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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Krampfanfall beim Welpen



samos65
11.09.2004, 17:53
Unser 4 Monate alter Retrievermixwelpe hatte am Dienstag einen Anfall mit zugeschwollener Luftröhre. Sie war schon bewußtlos und sind natürlich sofort zum TA. Wir gingen von einem Wespenstich aus. Dort bekam sie Antihitamine und es wurde besser. Sie konnte wieder gut atmen, stand aber die ganzen Tage neben sich. Sie wirkte wie ausgemergelt. Sie hatte kein Fieber. Appetit war sehr gut. Donnerstag Nachmittag hat sie dann die Mahlzeiten des Tages wieder ausgebrochen. Da bin ich mit ihr dann wieder zum TA. Sie bekam dann wieder eine Spritze und Freitag morgen schien sie wieder fit. Holte sich wieder ihr Spielzeug und wollte spielen. Freitag mittag lag sie dann beim Mittagessen unter dem Tisch und meine Tochter schrie auf. Sie krampfte, aber bekam wohl noch Luft. Ich bin wieder sofort zum TA. Als ich dort ankam, war sie schon wieder fast "normal". Er hat dann Blut abgenommen. Abends waren wir dann wieder da. Die Blutwerte waren völlig ok.Er vermutet nun, das es ein Virusinfekt ist. Sie hat Antibiotika und hochdosiertes Vitamin B 12 bekommen.
Kann es "nur" ein Virusinfekft sein? Hat jemand ähnliches erlebt?

An Epilepsie möchte er nicht wirklich glauben.

Er meint, wenn es das nicht ist, müsste eventuell ein CT gemacht werden.
Es könnte dann doch Epilepsie oder eine Missbildung im Hirn sein. ER geht dann nach
Hat jemand Erfahrungen mit ähnlichem gemacht??

Sachari
11.09.2004, 21:58
Hallo!
Das hört sich ja ziemlich unheimlich an....
Ganz ehrlich: an einen normalen Virusinfekt kann ich nicht ganz glauben. Epilepsie äußert sich auch in Krampfanfällen, z.T. in unterschiedlicher Ausprägung und Dauer. Oft mit sehr starkem Speicheln ("schäumen"). Nach solch einem epileptischen Anfall braucht der Vierbeiner eine Erholungszeit, je nachdem auch wie stark der Anfall war (und in welcher Quantität er auftritt). Wir haben das vor Jahren mit unserem Welpen durchgemacht. Es fing auch in etwa im Alter von 5 Monaten an, die Intensität steigerte sich dann nach und nach. Bis die Diagnose "Epilepsie" feststand dauerte es. Medis brachten keine Erfolg, ist allerdings auch schon fast 20 Jahre her.... In der Zeit ist medizinisch natürlich einiges vorangegangen!
Ist es sicher, das Euer Vierbeiner eine zugeschwollene Luftröhre hatte??
War der Anfall nach dem Fressen? Oder nach einem Leckerli? Hat Euer Welpe vorher vielleicht "gehustet" oder ähnliches?
Ein Fremdkörper im Rache-Kehlkopf-Raum ist ausgeschlossen? Gibt es vielleicht eine allergische Komponente? Oder schüttelt er häufiger den Kopf? Die Ohren sind frei?
Gute Besserung und toi, toi , toi für Euren Wuff. Berichte doch bitte nochmal, wie es weitergeht.
LG Tina:cu:

renschwein
12.09.2004, 09:47
Unser Schäferhund hatte ja auch Epilepsie,er ist mit Tabletten eingestellt worden hat ne Weile gedauert,die Anfälle wurden aber weniger und weniger heftig..
Wünsche eusch alles gute,Bonny wird es sicher bald besser gehen.
Wir alle drücken die Daumen und Pfoten.
Gute Besserung Manuela