chemiekeulen wegzukommen. (Den Grund findet ihr unter "Durchfall durch Flusswasser" hier im Forum) Vielleicht könnten mir mal andere ExSpot-Benutzer und Wasserhunde-Besitzer von ihren Erfahrungen zu dieser Kombination berichten?! Wäre momentan sehr hilfreich für mich! Danke.
Unser Hauptproblem ist allerdings nicht die Angst vor Borreliose, sondern die extreme Flohspeichelallergie meiner blonden Hündin. Unsre Hunde legen sich nämlich immer ziemlich schnell ein paar Flöhe zu, wenn wir nix dagegen unternehmen... :rolleyes:

Viele Grüße
Igelchen

Dagi
06.09.2002, 19:57
Hallo Phillis,

da Du Dich ja ziemlich gut auszukennen scheinst, habe ich da mal 'ne Frage wegen des Knoblauches.
Wieso wirkt der?
Beim Menschen könnte ich das ja verstehen, wir "schwitzen" den ja sozusagen aus und riechen dann dementsprechend nicht nur aus dem Mund, sondern der gesamte Körper dünstet aus.
Ist das denn bei Hunden genauso?
Denn die Schweißdrüsen sind ja nicht wie beim Menschen (sonst hätten sie ja auch mit der Wärmeverdunstung keine Probleme!).
Unsere Amy bekommt immer mal frischen Knoblauch, aber riechen tut sie danach ja nicht.

Was also hält dann durch Knoblauchgabe die Zecken ab?

Es grüßt Dagi

Phillis
06.09.2002, 23:24
...so (wird angenommen):
ätherische Öle sorgen für eine feine Ausdünstung über die gesamte Hundehaut , die den natürlichen Körperausdünstungen (-->Buttersäure) überdecken.
Der Buttersäuregeruch des Hundes löst bei der Zeck den Mechanismus aus, sich auf den Hund fallen zu lassen...


Gute Nacht -schönes Wochenende!?
Phillis.