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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Lebertransplantationen



Mathias1987
15.08.2004, 21:21
Hallo
Mein bald 10 jähriger Hund, rolfi hat vor ca 1 1/2 Monaten sich in einem lichten Moment an unserem Mülleimer vergriffen.
Meine Schwester hatte ein paar Tage zuvor schon schimmelndes tiramisu weggeworfen.
Da wir nichts mitbekommen haben, war alles ganz normal, bis Rolfi nach 5 Tagen sich übergeben hat und bis zu dem Zeitpunkt keinen Auswurf hatte.
Wir sind ein paar Tage darauf zu einem TA gefahren und dieser hat eine Bluntuntersuchung durchgeführt.
Ich kenn mich zwar nicht mit Leberwerten aus, aber es gibt einen, der normalerweise 150 ist - der Tierarzt hat, nach dem er die Ergebniss kannte, sofort bei uns angerufen - der Wert war von 150 auf 3000 angestiegen:-(
Nach einem Monat mit 2 maligen Infusionen pro Tag und Antibiotika und ähnlichen Medikameten hatte Rolfi eine weiter Blutuntersuchung.
Dieser eine Wert ist auf 5000 angestiegen und der Tierarzt will ihn einschläfern, weil seine Leber kaputt ist
Es muss doch auch Lebertransplantationen bei Hunden geben, oder?
Weiß jemand von euch da was drüber?
Bitte! :-(

**. no
16.08.2004, 11:43
:0( Tut mir leid, aber so was wie Orgentransplantationen macht man bei Hunden eigentlich nicht.
Ich würde Dir nur vorschlagen, mit Deinem Hund vielleicht noch zu einem anderen Tierarzt bzw. mal in eine Tierklinik zu gehen. Vielleicht kann ja ein anderer Tierarzt da noch weiterhelfen???
Was du noch machen könntest, kann ich dir leider auch nicht sagen...
Aber bitte laß den Hund nicht zu sehr leiden... :(
Wünsch dir und deinem Hund alles Gute!

kimba450
18.08.2004, 11:47
Hallo,
wie geht es denn deinem Hund dabei?Mein Rüde bekam auch in dem Alter solch derbe Probleme mit der Leber.
Wichtig dabei ist das wirklich du entscheiden mußt ob sich dein Hund noch wohl fühlt oder nicht,denn keiner kennt den Hund besser als Herrchen oder Frauchen selbst.
Unser Rüde ist mittlerweile 11 Jahre und 2 Monate alt und es geht ihm trotz der kranken Leber gut.Er macht alles noch mit und will das auch.Er bekommt ein Spezial-Leber-Diätfutter und Mariendiesteltabletten.Zusätz lich bekommt er noch Flor de Piedra,man sagt es sei ein Wundermittel aus der Homoöpathie bei Lebererkrankungen.
Übrigens war und ist Hector ein absoluter Müllfresser,wenn wir nicht ein Auge auf ihn haben.
Mich würde es sehr interessieren wie es deinem Hund geht bzw wie dein Eindruck ist.Ist er noch guter Dinge oder merkt man ihm an das er Probleme hat?
Lieben Gruß
Ela

Delka
18.08.2004, 16:10
Es werden Organtransplatatonen bei Hunden durchgeführt!

Wende dich am besten an die Tierklinik in Kassel! Kosten sind jedoch shr hoch, ein Organ kann bis zu 8000 € kosten. Dazu kommen die OP und Blutkosten! In Amerika wurden bei dem sogaénannten Hunde-Lassa-Fieber auch Transplatationen von Leber, Nieren und Herz gleichzeitig durchgeführt. Die OP gab es bis heute 4 mal. Ein Hund überlebte. Eine Lebertransplantation dürfte lso kein Problem sein (in einer guten Klinik).

Alles gute dir und dém kleinem!!!

pe_at
20.08.2004, 16:34
So traurig das für dich auch ist, :0( ich kann es selbst kaum aussprechen, aber wenn der TA ihn einschläfern möchte, dann möchte er Rolfi bestimmt nur unnötige Schmerzen und Qualen ersparen.
Ich kann mir vorstellen, dass das der schlimmste Augenblick für einen Hundebesitzer ist. Aber ich glaube, gerade in einer solchen Situation sollte man nur an das Beste für seinen Vierbeiner denken und nicht an sich selbst.

Ich wünsch dir alles Gute.

pe