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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kokzidien - Erfahrung mit homöopathischer Behandlung?



Selma
17.09.2004, 10:50
Hallo,

meine Kätzin hat Kokzidien. Da sie sehr scheu ist und eine tägliche Verabreichung von Antibiotika nicht möglich ist, möchte ich sie entsprechend mit homöopathischen Mitteln behandeln. Globulis nimmt sie problemlos mit dem Futter auf.

Hat hier schon mal jemand Erfahrungen damit gemacht?

LG Slema

ChristianeS
20.09.2004, 12:17
Hallo,

also ich denke nicht, dass sich die Kokzidien allein durch homöopathische Behandlung beseitigen lassen, dazu sind die Erreger viel zu hartnäckig. Im Zweifelsfall einen Tierheilpraktiker fragen.
Ich denke, mit homöopathischen Mitteln kann man lediglich das Immunsystem der Katze etwas stärken.
Evtl gibt es ja auch Mittel in der Schulmedizin, die problemlos verabreicht werden können, auch hier würde ich den TA löchern.

Viele Grüße
Christiane mit Jenny, Maya, Milena und Einstein

threecats
20.09.2004, 13:41
Hallo,
wir haben die Kokzidien damals mit kolloidalem Silber wegbekommen, Du muss nur schauen, dass Du ein gutes erwischt.
Wenn Du willst suche ich Dir einen guten Link mit Erklärung etc. raus.
Grüße
Susanne

Selma
22.09.2004, 18:33
Hallo Susanne,

vielen Dank für Deinen Hinweis. Das klingt sehr interessant.

Was ist das "kolloidales Silber"? Sind es Tabletten, Tropfen ??? Wie verabreicht man das? Wie ist die Wirkung?

Ich habe es jetzt nach Rücksprache mit meinem TA mit Acidum phosphoricum und Calcium carbonicum probiert. Da die Behandlung heute "beendet" wurde, kann ich noch nicht sagen, ob sie erfolgreich war.

Leider stimmt das, was ich eingangs geschrieben habe. Ich kann ihr keinerlei Tabletten oder Tropfen direkt verabreichen. Tabletten bekomme ich absolut nicht in sie hinein - auch nicht über Futter, bei Tropfen könnte es vielleicht klappen, wenn sie keinen zu starken Eigengeruch haben und ich sie mit Malzpaste verrühren kann.

Gruß Selma

threecats
23.09.2004, 09:53
Hallo Selma,
mir rennt leider gerade ganz gewaltig die Zeit davon, aber hier immerhin ein Link: http://www.wuerzburg-shop.de/Lucky-Land/ , dann auf Shop und dann auf Gesundheit.
Da müsste einiges stehen, wenn Du noch Fragen hast, mail Sonja an, sie weiß irre viel über das KS.
Ich habe unsere damit behandelt, es hat richtig gut geklappt. Es ist flüssig und fällt geschmacklich nicht auf. Wir haben es immer in etwas Milch gegeben. Das ging ohne Probleme. Über das Futter geht aber auch.
Tut mir leid, ich muss los.
Viel Glück
Susanne

Selma
23.09.2004, 11:45
Danke Susanne.

Würzburg-Shop ist mir bekannt.

Liebe Grüße Selma

und hetz nicht so - das ist Stress und ungesund.;) :D

Selma
05.10.2004, 10:33
Kurz noch mal zur Erinnerung: bei meiner Kätzin wurden Kokzidien festgestellt. Da sie extrem änglich ist und ich sie unmöglich festhalten kann, um ihr täglich AB zu verabreichen, versuchte ich - in Absprache mit meinem TA - es mit der homöopathischen Behandlung.

Und hier kommt das Behandlungsergebnis.

Ich hatte Montag vor einer Woche eine größere Probe an ein Labor zur Untersuchung gegeben: KEINE KOKZIDIEN :D :p

Auch mein TA ist begeistert.

Viele Grüße Selma

ChristianeS
07.10.2004, 14:36
*beeindrucktbin* :)

Christiane mit Jenny, Maya, Milena und Einstein

threecats
07.10.2004, 17:43
bin auch beeindruckt, magst Du mal sagen, wie Du behandelt hast?
Grüße
Susanne

Selma
07.10.2004, 22:13
Hallo,

klar kann ich euch sagen, wie ich sie behandelt habe. Die Mittel habe ich ja schon in einem vorherigen Beitrag genannt.

Ich habe u.a. das Buch von H.G. Wolff "Unsere Katze gesund durch Homöopathie". Dort wird für Kokzidiose folgende Behandlung empfohlen:

Acidum phosphoricum D6 - sieben Tage, 3 x täglich
danach, also 8. Tag:
Calcium carbonicum D 200 - 1 Tag, 1 x

Dazu wird empfohlen, leichte Kost und etwas Fleisch zu füttern.

Und das schönste: ich hatte keine Probleme ihr die Globulis zu geben. Mit ein wenig Paste auf dem Finger hat sie das mit großer Begeisterung abgeschleckt. :wd:

@ Christiane und All

Nur mal so ein wenig zu meinen Erfahrungen mit der Homöopathie. Ich weiß, dass es viele Skeptiker gibt. Ich behandle meine katzen schon seit längerem homöopathisch. Mein eigener Hausarzt ist Allgemeinmediziner und klassischer Homöopath.

Vor ca. 6-7 Jahren habe ich begonnen mich auf die Homöopathie einzulassen und ich kann nur sagen, dass ich großen Erfolg habe. Beispiel: Meine letzte Grippe (hatte 2 Tage 38,8 Fieber) liegt über 1 1/2 Jahre zurück, dauerte nur knapp 8 Tage, wurde nur hom. behandelt und es gab keinen Rückfall! Im Gegenteil, ich war nach diesen 8 Tagen - inkl. Wochenende - wieder vollkommen fit. Früher habe ich - wenn ich Glück hatte - nur :( 2 Wochen gelegen, mind. 10 Tage AB's geschluckt und fast jedesmal 2-3 Wochen danach einen Rückfall bekommen. Pro Jahr waren 2-3 solcher Grippeerkrankungen an der Tagesordnung.

So, damit aber genug Lobeshymnen auf die Homöopathie.

Ach so, etwas will ich doch noch erwähnen: meine Pollenallergie hat sich seitdem auch um ca. 70-80% gebessert. Selbst in meiner Hauptallergiezeit - Gräser - bin ich ohne Antihistaminika ausgekommen. Ich habe nur an ganz extremen Tagen DHU Heuschnupfenmittel genommen - ist zwar ein Komplexmittel und die sind in der klassischen Homöopathie eher verpönt - aber es hilft ganz hervorragend. Mein Hausarzt hat den Einsatz auch befürwortet.

Liebe Grüße Selma :cu:

ChristianeS
08.10.2004, 07:12
Hallo Selma,

nein ich bin eigentlich kein Skeptiker, was Homöopathie betrifft. Ich habe mich selbst und meine Katzen auch schon mehrfach erfolgreich (einige Male aber auch nicht erfolgreich, obwohl mit Hilfe von Tierheilpraktikerin) behandelt.

Nur bei Kokzidien und Giardien hatte ich einfach Bedenken, weil ich sie als sehr hartnäckig kenne.

Aber umso besser, wenn es geklappt hat! :)

Liebe Grüße
Christiane mit Jenny, Maya, Milena und Einstein