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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kranker Hund - Ursache von TÄ nicht definierbar



Jandrax
22.10.2004, 16:44
Hallo und Gruß an Alle!!!

Ich bin neu in diesem Forum, und hoffe, das vielleicht irgendjemand mir helfen kann. Ich komme sofort zum Thema:
Meine Hündin "Reika" ist 5 1/2 Jahre jung und ansonsten ein sehr temperamentvoller Vierbeiner.

Vor etwa 10 Wochen begann dann das folgende Krankheitsbild: Sie wurde immer schlapper, fraß immer weniger dafür trank sie sehr, sehr viel Wasser, welches sich im kompletten Bauchraum ansammelte. Es ging zuerst schleichend, dann jedoch hatte sie plötzlich einen geschwollenen Bauch, als hätte sie einen Luftballon verschluckt. Vor circa 7 1/2 Wochen sind wir mit ihr zur Tierärztin gefahren, sie deutete auch Leber- oder Nierenkrebs. Die Laboruntersuchungen ergaben jedoch, daß sowohl Leber als auch Nieren gut funktionieren. Dafür waren aber die Blutwerte sehr schlecht, ein bestimmter Eiweißwert war sogar alamierend hoch. Die Ärztin vermutete Leukämie, mit wenig Aussichten auf Heilung. Durch den sehr schlechten Gesundheitszustand meiner Hündin konnte und kann nicht geröngt werden, um die Ursache "Tumor" ausschließen zu können. Seit etwa 5 1/2 Wochen bekommt meine Hündin nun "Prednisolon-5", ein Kortison-Mittel. Die ersten 10 Tage bekam sie 2 Tabletten morgens und 2 abends, Vor 3 1/2 Wochen haben ich die Dosis auf Anraten der TÄ dann auf 2 morgens und 1 abends reduziert. Und plötzlich innerhalb von 5 Tagen wurde der geschwollene Bauch immer kleiner. Der Hunger dafür endlich wieder größer. Seit 2 Wochen ist dieser Zustand stabil. Sie bekommt jetzt eine Tablette morgens und eine abends. Durch das Wiegen in der Tierarztpraxis haben wir festgestellt, dass die Hündin 6 kg abgenommen hat, was auf die Flüssigkeitsverlust im Bauchraum zurück zu führen ist.
Meine Hündin ist wieder fast wie früher, frißt sehr gut, hat aber zwischendurch jedoch Brechattacken, so daß sie ihr Futter wieder auswürgt.

Hat jemand vielleicht eine Idee, um welche Krankheit es sich hier handeln könnte???? Meine TÄ ist absolut ratlos und war auch sehr verwundert (positiv), dass es meinem Vierbeiner wieder so gut (!!!) geht, gibt mir aber wenig Hoffnung auf eine komplette Gesundung.

Meine Hündin Reika und ich sind für jede Antwort und jeden Hinweis dankbar!!!!

AnjaK
22.10.2004, 18:09
Hi, als ich gelesen habe, das sie sehr viel trinkt, dachte ich an Gebärmuttervereiterung, aber das hätte der TA wohl festgestellt. Ich würde eine zweite Meinung einholen.

Alles Gute!
Anja

katrin-und-zoo
23.10.2004, 08:07
hallo, warum schallt ihr den hund nicht?

könnte cushing sein - auch bei leberproblemen kannst du das erst bei einer schädigung der leber von mindest. 70% im blut feststellen...
auch diabethis wär ne möglichkeit...

würde nochmal an deiner stelle diabethis u cushing abklären lassen - dazu reicht das otto-normal-blutbild meist nicht aus! und den hund schallen, das dürfte ja kein problem sein o mind. eine kontrastmittelaufnahme beim röntgen machen - bauch hin o her, nur ins blaue doktoren, bringtn euchj auf dauer nicht weiter

katrin

gute besserung