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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kastration: Ja oder nein?



wickie03
21.09.2004, 12:51
Hallo!
Ich brauche mal wieder Rat.
Unser Coonie ist jetzt ein halbes Jahr und ich habe ihn eben dabei erwischt wie er auf unserem kleinen Kater (3 MOn,)saß, ihn in den Nacken "biss" und mit dem Hinterteil wackelte.
Das heißt wohl, er ist geschlechtsreif :-)
Was nun?
Wir haben einen Kater durch Fib verloren und haben nun Angst, dass bei diesem es auch ausbrechen könnte, da eine Narkose für die Kastration eine Belastung für den Körper ist und damit seine Abwehr schwächt oder aus dem Gleichgewicht bringt. Es geht ihm ja sehr gut, aber wir vermuten mal, dass das FIB bei unserem anderen auch erst nach dem OP ausgebrochen ist.
Wir haben ein schlechtes Gefühl dabei.
Wer weiß, wie es sich mit einem echten Coonie-Kater in einem Haushalt lebt??
Ist das zu ertragen? Oder ganz unmöglich für alle Beteiligten??
Vielen Dank.

Gabi
21.09.2004, 13:18
Ich kann ja verstehen, dass Du durch Deine Vorgeschichte Angst hast, aber ich würde dennoch zur Kastration raten. Ich habe schon einige Katzen kastrieren lassen und es ist nie etwas passiert.

Der Kater wird ja nicht nur ordentlich nach Pumakäfig stinken, mit Chance markiert er auch im ganzen Haus - und wenn der Kleine erst geschlechtsreif wird, kann es unter den beiden zu bösen Katerkämpfen kommen.

Teile Eurem TA am besten Deine Ängste mit, er wird Dir sicherlich sagen, dass es unbegründet ist.

sandi1
21.09.2004, 19:37
Hallo wickie!!

Ich kann deine ängste sehr gut nachempfinden! Auch ich habe vor 3 monaten meinen kater sonic an fip verloren, und habe seinen bruder, der aber quitsch fidel ist auch noch hier zu hause. ich habe ihn nicht testen lassen, ob er koronavirus positiv ist oder nicht. er wird es aber mit allerwarscheinlichkeit sein, da es reine wohnungskatzen waren und sich demzufolge bei der mutter schon angesteckt haben. ich hatte die gleichen ängste vor der anstehenden kastration wie du, aber es ist alles problemlos verlaufen. bei einem kater ist das auch gar nicht so wild. Der eingriff ist so minimal, das die so glaube ich nur eine sehr leichte narkose geben, denn ich habe bei meinem gismo noch nicht mal eine stelle am pfötchen gehabt was rasiert war, also werden sie sicher nur eine narkose in den popo gegeben haben, das sind ganz leicht kurznarkosen, die reichen dafür.
es werde ja nur zwei ganz kleine schnittchen gemacht, die sind so klein, das sie noch nicht einmal vernäht werden müssen.
also ich würde mir da jetzt nicht mehr so gedanken drüber machen, nachdem ich weiß wie einfach das bei katern ist.
trotzdem, ich kann dich gut verstehen!!;)

Tiborus
21.09.2004, 20:41
Hallo!:cu:

ich kann mich meinen Vorrednern nur aus vollster Überzeugung anschließen: ein unkastrierter Kater in der Wohnung ist D I E H Ö L L E !!!!

Ich habe auch Anfang des Jahres meine Chiquita an FIP verloren, und meinen Kater trotzdem kastrieren lassen : er ist putzmunter !
Er ist sogar auch erst kürzlich gegen Seuche und Katzenschnupfen geimpft worden, obwohl ich da auch sehr Bedenken hatte, daß FIP ausbricht...

es ist aber alles o.k !

:cu: :cu: :cu:

Saraa
21.09.2004, 21:03
Eine stressfreiere Methode der Narkose ist die Inhalationsnarkose. Sprech deinen TA doch mal darauf an!

Tiborus
21.09.2004, 21:16
@ Saraa - wiiiiiiiee?????!!!! Fellratte GIEP?????Hast Du etwa doch eine 2. Katze vom NG genehmigt bekommen??? War ich soooo lange nicht mehr im forum????? BITTE KLÄR MICH AUF!!!!!!!

Tiborus
21.09.2004, 21:17
und so ein hbsches Mäuschen - zum Neidischwerden!!!!!!

Saraa
21.09.2004, 22:36
Musst in der Wiesn ein paar tage zurückblättern. Er ist seit Mittwoch hier ;) Und NGs Kater ;) ;)

*sab*
24.09.2004, 21:12
Auf jedenfall kastrieren. Eine freundin von mir hat bei einer ihrer Kater zu lange gewartet, dann ist er irgenwann im sturm und drang ;) abgehauen und nicht zurückgekommen. Er lebt wahrscheinlich woanders, da er noch gesehen wurde. Denke die Gefahr ist mit Kastration geringer, dass sie länger oder für immer abhauen!