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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Magen-Darmprobleme



Luckybaby
27.11.2004, 22:23
Hallo,
ich bin nach langer suche nach einen guten Forum nun auf dieses gestoßen,in der Hoffnung endlich Hilfe zu bekommen.
Ich habe einen kleinen Mischlingshund,knapp 3 Jahre alt.Nach circa einem Jahr ist er an Parvovirose erkrankt,die er ganz knapp mit Hilfe von Spritzen aus der Human Medizin, überlebte.Von da an hat er regelmäßig ein-zweimal im Monat Magenschmerzen oder Durchfall mit Blut.Wir sind daher schon Stammkunden beim Tierarzt.Er bekommt dann meißtens Tabletten und 3-4 Spritzen,die er ganz tapfer über sich ergehen läßt.
Außerdem waren wir diesen Frühjahr in einer Tierklinik, wo bei ihm eine Endoskopie durchgeführt wurde, leider konnte der Arzt hier nichts festestellen. Bei diesem Arztbesuch wurde auch eine Probe des Dünndarmes eingeschickt, auch hier konnte man nichts festestellen.
Er riet uns die Ernährung umzustellen:
Haferflocken, Frischkäse, Diät - Futter... aber es half nicht, trotz Ernährungsumstellung kamen die Beschwerden immer wieder.
Ein Allergietest wurde auch durchgeführt, es wurde aber nichts gravierendes festgestellt.
Er hat jetzt schon wieder seit ca. 2 Wochen zwischendurch immer Bauchschmerzen und Blähungen.
Wir haben uns jetzt ein wenig über die Homöopatie informiert, wer kann uns da Tipps oder Erfolge schildern?!
Wir hoffen nun in diesem Forum Hilfe zu bekommen.

:0(

ChristineG
28.11.2004, 11:47
Hallo (konnte leider keinen Namen finden;)),
ich kann Euch die Homöophatie sehr ans Herz legen.
Meine Hündin war Monate lang wegen Durchfall in "normaler" tierärztlicher Behandlung und nichts half.
Bei einer Darmspiegelung wurde dann (allerdings anders als bei Euch) eine chronische Darmentzündung festgestellt.
Wir wechselten daraufhin zu einem homöophatisch arbeitenden TA und der half ihr in sehr kurzer Zeit.
Außerdem haben wir auf Rohfütterung umgestellt und das bekommt ihr sehr viel besser als Trofu, Nafu oder gekochtes (haben alles ausprobiert).
Mail mich doch einfach an wenn Du näheres wissen willst, weiß nicht inwieweit ich hier Links posten kann, ohne das sie entfernt werden.:cool:

Dorkett
28.11.2004, 14:14
hallo,
auch ich kann dir aus eigener Erfahrung unbedingt Rohfütterung empfehlen und natürlich auch die
klassische Homöopathie.
Für die Rohfütterung findest du im Internet viele brauchbare Tipps, auch bei den gesunden-hunden.com
Liebe Grüße, Doris.:cu:

Luckybaby
28.11.2004, 15:47
Danke für eure Antworten.An Rohfutter habe ich auch schon gedacht,haben auch schon welches ausprobiert,wobei ich es ankochen muß,denn roh frißt er es nicht.Er bekommt auch schon mal Geflügel -angekocht mit Reis.
Heute morgen hat er wieder das blanke Blut im Stuhl,es geht es Ihm wieder sehr schlecht,beim Spazierengehen hält er alle 10 Meter an und kniet vor Schmerzen nieder.Wollen morgen mal einen anderen TA aufsuchen,und dessen Meinung hören,denn das kann ja nicht sein,das der kleine Kerl jede Woche,manchmal auch mehrmals 3-4 Spritzen bekommt.Es ist sicher auch nicht gut für den Organismus.
Werde mich mal schlau machen im Netz wegen dem Rohfutter.
Als er im April diesen Jahres in der Klinik war und man bei Ihn eine Endoskopie gemacht hatte,wurde nichts festgestellt,außer das er einen empfindlichen Darm hat.Darauf hin sollten wir die nächsten Wochen nur Frischkäse,Haferflocken und Reis geben.Aber auch in dieser Zeit hat er Durchfall mit Blut bekommen..Deswegen denke ich auch schon,das es vieleicht seelisch zu tun hat
So nun mache ich Schluß,muß meinen kleinen Racker noch verwöhnen
Liebe Grüße Iris

Maltesergirl
04.12.2004, 12:58
Hallo,

also die Rohfütterung mag sicher in manchen Fällen helfen, aber eben nicht in ALLEN - mein Malteser ist das beste Beispiel dafür, denn in seinem Fall hätte auch die Umstellung auf Rohfutter KEINE Besserung gebracht, denn die Ursache lag ganz woanders...

Mein Malteser hatte auch ständig Blähungen mit Bauchgrummeln und blutigem Durchfall. Ich wußte nicht mehr, was ich noch füttern sollte. Ich war schon total verzweifelt und dachte an das Schlimmste, denn manchmal traten die Beschwerden sogar alle 2 bis 3 Tage auf. Ich gab ihm Darmgel, Heilerde usw., aber nichts half...

Irgendwann fand ich dann zufällig heraus, daß frisches Hühnchenfleisch Schuld war an Bennys ständigen Problemen. Seit ich konsequent auf Hühnerfleisch verzichte, hat Benny keine Blähungen und keinen Durchfall mehr - ganz im Gegenteil, es geht ihm so gut wie nie zuvor...

Ich füttere jetzt nur noch Frischfleisch von Rind, Pute oder Lamm (hin und wieder auch mal Fisch), ab und zu ein gutes Dosenfutter (Veritas, Rinti oder Christopherus) und das Trockenfutter Fit-Croc von cdVet. Dazu gibt es Obst, Gemüse, Quark, Hüttenkäse oder auch mal Joghurt und verschiedene Nahrungszusätze wie z. B. Algen-Kräutermischung, Hagebuttenpulver, Honig, Blütenpollen usw. usw.

Als Leckerchen bekommen meine beiden die Schonkost mit Lamm & Reis von Christopherus oder auch verschiedene Kauprodukte und Hundekekse von ALSA-Hundewelt.

Meinen beiden geht es mit dieser Art der Ernährung super...

Man muß also nicht immer gleich radikal die Ernährung umstellen, wenn ein Hund Magen-Darmprobleme hat - manchmal liegt ganz einfach nur eine Unverträglichkeit gegen eine bestimmte Fleischsorte o.ä. vor...In so einem Fall würde z. B. auch die Rohfütterung keine Besserung bringen...

ChristineG
04.12.2004, 18:00
Auch in den Fällen das der Hund auf eine Fleischsorte mit Durchfall reagiert kann die Rohfütterung helfen.
Denn nur so oder bei Gekochtem, weiß man 100% das diese Sorte nicht enthalten ist.;)
Und eines ist ja wohl eh klar, die Rohfütterung ist nie ein Allheilmittel!