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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Katzen RECHTE



Nanook
14.09.2004, 21:14
Hallo Dosenöffner,

dieses Forum hat uns schon in vieler Hinsicht geholfen und ich hoffe, dass es auch jetzt wo wir euch mal wieder brauchen seinen Dienst erfüllen wird.

Wie ein jeder Fellnasenfreund weiß wird es immer wieder Mitmenschen/Nachbarn geben, die so bedauernswert sind,
weil Sie nie erfahren werden, wie es ist eine Fellnase als seinen Freund schimpfen zu können, diese Menschen tun mir echt leid.

Wir haben jetzt das Problem das es bei uns in der Mietergemeinschaft Menschen gibt, die unsere Katzen nicht akzeptieren und es gerne sehen würden wenn diese verschwinden würden.
Aber mal von vorne, wir wohnen ja am Rande von Hamburg in einem Vorort und unsere Reihenhaus, wo wir zu Miete wohnen grenzt genau an Felder und Wiesen, was gäbe es da nicht schöneres für unsere Räuber, in diesen Feldern und Wiesen sich zu tummeln und zu jagen. Wenn man dann auf dem Balkon das Geschen beobachtet geht ein echt als Katzen Fan das Herz auf, wenn man sieht, mit was für einer Perfektion rangeschlichen wird, Minuten lang die Beute beobachtet wird, und DANN kommt der entschiedene Sprung der bis zu 2 m gehen kann und entscheidet, ob der Mäuserich Glück oder Pech hatte. Mir tun die kleinen Futzis auch immer leid, und wenn es Möglich ist, rette ich auch mal den einen oder anderen. Natürlich wird die gejagte Beute dann ganz stolz der ALPHA Katze (meine Wenigkeit) präsentiert und es landet auch mal eine Maus vor der Haustür die, so makaber es klingt verspeist wurde und na ja auch mal was liegen gelassen wird, was nicht gefressen wurde.

Und das ist der Punkt, worum es geht es wir sich über die Kadaver Reste beschwert, die von der Katze mal hinterlassen werden können.
Dies Räume ich immer weg, wenn ich diese finde!! Mit einer kleinen Tüte entsorge ich diese Fachmännisch.

Aus diesem Grund denkt die Hausverwaltung darüber nach, die Katzenhaltung zu verbieten.
Die Sie aber bis zum heutigen Tage schon ca. fünf Jahre duldet.
Von ca. 36 Wohnparteien haben fünf eine Katze und drei einen kleinen Hund.
In unserem Mietvertrag ist die Haustierhaltung untersagt. Aber ich habe mal gehört, das Katzen keine Haustiere sind sondern Kleintiere und somit ausgeschlossen sind, stimmt das und wenn wo steht das?
Kann die Hausverwaltung fordern, dass wir die Katzen weggeben müssen? Und wenn nicht wo steht das?
Wer hat Erfahrung mit Mietverträgen und Katzen.
Wie sieht die Juristische Seite aus?
Bitte helft uns, da wir eure Unterstützung brauchen.


Davon mal abgesehen wenn jemand was gegen unsere Katzen unternehmen will, muss er erst einmal an der Alphakatze vorbei.
Was ich damit sagen will, ich würde eher ausziehen, als Meine Mäuse wegzugeben.

Viele Grüße
Nanook Pauline & Rasmus

black&white
14.09.2004, 22:24
hallo nanook,

zitat:"Aus diesem Grund denkt die Hausverwaltung darüber nach, die Katzenhaltung zu verbieten.
Die Sie aber bis zum heutigen Tage schon ca. fünf Jahre duldet."

das tut leider nicht sehr viel zur sache, selbst wenn es schon über jahre hin toleriert wird.
fühlen sich in einer mietergemeinschaft mieter ( da reicht auch schon ein mieter!)durch die tiere, egal ob nun hund oder katze, belästigt kann der vermieter verlangen das die tiere abgeschaft werden.
da bei euch auch noch haustierhaltung verboten ist könntest du da schlechte karten haben.
schau doch mal bei google...
was nun für deine situation spricht ist, das auch andere mieter hunde und katzen haben.
wenn aber muß der vermieter schon allen tierbesitzern die auflage zur abschaffung der haustiere geben.
es gibt schon viele urteile in dieser sache, nur wird immer von fall zu fall entschieden.
vom gesetz her, hat dein vermieter aber alle rechte...nur recht ist nicht immer gleich recht...

mfg
was du tun kannst ist evtl mit den anderen haustierhaltern eine unterschriftensammlung durch führen um genau zu wissen wer und wieviele gegen die tiere ist.
oder du legst den gegnern ne maus durch den briefschlitz und vermietest dann deine katze als mäusefänger....grins...ist ein scherz....
in unserer wohnanlage ist die hundehaltung und allein besucher mit hunden verboten.
ich habe trotzdem zwei hunde....mein vorteil ist, das ich selber eigentümer bin und sich bis jetzt keiner groß beschwert hat.
ich habe die jungs schon über zwei jahre, muß aber jederzeit damit rechnen, das sich doch irgend einer beschwert und ich einen netten brief in kasten haben.
aber für solche fälle gibts ja ne rechtschutzversicherung....und wenns dann doch sein muß, werd ich die wohnung halt verkaufen...meine jungs sind mir wichtiger.

peppermintpatty
15.09.2004, 08:40
Hallo Nanook!
Erst einmal: es tut mir für Euch leid, das es so viele Idioten in Eurer Nachbarschaft gibt. Wir standen vor der gleichen Situation, allerdings mit zwei Hunden. Wir haben letztendlich, weil wir keine Lust mehr auf diese blöden Anfeidungen hatten, uns ein neues Haus gesucht. Übrigens: wir haben richtiges Schwein gehabt: Riesengarten, Riesenhaus, großes und sicheres Betriebsgelände, das wir mitnutzen dürfen und - ganz wichtig - keine blöden Nachbarn und megaliebe Vermieter, die selber ganz tolle Hunde haben. Absolut ein Traum!

Aber zu Deinem Fall: ich arbeite seit geraumer Weile als Hausverwalterin und "kümmere" mich natürlich auch um solche Fälle. Bei uns ist es allerdings so, dass noch kein Tier ausziehen mußte.
Black&White schrieb, dass das Fakt ist, was im Mietvertrag steht. Das ist nicht ganz so! Erst einmal, wenn 5 Jahre Tierhaltung geduldet wurde, besteht eine Art Gewohnheitsrecht. Das erst einmal dazu. Zum anderen wohnt Ihr in einem Einfamilienhaus, Eure Nachbarn müssen hier schon gezielt nachweisen, dass sie durch Eure beiden Nasen gestört werden. Wie wollen die das bitteschön machen? Und dann kommt hinzu, dass jeder Mensch ein Recht auf die Art zu leben hat, wie ihm gefällt, solange er keine anderen in seinen Rechten gefährdet. Dazu gehört auch Tierhaltung.

Trotzdem und das ist Fakt: fiese Nachbarn und davon gibt es immer welche, können einem das Leben wirklich zur Hölle machen. Schnapp Dir die anderen Tierbesitzer und rede mit ihnen. Tut Euch, falls irgendwelche Post bezüglich Beschwerden bzw. Verbot Tierhaltung kommt, zusammen und beauftragt einen Rechtsanwalt. Das ist erstens nicht so teuer wie als Einzelkämpfer und stärkt das Miteinander. Und vielleicht merken Eure "fiesen" Nachbarn, dass mit Euch auch nicht gut Kirschen essen ist. Wie ist Eure Verwaltung denn drauf? Vielleicht kann man ja gemeinsam um einen Gesprächstermin bitten?! :?: Bei mir stoßen die Mieter jedenfalls auf offene Ohren und ich würde nie so etwas entscheiden, ohne auch die zweite Seite gehört zu haben!

Ganz ganz viel Erfolg und ich hoffe, Ihr habt genauso viel Glück wie wir. Übrigens: es denkt leider nicht jeder Mensch so wie Ihr, dass Ihr Euch lieber ein neues Zuhause sucht! Aber das ist genau der richtige Weg, denn Eure "Fellnasen" können nix dafür!!!