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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kreuzbandriß - OP



Topsy
10.08.2002, 14:33
Hallo,

meine fast 14 jährige Hündin (5 KG) wurde vor 2 Tagen am Knie (Kreuzbandriß) operiert. Meine Hündin hängt trotz Schmerzmittel ziemlich durch. Sie liegt den ganzen Tag im Korb, hechelt und frisst sehr schlecht, was ich von ihr sonst nicht kenne. Meine Topsy ist so stark verändert. Wenn wir Gassi gehen müssen (nur zum Lösen) weigert sie sich auch. Ist das normal, dass Hunde nach solch einer OP so stark durchhängen und wie lange kann das andauern?
Am Montag müssen wir zur TÄ, hoffentlich ist alles Ok.

Liebe Grüße

Elke

Jacky77
10.08.2002, 14:44
Liebe Elke,

ich habe zwar keine Erfahrung mit älteren Hunden nach einer OP, aber natürlich braucht sie mit ihren 14 Jahrn viel länger um wieder auf die Beine, bzw. Pfoten zu kommen als ein junger Hund. Das ist bestimmt genauso wie bei alten Leuten nach einer OP!
Vielleicht weigert sie sich gassi zu gehen weil sie noch Schmerzen von der OP hat?
Hat sie Fieber?
Ich drücke Euch ganz fest die Daumen, dass sie sich schnell wieder erholt!

Gute Besserung!

Viele Grüße,
Dani

Topsy
10.08.2002, 14:51
Hallo Dani,

Fieber hat Topsy zum Glück nicht. Natürlich wird das hohe Alter auch eine große Rolle spielen. Ich würde nur gerne wissen, wie andere Hunde mit dieser OP klar kamen und ob der Verlauf so normal ist. Es ist schon schlimm, seinen Hund so leiden zu sehen und man kann nichts tun, außer abwarten... :(

Liebe Grüße

Elke

Jacky77
10.08.2002, 14:57
Liebe Elke,

ich verstehe gut wie Du im Moment fühlst!
Ich hoffe es gibt hier in diesem Forum jemanden der Erfahrung mit so einer OP hat und Dir berichten kann.
Deine Topsy wird bestimmt wieder fit!

Nochmals alles Gute & liebe Grüße,
Dani

ChiaraKimberley
10.08.2002, 17:11
Hallo Elke,

ich denke auch, das Topsy etwas Zeit braucht sich von der Narkose zu erholen. Sie ist ja nicht mehr die Jüngste. Unser Ivan ist zwar erst 6J., aber als Riesenrasse zählt er ja auch schon zu den Senioren. Nach seiner Kreuzband-OP im April gibg es ihm zwar nicht so schlecht wie nach seiner Hüft OP vor 1 1/2 Jahren, aber er hat auch sehr viel geschlafen, war recht aphatisch und lustlos und viel fressen wollte er auch nicht. Wir haben ihn auch "überreden" müssen, sich wenigstens zum "pipimachen" bis in den Garten zu bewegen. Sind ca. 15m. Er hat natürlich auch noch ordentlich Schmerzen im operierten Bein gehabt. Das hat man ihm schon angemerkt. Aber wir haben ihm viel Ruhe gelassen und es hat sich alles sehr schön wieder gegeben. Er kann - und tut das auch - wieder schön laufen und es geht ihm besser als vor der OP. Nach seiner Hüft-Op, die mit einem anderen Narkosemittel durchgeführt worden war, haben wir 3 Wochen gebangt, ob er das überlebt. Es ging ihm richtig schlecht. Wir haben im Wechsel neben ihm auf einer Matratze auf dem Boden geschlafen, weil es ihm so beschissen ging, daß wir ihn nicht alleine lassen wollten und konnten. Wir haben uns Vorwürfe gemacht, ihm die OP zugemutet zu haben (wg. seines schwachen Herzens). Aber die Alternativen wären Schmerzen o. Einschläfern gewesen und das wollten wir auch nicht. Es hat damals bestimmt 5 Wochen gedauert, bis es ihm wieder etwas besser ging - aber dann ging's zuhnemend bergauf und war schlißlich auch alles wieder o.k. - bis er sich beim Toben die Kniebänder riß und das "Chaos" von vorne begann.....
Wir haben ihn in den Zeiten nach den OP's mit noch mehr Streicheleinheiten verwöhnt, haben viel neben ihm gesessen und geschlafen, damit er merkte, das wir da sind und haben versucht ihm alles so schön und bequem zu machen, wie es geht. So ähnlich wie man's mit Menschen im Krankenhaus macht. Die Mühe und Geduld hat sich gelohnt. Aber schwer war es oft, weil wir den Eindruck hatten es wird ja gar nicht besser. Aber wurde es eben doch. Nur nicht den Mut verlieren !!!!
Nach unseren Erfahrungen hat es selbst nach der "besseren" OP gut 2 Wochen gedauert, bis sich zuhnemend eine Verbesserung des Zustandes feststellen ließ. Danach konnte man dann von Tag zu Tag Fortschritte erkenne.
Liebe Grüße und gute Besserung
ChiaraKimberley & Co.

Topsy
11.08.2002, 09:20
Hallo Chiara Kimberley,

danke für Deine aufmunternden Worte. Ich habe mir schon Vorwürfe gemacht, dass ich meine alte Hündin habe operieren lassen, aber die Alternative wäre auch nicht besser gewesen, denn vorher konnte Topsy auch nicht laufen und hatte Schmerzen. Einschläfern wo noch Hoffnung ist, das wollte ich auch nicht. Ich denke auch, dass es noch einige Zeit dauert, bis Topsy sich von der OP erholt hat. Die Narkose hat sie gut überstanden, der TA sagte, da hätte es keinerlei Probleme gegeben. Es ist auch gut, dass die Hunde sich nach so einer OP schonen und nicht gleich wieder herumwuseln, nur ist es verdammt schwer, sein Tier so leiden zu sehen. Ich mach es da wie Du, viel Ruhe, Streicheleinheiten u.s.w., denn mehr kann man in so einer Situation leider nicht tun und ansonsten nur viiieeel Geduld haben und abwarten...

Ich wünsche Dir und Deinen Hundis alles Gute

Liebe Grüße

Elke