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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Yorki schnarcht beim Gassi gehen. Luftröhre????????



fighter
09.08.2004, 21:03
Hallo!

Der kleine Yorki Tommy meiner eltern hat seit einiger Zeit großse Probleme mit seiner Atmung. er röchelt und schnarcht beim gassi gehen manchmal soger wenn er sich gar nicht bewegt. Nun waren Sie selbstverständlich beim Arzt. nach nun mehr als einem Monat Behandlung ist leider keine Besserung eingetretten. Nun möchte der TA Ihn operieren lassen. Im soll die Luftröhre verbreitert werden, :confused: :confused: :confused:

Was heißt das denn, hört sich super gefährlich an, hat jemand Erfahrung in solcher Sache.
Die OP soll in Giessen sein, kennt jemand diese Tierklinik. Sie ist angeblich eine von Zwei in Deutschland, die diese OP durchführen.

Welche Erfahrung habt Ihr????


MFG
Melanie
Fighter

Maltesergirl
10.08.2004, 11:17
hallo melanie,

ich kenne mich zwar mit einer solchen operation nicht aus, aber ich würde dir bzw. deinen eltern raten, doch zuerst noch eine zweite und notfalls sogar dritte meinung einzuholen, bevor man den hund operieren lässt.

schließlich birgt jede noch so kleine operation gewisse risiken und bevor man den yorkie einem solchen aussetzt, lässt man ihn lieber noch mal gründlich untersuchen.

sollten die anderen tierärzte genau der selben meinung sein wie der erste, könnt ihr den kleinen immer noch operieren lassen.

wie alt ist denn der hund deiner eltern? seit wann treten diese symptome auf? ist der yorkie ansonsten auch schlapp und müde bzw. verhält er sich anders als sonst? wenn der hund schon älter ist, könnte es nämlich evtl. auch auf ein herzproblem hinweisen.

auf alle fälle würde ich das alles noch einmal abklären lassen, bevor man dem yorkie die luftröhre erweitert, was sicher nicht ohne risiko ist.

ich kenne übrigens einen yorkshire-terrier-rüden, der mittlerweile schon ca. 13 jahre alt ist und der schon sein ganzes leben lang probleme mit der luftröhre hat. er darf aus diesem grunde keine halsbänder, sondern nur geschirre tragen, damit kein druck auf die luftröhre entstehen kann.

der yorkie würde übrigens nie operiert, da diese verengung der luftröhre ihn ansonsten auch nicht beeinträchtigt. gerade yorkies leiden ja sehr häufig unter einer solchen verengung der luftröhre. allerdings muß dies in den meisten fällen nicht operativ behandelt werden.

ich habe eine 7 1/2 monate alte yorkie-hündin und einen 8-jährigen malteserrüden und beide röcheln nur, wenn sie halsbänder tragen und beim spaziergang an der leine zerren. mein malteser macht das außerdem, wenn er sich ganz doll freut, z. b. wenn besuch kommt usw.

mein tierarzt sagte mir allerdings, daß dies nicht gefährlich wäre und ich mir keine sorgen machen müsste deshalb. ich kenne dieses röcheln auch von anderen hunden, wenn sie an der leine ziehen. allerdings muß man das nicht operieren lassen.

meine beiden tragen sowieso bei spaziergängen nur geschirre, so kann kein druck auf die luftröhre entstehen und die hunde röcheln auch nicht mehr, sollten sie doch mal an der leine zerren aus irgend einem grund.

ich würde mich an stelle deiner eltern lieber noch mal etwas gründlicher über diesen eingriff informieren, denn leider neigen viele tierärzte dazu, sofort zu operieren.

die giessener tierklinik hat übrigens einen sehr guten ruf.

ich kenne einen hund, der dort wegen einer parvovirose-erkrankung behandelt wurde. der samojede war zwei wochen stationär in behandlung und hat die erkrankung sehr gut überstanden.

auch eine arbeitskollegin meiner mutter hat dort ihren papagei erfolgreich behandeln lassen. was das tier allerdings für eine erkrankung hatte, weiß ich nicht.

jedenfalls ist euer yorkie, sollte eine op wirklich nicht zu umgehen sein, sicher in guten händen.

fighter
10.08.2004, 18:34
Hallo Petra!

Danke für deine Antwort.
Also, der Tommy hat dieses "schnarchen" akut seit ca. 1-2 Monaten, wird aber auch genau so lange schon behandelt bei TA. Zuerst bekam er Antibio. dann andere Tabletten, er wurde akupunktiert. So richtig geholfen hat das alles nicht. Unser TA meint, das wir bevor wir nach Gießen fahren, nochmal in die Tierklinik nach Magdeburg fahren. Wenn die TÄ dor der gleichen Meinung sind würde es erst nach Gießen gehen.

Tommy hat eigentlich auch schon immer etwas geschnracht, wenn ich zu besuch kam :p oder wenn er einem Hund hinterher wollte. Aber er trägt von Anfang an immer Geschirr.

Ansonsten ist er gut drauf, er frisst und spielt, jagt die Katzen. Was ein Hundeleben halt so ausmacht.
:rolleyes:

Im Moment ist er etwas träge, aber das kommt von der Hitze, denke ich mal. Er liegt halt immer im Bad auf den Fliesen. Da ist küüühhhlllll:wd:

Ich hoffe er wird wieder gesund, mein kleiner Mann:(

Melanie

AnjaK
10.08.2004, 21:51
Huhu!

Der Yorki von meiner Bekannten hatte diese Symtome auch. Schweres Atmen und schnarchen. Bei ihr wurde eine zu enge Luftröhre und ein dadurch vergrößertes Herz festgestellt. Weil sie auch noch Tumore am Gesäuge hatte, mußten erst die Herzwerte mit Hilfe von Tabletten verbessert werden. Außerdem erhielt sie Aminophylin damit sie besser atmen kann.
Hab jetzt leider keine aktuellen Info´s, wie es ihr jetzt geht. Kann aber gerne mal nachfragen.
Ich würde auch erst ne zweite Meinung einholen, bzw ich denke in Gießen werden sie den Hund sowieso nochmal genau untersuchen.

LG Anja und Rudel:cu:

fighter
10.08.2004, 22:37
Hallo Anja!

Ja frag bitte mal nach, wurde bei deiner Bekannten auch zu einer OP geraten???

Melanie

Carlos
11.08.2004, 11:07
Hi !
Mit Interesse habe ich v.g. Berichte gelesen und das macht mich schon ganz schön nachdenklich, da ich bei unserem Carlos, 2,7 Jahre alt, Rüde, kastr., immer so ein leichtes
schnarchähnliches Geräusch höre, wenn er läuft und schnüffelt.
Wir haben unseren Carlos seit Mai 2003 und er hat die "Geräusche" schon immer gemacht.
Ich bin mir auch nicht so sicher, ob das ganz normal ist und ich
das selbstverständliche geräuschverursachende Schnüffeln
vielleicht als etwas ängstlich übertrieben einstufe.

Hat jemand ähnliche Erfahrung ?

**. no
12.08.2004, 17:04
Hallo!

Also das mit dieser OP ist grob so: In die Luftröhre wird ein sogenannter "Stent" eingeführt. Das ist so eine Art Röhre aus einem Metallgeflecht (ich glaube aus Titan), die dann, wenn sie in der Luftröhre ist, ausgebreitet wird, so daß sie diese offen hält. Der Stent wächst fest und macht normalerweise überhaupt keine Probleme. Er bleibt einfach drin.
Ich würde dir schon empfehlen, den Hund operieren zu lassen, wenn er auch schon in der Ruhe schnarcht. Du mußt mal bedenken, daß er ja ständig Atemnot hat und das würdest Du ja sicher auch nicht wollen.

:cu: Wünsch gute Besserung!

AnjaK
12.08.2004, 21:47
Hallo Melanie!

Nein von einer OP war nie die Rede, das einzige was Julchen noch nehmen muß, sind ihre Herztabletten. Vielleicht ist es bei Julchen nicht so schlimm wie bei deinem?

Laß hören wie es weitergeht.

LG Anja