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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Probleme bei Läufigkeit - Kastration?



Emelie
01.09.2004, 10:58
Hallo,

brauche ganz dringend Meinungen und Ratschläge.

Meine mittlerweile 9 Jahre alte Yorkie-Hündin steht im Moment vor ihrer dritten "Problemläufigkeit" in folge.

Mal abgesehen davon, dass sie früher schon immer sehr unregelmäßig läufig wurde und auch im Alter von ca 3 Jahren Nachwuchs hatte, traten nie Probleme auf.

Die beiden letzten Male allerdings wurde bei ihr Vaginismus diagnostiziert. Dies äußerte sich durch weiß-gelblichen eitrigen Ausfluß und eine nicht abgeschwollene Vagina.
Sie wurde beide Male eingehend untersucht und man konnte keine krankhaften Veränderungen an der Gebärmutter feststellen. Nach je 14-tägiger Antibiotikagabe (welche lediglich das Resultat erbrachte, daß der Ausfluß stoppte) wurde sie dann homöophatisch weiterbehandelt. Dies schlug dann auch sehr gut an (Schwellung ging zurück).

Immer wieder wurde ich daraufhin vom Tierarzt angehalten, meinen Hund doch endlich kastrieren zu lassen (diese Ansprache an mich erfolgt allerdings auch schon etliche Jahre), während unsere Tierheilpraktikerin bis dato darin keine Notwendigkeit sah, genauso wenig, wie ich.

Nun ist es allerdings so, daß meine Hündin eigentlich schon wieder an der Reihe wäre, läufig zu werden.
Stattdessen liegt sie träge und die meiste Zeit schlafend irgendwo rum. Leckt sich so, als wäre sie heiß (ich kann allerdings keinen Ausfluß oder Blutung ausmachen), trinkt viel und hat in letzter Zeit viel abgenommen, trotz normalem Freßverhalten.
Antwort vom TA: Ich müsste mich zwangsläufig mit einer Kastration auseinander setzten.

Wie seht Ihr das denn und sind das echt Anzeichen für krankhafte Tumorenbildung?
Ich muß noch dazu sagen, das meine Süße mein allererster Hund ist und ich wenig Erfahrung mit diesem Thema habe.

Herzlichen Dank

Emelie

calico
01.09.2004, 16:57
Hallo Emilie,

vielleicht wäre es gut noch einmal einen Tierarzt aufzusuchen, der sich besonders im gynäkologischen Bereich auskennt. Zumindest würde ich eine zweite Meinung einholen, damit auch sicher diagnostiziert wird, was Deiner Maus fehlt. Wenn dann eine Kastration nötig ist, kannst Du wenigstens sicher sein, das richtige zu tun.

Viele Grüße

Coni

Butterling
01.09.2004, 17:14
Was spricht denn unbedingt gegen eine Kastration? Vielleicht ist die Gegenfrage schneller beantwortet... :?:

calico
01.09.2004, 18:07
Hallo Vanessa,

eigentlich nichts, aber die Hündinn ist bereits neun Jahre alt, und die Operation findet unter Vollnarkose statt. Und das ist natürlich immer ein Risiko. Und wenn eine Therapie ausreicht, um den Hund gesund werden zu lassen, finde ich das besser als eine OP. Der Tierarzt drängt mir hier sehr, und eine zweite Meinung hilft Emilie sicher bei der Entscheidung.

Liebe Grüße

Coni

AnjaK
01.09.2004, 20:44
Hi,
wenn deine Hündin viel trinkt, würde ich zum TA gehen. Es kann - muß nicht - sein das eine Gebärmuttervereiterung vorliegt. So war es bei meiner Hündin.
Bei meiner Pebbles hat man mir auch zur Kastration geraten, weil sie direkt bei der ersten Läufigkeit probleme hatte. Aber ich bin auch noch am schwanken, ob oder ob nicht.
Mein TA sagt, einmal Probleme immer Probleme.. Aber es ist halt ein Eingriff,nur so leiden wie die Nala mit der Vereiterung soll sie auf keinen Fall.

LG:cu:

Wonda
01.09.2004, 22:09
Hallo Emelie,
würde Dir auch raten nochmal einen zweiten Tierarzt aufzusuchen, vielleicht eine Klinik die diesen Bereich vertritt!
Deine Hündin ist nicht mehr so jung und jede Narkose ist ein Risiko...aber wenn es sich nicht vermeiden läßt?

Alles Gute
von Andrea