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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Frage zum Thema FIP



Bonzo
20.08.2004, 08:38
Ich lese hier in diesem Forum viel über FIP. Diese Krankheit ist ganz schön traurig :0( :0( :0(

So nun zu meiner Frage. Katzen bekommen FIP durch andere Katzen. Kann man beim TA FIP testen lassen, also nicht wenn man unbedingt den Verdacht hat, sondern nur als Vorsorge? Wenn der Befund negaitv ist, kann man die Katze dagegen impfen lassen oder? Oder kann man ohne einen Test durch zuführen impfen lassen? Wie teuer ist ein Test und eine Impfung?

habe auf dieser Seite http://www.vu-wien.ac.at/i123/viro/spezvir/FIP1.html folgendes gefunden

"Obwohl ca. 80% der Katzen Antikörper gegen FECV/FIPV zeigen, haben nur ca. 5-10% später auch FIP. "
Also wenn der Test positiv ist, braucht man demzufolge nicht von einem Ausbruch einer Krankheit angst haben.

:(

Pikephish
20.08.2004, 12:59
Hi Bonzo,

also, FIP direkt kann man nicht testen lassen, die Krankheit kann man mit absoluter Sicherheit nur am toten Tier nachweisen, bzw kann auch ein Punktat (Flüssigkeit aus dem Bauchraum) Aufschluß geben.
Üblich sind eine Titerbestimmung (also ob im Blut Antikörper gegen den Coronavirus nachgewiesen werden können), bzw. ein FIP-Screening. Bei dem werden bestimmte Blutwerte analysiert, die typischerweise bei FIP verändert sind. Die Titerbestimmung ist aber nicht viel mehr als ein Anhaltswert, da sehr viele Katzen mal einen Coronainfekt durchgemacht haben, aber nur wenige später an FIP auch erkranken.
Die Impfung ist sehr umstritten. Sie bietet keinen 100%entigen Schutz, und stand glaub ich (ohne Gewähr) auch schon mal im Verdacht, FIP (also die Mutation) auslösen zu können .
Hoffe ich konnte helfen.
Grüße

mk75
20.08.2004, 14:17
Hallo Bonzo,

ich kann mich Pikephish Aussage nur anschliessen, ich hatte mal einen Kater der FIP hatte. Er wurde in einer Mülltonne gefunden und hat es wohl schon von klein auf gehabt, mit ca. 1 Jahr hat unser TA dann durch die Titer-Bestimmung festgestellt dass er FIP in sich trägt, aber das ist erst mal bei Freigängern nichts ungewöhliches. Unsere TA geht davon aus, dass 80 % aller Freilaufkatzen FIP in sich tragen aber nur wenige sterben auch daran. Die meisten Sterben vorher im Strassenverkehr oder an Alterskrankheiten.
Bei meinem Tommy ist die Krankheit leider mit 5 Jahren ausgebrochen, als sein Zustand dann so schlecht wurde, dass er eine schwere Lungenentzündung bekam haben wir ihn gehen lassen.
Danach habe ich mich über die Impfung informiert und bin für mich zu dem Entschluss gekommen, dass es ein unnötiges Risiko ist.
Es gibt Studien die sagen, dass das Risiko des Ausbruchs danach steigt, auf der anderen Seite gibt es Studien die das wiederlegen. :confused: (Hab ich aus einer Tierzeitschrift beim TA)
Mein TA impft FIP auch nur wenn es ausdrücklich verlangt wird, da er nicht davon überzeugt ist.
Wiederum Züchter mit denen ich mich unterhalten haben, waren total davon überzeugt und meinten, dass bei ihren FIP geimpften Katzen keine Krankheit ausbrach.
Ich denke das muss jeder für sich und seine Katzen entscheiden, meine beiden sind "nur" Wohnungskatzen da brauch ich mir glücklicherweise keinen Kopf zu machen, welche Krankheiten sie sich draussen alles holen können. Entweder sie haben es von Geburt an oder nicht.

Viele Grüße
Micha
Jeanie und Aladin

Bonzo
20.08.2004, 20:44
Super danke für eure Meinungen. Nunja mein Bonzo geht mit mir jeden Tag spazieren. Also am Anfang mit Leine, aber jetzt läuft er ohne neben mir her. Wir laufen nicht durch die Gegend herum keine Angst: Vor meinem Wohnheim ist eine große Wiese und da kann man soooo toll toben :rolleyes:
Und manchmal geht er zu seiner Freundin ,Joulie, sie ist eine reine Wohnungsmietze. Ich hoffe mal das er sich nichts einfängt :0(