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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dammbruch beim Rüden



Fido
20.08.2004, 21:33
Hallo zusammen

Mein 10 jähriger Collierüde Arco hatte seid 3 Tagen heftige Probleme beim Kotabsetzten,seid gestern ging dann nichts mehr.Auch die Einläufe die ich vom Tierarzt bekam brachten nichts .Heute ist ihm nun unter Vollnarkose der Darm entleert worden und dabei wurde festgestellt das er einen Dammbruch(ich glaub das nennt sich Hernie) hat .Mein Ta hat mir nun gesagt ich soll ihm Leinsaamen und Milchzucker ins Futter tun damit sein Stuhl ganz weich bleibt,von einer OP rät er mir in dem Alter ab ,es würde nicht halten.Wenns nochmal wieder kommt soll ich ihn einschläfern lassen:0( .Ich bin total fertig,er ist doch sonst noch so fit und gut drauf.
Hat jemand von euch bei seinem älteren Hund so eine OP machen lassen? Und ist die sehr schlimm ? Hat sie was gebracht?

Stöpsel
20.08.2004, 22:03
Hallo Fido!

Du hast recht, man nennt es Hernie. Das kommt häufig bei älteren unkastrierten (ich gehe mal davon aus, daß dein Rüde unkastriert ist) Rüden vor. Schuld ist meist eine vergrößerte Prostata. Diese engt den Dickdarm ein und der Hund bekommt Kotabsatzprobleme. Aber das hat dir dein TA sicherlich erklärt. Wenn du sagst, daß dein Rüde sonst noch fit und gut drauf ist, steht einer OP doch eigentlich nichts im Wege. Ich kenne einige "alte" (Alter ist keine Krankheit!) Rüden, bei denen diese OP erfolgreich war. Wichtig ist nur die gleichzeitige Kastration, damit sich die Prostata zurückbildet. Sonst geht es ja wieder von vorne los! Auch sollte man mit einer OP nicht zu lange warten, da sich die Hernie schnell vergrößern kann, durch den ständigen Druck beim Kotabsatz. Dann kann die Prognose wirklich mal schlechter sein. Auf jeden Fall den Kot weich halten.

Also, zweite Meinung einholen und Kopf hoch :tu:

euch beiden alles Gute

Fido
20.08.2004, 22:18
Hallo
erstmal vielen Dank für deine schnelle Antwort.
Arco ist seid 9 Monaten kastriert ,es war damals eine Not OP wegen einer stark vergrößerten Prostata,und auch weil er da schon Probleme mit dem Kotabsatz hatte.War danach auch alles OK und jetzt gings wieder los.Ich werde nächste Woche erstmal noch einen anderen TA fragen was er von der OP hält.Ich will natürlich nicht das er unnötig leidet ;war echt schlimm die letzten 2 Tage,aber du hast mir ein bisschen Mut gemacht.Vielen Lieben Dank

Fido
27.08.2004, 00:36
Hallo
ich war heute bei einem anderen TA ,nachdem Arco noch immer Probleme hatte,der Kot war zwar weich und es kam auch was ,aber er war ständig am drücken und wollte alle 10 Minuten raus,er war ständig mit Kot beschmiert und meine Wohnung auch:( Außerdem jammerte er die ganzen Nächte .

Also hier die Diagnose von der neuen TÄ(die von dem 2.Ta in der Praxis bestätigt wurde):leichte kaum tastbare Hernie die nicht operiert werden muß,solange sie sich nicht vergrößert.Ich soll seinen Stuhl weiter ziemlich weich halten und sobald Probleme auftauchen soll ich kommen.Das ständige Drücken kam weil er Schmerzen von dem Eingriff von Freitag hatte und alles wund ist.Ich hab jetzt ein Schmerzmittel mitbekommen das ich ihm erstmal 4 Tage geben soll. Ansonsten ist Arco super fit .Hab ihm dann das Mittel gegeben und ihn erstmal gründlich gebadet .Dann waren wir draußen und er hat ganz normal gemacht:wd:
Jetzt schläft er wie ein Baby:wd: Die Tä schüttelte nur den Kopf als ich ihr die Diagnose von meinem alten TA ,zu dem ich schon 15 jahre gehe,sagte.Außerdem hat sie nicht verstanden warum er ihn ohne Schmerzmittel gelassen hat ,sie sagte sind ganz schlimme Schmerzen die mein Süßer ertragen mußte.

<ich bin jetzt total durch den Wind,ich hätte Arco am Montag fast einschläfern lassen ,hab dem Mann doch so vertraut.Nur Arcos Augen ,die mir sagten ,ich kämpfe,ich will leben haben mich davon abgehalten:( .Ich hoffe jetzt nur das diese Diagnose jetzt richtig ist.:confused: