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happy
18.08.2004, 13:14
Hi,
ich bin total durcheinander und wütend. Vor zwei Tagen bin ich mit meinen beiden (Luna=Labbimädchen + Happy=Dt.Doggenrüde, kastriert) spazieren gegangen wie jeden morgen auch. Dann stießen wir wie an anderen Tagen auch auf Bob (Schäferhund-Rottweiler-Mix-Rüde ???), einen Collierüden und Bobtailrüden und dessen 3 Besitzer. 2 Frauen und ein Mann.
Bob ist ein sehr selbstbewußter Rüde, der immer in einer Imponierhaltung, aber immer noch freundlich auf Happy zugegangen ist. Happy ist eigentlich bis dahin ihm immer ausgewichen, er geht solchen Begegnungen mit selbstbewußten Rüden immer aus dem Weg. Nur an diesem Tag nicht. Erst hat Happy ihn ignoriert, doch dann hat er sich doch vor Bob hingestellt, beide in Imponierhaltung mit aufgestellten Ohren und aufgestelltem Schwanz. Als ich dies sah, dachte ich gerade "Ohoh, ruf Happy mal zurück", doch dann ging es auch schon los. BEIDE stürzten sich aufeinander. Beide Frauen am schreien, ich versucht in dem Chaos Ruhe zu bewahren. Es war kein bösartiger Kampf, beide Rüden wollten halt mal die Fronten klären, wie es nun mal so üblich ist unter Rüden. Doch die anderen 3 schienen das nicht zu begreifen, schreien mich an, ich soll meinen beißenden aggressiven Hund wegnhemen (man beachte: die haben sich aktiv gerangelt mit weit aufgerissenen Mäulern, ein "Show"-Kampf halt). Ich habe ihr dann versucht zu erklären, dass das nicht ginge, weil ich selber dabei verletzt werden könnte und da zahlt auch keine Versicherung. Dann fing die eine an auf Happy einzuschlagen, ich wieder versucht zu erklären, dass sie das unterlassen solle, da das nichts bringt nur noch schlimmer macht. Dann meinte die andere meinHund würde nicht gehorchen, weil er ja nicht aufhört, als ich einmal aus gerufen hatte.
Nun, Bob hat sich dann letzendlich unterworfen und Happy hatte dann auch aufgehört. Die Fronten waren geklärt. Nun sahen mich die Beistzer so an, und gaben mir zu "Verstehen", dass die ja einen armen kleine wehrlosen Schoßhund hätten und ich einen aggressiven Kampfhund. Nun ja, die ließen mich dann da stehen, gingen weiter und verhätschelten und trösteten ihren armen Bob. Wütend ging ich weiter, unteruschte Happy dann nach Wunden. Er hatte nur 2 kleine Schrammen nichts weiter.
Auf Raten einer Freundin bin ich doch zum TA , dass das mal so registriert wird, da ich die anderen Besitzer gar nicht einschätzen konnte.
Nun heute sind wir denen wieder begegnet, ich sah sie und ging etwas weiter in eine ecke rein, ließ Happy absitzen und hielt ihn fest. Bob, völlig normal und wieder in Imponierhaltung wurde von seinem Besitzer festgehalten. Dann gings los:
Er schrie mich an, ich hätte einen aggressiven Hund, er würde dafür sorgen, dass wie hier niemehr spazieren gehen würden und dass er ein Maulkorb verpaßt bekommen würde, würde er mich je ohne Leine wiedertreffen (man beachte: er leint seinen Rüden auch NIE an). Ich habe versucht ihm normal zu antworten, ob wir uns nicht ganz ruigh unterhalten könnten wie 2 Erwachsene, er meinte daraufhin ich solle meinen Mund halten.
Und was nu? Was soll ich tun? Happ ist völlig normal! Er geht jeden Konflikt aus dem Weg, soweit er kann und ist mit Rüden, die auch ganz normal ohne Hintergedanken auf ihn zugehen, völlig verträglich. Wenn ich merke, das passt nicht, dann gehe ich selber einen anderen Weg oder bugsiere ihn sanft ihn eine andere Richtung, wo er dann auch weitergeht.
Ich weiß echt nicht weiter. Ich habe keinen Zeugen, die Waren zu dritt...:0(

LoveofLabs
18.08.2004, 13:48
Ich würde mir da jetzt erstmal nicht so einen Stress machen. Wir hatten einmal ein ähnliches Problem - nur aus umgekehrter Sicht. Bei uns ganz in der Nähe wohnt ein älteres Ehepaar mit einem Rottweiler-Rüden (geschätzte 70 KG), den sie weder erzogen, noch im Griff haben. Der Hund lief früher immer ohne Leine und griff alles an, was sich bewegte - vor allem andere unkastrierte Rüden. Bei einer Begegnung auf der Straße war unser Labrador-Rüde angeleint - der Rottweiler lief frei. Er entdeckte Caro, der ruhig und ohne Imponiergehabe neben mir lief - kam (die Schreie seines Besitzers ignorierend) über die Straße gerannt und stürzte sich ohne innezuhalten auf unseren Hund. Caro wehrte sich nach Leibeskräften (ich habe die Leine natürlich gleich losgelassen) und es wäre sicherlich schlimm ausgegangen, wenn der Besitzer seinen Hund nicht an den Hinterläufen von Caro heruntergezogen hätte... Auf meinen Hinweis, einen solchen Hund müsse man anleinen, wurde der Mann sofort extrem ausfallend und beleidigend und drohte, wenn ich mich nicht "verpisste" seinen Hund auf mich loszulassen! Da Hund und Halter bereits in der Nachbarschaft bekannt waren, bin ich nach diesem Vorfall zur Polizei gefahren, habe die Sache geschildert und gefragt, welche Handhabe man gegen solche Hundehalter hat. Die haben mir lediglich erklärt, ich könne den Mann wegen Beleidigung anzeigen - sonst hätten sie keine Handhabe. Solange der Hund keine Menschen angreift bzw. verletzt, kann man wohl wenig machen...

Da bei Euch ja nicht einmal einer der Hunde verletzt wurde, nehme ich mal aufgrund meiner Erfahrungen an, können sie Dir erstmal wenig...

Alles Gute und ich drücke die Daumen, dass sich die Leute mit der Zeit wieder abregen...

PS: Bei uns hat aber offensichtlich der Hinweis geholfen, dass ich wegen des Vorfalls bei der Polizei war - der Rottweiler ist jetzt (fast) immer angeleint und die Leute machen, wenn sie uns entdecken, sofort kehrt...:wd:

Jenni X
18.08.2004, 13:52
Hallo,

ist Bob denn verletzt?

Oder kann jeder X-beliebige einen Hundehalter anzeigen, ohne entsprechende Beweislage? (Kenne mich da nicht aus)

tenebra
18.08.2004, 14:19
anzeigen kann er schon,aber die sache wird dann nachgeprüft vom ordnungsamt und wenn die nix finden,bzw.der hund einen normalen eindruck macht,dann sagen die schönen tag noch und das wars!lg jasmin

sine
19.08.2004, 13:47
hallo,

ich würd das nicht zu ernst nehmen mit der anzeige-oder gabs schon irgendne antwort von dem netten herrn? also, ich hab die erfahrung gemacht, dass das meistens nur heiße luft ist. habe nen 1 1/2 jahre alten schäferhund-rüden und es gibt ständig stress. er ist echt sehr freundlcih und sehr gut erzogen, hört aufs wort und war weder mensch noch hund gegenüber je agressiv, aber wenn ich alle drohungen zählen sollte, von anzeige über polizei bis vergiften-dann hätte ich schon ne nette sammlung :)
es ist nun mal leider einfach so, dass bestimmte rassen total verschrien sind-und wenn sie dann noch groß und schwarz sind... nen wuscheliger hund, der alle beißt wird dann seltsamerweise trotzdem als netter eingestupft ??!!!!
deshalb bin ich echt dafür, dass jeder-auch omis mit schoßhündchen-zur hundeschule sollten-und zwar nicht die hunde, sondern die besitzer-die meisten können das verhalten ihres hundes überhaupt nicht einordnen!!

also, hoffe es gibt bei dir keinen ärger mehr-gruß sine

Samuel
19.08.2004, 23:53
@ happy

Die Ordnungsämter reagieren da recht verschieden - wenn überhaupt eine Anzeige eingeht. In der Regel werden sie bei nachweisbaren Verletzungen des anderen Hundes und den entsprechenden Zeugenaussagen einen Wesenstest verlangen.

Aber mal ganz was Anderes:
Ich verstehe das nicht. Es ist doch täglich zu beobachten wie viele Halter überhaupt keine Ahnung von üblichen Verhaltensweisen unter Hunden haben. An jeder Ecke trifft man Herrchen und Frauchen, die ihre Vierbeiner nach menschlichen Maßstäben bewerten.
Warum um Himmels Willen läßt man seinen Hund frei auf "unbekannte" Artgenossen treffen? Der Ärger ist doch vorprogrammiert, oder?

Das heißt nicht, daß du mit einem angeleinten Hund (bei solchen Begegnungen) nie Probleme haben wirst, aber du bist auf der sicheren Seite.
Mir passiert es regelmäßig, daß das entgegenkommende Gespann überhaupt nicht reagiert oder das zig Hier -Rufe ohne Beachtung bleiben. Häufig geht das gut und der Entgegenkommende ist freundlich, gar demütig und signalisiert das auch. Hin und wieder gerät man aber auch an einen, der meint er könne es sich leisten auf die üblichen Höflichkeiten zu verzichten und stattdessen lieber durch seine Körperhaltung herausfordert. Die Besitzer selbst erkennen das überhaupt nicht. Die sehen nur welcher Hund sich mit vollem Körpereinsatz der Herausforderung stellt.
Wäre ein Fall wie deiner - nur mit blutigem Ausgang - aber es gibt einen entscheidenden Unterschied. Der eine Hund war an der Leine (die man dann bitte ganz schnell fallen läßt), der Andere nicht. Wer nun Probleme, Zeugen vorausgesetzt, hat kannst du dir vorstellen.

Also: Nicht jeder Hund kann mit jedem Artgenossen, ebenso wie nicht jeder Mensch mit Allen klarkommt. Einzig die "Spielregeln" sind etwas verschieden.

Fremder Hund ---> Leine dran
Kennen lernen kann man sich immer noch. Später!


Auch wenn ich dich nun schulmeisterlich genervt habe....
Alles Gute!

Christian

sine
20.08.2004, 09:27
hey, ich wollt nur mal was zu samuel sagen-also den hund immer erst an die leine zu machen, wenn ein anderer kommt, den man nichtkennt, finde ich keinen generell guten ratschlag. wenn beide hunde ohne leine sind und sich in größe und kraft nicht zu sehr unterscheiden find ichs immer besser die hunde es alleine ausmachen zu alssen, wer nun der stärkere in der rangordnung ist. an der leine sind fast alle hunde von vornerein schon aggressiver-also warum soll ichdas noch provozieren? eminer verträgt sich ohne leine mit jedem-es gab noch nie ernsthafte probleme, immer nur die normlaen rauferien unter rüden. sobald er an der leine ist bellt er jeden hund an! auch welche, die er eigetnlcih kennt und mit denen er sonst spielt! also, ich finde jeder muss seinen hund kennen und sich aufseinen verstand und das gefühl verlassen, was in welcher situation grad besser ist, aber generell den hund gleich anzuleinen schürt bei dem hund dasgefühl-frauchen(oder herrchen) beschützt mich ja-also kann ich ruhig loslegen-sind zumindest meine erfahrungen.

und zu happy-wenn dudir sicher bist, dass dein hund lieb ist, geh zur nächsten hundeschule und mach nen wesenstest, dann beugst du dem ganzen stress vor, wenn du ne maulkorbbefreiung hast-hat ne bekannte von mir auch gemacht, die leute die rummotzen werden seit dem ziemlich kleinlaut, wenn sie den schrieb zeigt.

lass dich nicht stressen:D

gesine

Tinker
20.08.2004, 12:36
Hallo Zusammen,
also dieses Thema kenne ich auch zur genüge, nur ein Rezept dagegen habe ich leider noch nicht gefunden.
Mein Hund ist ein niedlicher Golden Retriever Rüde. Und das ist auch genau das Problem. Hundebesitzer die meinen Hund nicht kennen, verbinden damit automatisch einen "grundsätzlich immer und zu allem und jedem freundlichen Hund". Da kann man ja ruhig vom kleinsten Schoßhund bis zum größten Rüpel jeden hinlassen. Mein Hund hat freundlich zu sein - ist doch ein Golden Retriever! Dies ist aber absolut nicht der Fall. Und schon hab ich den Salat. Mein Hund, nich kastriert, kann mit anderen Rüden in den meisten Fällen nicht. Hündinnen in jeder größe sind kein Thema. Aber bei Rüden ist es schwierig. Wenn uns also ein unbekannter und nicht angeleinter Hund entgegen kommt, leine ich entweder an, oder führe meinen Wauz bei Fuss. Dann versuche ich zu klären, was da auf uns zu kommt. Wenn es ein Rüde ist, bitte ich die Leute ihren Hund nicht zu meinem zu lassen......und was ich dann zu hören bekomme, ist manchmal wirklich unfassbar. Gerne genommen "der tut nix" (der Letzte "tut nix" hat sich in der Nase meines Wauz verbissen), "der will nur hallo sagen", "der wird ihren schon nicht gleich beissen" (die Leute dieses alten DSH haben sich hinterher unwahrscheinlich über mich aufgeregt.), "die kennen sich doch" (sicher nicht-aber kennst du einen Golden kennst du alle oder wie?). Diese Liste ist beliebig verlängerbar. Warum glauben andere Hundebesitzer immer, dass sie meinen Hund besser kennen wie ich ihn selbst? Gut, meistens merke ich, die Leute können ihren Hund nicht rufen, weil er nämlich nicht hört. Und rasten dann bei Rauferein auch aus. Mit der Leine auf die Tiere einschlagen, schreien, treten - kennen wir alles. Und auch die Drohung hinterher, mich anzuzeigen, Maulkorbpflicht usw.. Ich habe das so satt!!
Sicher es gibt auch Rüden, mit denen mein Wauz keinerlei Probleme hat. Aber dies ist halt eher selten der Fall. Aber diese Selbstherrlichkeit der anderen Hundebesitzer ist einfach zum kotzen. Wenn mein Hund keinen Kontakt zu dem anderen haben soll, dann kann es doch nicht so schwer sein, diesen Wunsch zu respektieren. Da brauche ich auch keine Vorträge über Sozialverhalten usw.. Ich will doch nur ungestört meines Weges gehen. Ich muss doch auch nicht jedem Menschen der mir entgegenkommt die Hand schütteln.
In letzter Zeit, gerade weil mein Hund so krank ist, probiere ich eine neue Variante. Wenn uns ein Hund entgegenkommt, lasse ich meinen Sitz machen und gehen dem anderen Hund alleine entgegen. Erstens um zu klären was da kommt und auch um den anderen notfalls zu vertreiben. Bin mal gespannt, ob das vielleicht hilft.
So nun höre ich auf, denn sonst könnte ich noch stundenlang weiterschimpfen.
Noch zur Info: mein Hund hat durchaus Sozialkontakt zu anderen Hunden, z.B. beim Agility auf dem Hundeplatz oder auch einfach zu anderen Hunden, die er in Ruhe kennenlernen konnte und die er mag. Da sind auch Rüden, kastriert und nicht kastriert, dabei. Aber er brauch einfach Zeit. Wenn er den anderen Hund ein paarmal gesehen hat, mit ein bischen Entfernung, kann man sich gerne auch mal nähern um festzustellen ob sie sich mögen. Aber dieses Hau-ruck-Aktionen sind nichts für ihn.

Liebe Grüße an alle!

Samuel
20.08.2004, 15:18
@ sine

Viele Leute wollen nicht, daß die Hunde das "unter sich ausmachen"! Das siehst du doch am Eingangsposting, oder?
Die Leine ist auch nicht zum Spaß gedacht, sondern um sicher und zügig aneinader vorbei zukommen. Das ist die einzig vernünftige Lösung.
Ich verlange von jedem, der mir entgegenkommt, daß ich mit meinem Hund ungehindert und ohne Belästigung vorbeikann. Weder mein Hund noch ich gehen spazieren (oder was auch immer) um zwanghaft Kontakt zu suchen. Wir haben unseren Bekannten- und Freundeskreis, der hin und wieder natürlich auch mal erweitert wird, der Rest sind erstmal Fremde.
Wir begegnen ihnen mit gebürendem Respekt und der nötigen Umsicht. Ist es zu viel verlangt das Bißchen an Umgangsformen auch von Anderen zu erwarten?

sine
22.08.2004, 19:32
@ samuel

jeder hat halt seine meinung zu dem thema. ich bin halt der meinung, dass ich mit meinem hund auch raus gehe, damit er kontakt mit artgenossen hat und das auch nicht immer nur mit den gleichen, die er aus dem freundeskreis kennt. aber jeder wie er meint.
zu dem `zügig und ohne probleme aneinander vorbeikommen` kann ich nur sagen-glückwunsch, wenn dein hund sich an der leine so gut mit gleichgeschlechtlichem verträgt. kenne viele, die tuns nicht und da ists für alle beteiligten angenehmer ohne leine, kurz schnüffeln und auch ohne probleme weiter.
naja, ist ja gut, dass nciht jeder die geiche meinung hat. ich halts halt so, dass ich mir denke, wenn jemand seinen hund ohne leine laufen lässt, muss er auch damit rechnen, dass andere das auch tun.

gruß gesine

Samuel
23.08.2004, 02:43
ich halts halt so, dass ich mir denke, wenn jemand seinen hund ohne leine laufen lässt, muss er auch damit rechnen, dass andere das auch tun.

Das kann ich völlig nachvollziehen! Und rein "moralisch" finde ich das auch richtig. Ich tue es aber aus rechtlichen (versicherungstechnischen) Gründen auch nicht, da ich die Erfahrung gemacht habe, daß viele Halter eine arttypische Ablehnung nicht als Solche betrachten.
So halte ich mich lieber an die, die ich einigermaßen kenne. Das sind zwar verhältnismäßig Wenige (etwa 30), aber ich hatte auch noch nie das Gefühl, das mein Hund jeden Entgegenkommenden kennenlernen möchte und ihm der vorhandene Konntakt zu Artgenossen nicht ausreicht. Zumindest hat er ein angenehmes (meine Meinung) Sozialverhalten entwickelt.


zu dem `zügig und ohne probleme aneinander vorbeikommen` kann ich nur sagen-glückwunsch, wenn dein hund sich an der leine so gut mit gleichgeschlechtlichem verträgt.

Was heißt verstehen? Wenn er angeleint ist nimmt er keinen Kontakt auf. Soll er ja auch nicht. Er ignoriert auch aggressive Geschlechtsgenossen, wenn diese eine Distanz von ca. einem Meter nicht unterschreiten.

Leider gibt es aber genug Halter die überhauptnicht daran denken ihren Hund bei sich zuhalten, wenn man ihnen (mit angeleintem oder frei bei Fuß laufendem Hund) entgegenkommt. Oder aber sie rufen obwohl es überhaupt keine Aussicht auf Erfolg hat.
Sorry, da fehlt mir jedes Verständnis.

sine
23.08.2004, 10:09
tja, dass ist ja genau das problem. ohne leine läuft mein hund problemlos bei fuß an nem anderen vorbei ohne hinzulaufen(zumindest wenn man auf ihn einredet, wie auf nen schaf :) ) aber er ist halt noch jung und möchte überall hinlaufen.
leint man ihn an, gibt es den totalen krampf-er zieht hin und bellt wie nen geisteskranker. selbst leckerlis helfen nix. gut geht nur, wenn er vorher schon stundenlang-und das sit nicht übertrieben-gespielt und getobt hat.
hat das dein hund von anfang an so ruhig hingenommen oder hast du´s ihm irgendwie beigebracht? also alle tricks, die ich vom tierarzt und hundetrainer gekreigt hab helfen nicht. er bellt-zwar nciht agressiv, aber alle omas mit ihren enkeln wechseln die straßenseite als hätte ich nen monster an der leine!

bin dankbar für jeden tip

gruß gesine

p.s. vielleicht verstehst du jetzt, warum ich ihn gern ohne leine laufen lasse, denn da gibts extrem selten probleme.

Samuel
23.08.2004, 20:25
Hi Gesine,

was meinst du warum er das tut?
Weil er andere Hunde nicht mag und sie töten will?
:D ..... Wohl kaum!
Es wird ihm wie vielen anderen auch gehen - er ist unsicher und die besondere Situation an der Leine treibt ihn in dieses Verhalten.
Das kannst du natürlich ändern. Aber ich sage dir gleich, daß du dafür eine Menge Zeit und einige Helfer brauchst. Ich umreiße es mal kurz.

Was ist das Ziel seines Bellens?
- Aktiv die für ihn unangenehme Situation zu verändern. z.B. indem er den Anderen vertreibt.

Warum glaubt er immer damit erfolgreich zu sein?
-Weil kein Halter dieses Verhalten so sehr mag, daß er (und der Andere auch!) stehen bleibt.

Was wird passieren?
-Der Hund verknüpft, Bellen nützt mir hier. Es wird sich mit jedem Mal mehr festigen.

Was also tun?

1. Man könnte lange Gespräche mit seinem Hund führen und ihm verständlich machen, daß er nicht in Gefahr ist und sein Veralten somit unnötig. - Wer es kann..... bitte!

2. Man könnte den Hund für sein nerviges, elendes und peinliches Bellen bestarfen. - Geile Idee und Konditionierung pur! Ich zeige dem Hund sehr anschaulich: Du hast recht! Begegnungen mit anderen Hunden sind unangenehm. Wenn du einen fremden Vierbeiner siehst tut es gleich weh... also vertreibe ihn so schnell wie möglich.

oder aber man dreht die Reaktionen um und belohnt nicht für das Bellen, sondern für das Schweigen mit dem Entfernen des "Gegners". - Das funktioniert! Bei dem Einen früher bei dem Anderen später.

Wir brauchen:

-VIEL ZEIT!!!!!!!!!
-den unsicheren Hund (Hund1)
-einen Pfahl, Baum o.ä.
-ein Hetzgeschirr (ein breites normales Brustgeschirr tut es auch)
-eine stabile Leine, am besten mit Schnellverschluss
-eine zweite Alibileine und ein dazugehöriges Halsband
-einen selbstbewussten Begegnungshund (Hund2) mit dazugehörigem Menschen

Aufbau:

Hund1 mit dem Geschirr bekleiden.
Stabile Leine dran und damit an die sichere Verankerung (Pfahl, Baum o.ä) binden.
Täuschungshalsband anlegen und daran die zweite (Alibi-)Leine.
Nun begibst du dich neben deinen Hund und hältst unmotiviert die Zweitleine.
Jetzt tritt die Hilfsperson mit Hund2 bis auf 2-3 Meter heran.
Das Theater kann beginnen.
Hund1 kann sich aufregen bis der Arzt kommt. Laßt ihn bellen, springen und toben. Keiner reagiert! Im Idealfall Hund2 auch nicht.
Jetzt heißt es warten bis Hund1 Ruhe gibt. Das kann lange dauern. Ist er einen Moment ruhig und für seine Verhältnisse einigermaßen entspannt, so beginnt die Bestätigung. Erst ein kurzes, freudiges "Fein!", dann entfernt sich Hund2.
Allerdings nur so lange Hund1 ruhig ist, sonst kehrt er wieder an seinen Platz zurück und alles beginnt von vorn.


Du siehst, das selbst diese Kurzbeschreibung recht umfangreich ist. Der Hund wird auch einige Zeit brauchen bis er das System verstanden hat. Aber ich habe bis jetzt noch keinen kennen gelernt, der nicht irgendwann dahinter gekommen ist.

Gruß

Samuel

P.S.:Bei meinem eigenen war es allerdings überflüssig. Der fühlt sich eigendlich nur dann bedroht wenn er es auch tatsächlich wird.

sine
24.08.2004, 13:27
also, in der theorie war ich auch schon so weit. praktisch das ganze umzusetzen ist nicht wirklich einfach. sobald er an dem anderen hund einmal geschnüffelt aht, ist ja auch an der leine alles in ordnung. heißt ich muss auf gut glück in den wald gehen, ihn an den baum knüpfen und warten, ob nicht vielleicht ein hund vorbeikommt?? also, ich werds auf jeden fall mal ausprobieren, aber im alltag, wenn ich morgens vor der uni meine runde jogge verlass ich mich wohl dann erstaml weiterhin auf meinen gesunden menschenverstand, wie sich emin und vor allem der andere hund verhalten.

danke für den tip

Samuel
24.08.2004, 16:01
heißt ich muss auf gut glück in den wald gehen, ihn an den baum knüpfen und warten, ob nicht vielleicht ein hund vorbeikommt??

Nee!!!
So meinte ich das micht. Du müßtest dir schon einen "Hund2" suchen und mit dem Halter sprechen. Ideal wäre natürlich ein Bekannter - nur der Hund wird dann wohl nicht mehr fremd sein.
Ich weiß, daß es als Privatperson schwierig ist einen solchen Helfer mit geeignetem Hund (ruhig, selbstsicher) zu finden. Vor allem wird einer nicht reichen um das Verhalten zu generalisieren.
Bei uns im Verein ist das natürlich wesendlich einfacher. Man fragt eben jemanden und schon kann es los gehen.

sine
24.08.2004, 16:47
geanu da sehe ich halt das problem-ich kenne keine leute mit hund, die mein hund nciht auch kennt-und dann ist das probelm ja schon nicht mehr da!
selbst wenn er an der leine schnüffeln darf ists ja meist ok, nur halt nicht, wenn er ohne schnüffeln vorbei soll.
man gut,d ass mich hier eigetnlcih alle kennen, und eigetnlci auch alle hunde ohne leine laufen.

cheroks
27.08.2004, 07:48
ich bin halt der meinung, dass ich mit meinem hund auch raus gehe, damit er kontakt mit artgenossen hat und das auch nicht immer nur mit den gleichen
Das ist ja auch ok, aber kurzes schnuppern an der Leine ist kein lohnenswerter Kontakt.

Viele Leute wollen nicht, daß die Hunde das "unter sich ausmachen"!
Die Frage ist doch, was sollten die den unter sich ausmachen? Hunde die sich mal auf einem Spaziergang treffen haben nichts miteinander zu klären!
"Die machen das unter sich aus" hört man meistens nur von Hundehaltern, deren Hunde recht grob zur Sache gehen.
Mein Rüde wurde neulich von einem "die machen das unter sich aus" sehr böse auseinander genommen. Wäre ich nicht dazwischen gegangen, hätte mein Hund sicher mehr abbekommen als 16 Löcher an Bauch und Beinen!

Zum Thema Leinenaggression:
Ich würde die Situation suchen! Hin zu den Hunden und üben - vorbereitet sein und Hund im Ansatz stoppen.
Ich würde den Hund auf die andere Seite nehmen, so das ich als Mensch zwischen Hund und Hund laufe. Hund sollte auf kniehöhe bleiben. Will er vorlaufen, Bein in den Weg stellen, Hund abdrängen, knurren kann ihn so einem Moment auch sehr effektiv sein (ein Hund versteht, dass er mal nicht einfach so vorbei laufen darf!). Nicht stehen bleiben, sondern zügig und bestimmt in einem Bogen um den Hund weiter gehen, Hund so führen, dass er nicht auf Zug in der Leine hängt. Hängt der Hund in der Leine, Richtungswechsel - bis Hund nicht mehr auf den anderen Hund geiert. Wenn er immer wieder an einen Hund herangelassen wird, nach dem er so einen Affentanz veranstaltet, wird der Hund sein Verhalten auch nicht verändern. Für einen Hund sollte es klar sein - Leine = kein Kontakt zu anderen Hunden.

lg tina

Samuel
27.08.2004, 16:08
Hunde die sich mal auf einem Spaziergang treffen haben nichts miteinander zu klären!

Ich fürchte schon. Dein Hund hat seine Löcher ja nicht umsonst.
Und genau weil das so ist und weil man über die Absichten im Vorfeld nicht bescheid wissen kann, finde ich es völlig unerläßlich fremden Hunden angeleint zu begegnen. Ob man dann vorübergeht oder nach Absprache die Beiden frei laufen läßt ist dann den beiden Haltern in Übereinstimmung überlassen.
Damit hätte dann jeder die Wahl und man würde nicht plötzlich vor einem freien unbekannten Hund stehen.


Übrigens hat das auch etwas mit Respekt und Rücksichtnahme - unabhängig von Größe und Rasse - zu tun, genau wie die Begegnungen mit Fußgängern!

chesterfield
27.08.2004, 23:13
Hallo
ich würde mir wegen dieser Idioten keinen Stress machen, ich erlebe diese Situationen mit meinem Dobermann jede Woche ein parmal, früher war ich generft, jetzt gets mir am Arsch vorbei.
Mein Hund hört auf kommandos aber er braucht sich auch nichts gefallen zu lassen, pasta
weiter viel spass mit Deinen Hunden und las dich nicht verarschen
gruß Peter

chesterfield
27.08.2004, 23:27
[QUOTE]Original geschrieben von sine
[und zu happy-wenn dudir sicher bist, dass dein hund lieb ist, geh zur nächsten hundeschule und mach nen wesenstest, dann beugst du dem ganzen stress vor, wenn du ne maulkorbbefreiung hast-hat ne bekannte von mir auch gemacht, die leute die rummotzen werden seit dem ziemlich kleinlaut, wenn sie den schrieb zeigt.

Seit wann brauche ich für eine Dogge einen Wesenstest, allein der Gedanke ist schon strafbar, hoffentlich lesen das nicht unsere Politiker,

sine
28.08.2004, 13:27
das hat ncihts damit zu tun, dass man den braucht!!! habe ich auch nie gesagt-es geht darum, dass man einfach keine probleme mehr hat, z.b. mit dem ordnungsamt, wenn der hund freiwillig einen test gemacht hat! kommt jedenfalls besser als wenn man erst dazu von der polizei oder dem gericht gezwungen wird, wenns wirklich zur anzeige kommt!

wie oft einem hier im talk die worte im mund umgedreht werden...

happy
30.08.2004, 15:54
Hi,

vielen Dank für die netten Worte und die vielen Aufmunterungen. Waren letzte Woche in Urlaub, deshalb konnte ich auch nicht gleich antworten. Zum Glück bin ich Bob's Besitzer nicht mehr begegnet. Gegen den Hund habe ich nichts. Mein Rüde und er haben sich halt mal "Gerangelt" und die Verhältnisse untereinander geklärt. Nun ja, wie gesagt hat Bob's Herrchen gar nix davon verstanden.
Habe noch mit vielen anderen über den Vorfall gesprochen, u.a. bei meiner Hundeschule und auch bei meiner TA, die ich zufällig beim Spazieren gehen traf. Auch einige HUndebeitzer, die mich und Bob kennen, schütteln den Kopf über den Vorfall, wie man sich denn da nur so drüber aufregen könne. Wenn mein Doggenrüde wirklich aggressiv gewesen wäre und sich vorsätzlich auch Bob gestürzt hätte, dann hätte Bob ganz anders ausgesehen. Aber es ist ja (zum Glück) kein Blut geflossen oder irgenwas ähnliches. Meiner hatte ja nur zwei kleine Kratzer, wie zwei Schürfwunden. Und als ich ja Bob 2 Tage nach dem Vorfall traf, hatte er auch keinen Verband oder irgendwas erkennbares verarztes.
Nun ja, mal abwarten, wenn ich den "netten" Mann wiedersehe.

Es ist leider kaum zu glauben, wie viele wenige Hundebesitzer wissen, sich richtig bei einer "Beißerei" zu verhalten. Die meisten schreien und schlagen, anstatt sich wie ein richtiger Rudelführer ruigh und cool der Sache zu stellen und zu regeln. Ich bin ja auch für einen Pflicht-Hundeführerschein für die Beitzer BEVOR der sich einen Hund holt und den komplett versaut, weil er keine Ahnung hat. Zumindest die Theorie sollte vorher vermittelt werden. Aber einige denken, dass sie ja Hundeerfahrung haben, weil sie ja schon seit über 20 Jahren Hunde halten. Davon habe ich einige getroffen. Die denken, sie sind toll, aber der Hund gehorcht überhaupt nicht.

Es ist sehr schade und traurig. Denn so macht leider nicht jeder Spaziergang Spaß, wenn man auf solche Menschen trifft. Dann wünsche ich mir schon manchmal, den Wald ne Zeitlang für mich alleine zu haben ... Auch wenn es egoistisch klingt, ich hoffe ihr wißt, wie ich es meine ;)

Bis dann erstamal und VIELEN DANK NOCHMALS :cu:

black&white
11.09.2004, 22:37
hallo,

kommt uns ein hund entgegen, nehme ich meinen hund "bei fuß"...auch wenn es ein ihm bekannter hund ist...erst auf mein komando hin darf er sich den anderen nähern oder eben nicht.
ist z.b. bei bekannten hunden ein klasse übung um das "fuß" zu festigen. das gleiche gilt übrigens auch wenn mir fußgänger, fahrradfahrer, jogger usw entgegen kommen.
meiner ist auch ein macho...er provoziert gern. grad bei hunden die er nicht kennt.
das alleine ist für mich schon ein grund ihn bei fremd begegnungen bei fuß zu nehmen und/oder an die leine.
klar...ich kann mir ja auch denken, er brauch ne menge sozialkontakt und lasse ihn einfach laufen...ob das allerdings anderen hundebesitzern gefällt ...hmm...kann ich mir kaum vorstellen.
auch findet meiner das kleine hund mit hasen eine menge änlichkeit haben und jagt sie zu gerne und "erlegt" sie dann mit einem kniff in den hintern und maschiert dann davon.
würde sich bestimmt jeder yorky besitzer freuen...oder nicht???

jeder hundehalter sollte soviel verantwortung haben seinen hund zumindest ran zurufen, wenn anderen fremde hunde entgegen kommen.
wie macht ihr das bei kleinkindern, joggern und fahrradfahrer...wird dann auch gesagt mein hund brauch was zum spielen und ich lasse ihn mal machen???
ich muß meinen hund so führen, das sich keiner von ihm belästigt fühlt und er keinen belästigt!!!!

mfg

billymoppel
11.09.2004, 23:30
na ja, da muss man sicher zwischen den auslaufgebieten unterscheiden: im park bei meinen eltern, wo morgens die hunde los sind (im wahrsten sinne des wortes) läßt jeder seinen hund frei laufen - die yorki-besitzer da wären sogar beleidigt, wenn man sein hunde wegen ihnen gefährlich bei fuß nehmen würde. da läuft halt alles durcheinander, alle sind entspannt (jedenfalls bis 10 uhr, dann tauchen die parkwächter auf :D) erstaunlicherweise gibt es da eigentlich nie ärger zwischen den hunden - die sind alle da groß geworden. und wer einen hund hat, der ärger macht, geht wohl nicht da. außerdem gibt es dort eine stille regel: jogger, die sich vor hunden fürchten und radfahrer auf der einen seite des parks, der rest auf der anderen. eine art friedliche community - man kennt sich halt. auf den elbwiesen läuft es ganz ähnlich (die sind sogar offizilles auslaufgebiet).
hier in meinem park ist es nicht ganz so entspannt und locker, ist halt auch nicht großstadt, da nehme ich meine auch immer erst mal ran, bis ich per augenkontakt geklärt habe, was der andere halter möchte. da brauchts keine worte und kein gedöhns - die körperhaltung sagt alles.

gruß
bettina

AlKiSa
14.09.2004, 19:42
Hallo

Ich habe solche Berichte auch schon öffter gelesen oder gehört und ich habe mir vorgenommen mit meinen beiden Damen die BH-Prüfung zu machen, damit ich damit eventuell ein bißchen auf der sicheren Seite bin.

Ich drücke dir die Daumen das alles gut ausgeht.

LG Alexandra

Samuel
16.09.2004, 00:45
Eine BH ist eine feine Sache. Ich kann auch "Normalhundehaltern" nur dazu raten, da sie einige Vorteile mit sich bringt.
Aber rechtlich und verischerungstechnisch sollte man sie bei einem Konflikt zwischen zwei Hunden nicht überbewerten!
Einzig ein vorausschauendes und rücksichtsvolles Verhalten des HF entscheidet in der großen Mehrheit über den Ausgang ähnlicher Streitigkeiten.

silke27
31.10.2004, 19:28
sorry, aber ich hätte das genauso gemacht mit der Anzeige.

Wenn ich mir als Hundeführer erst Gedanken drüber mach ob ich eingreife oder nicht und ob eine Versicherung zahlt (für meine eigenen Verletzungen), dann bin ich ja wohl fehl am Platz.

Ich würde mir meinen Hund auch nicht von einem anderen zusammenbeißen lassen..... Und der Hundebesitzer steht daneben und tut nix. Schlimmer noch, er verurteilt andere dafür, daß sie den Hund anbrüllen oder im schlimmsten Fall draufhauen - was denn sonst?????

Bei meinen eigenen Hunden steh ich immer auf dem Standpunkt: ich bin der Rudelführer, ich muß die Verantwortung übernehmen können, falls was passiert. Wenn ich mir nicht sicher bin, werden sie angeleint, und fertig.....

Hunde, die eine Begleithundeprüfung abgelegt haben, können trotzdem harte Beißer (gerade bei anderen Hunden) sein. Das eine schließt das andere nicht zwanghaft aus....

Und Beißer an einer bestimmten Rasse festzumachen - ist Schwachsinn, mancher Yorkshire ist bissiger als mancher Rottweiler..........

@ happy:
Mich würde mal interessieren, wie cool sich doch ein Hundebesitzer verhalten muß, wenn sich sein Schützling mit einem anderen Hund (ver)beißt. Was wird denn da gemacht???? Leider gehör ich zum Typ "jahrelange Hundeerfahrung"...... 20 Jahre sinds zwar noch nicht, aber auf 15 bring ichs fast......

Silke