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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schweres Pferd...



Budjonnyfan
09.09.2004, 13:26
Hallo!

Ich reite zur Zeit ein Pferd das sehr unruhig in der Bewegung ist. Der 6-jährige Wallach reißt auch ständig seinen Kopf hoch. Ich reite ihn zurzeit mit Martingal, möchte das aber auch bald ablegen. Meine Schenkelhilfen gebe ich ihm deutlich und leicht verständlich und die nimmt er mir auch ganz gut an. Meine Hände halte ich in jeder Gangart ruhig und beweglich und trotzdem reißt er immer wieder seinen Kopf hoch und legt sich direkt aufs Gebiss. Ich reite auch sehr viele Wendungen mit ihm um ihn zu beschäftigen und mehr ans Gebiss zu reiten. Und trotzdem reißt er seinen Kopf hoch, legt sich auf den Zügel... im Galopp ist es dann meist am allerschlimmsten da reißt er mir die Zügel direkt aus der Hand. Gut mittlerweile bin ich schon darauf vorbereitet, aber trotzdem ist das ja nicht normal oder? Ich muss allerdings dazu sagen, dass der Wallach im Reitunterricht als Schulpferd eingesetzt wird, er aber die Reitschüler meistens abwirft durch durchgehen oder buckeln. Ich beschäftige mich aber (durch Bitte meines Reitlehrers) jetzt sehr oft mit ihm, longiere ihn und reite ihn eben auch und bei mir stellen sich eben diese Probleme.

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen und mir vielleicht Tipps geben!

Lg
Steffi

Sorraia
15.09.2004, 15:37
Hallo,

ich habe deinen Beitrag gelesen und kann dir sagen, das ich bei meinem eigenen Pony genau dasselbe Problem hatte,
allerdings hat der den Kopf gleich nach oben genommen und hat sich gesperrt, das geht bei ihm besser seitdem ich ihm die Zähne habe machen lassen ( er hatte eine dicke Eiterbeule am Backenzahn und spitze Zahnkanten).
Es hört sich aber auch ein Stück so an als ob die Rangordnung zwischen Pferd und Reiter noch nicht geklärt wurde. Versuche s doch mit Bodenarbeit.
Hat er weinig Ganaschenfreiheit?
Passt der Sattel, kneift das Gebiss?
Mein Pony habe ich oft ohne Sattel und Trense, also nur mit Halfter geritten, bin so auch gesprungen, fange ich dan an Dressur zu reiten, reite ich mind. 20 Min. Schritt und nur Bigungen dann habe ich ihn , Bei uns beiden war die Rangortnung auch noch nicht klar, jetzt geht er bei mir am Zügel aber bei (sogar eriner L- Dressur Reiterin) geht er nicht ein Stück am Zügel.

Ich hoffe dir geholfen oder zumindest vielleicht einen Knackpunkt aufgezeit zu haben der bei euch vielleicht zutreffen würde.

Würde mich über eine Antwort freuen.

Sandra1980
16.09.2004, 07:53
Also mein erster edanke waren auch die Zähne. Oder sonstige Schmerzen. Ich denke das sollte alles erstmal überprüft werden.

Es gibt so viele Pferde die als widersetzlich gelten, aber es nciht sind! Sie haben halt nur schmerzen...

Kann das ausgeshclossen werden würde ich auch am Verhältnis arbeiten. Ist natürlcih nciht soleicht, da Dir das Pferd ja nciht gehört. Vielleicht kannst Du mit dem Reitlehrer ja mal darüber reden ob Du vielleicht für die GHP trainieren kannst. Dann aber ohne Gebiss! Mit Kette ist ok, aber lass mal das Gebiss weg (wegen dem möglichen Problem mit den Zähnen)
Wenn Du für die GHP trainieren kannst baust Du Dominanzübungen ein, so dass das Pferd Dich als Chef sieht. Das kann schon parallel zu den Untersuchungen sein!

Ich wünsch Dir viel Glück!

Budjonnyfan
18.09.2004, 09:34
Also bei ihm liegt das Problem glaub ich eher darin, dass er eben ein Schulpferd ist. Ich mein vor ein paar Monaten war er noch ein richtiges Problempferd, weil er eben nur noch durchgegangen ist einfach ohne jeglichen Grund, immer in der Reitstunde. Wenn ich ihn geputzt hab dann hat er mit dem Rücken immer so nach unten gezuckt, als wollte er mir ausweichen. Ich hab dann den Reitlehrer darauf angesprochen und meine Vermutung geäußert das er deswegen immer so rumbuckelt weil er unter Verspannungen leidet. Also Tierarzt ist gekommen hat ihn genau angeschaut und meine Vermutung hat sich bestätigt...Verspannungen. Also wurde Lukas in Beritt gegeben und einige Wochen von einem Profi geritten. Als er dann wieder im Reitunterricht eingesetzt wurde, war er wie ausgewechselt. Er geht kaum noch durch, höchstens er meint sich zu erschrecken oder die anderen Pferde erschrecken sich und gehen durch. Aber auf einmal einfach so rumbuckeln war bisher nicht mehr der Fall. Aber jetzt gibts halt die anderen Probleme das er sich einfach gegen meine Zügelführung wehrt und einfach unsicher reagiert. Bodenarbeit darf ich schon mit ihm machen, aber auch nur sehr sehr selten. Wenn ich Bodenarbeit mache, dann mach ich so eine Art Dominanztraining (ich lass ihn frei in der halle laufen in allen gangarten mit handwechsel) und an die Longe nehm ich ihn auch, meistens vor jeder Reitstunde. Aber das bringt im Endeffekt kaum was, weil er immer wieder von anderen Reitschülern geritten wird die vom eigentlichen Reiten kaum noch Ahnung haben...das tut ihm einfach nicht gut. Ich weiß nicht aber vielleicht kann man das als eine Erklärung sehen...

Lg
Steffi

gudrun
18.09.2004, 20:32
sei jetzt bitte net sauer aber ich bin der meinung das du dir lieber ein pflege /reitbeteiligungs pferd suchen solltest das nicht grade im unterricht geht .da kommst du nicht weiter .du wirst immer wieder wenn du reitest mit sollchen problemen zu kämpfen haben .und net beleidigt sein dafür kannst du glaub ich nicht gut genug reiten .oder sagen wir es so dir fehlt die erfahrung und die reitdauer .du tust alles damit er einigermassen läuft bei dir zum schluss .aber wenn du wieder reitest dan kommt das gleiche immer wieder .
bei uns werden die schulpferde immer wieder regelmässig von der trainerin korektur geritten .aber sie haben es halt trotzdem raus sich zu entziehen .und haben eben ihre maken.da kannste nix machen .höchstens pferd ausm schulbetrieb und nur noch einer reiten dan wird das was aber das dauert auch seine zeit .
meine empfelung such dir ein gut gerittenes pferd wo nur einer reitet nim da eine rb und nim auf diesem pferd reitstunden .das bringt dir auf dauer viel mehr .
und so in 2-3 jahren kannste dich dan auf deinen friesen schwingen .
gruss gudrun

Budjonnyfan
20.09.2004, 20:47
Hi!

Es ist ja nicht meine Reitbeteiligung, er war meine Reitbeteiligung und zur Zeit krieg ich halt ihn ziemlich oft im Unterricht. Auf den anderen Schulpferden komm ich ja auch prima klar, nur er macht halt so seine Problemchen wobei ich sagen muss das von allen Reitschülern ich noch am besten mit ihm umgehen kann. Das ist auch der Grund weshalb ich so oft das Vergnügen mit ihm hab. Letzte Reitstunde hatte ich aber schon ein kleines Erfolgserlebnis mit ihm. Er ist ohne großartig rumzuzicken angaloppiert und hat sich auch immer mehr an den Zügel stellen lassen. Also so ganz hoffnungslos ist die Sache wohl doch nicht. Und ich muss aber auch ganz ehrlich sagen das ich ihn auch echt gern reite. Er ist immerhin nicht so "langweilig" :) oder sagen wir mal er macht mehr Problemchen als die anderen Pferde....! Schwer zu verstehen oder? :) Na ja morgen reite ich ihn wieder, mal schaun wies da so mit ihm geht! Ich werds jedenfalls noch mal berichten!

Danke für bisherige Antworten!

Lg
Steffi

Sandra1980
21.09.2004, 07:27
Hallo Steffi,

na, wenn Du was dabei lernst ist es ja auch was wert.

Aber auf Dauer gebe ich Gudrun recht - Du solltest dann doch eher ein Privatpferd reiten, das macht fit für das eigene!