PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fahrenheit 9/11 von R. Moore bei Pro7 gesehen?



Anna G.
05.11.2004, 16:08
Hi Saraa, hi Julia,

wie im Kaminzimmer beredet, öffne ich hiermit das Thema mit der Frage, ob Ihr den Film von R. Moore gesehen habt?

Da ging es eben drum, dass dieser Krieg einzig und allein auf Öl ausgerichtet war (Buschs Family, Texas-Ölmagnaten).

Anna

Fritzfranz
05.11.2004, 16:13
Ich habe den Film nicht gesehen, aber natürlich viel davon gehört. Wurde von den Kerry-Anhängern im Wahlkampf ja hinreichend ausgeschlachtet. Nicht, dass ich mit Bush als Präsident glücklich wäre.

Anna G.
05.11.2004, 16:30
Hi Julia,

echt, die haben es im Wahlkampf benutzt? Ich habe den Film nur in Auszügen gesehen, weil ich am Montag erst spät zuhause war, aber aufgenommen. Will mir unbedingt meine eigene Meinung dazu bilden, aber was ich gesehen habe (das Ende) war recht hart.
U.a. haben sie rausgefunden, dass von über 600 Abgeordneten nur ein einziger ein Kind im Irak als Soldat hatte... und dass es immer die Unterschicht ist (Afroamerikaner, Mexikaner), die in solchen Kriegen für ca. 3.000$ im Monat :eek: sterben.

Ich frage mich nur, warum Amerika nicht den Völkermord in Darfur verhindert? Davon hört man irgendwie gar nicht mehr? Oder Tibet, wo seit 50 jahren ein Volk systematisch ausgerottet wird? Irgendwie sind es immer die Bodenschätz, (Öl, Gas) oder strategische Interessen, die Amerika antreiben. Würden sie immer nach dem Grundsatz der Gerechtigkeit handeln, hätte niemand was dagegen.

Anna

Kuerbis
05.11.2004, 16:42
Ich habe ihn auch gesehen, NG sogar zweimal weil er den Bericht so schockierend und informativ fand. Im Kaminzimmer hatte ich das kurz erwähnt, aber es ist niemand weiter darauf eingegangen, was ja auch nicht schlimm ist. Jedenfalls konnte ich nach dem Bericht kaum einen ruhigen Gedanken finden, weil mich viele Neuigkeiten aufgewühlt haben.
Bei uns wurde im Freundeskreis über den Film heiß debattiert, weil er ja ab und an ziemlich grenzwertig war und man nicht genau wußte, ob da alle Informationen stimmig sind.

Schockierend fand ich, dass obwohl ein Flugverbot für angeblich alle Personen erlassen wurde, die Familie von Bin Laden aber unter stillschweigend Amerika verlassen durfte!
Oder warum wurde erst nach 14 Tagen nach ihm gefahndet, da hatte er schon alle Zeit der Welt sich zu verstecken. Fakt ist, er sollte auch niemals gefunden werden. Schließlich zählt die Familie zu den engsten im Hause Bush.

Ich finde, dieser Bericht hat einen die Augen über Bush und seine Familie geöffnet. So viele junge Männer wurden "beworben" um in den Krieg zu ziehen, als wenn sie am Ende der Reise Disney World gewartet hätte. Nur ein einziges Kind eines Senators war im Irak, alle anderen sind ja auf Nachfrage von Moore sofort geflohen. Peinlich, peinlich.

Ich hätte es gerne gesehen, wenn Bush die Wahl verloren hätte.
Der sieht nicht nur dämlich von der Mimik aus, der scheint auch dämlich zu sein!
Aber Golf spielen kann er doch ganz toll *wie sarkastisch*
und 200 Tage im Jahr Urlaub machen. Hah, aber er hat ja ein Fax & Telefon zuhause, ja ja - von da aus kann man eine ganze Welt regieren:sn:

Kuerbis
05.11.2004, 16:47
Oh, sorry Anna - ich nahm an, dass Du den Film schon gesehen hast...
Gucke ihn nicht direkt vorm Schlafen gehen, er ist schon sehr hart.

Anna G.
05.11.2004, 17:04
Hi Tanja,

sorry, habe Deinen Beitrag dazu im Kaminzimmer leider übersehen (da geht es auch immer schnell), sonst hätte ich mich dazu gemeldet.

Mein NG hat den Film auch gesehen und konnte nicht anders als mir einen Teil zu erzählen. Ich habe am Mo. nur die Szene gesehen, in der die Mutter von einem gefallenen Soldaten geweint hat und sagte, sie möchte ihn wieder haben... Da hatte ich auch Tränen in den Augen... ich kenne diese Szenen aber auch aus dem Fernsehen aus dem Afghanistan-Krieg (zu Sowjetzeiten), das war auch so ein sinnloser Krieg, in dem viele Russen ihr Leben gelassen haben, aber wofür?

Was Bush angeht, klar sieht er nicht ganz so schlau aus (ist trockener Alkoholker meines Wissens). Aber ich meine, Putin sieht auch nicht besser aus (und wie er redet) ... Und Elzin war auch, gerade in den letzten Jahren nur noch peinlich. Gut, Clinton sah gut aus, aber hat dafür mit jeder Frau gep****, die er bekommen konnte... (tut zwar nix zu Sache, aber was da rauskam, mit "Ich hatte keinen Sex mit Miz Lewinski" fand ich schon peinlich) ....

Der langen Rede kurzer Sinn: ein Politiker ganz oben wird von der Macht so verändert, dass er menschlich ganz andere Züge entwickelt und ruhig schlafen kann, obwohl seine Landsleute auf seinen Befehl irgendwo sterben. Wie sich in Irak herausgestellt hat, wieder mal völlig umsonst (keine Massenvernichtungswaffen, keine nachgewiesene Verbindung zu Bin Laden), dafür muss man keinen Film von R.M. sehen, da reichen schon die Nachrichten aus.

Die Verlierer sind IMMER die kleinen Leute (Kinder in Beslan, Zivilisten in Irak, Zivilbevölkerung aller Länder, auch in D., im 2 WK). Die Gewinner sind immer die Bosse (politisch wie wirtschaftlich). Das darf man halt nicht vergessen, finde ich.

Anna

Saraa
05.11.2004, 17:20
Also mal ehrlich, lieber einen p*** Präsident als einen kriegsführenden. Solang er nicht vergewaltigt kann er meinetwegen rump*** soviel er will, zu verantworten hat er das bei seiner Frau.
Ich habe eine Freundin, deren Vater Amerikaner und bei der Armee ist, und sie traut sich das nicht mal mehr zu sagen, denn sowohl sie als auch ihr Vater fnden es mehr als schockierend was der Präsident der USA da macht.
Demokratie in USA? Ist unschwer zu sagen, aber sicher ist, dass ihr Demokratiesystem veraltet ist, und immernoch die allererste Verfassung gilt (von 17hundert bla).

Natürlich hatte Saddam Hussein ein Terrorregime...aber wer hat ihm die Waffen gegeben? Wer hat ihm die Macht gegeben?
Und was religiösen Fanatismus betrifft sind viele viele Leute in den USA auch nicht besser, auch Bush betont in jedem zweitem Satz seine Gottgläubigkeit und seinen Auftrag Gottes. Das ist genauso falsch. Und lieber habe ich eine Tochter die nciht zur Schule geht als eine tote Tochter. ganz davon abgesehen ist de Rolle der Frau dort in ihrer Religion verankert und die ging nicht direkt von Saddam aus...
Und Diskriminiere tut Bush auch, bei der Wahl 2000 zum Beispiel wurden 10000 Schwarze von der Wahl ausgeschlossen und nicht zugelassen.

Wiederholungen von Fahrenheit 9/11
Donnerstag 11. November 20.45 Uhr auf arte
Montag 15. November 00.15 Uhr auf arte
Montag 29. November 15.10 Uhr auf arte

Anna G.
05.11.2004, 17:33
Sarah, gut vorbereitet, die Widerholungstermine, meine ich!

Was das Thema Frauenrechte anging, ist es in Afghanistan noch schlimmer gewesen als in Irak. Wenigstens durften in Irak Frauen studieren, in Afgahnistan haben die Taliban von heute auf morgen (als die Sowjetunion abzog und die Amis auch irgendwie kein Interesse an dem Gebirge hatte :?: warum wohl?), haben sie von heute auf morgen alle Frauen (auch Lehrerinnen, Ärztinnen und Professorinnen) in die Burka gesteckt und zuhause festgesetzt. Der Rest, der sich weigerte, wurde in Fußballstadien gesteinigt. Hätte Bin Laden es nicht auf Amerika abgesehen, würden die Afghanen nach wie vor so leben. und KEINEN würde es interessieren. Die haben ja auch außer Opium keine Bodenschätze, an denen Amerikaner Interesse hätten.

Hussein ist ein Diktator, daran gibt's nix zu deuteln. Aber ich frage mich, ob und wann die Menschen dort in Frieden leben werden?

Anna

Fritzfranz
05.11.2004, 17:54
[QUOTE]Original geschrieben von Saraa
[B]Also mal ehrlich, lieber einen p*** Präsident als einen kriegsführenden. Solang er nicht vergewaltigt kann er meinetwegen rump*** soviel er will, zu verantworten hat er das bei seiner Frau.

Da sind wir uns mal einig.

Demokratie in USA? Ist unschwer zu sagen, aber sicher ist, dass ihr Demokratiesystem veraltet ist, und immernoch die allererste Verfassung gilt (von 17hundert bla).

Der Umstand, dass die Demokratie in den USA ältere Wurzeln hat als in Deutschland ist doch wohl kein Nachteil? Außerdem wurde die Verfassung ja schließlich durch Zusätze ergänzt...Was sicher veraltet ist, ist das Wahlmännersystem, aber das hatte auf den Ausgang dieser Wahl (anders als vor 4 Jahren) ja keinen Einfluss.

Natürlich hatte Saddam Hussein ein Terrorregime...aber wer hat ihm die Waffen gegeben? Wer hat ihm die Macht gegeben?

Glaubst Du wirklich, dass das nur von den USA ausging?

Und was religiösen Fanatismus betrifft sind viele viele Leute in den USA auch nicht besser, auch Bush betont in jedem zweitem Satz seine Gottgläubigkeit und seinen Auftrag Gottes. Das ist genauso falsch.

Seine Gottgläubigkeit betonen zu dürfen ist Teil der Religionsfreiheit, so wie dazu gehört, dass Du offenbar (wie ich auch) Religionen ablehnst. Wenn man Andersgläubige ermordet, ist das Mord. Und das passiert im Irak, aber nicht in den USA. So widerlich die dortigen christlichen Fundamentalisten zT sind.

Und lieber habe ich eine Tochter die nciht zur Schule geht als eine tote Tochter.

Aber eine lebende Tochter, die zur Schule gehen kann, wäre doch noch besser, oder?

ganz davon abgesehen ist de Rolle der Frau dort in ihrer Religion verankert und die ging nicht direkt von Saddam aus...

Sicher nicht nur. Aber auch islamische Staaten unterdrücken Frauen nicht in einheitlichem Ausmaß. Wird Unterdrückung besser, weil sie in der Religion verankert ist?

Und Diskriminiere tut Bush auch, bei der Wahl 2000 zum Beispiel wurden 10000 Schwarze von der Wahl ausgeschlossen und nicht zugelassen.

Ich weiß nicht, worauf Du anspielst, aber es wurde bestimmt keiner, gleich welcher Hautfarbe, deshalb von der Wahl ausgeschlossen. Wa hat außerdem Bush mit der Zulassung zur Wahl zu tun?

catweazlecat
05.11.2004, 18:32
Hallo Zusammen

hatte den Film vor ein paar Wochen im Kino gesehen und ihn mir nun nochmal im TV angeschaut.
Es ist wirklich beängstigend wenn man sich vorstellt das solch ein Mensch bzw. Familie die Macht über ein ganzes Land hat und damit umgeht als wäre es alles ein grosser Spielplatz auf dem George Jr. seine Spielzeugbevölkerung hin- und herschieben kann wie er will und sogar die Macht in Anspruch nimmt Menschen das freie Wahlrecht zu entziehen. Soviel zum Land der unbegrenzten Möglichkeiten...

Vor allem finde ich es dramatisch das nachdem dieser Film sowie die Bücher von Michael Moore - die übrigens auch lesenswert sind - publik gemacht wurden immer noch Menschen dort glauben das dies alles eine grosse Lüge ist und die Republikaner nichts als die Wahrheit verbreiten! Noch schlimmer finde ich persönlich das es sich dabei um 50% der wählenden Bevölkerung gehandelt hat die offenbar nichts lernen wollen oder einfach die Augen verschliessen...

Wenn man sich die Grafik mal ansieht und betrachtet welche Staaten an die Republikaner gefallen sind, kann ich nicht umhin zu denken "Kein Wunder, alles Hillibillies..."
Die Staaten, in denen Menschen leben die auch über den Tellerrand hinausblicken haben alle demokratisch gewählt.

Es ist wirklich reiner Hohn wenn man weiss wieviel Dreck am Stecken die Fam. Bush hat und wie Junior durch die Staaten gezogen ist und von religiöser Erweckung, keiner Abtreibung, kein Sex vor der Ehe etc. gepredigt hat. Diese Wahl wurde meines Erachtens zum grossen Teil durch diese religiöse Propaganda geprägt was ich persönlich als eine unglaubliche Entwicklung betrachte im 21. Jahrhundert.

Bin in zwei Wochen für 8 Tage beruflich in Boston und schon sehr gespannt was unsere amerikanischen Kollegen zu dem Thema zu sagen haben. Ich weiss nur das sich viele Amerikaner in Deutschland in Grund und Boden schämen für diesen Wahlausgang!

Hoffen wir nur das die USA diese Entscheidung nicht noch bitter bereuen wird in den nächsten 4 Jahren. Wer weiss was dieser Kasper noch so alles in der Tasche stecken hat an Ideen und Entwürfen die ihm zugesteckt werden, denn selbst hat er ja offenbar keine eigene Meinung...

Gruss

Saraa
05.11.2004, 19:18
Der Umstand, dass die Demokratie in den USA ältere Wurzeln hat als in Deutschland ist doch wohl kein Nachteil? Außerdem wurde die Verfassung ja schließlich durch Zusätze ergänzt...Was sicher veraltet ist, ist das Wahlmännersystem, aber das hatte auf den Ausgang dieser Wahl (anders als vor 4 Jahren) ja keinen Einfluss.

Es geht doch nicht nur um das Wahlmännersystem, sondern ach um die Wahlzulassung überhaupt. Die ist sehr willkürlich. Ich könnte jetzt zum Beispiel zur nächsten Wahl rüber fahren, am Wahltag einen Stimmzettel ausfüllen, zur Überprüfung reicht, wenn ein Amerikaner für mich "bürgt". Sowas wie Einwohnermeldeämter besitzen die nicht und es wird auch grösstenteils nicht mit der Sozialversicherungsnummer überprüft. Und als Juristin weisst du sicherlich auch, dass es in vielen Staaten immer noch völlig absurde Gesetze gibt...


Seine Gottgläubigkeit betonen zu dürfen ist Teil der Religionsfreiheit, so wie dazu gehört, dass Du offenbar (wie ich auch) Religionen ablehnst. Wenn man Andersgläubige ermordet, ist das Mord. Und das passiert im Irak, aber nicht in den USA. So widerlich die dortigen christlichen Fundamentalisten zT sind.

ich lehne keine Religionen ab, ich bin evangelisch getauft und konfirmiert. Meine Mutter singt im Kirchenchor und ich war ach regelmässig in der Kirche. Aber das alles gemässigt? Verstehst du? Und auch Bush kann gerne religiös sein, aber er bringt manchmal Sätze, da denke ich an die Kaiser von früher "von Gottes Gnaden ernannt" Und ob die Iraker im namen Allahs kämpfen und töten oder die USA (oder jedes anderes Land) im Namen Gottes kämpft ist für mich das gleiche. Auch in den USA passieren immer ncoh jede Menge Morde und Misshandlungen an Andersfarbigen, Andersedenkenden und Andersgläubigen - auch vom Staat aus (Polizisten!). Mord ist Mord und auch Krieg ist Mord im grossen Stil. Wie gesagt ich bin der Meinung es hätte eine friedliche Lösung gegeben dem Irak bei einer Entwicklung zur Demokratie zu helfen. Jetzt wird da noch jahrelang, wenn nicht jahrzehntelang Bürgerkrieg geben. :( Und warum durfte Saddam jahrzehntelang walten und schalten wie er wollte???


Sicher nicht nur. Aber auch islamische Staaten unterdrücken Frauen nicht in einheitlichem Ausmaß. Wird Unterdrückung besser, weil sie in der Religion verankert ist?
Nein, aber die Religion wird extremer und extremer werden durch diesen Krieg :sn:


Ich weiß nicht, worauf Du anspielst, aber es wurde bestimmt keiner, gleich welcher Hautfarbe, deshalb von der Wahl ausgeschlossen. Wa hat außerdem Bush mit der Zulassung zur Wahl zu tun?
Weil Bushs Verwandte (Anwälte & Co) ihnen das Wahlrecht abgesprochen haben und ihre Stimmen für ungültig erklärt haben (waren hauptsächlich Schwarze in Florida)

Fritzfranz
05.11.2004, 19:55
[QUOTE]Original geschrieben von Saraa
[B] Es geht doch nicht nur um das Wahlmännersystem, sondern ach um die Wahlzulassung überhaupt. Die ist sehr willkürlich. Ich könnte jetzt zum Beispiel zur nächsten Wahl rüber fahren, am Wahltag einen Stimmzettel ausfüllen, zur Überprüfung reicht, wenn ein Amerikaner für mich "bürgt". Sowas wie Einwohnermeldeämter besitzen die nicht und es wird auch grösstenteils nicht mit der Sozialversicherungsnummer überprüft. Und als Juristin weisst du sicherlich auch, dass es in vielen Staaten immer noch völlig absurde Gesetze gibt...


Sicher, wobei die absurden Gesetze, die in Europa gern zitiert werden, zT seit 100 und mehr Jahren nicht angewandt wurden (wenn überhaupt je). Die fehlende Pflicht zur Registrierung ist ein Stück Freiheit, das uns fehlt. Was Vor- und Nachteile hat, ohne Frage. Diese Täuschungsmöglichkeiten können aber alle nutzen, auch die Demokraten.

Auch in den USA passieren immer ncoh jede Menge Morde und Misshandlungen an Andersfarbigen, Andersedenkenden und Andersgläubigen - auch vom Staat aus (Polizisten!).

Im Einzelfall sicher richtig, nur dass sie dort als Mord verfolgt werden (anders als im Irak). Nur weil ein Mörder Polizist ist, geht der Mord, den er begeht, nicht vom Staat aus. Mörder gibt es in allen Berufsgruppen. In den USA gibt es fraglos mehr Mörder als hier, aber "jede Menge" ist vielleicht doch etwas übertriebenen. Bei den meisten Morden sind ohnehin Täter und Opfer Farbige.

Mord ist Mord und auch Krieg ist Mord im grossen Stil.
Auch wenn der Kriegsführende sich oder einen anderen angegriffenen Staat verteidigt? Hätten die Alliierten sich gegen Nazi-Deutschland nicht wehren dürfen?

Wie gesagt ich bin der Meinung es hätte eine friedliche Lösung gegeben dem Irak bei einer Entwicklung zur Demokratie zu helfen.

Welche? Ich fürchte, da kann ich Deinen Optimismus nicht nachvollziehen.

Und warum durfte Saddam jahrzehntelang walten und schalten wie er wollte???

Wenn die Amerikaner nicht gegen ihn vorgegangen wären, dürfte er heute noch schalten und walten wie er will.


die Religion wird extremer und extremer werden durch diesen Krieg

Ich fürchte, da sind keine Steigerungen möglich.


Weil Bushs Verwandte (Anwälte & Co) ihnen das Wahlrecht abgesprochen haben und ihre Stimmen für ungültig erklärt haben (waren hauptsächlich Schwarze in Florida)

Und was ist mit den Anwälten von Gore/Kerry? Und warum haben die fraglichen Schwarzen in Florida keine Rechtsmittel gegen eine etwaige unberechtigte Verweigerung des Stimmrechts eingelegt? Da hätten sie doch von den Demikraten sicher jede Hilfe bekommen??

Anna G.
05.11.2004, 20:43
Original geschrieben von Fritzfranz
[QUOTE][
[B] Bei den meisten Morden sind ohnehin Täter und Opfer Farbige.


Uiiii, das finde ich jetzt ein gefährliche Aussage... Ich nehme jetzt mal an, es ist nicht so gemeint, wie es klingt.

Zu der Diskussion: Ich finde, es kommt an das Motiv an. Und das ist bei Busch mit Sicherheit nicht der Wohlstand der Iraker.

Vergessen wir mal nicht, dass Bin Laden von den Amerikanern ausgebildet und usgerüstet wurde, um gegen die Sowjets zu kämpfen. Nachdem die SU zerfiel, war er nicht mehr interessant für die amerik. Regierung. Die Geister, die ich rief, sozusagen.

Und wenn die Regierung Busch den int. Hilfsorganisationen die Hilfen kürzt, die in Afrika Aufklärung und Verhütung gegen AIDS betreiben, um dien Gedanken "kein Sex ohne Ehe, keien Abtreibung" weltweit zu verbreiten, finde ich das höchst bedenklich. Geht es Busch auch da ums Wohlergehen der Bevölkerung, die wie Fliegen an AIDS stirbt (Durschnittsalter 37 Jahre), und heufenweise Weisenkinder hinterläßt?

Hier ein Link:
http://www.dsw-online.de/news.html

Anfang August gab Ugandas Präsident Yoweri Museveni bekannt, dass die Regierung ihre bisher erfolgreiche Strategie im Kampf gegen HIV/Aids aufgeben wird: Künftig werden ugandische HIV/Aids-Programme nicht mehr zur Verwendung von Kondomen aufrufen, sondern – wie von den USA gefordert – vor allem Abstinenz predigen.

Auslöser für diese Änderung der Politik ist vermutlich die neue Aids-Initiative des US-Präsidenten (President`s Emergency Plan for Aids Relief), die Entwicklungshilfe für HIV/Aids-Programme vergibt. Bewerberstaaten können im Rahmen der Initiative jedoch nur Fördermittel erhalten, wenn sie sich an die Richtlinien der Bush-Regierung halten: Demnach gilt, dass Abstinenz und eheliche Treue der Anwendung moderner Verhütungsmethoden vorzuziehen sind. Deshalb dürfen US-amerikanisch unterstützte HIV/Aids-Projekte vor allem Abstinenz und nicht die Anwendung von Kondomen propagieren.

Und was ist mit dem Kioto-Protokoll? Geht es Busch dabei auch ums Wohlergehen der Weltbevölkerung? Nein, um die Interessen seiner Wirtschaftsfreunde.

Ich bleibe dabei: auch wenn in D die Demokratie viel jünger ist, ist für mich D ein Land, in dem ECHTE Demokratie, ECHTE Toleranz gegenüber Ausländern (Ja, finde ich!), ECHTE Religions- und
Meinungsfreiheit gelungen sind. Da ich Ausländerin bin, kann ich das gut beurteilen.

VG,
Anna

Saraa
05.11.2004, 21:39
Original geschrieben von Fritzfranz
[QUOTE]Original geschrieben von Saraa
[B]
Auch wenn der Kriegsführende sich oder einen anderen angegriffenen Staat verteidigt? Hätten die Alliierten sich gegen Nazi-Deutschland nicht wehren dürfen?


Du sagst es doch selber! Bei Nazideutschland war die Legitimation gegeben, denn D hat zuerst angegriffen...war also bereits im Krieg. Das dieser Krieg dann durch andere beendet wird, finde ich durchaus vertretbar.


Bushs Einstellung bezüglich Abtreibung und Verhütung finde ich auch sehr problematisch.
Man kann soviel Abstinenz predigen wie man will, aber es wäre wohl sinnvoller die Jugendlichen über Verhütungsmethoden aufzuklären um die vielen Teenieschwangerschaften zu verhindern.
Und auf der einen Seite ist er gegen Töten ungeborenen Lebens (Abtreibung) und auf der anderen Seite befürwortet er das Töten schon geborenen Lebens. Und wenn er so super religiös wäre, sollte ihm klar sein, das eins der 10 Gebote: "Du sollst nicht töten" heisst!

Fritzfranz
05.11.2004, 21:51
Original geschrieben von Anna G.
Uiiii, das finde ich jetzt ein gefährliche Aussage... Ich nehme jetzt mal an, es ist nicht so gemeint, wie es klingt.

Wie klingt es denn?
Das ist keine "gefährliche" Aussage oder Meinung, sondern lässt sich der US-Kriminalitätsstatistik unschwer entnehmen - was sich auch einfach begründen lässt, da ein sehr hoher Prozentsatz der Morde in den ärmsten Wohnvierteln begangen wird, zB zwischen rivalisierenden Jugend-Gangs, wo der Prozentsatz Farbiger in den USA nun einmal extrem hoch ist.

Mir geht es gar nicht darum, Bushs Außenpolitik in Schutz zu nehmen. Ich finde es nur anmaßend, wenn viele Europäer meinen, die Amerikaner müssten so wählen und so sein, wie sie, die Europäer, es für richtig halten. Natürlich muss es einem amerikanischen Präsidenten in erster Linie darum gehen, amerikanische Interessen zu wahren, was denn sonst?? Der Verzicht auf Aids-Prophylaxe unter Hinweis auf Keuschheit als wirksames Verhütungsmittel ist nicht Bush-spezifisch. Hauptvertreter dieser Richtung ist der Papst. Du sagst, Du kannst gut beurteilen, wie gut es um die Demokratie in Deutschland bestellt ist. Richtig, das können wir alle, weil wir hier leben. Ich stimme Dir da auch völlig zu. Aber woher kannst Du so gut beurteilen, wie es um die Demokratie in den USA bestellt ist? Die Mehrheit der amerikanischen Wähler hat Bush gewählt. Wenn man Demokratie will, muss man das respektieren.

Fritzfranz
05.11.2004, 21:59
[QUOTE]Original geschrieben von Saraa
[B]Du sagst es doch selber! Bei Nazideutschland war die Legitimation gegeben, denn D hat zuerst angegriffen...war also bereits im Krieg. Das dieser Krieg dann durch andere beendet wird, finde ich durchaus vertretbar.

Dann sind wir uns ja einig. Es gibt also gerechtfertigte Kriegsführung und ungerechtfertigte. Die Frage ist nur, welche Rechtfertigung man akzeptiert. Kommt es darauf, wer den ersten Schuss abgibt? Wer den ersten Rechtsbruch dem anderen Staat gegenüber begeht? Jedenfalls relativierst Du damit Deine Aussage von oben aber schon sehr: Oben hieß es noch, Krieg ist Mord im großen Stil. Ohne Einschränkungen.

Bushs Einstellung bezüglich Abtreibung und Verhütung finde ich auch sehr problematisch.

Sicher, kannst Du ja auch. Aber offenbar sieht die Mehrheit der Amerikaner das anders. Das kann man bedauern, muss aber damit leben.

wenn er so super religiös wäre, sollte ihm klar sein, das eins der 10 Gebote: "Du sollst nicht töten" heisst!

Sicher, deshalb ist er ja gegen Abtreibung. Auch in der Bibel wird nicht jede Tötung abgelehnt. Im Gegenteil, da werden Todesstrafen ohne Ende verhängt. David ist ein Held, weil er Goliath getötet hat. Auge um Auge, zahn um Zahn ist auch aus der Bibel. Soll heißen: Auch die Bibel unterscheidet zwischen gerechtfertigter Tötung und ungerechtfertigter Tötung. Wie jede Rechtsordnung auch.

Saraa
05.11.2004, 22:13
Okay, sag ich es so: Angriffskrieg ist Mord.

Zur Verhütung und Abtreibung: Aber ist es nicht die Aufgabe eines Staates sein Volk aufzuklären? Durch Sexualkundeunterricht oder Werbeplakaten gegen AIDS (wie hier, die Machs-Mit-Kampagne)?

Bei der Bibel muss man unterscheiden zwischen altem und neuem Testament ;) Aber ist auch egal, man muss sich ja mit seinen Moralvorstellungen nicht immer an die Bibel halten.

Das Bush demokratisch gewonnen hat, bestreitet ja diesmal keiner. Aber was er dafür im Vorfeld gemacht hat, weisst du das? Das ständige Angst-einjagen, unbegründete Terrorwarnungen, ständig Alarmstufe rot usw. Und die Amerikaner sin ein konservatives Völkchen und würden in so einer Krise nie ihren Präsidenten abwählen...Er nennt sich selber schon President of war, das alleine ist schon grund genug, genauer über die Motive dieses herren nachzudenken....

Anna G.
05.11.2004, 22:22
Original geschrieben von Fritzfranz

Wie klingt es denn?
Das ist keine "gefährliche" Aussage oder Meinung, sondern lässt sich der US-Kriminalitätsstatistik unschwer entnehmen - was sich auch einfach begründen lässt, da ein sehr hoher Prozentsatz der Morde in den ärmsten Wohnvierteln begangen wird,

Ich frage mich nur, warum es so ist. In D wird ständig darüber diskutiert, dass man die Ausländer mehr integrieren muss. Würde man hier keine Integrationspolitik betreiben, hätten wir auch hier Ghettos mit jungen Türken, Albanern und Russlanddeutschen, die sich gegenseitig umbringen. Warum bitte schön, integrieren die Amerikaner diese Jugendlichen nicht (sind auch amerkanische Bürger)? Und geben leiber das Geld für den Krieg im Irak aus? Das ist wohl die Aufgabe des Staates, seine Bürger gleih zu behandeln.

Ich finde solche Aussagen sehr gefährlich. Früher hat man in den Südstaaten auch gesagt, die Nigger wären dumm, daher müssten sie Sklaven sein (Naturgesetz sozusagen), für etwas anderes sind sie nicht geeignet.

Die Statistk sagt heute, die Afroamerikaner begehen die meisten Überfälle, aber deswegen ist noch lange nicht gesagt, dass wenn sie eine angemessene Bildung und Integrationsmöglichkeit hätten, dass es auch so bleiben würde. Hätte man die Sklaverei damals nicht abgeschafft, wären die Schwarzen doch nach wie vor die "dummen"?!

Anna

Anna G.
05.11.2004, 22:38
Original geschrieben von Fritzfranz

Mir geht es gar nicht darum, Bushs Außenpolitik in Schutz zu nehmen. Ich finde es nur anmaßend, wenn viele Europäer meinen, die Amerikaner müssten so wählen und so sein, wie sie, die Europäer, es für richtig halten.

Um Gottes Willen, das wollen wir doch nicht ändern. Jedes Volk bekommt das, was es verdient , frei zitiert. Wir äußern doch nur unsere Meinung dazu.


Natürlich muss es einem amerikanischen Präsidenten in erster Linie darum gehen, amerikanische Interessen zu wahren, was denn sonst??

Es ist aber nun mal eine Welt, in der wir zusammen leben. Und wenn ein am. Präsident ein Umwelt-Protokoll kippt, nur aus kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen seines Landes, finde ich das sehr undemokratisch und unsolidarisch.


Der Verzicht auf Aids-Prophylaxe unter Hinweis auf Keuschheit als wirksames Verhütungsmittel ist nicht Bush-spezifisch. Hauptvertreter dieser Richtung ist der Papst. [QUOTE]

Ja, aber der Papst geht dabei nicht so rabiat vor. Er hält lediglich seine Anhänger dazu an. Wenn Busch aber ganze Hilfsprogramme lahm legt, weil sie nun mal nicht seinem Weltbild entsprechen und Menschen deswegen haufenweise an AIDS sterben, unterscheidet sich das meiner Meinung nach nicht von den radikalen Muslimen, die mit ihrer Religion alles begründen wollen.

[QUOTE]Du sagst, Du kannst gut beurteilen, wie gut es um die Demokratie in Deutschland bestellt ist. Richtig, das können wir alle, weil wir hier leben. Ich stimme Dir da auch völlig zu. Aber woher kannst Du so gut beurteilen, wie es um die Demokratie in den USA bestellt ist? Die Mehrheit der amerikanischen Wähler hat Bush gewählt. Wenn man Demokratie will, muss man das respektieren.

Die Mehrheit der irakischen Wähler hat Hussein gewählt, warum hat man ihn gestürzt? Weil wir alle meinen, dass die Wahlen nicht richtig waren? wer bestimmt denn richtig oder falsch? Die Amerikaner?

Ich kann den Vergleich zwischen der am. und d. Demokratie machen, weil ich einfach nur die Freiheiten vergleiche, die ich hier habe und die dort anscheinden die Leute nicht haben. Um nur zwei zu nennen: Gleichstellung von Homosexuellen, freie Entscheidung, ob man ein Kind behalten möchte. Das geht iin Amerika wohl nicht.

Anna

Fritzfranz
06.11.2004, 12:27
Original geschrieben von Saraa
Bei der Bibel muss man unterscheiden zwischen altem und neuem Testament ;) Aber ist auch egal, man muss sich ja mit seinen Moralvorstellungen nicht immer an die Bibel halten.


Ich dachte immer, die 10 Gebote, die Du zitiert hattest, wärn auch aus dem Alten Testament (hat die nicht Moses bekommen?). Aber wie schon gesagt, ich habs nicht so mit Religion. Jeder soll glauben, was er mag und was ihm hilft, solange dadurch kein anderer zu Schaden kommt.

Fritzfranz
06.11.2004, 12:37
Original geschrieben von Anna G.
Ich frage mich nur, warum es so ist. In D wird ständig darüber diskutiert, dass man die Ausländer mehr integrieren muss. Würde man hier keine Integrationspolitik betreiben, hätten wir auch hier Ghettos mit jungen Türken, Albanern und Russlanddeutschen, die sich gegenseitig umbringen.

Naja, ansatzweise isses doch auch so. Die Kriminalitätsquote bei jungen Libanesen ist ein Vielfaches von der bei jungen Deutschen.

Warum bitte schön, integrieren die Amerikaner diese Jugendlichen nicht (sind auch amerkanische Bürger)?

Nicht so einfach, wenn die oft die ganz überwiegende Mehrheit der Bevölkerung stellen.

Die Statistk sagt heute, die Afroamerikaner begehen die meisten Überfälle, aber deswegen ist noch lange nicht gesagt, dass wenn sie eine angemessene Bildung und Integrationsmöglichkeit hätten, dass es auch so bleiben würde.

Haben sie doch. Schulen, Unis, alles da. Wegen der Antidiskriminierungsgesetzgebu ng für Farbige eher leichter zugänglich als für arme Weiße. Das Angebot nützt nur nichts, wenn es nicht genutzt wird. Wer die Schule schwänzt oder abbricht, kann sich hinterher nicht darüber beschweren, dass er nicht gebildet ist. Das ist in den USA nicht anders als in Deutschland oder sonstwo. Letztlich ist da jeder seines Glückes Schmied. Klar haben es Reiche da oft leichter. Aber es gibt genug Arme (jeglicher Hautfarbe), die es schaffen. Daher fände ich es diesen gegenüber eine Frechheit, so zu tun, als wäre es nicht möglich.

Gefährlich finde ich es nur, wenn man die Wahrheit unterdrückt oder tabuisiert - und damit die Bürger bewusst falsch informiert. Nicht wenn man die Wahrheit ausspricht. Welche Konsequenzen dann aus der Wahrheit gezogen werden müssen, ist eine ganz andere Frage.

sabine136
06.11.2004, 13:23
sorry, aber mir geht konsequent der hut hoch wenn ich die diskussionen höre, dass der arme, arme vergewaltiger/mörder/kinderschänder ach so eine gemeine kindheit hatte, weswegen er nicht oder nur zum teil schuldfähig ist. *tätschel-knutsch-drückansherz*
fakt ist def., dass jeder seines eigenen glückes schmied ist. und es einen armvoll menschen gibt, die trotz besch*** kindheit nicht straffällig werden. andersrum: dito! fakt ist auch, dass wir uns hier in deutschland aufgrund unsres schlechten gewissens aus der vergangenheit von praktisch jedem auf dem kopf herumtanzen lassen. das lässt eine vernünftige integrationspolitik nicht zu. fakt ist weiterhin, dass amerika ein schmelztiegel der verschiedensten kulturen ist. was aber jeder aus sich selbst macht, ist ganz allein seine eigene sache.

Fritzfranz
06.11.2004, 14:25
[QUOTE]Original geschrieben von Anna G.
[B]Es ist aber nun mal eine Welt, in der wir zusammen leben. Und wenn ein am. Präsident ein Umwelt-Protokoll kippt, nur aus kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen seines Landes, finde ich das sehr undemokratisch und unsolidarisch.


Unsolidarisch ist es. Mit undemokratisch hat das nichts zu tun. Undemokratisch wäre es nur, wenn die Mehrheit der amerik. Bevölkerung anderer Meinung wäre als er. Ist sie aber offenbar nicht, leider.


Die Mehrheit der irakischen Wähler hat Hussein gewählt, warum hat man ihn gestürzt?

In einer freien Wahl? Das wäre mir neu.

Ich kann den Vergleich zwischen der am. und d. Demokratie machen, weil ich einfach nur die Freiheiten vergleiche, die ich hier habe und die dort anscheinden die Leute nicht haben. Um nur zwei zu nennen: Gleichstellung von Homosexuellen, freie Entscheidung, ob man ein Kind behalten möchte. Das geht iin Amerika wohl nicht.


Betonung liegt auf "anscheinend nicht haben". Abtreibung ist (wenn nicht bestimmt Zusatzvoraussetzungen vorliegen, wie eine Lebensgefährdung der Mutter) rechtswidrig. Auch in Deutschland. Darüber kann auch nicht die Mutter entscheiden. Auch nicht in Deutschland. Weil das werdende Kind vom Staat auch zu schützen ist. So nicht Bush, sondern das deutsche Bundesverfassungsgericht. Wer abtreiben will, kann das in Deutschland und in den USA, ohne sich strafbar zu machen, wenn bestimmte Voraussetzungen eingehalten werden.


Was die Gleichstellung von Homosexuellen angeht: Gleichstellung mit wem? Wenn Du die Gleichstellung mit Verheirateten meinst, dann sind sie nicht gleichgestellt, auch in Deutschland nicht, in vielerlei Hinsicht (zb steuerlich). Wenn Du das Alltagsleben meinst: Da musst Du in Deutschland wie in den USA unterscheiden: In Berlin oder in New York hast Du da keine Probleme. In ländlicheren Gegenden schon. In Deutschland und in den USA.

Fritzfranz
06.11.2004, 14:28
Original geschrieben von sabine136
sorry, aber mir geht konsequent der hut hoch wenn ich die diskussionen höre, dass der arme, arme vergewaltiger/mörder/kinderschänder ach so eine gemeine kindheit hatte, weswegen er nicht oder nur zum teil schuldfähig ist. *tätschel-knutsch-drückansherz*
fakt ist def., dass jeder seines eigenen glückes schmied ist. und es einen armvoll menschen gibt, die trotz besch*** kindheit nicht straffällig werden. andersrum: dito! fakt ist auch, dass wir uns hier in deutschland aufgrund unsres schlechten gewissens aus der vergangenheit von praktisch jedem auf dem kopf herumtanzen lassen. das lässt eine vernünftige integrationspolitik nicht zu. fakt ist weiterhin, dass amerika ein schmelztiegel der verschiedensten kulturen ist. was aber jeder aus sich selbst macht, ist ganz allein seine eigene sache.

Danke, sowas in der Richtung meinte ich.

Anna G.
06.11.2004, 15:06
Sabine hat nur zum Teil Recht, finde ich. Wen wir ein afrikanisches Mädchen nehmen, das auf dem Lande aufwächst, hat sie leider keine Chance, etwas aus ihrem Leben zu machen, auch wenn sie sonst noch so schlau und fleißig ist. Weil sie weder zur Schule gehen kann (es gibt keine) noch verhüten kann (kein Arzt, keine Apotheke, kein Geld) und jedes Jahr ab 12 ein Kind bekommt und auch noch Geld verdienen kann. Und so geht es Millionen Frauen und Männern auf der Welt . Sie würde die Chance ja ergreifen, ihres Glückes Schmied sein, aber sie werden sie leider nicht bekommen.

Das darf man nicht vergessen. Nur weil wir hier im Wohlstand und einem der reichsten Länder der Welt leben, geht es dem überwiegenden Rest der Bevölkerung nicht so.

Und dass in Amerika bei weitem nicht jeder eine Krankenversicherung besitzt (auch diejenigen, die einen einigermaßen vernünftigen Job haben) und 5 Tage Urlaub im Jahr (vowon die Leute auch noch dann Krankheitstage nehmen, um nicht krank feiern zu müssen, weil sie Angst um ihren Job haben) höre ich regelmäßig von amerikanischen Freunden.

Anna

Saraa
06.11.2004, 16:38
Original geschrieben von Fritzfranz Betonung liegt auf "anscheinend nicht haben". Abtreibung ist (wenn nicht bestimmt Zusatzvoraussetzungen vorliegen, wie eine Lebensgefährdung der Mutter) rechtswidrig. Auch in Deutschland. Darüber kann auch nicht die Mutter entscheiden. Auch nicht in Deutschland. Weil das werdende Kind vom Staat auch zu schützen ist. So nicht Bush, sondern das deutsche Bundesverfassungsgericht. Wer abtreiben will, kann das in Deutschland und in den USA, ohne sich strafbar zu machen, wenn bestimmte Voraussetzungen eingehalten werden.

Und ob das die Mutter entscheiden kann. Ich weiss es selber am besten - es gibt nichts einfacheres in Deutschland als abzutreiben wenn man es so für sich entschieden hat. Man geht zur Beratung, redet dort 10-20 Minuten - die reden einem aber auch nicht drein und wenn man entschlossen ist und nur den Beratungsschein braucht, hat man den nach 10 Minuten. Dann noch zur Krankenkasse, ein Wisch abholen und man bekommts sogar bezahlt....
Und in Amerika ist das nicht so einfach, da hat kein Mädel die wirklich "freie" Entscheidung, und warum nicht? Warum soll ein 14 jähriges Mädchen schon Mutter werden (okay, warum hatte es ungeschützten Sex? wahrscheinlich weil es in der Schule nicht aufgeklärt wurde).

Pikephish
06.11.2004, 17:08
Schön langsam geht's hier ein bißchen durcheinander finde ich.
Zum Thema Wahlrecht und demokratische Wahl. Es wird immer ein Streitthema bleiben, welches Wahlsystem das bessere ist, nur weil das amerikanische sehr viel älter ist, muß es nicht schlechter sein. Das Problem dürfte eher die Umsetzung sein, die zumindest bei der letzten Wahl einige Fragen aufgeworfen hat. Außerdem stimmt die Aussage nicht, daß Bush von der Mehrheit gewählt worden ist, das muß nicht zwangsläufig sein, Hauptsache er gewinnt in den kritischen Staaten, und da das System "the winner takes it all" heißt, wird die Statistik verzerrt. Abgesehen davon standen nicht nur Kerry und Bush zur Wahl, sondern noch fünf weitere Kandidaten.
Und davon, daß jeder seines eigenen Glückes Schmied ist, kann größtenteil auch nicht die Rede sein. Wer nämlich mit dem Überleben zu kämpfen hat (in Amerika fällt nämlich nicht jeder automatisch ins soziale Netz wie hier, damit man zumindest nicht verhungern muß), kann von Bildung nur träumen. Die kostet nämlich. Und die Stipendienvergabe ist meistens doch sehr "gefärbt". Wir können da leicht reden, wir leben schließlich in einem verhältnismäßigen Reichtum (sogar die Sozialhilfeempfänger hier in Deutschland).
Und die Begründung für den Krieg im Irak möchte ich auch noch mal gerne aufgelistet bekommen. Erwiesenermaßen hat der Irak keine Massenvernichtungswaffen gehabt, ebensowenig haben sie Amerika angegriffen und El Kaida hat auch nicht ihren Sitz dort. Die Gründe für Bush waren wohl eher Öl und sein Daddy. Und das ist für mich nicht akzeptabel.
So, jetzt fällt mir erst mal nix mehr ein.
Grüße

Fritzfranz
06.11.2004, 21:55
[QUOTE]Original geschrieben von Anna G.
[B]Sabine hat nur zum Teil Recht, finde ich. Wen wir ein afrikanisches Mädchen nehmen, das auf dem Lande aufwächst, hat sie leider keine Chance, etwas aus ihrem Leben zu machen, auch wenn sie sonst noch so schlau und fleißig ist. Weil sie weder zur Schule gehen kann (es gibt keine) noch verhüten kann (kein Arzt, keine Apotheke, kein Geld) und jedes Jahr ab 12 ein Kind bekommt und auch noch Geld verdienen kann. Und so geht es Millionen Frauen und Männern auf der Welt . Sie würde die Chance ja ergreifen, ihres Glückes Schmied sein, aber sie werden sie leider nicht bekommen.

Bisher sprachen wir über Schwarze in den USA. Die haben Schulen usw.

Und dass in Amerika bei weitem nicht jeder eine Krankenversicherung besitzt (auch diejenigen, die einen einigermaßen vernünftigen Job haben) und 5 Tage Urlaub im Jahr (vowon die Leute auch noch dann Krankheitstage nehmen, um nicht krank feiern zu müssen, weil sie Angst um ihren Job haben) höre ich regelmäßig von amerikanischen Freunden.

Wer einen einigermaßen vernünftigen Job hat, kann sich auch eine Krankenversicherung leisten. Auch in den USA. Richtig ist, dass es keine Krankenversicherungspflicht gibt wie in Deutschland. Daran hat auch die Gesundheitsreform der Demokraten unter Clinton nichts geändert.

Fritzfranz
06.11.2004, 22:04
[QUOTE]Original geschrieben von Saraa
[B]Und ob das die Mutter entscheiden kann. Ich weiss es selber am besten - es gibt nichts einfacheres in Deutschland als abzutreiben wenn man es so für sich entschieden hat.

Richtig ist, dass contra familia bedenkenlos jedem Beratungsscheine ausstellt und nur widerwillig über Alternativen informiert, wenn überhaupt. Das hat aber nichts mit der Rechtslage zu tun. In den meisten US-Staaten ist es aber auch kein Problem abzutreiben. Wenn man
18 ist, braucht man nioch nicht mal nen Beratungsschein. Den brauchen nur Minderjährige, wenn die Eltern mit der Abtreibung nicht einverstanden sind.

Warum hatte es ungeschützten Sex? wahrscheinlich weil es in der Schule nicht aufgeklärt wurde.

Wurdest Du in der Schule aufgeklärt? Mit 14? Normalerweise kann man mit etwa 6-7 Jahren lesen. Bis zur Geschlechtsreife hat man dann noch ein paar Jahre Zeit, um sich zu informieren. Selbst wenn man das Pech haben sollte, dass einen sonst keiner informiert. Internet, Fernsehen und Printmedien sind erfunden, auch und gerade in den USA. Wenn Du Dir Umfragen aus Deutschland anguckst, wie wenige Jugendliche konsequent Kondome verwenden, trotz aller Aufklärung, verlierst Du sowieso den Glauben an die Wirkung solcher Kampagnen.

Anna G.
06.11.2004, 22:24
Original geschrieben von Pikephish
Schön langsam geht's hier ein bißchen durcheinander finde ich.
Zum Thema Wahlrecht und demokratische Wahl. Es wird immer ein Streitthema bleiben, welches Wahlsystem das bessere ist, nur weil das amerikanische sehr viel älter ist, muß es nicht schlechter sein. Das Problem dürfte eher die Umsetzung sein, die zumindest bei der letzten Wahl einige Fragen aufgeworfen hat. Außerdem stimmt die Aussage nicht, daß Bush von der Mehrheit gewählt worden ist, das muß nicht zwangsläufig sein, Hauptsache er gewinnt in den kritischen Staaten, und da das System "the winner takes it all" heißt, wird die Statistik verzerrt. Abgesehen davon standen nicht nur Kerry und Bush zur Wahl, sondern noch fünf weitere Kandidaten.
Und davon, daß jeder seines eigenen Glückes Schmied ist, kann größtenteil auch nicht die Rede sein. Wer nämlich mit dem Überleben zu kämpfen hat (in Amerika fällt nämlich nicht jeder automatisch ins soziale Netz wie hier, damit man zumindest nicht verhungern muß), kann von Bildung nur träumen. Die kostet nämlich. Und die Stipendienvergabe ist meistens doch sehr "gefärbt". Wir können da leicht reden, wir leben schließlich in einem verhältnismäßigen Reichtum (sogar die Sozialhilfeempfänger hier in Deutschland).
Und die Begründung für den Krieg im Irak möchte ich auch noch mal gerne aufgelistet bekommen. Erwiesenermaßen hat der Irak keine Massenvernichtungswaffen gehabt, ebensowenig haben sie Amerika angegriffen und El Kaida hat auch nicht ihren Sitz dort. Die Gründe für Bush waren wohl eher Öl und sein Daddy. Und das ist für mich nicht akzeptabel.
So, jetzt fällt mir erst mal nix mehr ein.
Grüße

Hi Petra, genau meine Meinung. Ich kann jeden Satz von Dir nur nochmal unterschreiben.

@Julia: klar haben wir über Schwarze in Am. geredet, aber Sabine hat das Thema doch auf alle, die eine "schwere" Kindheit gehabt haben, ausgeweitet.

Anna

Fritzfranz
06.11.2004, 23:57
Original geschrieben von Pikephish
Zum Thema Wahlrecht und demokratische Wahl. Es wird immer ein Streitthema bleiben, welches Wahlsystem das bessere ist, nur weil das amerikanische sehr viel älter ist, muß es nicht schlechter sein. Das Problem dürfte eher die Umsetzung sein, die zumindest bei der letzten Wahl einige Fragen aufgeworfen hat. Außerdem stimmt die Aussage nicht, daß Bush von der Mehrheit gewählt worden ist, das muß nicht zwangsläufig sein, Hauptsache er gewinnt in den kritischen Staaten, und da das System "the winner takes it all" heißt, wird die Statistik verzerrt.
Bush hat die absolute Mehrheit aller Stimmen erhalten. Es ist zwar richtig, dass das nicht zwingend erforderlich gewesen wäre, damit er Präsident bleibt, aber es war so (3,5 Mio mehr Stimmen als Kerry übrigens).

Fritzfranz
06.11.2004, 23:59
Original geschrieben von Anna G.
@Julia: klar haben wir über Schwarze in Am. geredet, aber Sabine hat das Thema doch auf alle, die eine "schwere" Kindheit gehabt haben, ausgeweitet.


Aber doch unter dem Oberthema 9/11.

cynthi
08.11.2004, 15:09
:cu: puh hier muss man sich ja ducken ;)

schön freundlich bleiben - Mädels, auch wenn es ein sehr ernstes Thema ist.

Zum Film F.9/11 kann ich auch das Buch vom Moore "Volle Deckung Mr. Bush" empfehlen, wer das vor dem Film gelesen hat, ist nicht ganz so geschockt.

Man sollte bei allem bedenken, dass Mr. Moore keine Klage am Hals hat !
Beim Film bin ich eingeschlafen - sorry, aber er deckte sich weitgehend mit dem Buch was die Fakten zum 11.9. betrifft.
Werde ihn mir aber jetzt im Nov.noch mal ansehen, Danke Sarah ´für die Daten.
Ihr solltet die anderen Filme/Bücher von Moore auch mal sehen/lesen - höchst interessant. Ich will auch einen deutschen Moore. Aber den holländischen haben sie gerade ermordet - da ist ja auch was los. Ich meine es was ein Marokkaner und nun sind alle M. die Arschlöcher - das ist für Holland auch nicht gerade einfach.
So bin jetzt wieder weg ...

Anna G.
08.11.2004, 15:22
Original geschrieben von cynthi
:cu: puh hier muss man sich ja ducken ;)

schön freundlich bleiben - Mädels, auch wenn es ein sehr ernstes Thema ist.



Bisher haben wir uns sehr bemüht, freundlich zu bleiben. Auch wenn ich denke, dass wir das Thema nicht abschließend klären werden...

Anna

cynthi
08.11.2004, 15:42
... aber wenn man es so nachliest ... :?: :cu: ;)

Fritzfranz
08.11.2004, 16:25
Klingt das so unfreundlich? Wir diskutieren doch über Sachfragen, nicht über Persönliches??:confused:

cynthi
08.11.2004, 16:36
Original geschrieben von Fritzfranz
Klingt das so unfreundlich? Wir diskutieren doch über Sachfragen, nicht über Persönliches??:confused:


na es klingt so ein bisschen

ich weiß was: ihr macht hier schön weiter, ich lese ab und zu und stelle euch erstmal einen Krug frischen Kaukau hin :D


WEITERMACHEN :wd: :wd: :wd:

Fritzfranz
08.11.2004, 17:00
Kaukau ist nie verkehrt;) :D :cool:

Saraa
08.11.2004, 17:20
Naja, das man bei so brisanten Themen manchmal recht "scharf" schreibt, gehört ja irgendwie dazu....abschleissend klären können wir ja nichts, da natürlich ejder seine Meinung dazu hat - wir sind ja keine Missionare :D

Saraa
08.11.2004, 17:26
ach und noch zu 9/11...wie Cynthia schon sagte, es gab keine Klage (wegen verleumdung etc.) und es wird somit wohl den Fakten entsprechen - natürlich ist das eine etwas einseitige Berichterstattung und andere Politiker haben auch Dreck am Stecken - aber Bush hat sich mit seiner eigenartigen "Politik" (man möchte es kaum so nennen) halt sehr ins Rampenlicht gebracht.
Um ein Thema aus dem Film aufzugreifen - Bush war ja Manager von vielen Firmen - und alle hat er runtergwirtschaftet und in den Ruin getrieben. Meiner Meinung nach hat so eine Person nicht genug Führungskompetenz um Präsident zu werden. Ich denke auch, dass daddy und Daddys Freunde da mit ihre Finger im Spiel haben und Bush von anderen Leuten gelenkt wird - er dient nur als Aushängeschild - wenn man mal Aussagen von ihm hört, wenn kein "Bushsitter" in der Nähe ist, merkt man mal wie "einfach gestrickt" dieser Mensch ist, um nicht zu sagen einfach dumm. Nichts gegen Leute mit weniger IQ, aber als Präsident eine so grossen Landes sollte man schon etwas Grips und Einschätzungsvermögen haben.


:cu:

Andreag
09.11.2004, 07:46
Original geschrieben von Saraa
Wiederholungen von Fahrenheit 9/11
Donnerstag 11. November 20.45 Uhr auf arte
Montag 15. November 00.15 Uhr auf arte
Montag 29. November 15.10 Uhr auf arte

Huhu Sarah,

Bist Du sicher, daß der Film an den drei Tagen wiederholt wird? :?: Ich wollte gestern Abend mein Video dafür programmieren. Als ich aber die Programmzeitschrift aufschlug, war zumindest am 11.11. und 15.11. der Film Fahrenheit 451 angepriesen bei arte. Was am 29.11. läuft, kann ich noch nicht sagen, weil meine Zeitschrift nicht so lange reicht. Aber am 11.11.und 15.11. läuft der Film auf arte jedenfalls nicht. Schade. :0( :cu:

Saraa
09.11.2004, 07:55
das war der Stand von vor 2 Wochen :mad: da hat wohl jemand was verwechselt.....schnief

Andreag
09.11.2004, 08:17
Original geschrieben von Saraa
das war der Stand von vor 2 Wochen :mad: da hat wohl jemand was verwechselt.....schnief

:0( Ach schade, dann wird der wohl gar nicht wiederholt, nicht? Da bleibt uns dann ja nur noch die Hoffnung für den 29.11., wo ich noch keine Programmzeitschrift habe. :?: :cu:

Saraa
09.11.2004, 08:25
naja glaub nicht, dass es da fahrenheit 9/11 ist, bestimmt wieder 451 ;) Aber die DVD ist auch raus und kann man sich ja evtl. ausleihen in der Videothek ;)

Anna G.
09.11.2004, 11:17
Original geschrieben von Andreag


Fahrenheit 451 angepriesen bei arte. Was

... der Film lohnt sich aber auch. Ich habe das buch gelesen, es ist auch gesellschaftskritisch.

Andrea, ich habe 9/11 auf Video aufgenommen. Würdest Du in Hannover wohnen ... :cu:

VG
Anna

Andreag
09.11.2004, 11:45
Original geschrieben von Anna G.

Andrea, ich habe 9/11 auf Video aufgenommen. Würdest Du in Hannover wohnen ... :cu:


Tja, da habe ich dann wohl Pech, daß ich Hamburgerin bin. ;) :cu:

Anna G.
09.11.2004, 11:52
... oder ich, dass ich in Hannover wohne. :D ich könnte die Kassette zum Stammtisch mitbringen ... :?:

Anna

Andreag
09.11.2004, 12:43
Original geschrieben von Anna G.
... oder ich, dass ich in Hannover wohne. :D ich könnte die Kassette zum Stammtisch mitbringen ... :?:

Anna

:wd: Das wäre doch auch noch eine Möglichkeit. Würdest Du das tun?:?: :cu:

Anna G.
09.11.2004, 12:46
Hi Andrea,

klar doch! Die Videokassette ist zwar nicht die neuste (das ist nämlich eine der Kassetten, die wir immer wieder überspielen), aber die Aufnahme ist ganz ok. Wenn Dich das nicht schreckt, bringe ich die am 28.11. mit.

:cu: Anna

Andreag
09.11.2004, 13:10
Original geschrieben von Anna G.
Hi Andrea,

klar doch! Die Videokassette ist zwar nicht die neuste (das ist nämlich eine der Kassetten, die wir immer wieder überspielen), aber die Aufnahme ist ganz ok. Wenn Dich das nicht schreckt, bringe ich die am 28.11. mit.

:cu: Anna

Das schreckt mich keineswegs ab. Würdest Du die Kassette dann wiederhaben wollen oder soll ich Dir im Gegenzug eine unserer Kassetten mitbringen, die Du dann wieder überspielen kannst. Oder möchtest Du den Film möglicherweise nochmal an jemand anders ausleihen. Dann würde ich Dir die Kassette dann per Post zurückschicken. :) :cu:

Anna G.
09.11.2004, 13:19
Hi Andrea,

die Kassette ist so alt, die verleihe ich ohne Gegenleistung. Kannst Du entweder wieder überspielen oder wegwerfen.

Wir schauen uns die aufgenommenen Filme meist nur einmal an (wenn überhaupt), danach werden sie wieder übergebügelt.

:cu: Anna

Andreag
09.11.2004, 13:49
:wd: Supi Anna, dann sind ja alle Klarheiten beseitigt. :D

Anna G.
15.11.2004, 12:50
Hi Andrea,

ich muss Dir was gestehen... :0( :0(

Ich wollte gestern Fahrenheit 9/11 schauen ... setze mich also gemütlich aufs Sofa hin, spule zurück ... und was ist auf dem Schirm ... :0( Nur Rauschen ...

Ich, frau, habe bei der Aufnahme den DVB-Receiver nicht mit dem analogen Videorekorder synchronisiert... :sn: Mein NG muss immer das Neuste haben, wenn's um Technik geht, also muss man, seitdem wir das digital Fernsehen haben, den Videorekoreder UND die Box programmieren, was die kleinen Annas natürlich ab und an nicht hinbekommen... :rolleyes:

Ich kann Dir also leider keine Kassette mit Fahrenheit 9/11 mitbringen sondern nur eine mit dem Rauschen drauf.... Ich glaube das hilft aber nix...

Anna

Andreag
15.11.2004, 12:54
Original geschrieben von Anna G.
Ich kann Dir also leider keine Kassette mit Fahrenheit 9/11 mitbringen sondern nur eine mit dem Rauschen drauf.... Ich glaube das hilft aber nix...
Anna

:?: Das glaube ich auch. Läßt sich aber nicht änder. Passiert ist passiert. Aber vielleicht wird der Film ja doch nochmal im Fernsehen wiederholt. Trotzdem danke für Dein Angebot. :wd: :cu:

Anna G.
15.11.2004, 13:57
Original geschrieben von Andreag


:?: Das glaube ich auch. Läßt sich aber nicht änder. Passiert ist passiert. Aber vielleicht wird der Film ja doch nochmal im Fernsehen wiederholt. Trotzdem danke für Dein Angebot. :wd: :cu:

Tja, ich hoffe auch, dass sie den Film mal wiederholen. Ich habe nur die letzten 15 Minuten geguckt als er lief. :0(

VG,
Anna :cu:

Andreag
15.11.2004, 15:13
:eek: Ach herje, und ich dachte, DU hättest ihn ganz gesehen. :( :cu:

Anna G.
15.11.2004, 15:36
Nee, ich war an dem Montag zu Yoga und kam erst gegen halb 10, da war der schon fast zu Ende...

Anna :cu: