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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Begegnungen der unheimlichen dritten Art



Suzanne
10.11.2004, 12:54
Hallo Leute,

dies ist für mich zwar weder amüsant noch skuril, paßt aber in die Kategorie Geschichten........ Gestern habe ich es innerhalb von 2 Monaten zum dritten Mal erlebt: Bei unserem Gängchen traf ich wieder einmal auf ein herrchenloses Hundi:mad: Wieder war es ebenfalls ein Rüde, und wieder war er größer als meiner. Gestern war es ein Berner Sennenhund, gegen den mein Australian Shepherd pupsig wirkte. Weit und breit natürlich keine Menschenseele: und mein Auto meilenweit entfernt. Ich verhalte mich dann so, als ob gar nichts wäre, gehe einfach weiter und rufe meinen Hund "aufi - Heim gehts- hopp hopp:D . Das Herz schlägt mir bis zum Hals, hänge meine Hände in die Hundeleine, die um meinen Hals liegt (damit sie sich wo festhalten können) und nehme Abstand von meinem sonst eher langsameren Gang. Das fremde "Hundchen" kommt wie erwartet auf uns zugetrottet und die übliche Kontaktaufnahme beginnt. Wir haben zwar einen verträglichen Rüden, aber man weiß ja nie. Wäre durchaus möglich, daß sich just die zwei nicht grün sind. Ich also tapfer weiter, die Ohren nach hinten: ist ein Knurren zu hören?? nein, noch nicht. Keine Kampfgeräusche??? ne, auch nix. Durchatmen Mädel und tapfer sein. Verhalte ich mich richtig in solch einer Situation? Und habt ihr dies auch schon erlebt und wie ging es Euch dabei? Freue mich auf Eure Antworten.

Grüße

Suzanne

Goldener
10.11.2004, 17:30
Hallo Suzanne,

mir ist es auch schon passiert, dass meinen unkastrierten Golden Rüden ein herrenloser Doggenrüde entgegenkam.
Genau wie Dir sackte mein Herz in die Hose. Den Hund hatte ich noch nie gesehen.
Da mein Rüde eigentlich ein ganz verträglicher ist, habe ich das unvermeidliche Kotaktaufnehmen halt auf uns zukommen lassen.
Puh, Glück gehabt. Alles lief friedlich ab. Ich weiss nicht, was ich hätte machen sollen, wenn der entgegen kommende agressiv gewesen wäre.

Ich finde, Du hast Dich absolut richtig verhalten. Vermeiden kann man den Kontakt ja sowieso nicht, wenn kein anderes Herrchen in der Nähe ist.

Aber was machen Leute mit einem Raufbold an der eigenen Leine, der den anderen evtl. provoziert?

Samuel
11.11.2004, 02:48
Aber was machen Leute mit einem Raufbold an der eigenen Leine, der den anderen evtl. provoziert?


Sie lösen den Haken und hoffen das die Schweinerei nicht all zu groß wird.

Frei nach dem Motto:

Erstens kommt es anders und zweites als man denkt,
in schlechten Zeiten bekommt man nichts geschenkt
egal was man erwartet, man bekommt was man verdient.
Das sind Lieder die das Leben schreibt, Schicksalsmelodien.
Das Leben war nicht immer, nicht immer gut zu mir, Licht und Schatten stehn gemeinsam vor der Tür.
Das ist mein Leben vielleicht soll es so sein
eine Reise durch den Wahnsinn, durch Licht und Dunkelheit
man muß wohl erst ganz unten sein um oben zu bestehen....


:p

billymoppel
11.11.2004, 07:21
hallo suzanne,
vielleicht würde dir insgesamt helfen, wenn du dich mal von der vorstellung verabschiedest, dass rüden nur auf der welt sind, um sich zu beißen.
im freien raum ist das die absolute ausnahme. wirklich. (in terretorien sieht das u.u. anders aus).
es macht, auch biologisch und sozial, für rüden überhaupt keinen sinn, irgendwo auf dem freien feld übereinander herzufallen. wozu? ich sehe immer das positive an solchen "selbstspaziergängern": erstens: kein hysterisches mensch an ihnen dran, dass seine stimmungen (und häufig denke ich, seine heimlischen wünsche) auf den hund überträgt.
zweitens: solche selbstspaziergänger machen das öfter, sie sind daher regelmäßig sozial erfahrene hunde. drittens: wenn solche selbstspaziergänger zur kategorie: "ich fall alles an, was auch einen pimmel hat" gehören würden, wären sie längst tot - dann hätten sie nämlich immer schon vorher mal einen hund getroffen, der eine ernsthafte attacke genauso ernsthaft beantworten würde - aber eine biss'l stärker ist.
natürlich gibt es hunde, die alle sozialen instinkte verloren haben - aber die sind wirklich eher sehr selten.

gruß
bettina

Suzanne
11.11.2004, 10:47
Hallo Bettina,

das was Du schreibst, ist mir bekannt. Ich laufe auch nicht mit der Vorstellung durch die Gegend, daß sämtliche Rüden übereinander herfallen. Mir ist lediglich diese Situation total unangenehm, wenn ich ganz alleine auf "weiter Flur" bin. Ich kann in diesem Moment meine aufkommende Angst nicht unterdrücken. Ich arbeite daran, denn ich scheine freilaufende Hunde anzuziehen....... Aber ich bewundere jeden, der mit solchen Situationen problemlos umgehen kann.

Gruß

Suzanne

billymoppel
11.11.2004, 11:13
ich habe halt eher irgendwie unerschütterliches vertrauen zu billy: nicht in seine bravheit (da mache ich mir nichts vor :D), wohl aber in seine behendigkeit und klugheit. billy ist mit seinen 50cm sicher nicht der größte, dafür aber wendig und schlau. billy würde im notfall immer fersengeld geben und ein neufundländer oder eine dogge holt ihn niemals ein. in die enge getrieben hätter er sicher keine chance, aber das ist ja in wald und flur nicht der fall. und allen anderen ist er körperlich gewachsen, er hat auch 42 zähne :D er würde gar nicht erst versuchen, sich mit so einem untier in eine auseinandersetzung um den goldenen grashalm einzulassen: für ihn ginge es um nichts, also macht er sich vom acker, obwohl er ein leidlich dominanter rüde ist.
und außerdem hat er ja noch seine zwei mädchen, die ihn bis aufs messer verteidigen würden (oder auch nicht :D) aber eine wild gewordene halb-dackeline möchte ich auch nicht am hintern kleben haben und vorm geräuschpegel (moppel ist ein lautes mädchen) würde selbst ein kangal die flucht ergreifen :D

LoveofLabs
11.11.2004, 13:38
billy würde im notfall immer fersengeld geben

Hast Du ein Glück! Wenn Caro sich "angepupt" fühlt, wird er zur Wildsau - egal wie groß der "Gegner" ist. Er hat schon Rottweiler und einen "sogenannten Kampfhund" (der übrigens auch ca. einen Kilometer von Herrchen entfernt war und nicht für 50 Pfennig gehört hat) in die Flucht geschlagen :rolleyes:

Ich hätte jedenfalls lieber einen klugen "Schisser", der weiß, wann es Zeit ist, "Hackengas" zu geben, als einen erfahrenen Raufbold, der nicht so schnell klein beigibt... Ich bin nach so einer Rüden-Keilerei immer völlig fertig mit den Nerven.

Gruß
Sabine

billymoppel
11.11.2004, 14:55
kann ich mir vorstellen. wenn es natürlich um mehr geht als den goldenen grashalm, ist billy dann auch dabei. also um einen echten rangordnungskampf mit bekannten rüden, wo so was ja mal zu besprechen ist, wenn man sich häufiger und auch mal in den wohnungen sieht. wenn dann das getöse ausbricht (es ist ja meistens viel lärm um nichts), beiße ich auch immer die zähne zusammen, obwohl ich weiß, das im regelfall (außer unbeabsichtigten kratzern), nichts passieren wird. aber es ist eben nicht unsere sprache (obwohl, ich habe ehrlich keine ahnung wie männer sich unterhalten ohne eine lenkende frau :D) und also macht es angst.

gruß
bettina

BineIde
11.11.2004, 16:01
Auch, wenn man mit einer läufigen Hündin unterwegs ist, ist es alles andere als lustig, plötzlich einem herrenlosen und bekannterweise unkastrierten Rüden gegenüberzustehen.

Dies ist mir jüngst vorgestern mal wieder passiert, mitten im (dann natürlich) menschenleeren Wald, ca. 15 Minuten entfernt von jedweder Zivilisation....

Passiert ist nix, was aber auch nur meinem vollen Körpereinsatz zu verdanken ist.

Für die 15 Minuten bis zum Heim des aufdringlichen Verehrers habe ich wohl eine halbe Stunde gebraucht, habe seit gestern fürchterlichen Muskelkater in beiden Armen (links vom Hündin weg- und mitreissen und rechts vom mit-dem-Stock-rumfuchteln) und musste hinterher duschen, weil ich klatschnass geschwitzt war.

Das einzig Positive ist nur, dass ich bei der Aktion sicher mindestens 1 Kilo abgenommen habe.

LG
Sabine (und Polly, die vielleicht doch noch noch kastriert wird!)

LoveofLabs
12.11.2004, 11:31
@ Bettina


obwohl ich weiß, das im regelfall (außer unbeabsichtigten kratzern), nichts passieren wird.

Ich warte ja immer auf den Tag, an dem wir mal an den "Falschen" geraten - also einen Hund, der nicht weiß, wann Schluß ist und eben bis zum bitteren Ende weiterbeißt:rolleyes:

Einmal waren wir schon nah dran: Der 70 Kilo Rottweiler hatte Caro (der dann irgendwann auf dem Rücken lag!) an der Kehle und ließ nicht ab. Wenn das Herrchen ihn nicht mit viel Mühe endlich von meinem Hund herunter gezerrt hätte, weiß ich nicht, wie die Sache ausgegangen wäre.... So hat es Caro mit etlichen Löchern in Kopf, Ohren, Nasenspiegel sowie Hals- und Kehlenbereich relativ glimpflich überstanden. Seitdem ist er allerdings fremden Rüden gegenüber ersteinmal sehr misstrauisch und angespannt - leider.

Gruß
Sabine

Samuel
14.11.2004, 00:08
Der 70 Kilo Rottweiler

Ganz schön übergewichtig der Kleine.
Aber glaubst du wirklich das Ganze wäre nur auf Grund des Besitzers mit ein paar Löchern ausgegangen?

LoveofLabs
15.11.2004, 12:54
Kannste glauben - das ist der größte (und fetteste) Rotti, den ich je gesehen habe. Das Tier bekommt kaum Bewegung, weil die Leute ihn trotz Stachelhalsband nicht halten können und er auf alles losgeht, was sich bewegt (inkl. Kinderwagen, Rollstühle, Fahrräder etc.) Der Hund ist in unserer Gegend bekannt für seine Agressivität und seine unkompetenten Halter. Solange jedoch niemand wirklich verletzt wird, hat man jedoch keine Handhabe, einzuschreiten.

Und ja, ich glaube, es wäre schlimmer ausgegangen, da der Hund auch nachdem sich Caro offensichtlich ergeben hat (Rückenlage) nicht locker ließ. Er hatte meinen Rüden an der Kehle und riss mit diesem "Beute-Schütteln" (das richtige Wort dafür fehlt mir leider gerade) hin und her. Aus meiner Sicht hört ein gut sozialisierter Hund spätestens dann auf, wenn sich der "Gegner" eindeutig ergibt. In diesem Fall war das ganz sicher nicht so... Und richtig schlimme Verletzungen wie tiefe Bisswunden mit Biss und Gegenbiss entsprechen in meinen Augen auch nicht mehr den kleineren Blessuren, die eine "normale" Rangelei unter Rüden hinterläßt.

Gruß
Sabine

Suzanne
15.11.2004, 16:25
Binelde - mit einer läufigen Hündin unterwegs und dann auf einen herrchenlosen Rüden treffen - das muß ja auch ein Albtraum sein. Da wäre ich auch klatschnaß gewesen.

Sabine - die Sache mit dem "anpupen" - so ein Exemplar habe ich auch. Erst einmal aus dem Wege gehen und den "Stänkerer" ignorieren, aber wenn dieser nicht aufhört und ihm ständig nachstellt, wird meiner ungemütlich. Dann dreht er sich irgendwann um und geht in die Offensive als wolle er sagen Hey, was willst du denn von mir. Gottseidank kommt es selten zu einer Rauferei, die dann meist nach ein paar Sekunden beendet ist, aber mir geht es genau so, ich bin hinterher immer völlig fertig.

:p LG

Suzanne

billymoppel
15.11.2004, 17:56
ich soll von billy ausrichten, dass er sich offiziell gegen die bezeichnung "schisser" verwahrt! :D billy ist ein hochgefährlicher rüde, bei dessen anblick auch übergewichtige rottis (so ein exemplar - allerdings weiblich - haben wir hier auch, der armen schleifen förmlich die zitzen über den boden - was denken sich die halter eigentlich?) vor angst im boden versinken :D
na ja, billy's selbstwahrnehmung läßt wohl zu wünschen übrig.

gruß
bettina

tomcatmerlin
15.11.2004, 23:11
hallo,

mein kleiner ;-) golden lässt sich von keinem rüden etwas gefallen, hat aber in seinen 12 lebensjahren noch keine beisserei angefangen, oder hat in keinem gerangel je angefangen zu beissen:) , ist halt doch ein lieber:confused:

ich habe festgestellt, dass die hunde, falls sie "normal" sind, alles ganz toll untereinander regeln, ohne beisserei, wie es eben sein sollte.

am besten mischt man sich nicht gleich vor lauter angst ein, sondern geht weiter, der hund folgt dann schon ;-), klappt natürlich nur, wenn beide parteien "normal" sind.

renate

Samuel
16.11.2004, 03:03
Klar kann man einen Rotti bis auf 70 kg mäßten, nur zu meiner Schande muß ich gestehen, daß ich es für eine Übertreibung gehalten habe. Denn normal ist das wirklich nicht. Üblich sind um die 50 kg.


Solange jedoch niemand wirklich verletzt wird, hat man jedoch keine Handhabe, einzuschreiten.

Was geschehen ist reicht völlig aus, zumindest bei uns in NRW. Wenn der Hund echt so verstört ist wird es auch bei euch nicht anders sein.



Aus meiner Sicht hört ein gut sozialisierter Hund spätestens dann auf, wenn sich der "Gegner" eindeutig ergibt

Jepp! Das ist sicherlich richtig.
Das heißt "Jein", er wird dem Gegenüber keine Schäden mehr zufügen, aber wirklich ablassen wird er evtl. auch mit Verzögerung um seine Position noch zu unterstreichen.

Nur Eines aber kann ich dir versichern, wo ein großer, kräftiger Hund (sei es ein DSH, ein RS, ein DO oder ein Rottweiler) mit voller Absicht hinpackt wächst die nächsten Jahre kein Gras mehr. Und eine solche Wunde am Hals überlebt Keiner.

So sehr du den anderen Hund auch verabscheust (nachvollziebar!), er wollte Deinen nicht töten. Sonst hätte er es getan.


P.S.: Verstehe mich bitte nicht falsch, ich will hier nichts beschönigen. Soetwas darf unter diesen Umständen nicht geschehen, aber projeziere deine Wut nicht auf den Hund sondern auf den offensichtlich noch verstörteren, unfähigen Halter und sorge (nach deinen Möglichkeiten) dafür, daß das Gespann getrennt wird. Zum Nutzen Aller!

billymoppel
16.11.2004, 08:19
ja. wer schon mal erlebt hat, mit welcher konsequenz ein hund handelt, der wirklich töten WILL, weiß das.
dass ein hund einen artgenossen killen will, dürfte aber die absolute ausnahme sein.
ich musste schón mal miterleben, wie der hund einer freundin (großer terrier) ein katze, die sich in sein grundstück verirrte, getötet hat - in welchen bruchteilen von sekunden. ohne jedwedes zögern. sollte dieser hund mal auf die idee kommen (was er nicht wird), einen anderen hund wirklich erledigen zu wollen, wird das nicht lange dauern und es wird vorher nicht viel blut fließen.
für mich war das eine zwar schockierende, aber letztlich auch lehrreiche erfahrung.

gruß
bettina

ps: wir hatten den fall eines "killers" noch nie im tierheim. natürlich kommt es durch fehleinschätzungen und unaufmerksamkeiten auch mal zu ernsthaften auseinandersetzungen, wo auch blut fließt, aber letztlich nicht weiter tragisches. die brutalste auseinandersetzung fand übrigens zwischen zwei hündinnen statt ;)

LoveofLabs
16.11.2004, 12:08
Was geschehen ist reicht völlig aus, zumindest bei uns in NRW. Wenn der Hund echt so verstört ist wird es auch bei euch nicht anders sein.

Dachte ich auch! Ich war nach dem Vorfall bei der Polizei, weil ich das Gefühl hatte, da müsste zumindest mal genauer geprüft werden (Wesentest o.ä.). Dort sagte man mir jedoch lediglich, sie könnten erst einschreiten, wenn der Hund ein Kind (!!!) oder eben Menschen verletzen würde. Ein Hund sei eben eine Sache - da habe man keine Handhabe. Ich hätte den Mann wegen Beleidigung anzeigen können, da er auf meinen Hinweis, er solle seinen Hund das nächste Mal anleinen, da er offensichtlich aggressiv auf andere Hunde reagiert und in solchen Situationen nicht mehr abzurufen ist, mich auf´s übelste beschimpft hat. Höhepunkt der Tirade war die Drohung, seinen Hund auf mich zu hetzen! Da ich mich auf solche Diskussionsebenen nicht herablasse:D , bin ich damals einfach gegangen. Heute denke ich manchmal, ich hätte ordentlich gegenhalten sollen:rolleyes: Und wem nützt eine Anzeige wegen Beleidung?

Inwischen ist es so, dass der Hund nicht mehr von der Leine kommt, wenn andere Hunde in der Nähe sind. Wenn man den Leuten im Wald begegnet, drehen sie ab, oder schlagen sich ins Unterholz... Und selbst dort sind sie kaum in der Lage, das Tier zu bändigen:mad:

Es ist einfach traurig.

@ Billymoppel
Bettina, bitte richte Billy meine demütigste Entschuldigung aus:D Mein "Schisser" bezog sich auch weniger auf ihn - als dass ich liebend gern einen hätte...

Liebe Grüße
Sabine

PS: Das Hündinnen bis zum letzten kämpfen, habe ich auch schon oft gehört. Ich habe das bislang immer für ein Gerücht gehalten.:confused:

Samuel
16.11.2004, 13:16
Ich war nach dem Vorfall bei der Polizei

Na, da warst du ja bei den "Richtigen". ;)

Wenn so etwas ist wende dich direkt an das Ordnungsamt. Überlege dir aber vorher ganz genau ob du einen Vorfall wirklich melden willst (mit den Konsequenzen für alle Beteiligten).
Es gibt Viele die Hinz und Kunz anzeigen weil sie sich über etwas ärgern. Das ist ja nicht Sinn der Sache.

LoveofLabs
16.11.2004, 14:14
Es gibt Viele die Hinz und Kunz anzeigen weil sie sich über etwas ärgern. Das ist ja nicht Sinn der Sache.

Eben! Ich habe auch bessere Ideen für meine Freizeit-Gestaltung... Außerdem bin ich ein extrem friedliebender und Harmonie-bedürftiger Mensch :D

Außerdem ist die Sache inzwischen fast zwei Jahre her... Aber sollte so etwas noch einmal passieren, gehe ich zum Ordnungsamt (danke für den Tipp) - die Zeit werde ich mir dann wohl nehmen.

Ach ja, hab´ ich vorhin vergessen: Noch ein weiterer Vorfall aus unserer Umgebung, über den ich gern weitere Meinungen hören würde:

Ein Rottweiler-Rüde (sorry, schon wieder ein Rotti, aber die gibt´s hier häufig und fast alle scheinen einen Meise zu haben) hat vor einigen Monaten eine Hündin (!) so schwer verletzt, dass sie eingeschläfert werden mußte. Das ganze ist in der Nähe unseres Hundeplatzes passiert. So waren schnell Helfer, die durch die Schreie der Hündin alarmiert wurden, zur Stelle. Sie konnten den Rüden schließlich von der Hündin herunterholen. Sie war jedoch bereits so schwer verletzt, dass der TA sie nur noch einschläfern konnte. Zum Verhalten der Halterin bei diesem Vorfall könnte man eine eigene Geschichte schreiben, doch das würde hier den Rahmen sprengen. Ist so ein Verhalten etwa auch "normal" - schließlich wollte der Hund ja evtl. auch nicht töten. Es ging auf jeden Fall nicht schnell und lautlos bzw. fast unblutig ab...

Sorry, ich weiß, das ist jetzt fast schon polemisch. Aber an der Geschichte ist garantiert nix dazuerfunden oder übertrieben. Was sagt Ihr dazu?

Gruß
Sabine

billymoppel
16.11.2004, 19:42
dazu läßt sich nur sagen: ein rüde, der eine fremde hündin ernsthaft angreift, hat definitiv nicht alle tassen im schrank und ist mehr als nur verhaltensauffällig. eher tief gestört und ob so was reperabel ist...?
was ist mit dem hund geschehen?

gruß
bettina

LoveofLabs
17.11.2004, 12:35
Er wurde eingeschläfert. Es war, wie sich herausstellte, bereits der zweite (bekannte) Fall. Er hatte schon einmal einen Yorki angegriffen, der den Vorfall ebenfalls nicht überlebt hat.

Die Besitzerin hat inzwischen einen neuen Hund. Ich habe ihn bislang nur von weitem gesehen, es scheint jedoch (wiedermal) ein sogenannter "Listenhund" zu sein... Lernen die Leute eigentlich nie dazu?

Gruß
Sabine