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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hund und Katze- geht das?



Susann_1986
13.09.2004, 14:42
Hallo Leute,
also ich bin neu hier und versuche hier mal mein Glück und hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt.
Also, ich und meine Ma sind am überlegen ob wir einem kleinen Welpen ein neues Zuhause geben.
Das Problem ist eigentlich nur, dass wir eine Katze haben, welche schon etwas älter ist. Und wir wissen halt nicht, wie sie auf den Hund reagieren würde. Ich meine wir wollen ja auch nicht, dass sie in Zukunft unglücklich ist. Schließlich war sie als erstes da.

Nun meine Frage: Habt ihr irgendwelche Erfahrungen mit solchen Situationen gemacht?

Ich habe bisher nur gehört, dass es relativ problemlos ist, soblad die katze klein ist und der hund älter, aber andersherum konnte mir noch niemand etwas berichten.

Ich hoffe, dass ich hier mehr Glück damit habe...


Ganz liebe Grüße, Susann

Kathy_1975
13.09.2004, 16:00
Hallo Susann,

als wir Joy (Deutsche Dogge) im Alter von 11,5 Wochen geholt haben, waren unsere Katzen 2 Jahre (Buffy) und neun Jahre (Bibo) alt. Puh, was ging es mir schlecht, hatte ich wirklich ganz arge Bedenken, den Katzen damit ihr Leben zu vermiesen... :o
Anfangs waren alle sehr skeptisch. Bibo ist von Natur aus seeeehr vorsichtig, zurückhaltend und ängstlich und hat Joy gleich am Anfang ordentlich eins auf die Nase gegeben. Damit war das also geklärt. Buffy ist das genaue Gegenteil, frech wie Oskar und neugierig ohne Ende. Klar musste der neue Bewohner erst mal gründlich inspiziert werden. Und es lief eigentlich total problemlos ab. :wd: Heute ist es so, dass Buffy und Joy die dicksten Freunde sind. Die Mieze darf sich ALLES beim Hund erlauben, frisst mit Joy aus einem Napf, putzt sie mit Hingabe und ab und zu geht's auch mit ihr durch und dann wird auf den Hund "eingeprügelt" (ohne Krallen!). Bibo und Joy lieben sich zwar immer noch nicht unbedingt, aber sie akzeptieren sich und gehen sich – so gut es geht – aus dem Weg.
Wichtig zu erwähnen ist vielleicht noch, das die obere Etage von unserem Haus ganz alleine den Katzen (und uns natürlich ;) ) gehört. Dort hat der Hund ohne unsere Erlaubnis nichts zu suchen! So haben die Miezies immer eine Möglichkeit, den Rückzug anzutreten, wenn der große Hund zu sehr nervt :D .
Vielleicht hast du ja Freunde mit (ruhigem!!!) Hund, der Katzen schon kennt und sie nicht gleich durch die ganze Wohnung jagt. Dann könnte sich eure Katze schon mal vorsichtig an diese merkwürdigen Vierbeiner gewöhnen. ;)
Wenn ihr also eurer Katze weiterhin die gleiche Aufmerksamkeit schenkt (oder vielleicht noch etwas mehr als sonst) und sie immer eine Rückzugsmöglichkeit hat, sollte es eigentlich funktionieren. Eine Garantie dafür gibt es allerdings nicht!

Ich drück euch die Daumen dass es klappt!

Liebe Grüße
Katharina + Joy

:cu: :cu: :cu:

Dagi
13.09.2004, 19:45
Hi Susann,

erst mal herzlich willkommen im Forum :cu:

Wir hatten zwei fast 7-jährige Katzen im Haus, als Amy als Welpe hinzukam. Was soll ich sagen? Es hat besser geklappt, als ich in den kühnsten Träumen zu hoffen gewagt hätte :D

Übringens hatten wir das vorher mit einer GANZ zurückhaltenden Cocker-Dame getestet, immer wieder - keine Chance. Die arme wurde von unserer sonst so sanften Katzen-Dame ANGEFALLEN :eek: , obwohl sie brav bei ihrem Frauchen saß, und eh schon sehr großen Respekt vor Katzen hat :(
Aber Amy-Welpe wurde erst misstrauisch von oben beäugt, als sie zum ersten mal schlief schon neugierig beschnuppert, und ab dem zweiten Tag war sie akzeptiert. Die Katzen waren zwar noch vorsichtig, aber nach 1 Monat hatte sich alles komplett eingespielt.
Gefüttert habe ich eine ganze zeitlang erst mal getrennt. Aber die Katze durfte nach wenigen Tagen schon zusammen mit Amy aus dem Welpennapf futtern :D Der Kater durfte es nie, und darf es bis heute nicht :rolleyes: Mit der Katze schmust Amy sogar (ca. nach 6 Monaten), ab und an lecken sie sich sogar gegenseitig...das allerdings erst seit kurzem...also nach ca. zwei Jahren, wobei ich denke, dass es auch daran liegt, dass die Katzen sich eben gegenseitig haben.
Aber richtigen Streit hat es NIE gegeben.
Vorsichtsmaßnahme: bevor der Welpe ins Haus kommt, den Katzen die Krallen kürzen, damit sie nicht so nadelspitz sind und scharf verletzen können.
Ansonsten hab ich die drei in den ersten Wochen NIE unbeaufsichtigt gelassen, immer ein wenig Acht gegeben.
Achtung: Welpen bedienen sich gerne der leckeren Würstchen aus der Katzentoilette :rolleyes: , die wurde also ständig kontrolliert und gesäubert.
Ich hab es auch so gemacht, dass ich erst den Hund, und dann die Katzen gestreichelt habe, damit sie selber etwas nach Hund riechen...weil DIE angeekelten Gesichter hättest Du mal sehen sollen, als die den Hund gerochen haben :D
Mittlerweile ist ihnen das ebenfalls egal und die Katze liegt vorzugsweise in Amys Körbchen :D

Also, wie Du siehst: auch hier, null Problemo. Und ich finde, es gibt nichts schöneres, als Katzen UND Hunde zusammen zu halten.

:cu: Viel Spaß bei der Zusammenführung
Dagi & Amy

ElkeG
14.09.2004, 15:44
Hallo,

wir hatten (bzw. haben natürlich immer noch) eine schon paar Jahre alte Katze, als Betsy als Welpe zu uns kam.

Gab´zwar anfangs kleinere Streitereien, weil Betsy einfach nicht verstehen wollte, warum die Katze nicht mit ihr spielen will :D . Aber Tina (die Katze) hat scheinbar doch erkannt, daß sie es hier mit einem "Baby" zu tun hat, denn sie hat Betsy trotz heftigsten Generve nie wirklich die Krallen gezeigt. Zur Not hat sie sich dann nur etwas höher geflüchtet (Hochbett oder so) - da konnte dann Betsy nicht hinterher und sie hatte ihre Ruhe.

Inzwischen verstehen sie sich wirklich gut (auch wenn Betsy nach fast einem Jahr immer noch nicht verstanden hat, warum die Katze nicht spielen will :D ). Manchmal schmusen sie sogar richtig, das ist echt nett. Und die Katze darf sogar an´s Hundefutter - bzw. auch umgekehrt. Läßt Tina ein Häppchen im Schälchen, darf´s Betsy fressen.

Außerdem entgeht mir jetzt wirklich nie mehr, wenn die Katze rein will. Betsy macht ein tierisches Theater - bis ich ihre "Freundin" in´s Haus gelassen habe.

Also - nur Mut.

Quasaria
02.10.2004, 19:42
hi!
wir hatten damals auch nur unsere Katze und wir haben einen hund dazubekommen der von jmd abgeschoben werden sollte.
Natürlich haben wir uns auch Sorgen gemacht ob das so vernünftig ist wegen der katze... und es lief auch nicht gut denn unsre süsse hat sich gar nicht mit dem neuen verstanden.
Kurz darauf waren meine ma und ich einkaufen und redeten darüber was wir am besten tun könnten...
eine kundin des ladens hörte uns wohl zu und sprach uns an.
Sie sagte uns, dass wir im haus alle türen auflassen sollen damit jeder platz hat um weglaufen zu können damit es kein "blutbad" gibt.
auch wenn wir weg sind sollten wir einfach die türen auflassen und es hat funktioniert nach einger zeit haben sie sich zusammengerauft.
sie haben nebeneinander geschlafen... wenn die katze vor der terassentür stand hat der hund gebellt damit jmd die tür aufmacht es wundert mich immer wieder aber es hat geklappt ;)
LG und viel glück

Stella02
03.10.2004, 10:00
hallo zusammen,
wir haben zwei hunde- yorkshire und eine katze.
allerdings waren bei uns die hunde zuerst da.
in der ersten woche haben sich die drei ein bißchen
gestritten.
mitterweile sind sie ein herz und eine seele.
schlafen,essen,spielen zusammen.

LG
stella02