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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hundesteuer



clawin
08.08.2004, 10:28
Wenn ich hier bei mir ein Hund anmelde würd ich 68 Euro Steuern zahllen für den ersten Hund!

Nun hab ich erfahren das Bekannte im Emsland grad mal 30 Euro Hundesteuern zahlen wenn sie in als Wachhund anmelden!

Gibt es echt so krasse Unterschiede??:?:

ChristineG
08.08.2004, 12:59
Die Gemeinde ganz alleine entscheidet wieviel Hundesteuer sie nimmt.
Ob der Hund als Wachhund dient ist dabei egal.
Bei uns kostet es 60.-€ im Jahr.

Fritzfranz
08.08.2004, 15:10
68 ¬ ist eher noch wenig - vgl. mit dem, was manche Großstädt verlangen...
Julia:cu:

Fritzfranz
08.08.2004, 15:17
Nur mal ein paar Vergleichszahlen: In Berlin kostet der 1. Hund 120 Euro, hier in Kiel sogar 188 Euro. Kampfhunde kosten in vielen Gemeinden deutlich mehr, meist 600-650 Euro.
Julia:cu:

clawin
08.08.2004, 17:20
Ja das mit den "sogenannten Kampfhunde" wusste ich, aber zum grössten Teil sind es ja nicht die Hunde an sich sondern der die Leine führt, aber das sieht jeder anders!

Danke euch trotzdem für eure Erklärungen:) :cu:

Mullekatz
31.08.2004, 16:01
Wollt auch mal meinen Senf dazugeben :D
Bei uns kostet der 1. Hund 72 Euro! Aber ich darf vielleicht "nur" 36 bezahlen, da ich noch Azubine bin.....
Aber das in Berlin finde ich unmöglich, über 100 Euro. Und Kiel, also nein, 188 Euro.....
Sind das denn alles Hundehasser da im Stadtrat? :?:

Samuel
01.09.2004, 00:14
Ob der Hund als Wachhund dient ist dabei egal.

Das ist in einigen Gemeinden nicht richtig. Es ist nicht unüblich, daß bestimmte Hunde steuerlich gefördert werden. So zum Beispiel Hunde, die einen bestimmten Zweck erfüllen, Blindenhunde etwa. Aber auch Wachhunde können unter besonderen Bedingungen eine Begünstigung erhalten. Die Voraussetzungen sind aber unterschiedlich. In manchen Gemeinden reicht es aus, daß das nächste bewohnte Haus 500m entfernt ist (Beispiel!).
Aber auch Hunde die bestimmte Prüfungen (BH, VPG) abgelegt haben werden in einigen Orten günstiger eingestuft.


P.S.: Die FDP fordert die Abschaffung der Hundesteuer. Ein entsprechender Antrag ist gestellt worden.

billymoppel
01.09.2004, 08:05
ihr werdet mich für verückt halten: ich finde die hundesteuer richtig. das ist eine luxus-steuer und ich finde das völlig in ordnung. eine der wenigen steuern, die die kommune direkt erheben darf und die ebnso direkt in den haushalt einfließt (ist ja eine steuer und keine abgabe und daher nicht zweckgebunden). und ehrlich, die kommunen brauchen die einnahmen: wenn ich mal davon ausgehe, dass bei unserer stadt vielleicht 200.000 euro anfallen (30.000 einwohner, 5000 (gemeldete) hunde - vermutung, 35 euro hundesteur (ersthund, zweithund 70, dritthund 140 etc.pp.) gleichzeitig wird in dieser kommune nur noch jede zweite lampe angeschaltet - weil die 100.000 euro stromkosten für die andere hälfte fehlen...
außerdem ermöglicht die hundesteuer ein mindestmaß an kontrolle - wir wollen ja keine spanischen verhältnisse, oder?

übrigens sind luxus-steurn etwas normales und werden von und tag für tag ohne mit wimper zu zucken bezahlt - für jedes kosmetikprodukt, was über gaaanz normale hautcreme hinausgeht, z.b. nur merkt das kkeiner. da kommt im laufe des jahres einiges zusammen. (nicht zu reden von den anderen versteckten steuern).
die sätze für soka's entbehren natürlich jeder verhältnismäßigkeit, das steht außer frage.

gruß
bettina

Tinker
01.09.2004, 09:21
Hallo Bettina,

also so überzeugt wie Du bin ich von der Hundesteuer nicht.
Ich zahle hier zwar mit 60 Euro im Jahr die gemässigte Preisklasse, aber irgendwie würde ich mir ein bischen Gegenleistung dafür schon wünschen.
Ich habe eine Zeit lang in der Schweiz gewohnt. Dort ist ja die Hundesteuer von Kanton zu Kanton unterschiedlich. Im Kanton Zürich lag die Hundesteuer in einer ähnlichen Preisklasse wie hier, aber dafür haben die auch ein sogenanntes "Robydog-System" das seines gleichen sucht. In der Schweiz muß man ja die Hundehäufchen selbst wegräumen. Das ist auch absolut in Ordnung. Und diese netten Robydogs stehen in einem wirklich super dichten Netz und bieten an jeder Station einen Entsorgungsbehälter und neue Tüten. Sowohl im Ort wie auch in Wald und Feld. Da ist es auch überhaupt kein Thema zur Tüte zu greifen und das Häufchen wegzuräumen. Man muss es nämlich nie weit tragen. Wer möchte denn schon während seines Spaziergangs 2 Stunden lang eine Tüte mit Häufchen tragen? Ich weiss ja nicht wie es bei Euch ist, aber hier gibt es
eigentlich keine öffentlichen Mülleimer mehr. In Wald und Feld schon mal garnicht und im Ort eigentlich nur an Bushaltestellen. Kommt im Sommer unheimlich gut, dort eine Tüte mit Häufchen zu entsorgen. Die Eimer werden nur sehr selten geleert und da kann so eine Tüte schonmal auf Grund der Dämpfe zerplatzen.
Ich denke mit ein paar Spezialmülleimer mit Tütenstation, könnte man mehr Leute dazu bewegen, die Hinterlassenschaften des Hundes zu beseitigen. Gesehen habe ich hier sowas bisher nur am Kurpark in Königstein, die, das muss ja mal lobend erwähnt werden, auch mit Abstand die besten Tüten haben. Denn die Tüten die man normal kaufen kann, sind für große Hundehäufchen fast zu klein. Selbst so ein Frühstücksbeutel kann knapp werden bei großen Hunden.
Also in meinen Augen würde man mit dieser Massnahme 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen. Die Hundesteuer wird auch für den Hundebesitzer (vielleicht wenigstens ein Teil) sinnvoll verwendet und das "Häufchenproblem" würde sich dezimieren lassen.

Liebe Grüße

billymoppel
01.09.2004, 10:09
tja, das will man zwar nicht gerne hören, aber eine steuer ist eine steuer und damit nicht zweckgebunden. die kommune muss ja von irgendwas auch ihre aufgaben erfüllen.
bei uns gabe es übrigens die tütenstationen. nachdem innerhalb von zwei jahren alle demoliert waren, wurden sie nun entfernt.
den mangel an papierkörben finde ich aber auch sch... paasend dazu aus der heutigen zeitung der vorschlag des eislebener bürgermeisters: zur kostenersparnis alle müllkörbe entfernen. er ist atsächlich der auffassung, die leute würden ihren müll mit nach hause nehmen und da entsorgen :man:
daswäre der punkt, wo ich meine hundehaufen dann auch liegen lassen würde. ich trage doch nicht die beutel von drei hunden (die zugegbenermaßen luxus sind, die ich mir aber gönne so wie andere ihren ferrari) durch die gegend!

gruß
bettina

Tinker
01.09.2004, 11:11
Ich würde 3 Hunde auch jedem Ferrari vorziehen :D

Tja, das mit dem demolieren ist so eine Sache. Also in der Schweiz habe ich nur ein paarmal erlebt, das in der Stadt die Tütenrolle ziemlich weit abgerollt wurde, also wahrscheinlich im vorbeigehen mitgezogen. Aber das haben die Hundebesitzer meist selbst wieder in Ordnung gebracht und die Tüten als Vorrat mit nach Hause genommen.

Ich finde es trotzdem einfach nicht gut, dass sie, bisher ja wohl in erster Linie in den Großstädten, vielleicht später überall, drastische Strafen für Hundehäufchen kassieren (ich glaube in Frankfurt kostet ein Häufchen 50 Euro), aber keine ordentliche Möglichkeit zur Entsorgung bieten.

Hundesteuer wurde ja, glaube ich zumindest, mal eingeführt, damit die Anzahl von Hunden nicht überhand nimmt.
Aber was ist denn mit den anderen Tieren? Z. B. Pferde die nicht in der reinen Landwirtschaft eingesetzt werden? Was ja heute eigentlich die überwiegende Mehrheit ist. Wie sieht es da mit Luxussteuer aus?

Ich bin sicher nicht dafür weitere Steuern zu erfinden, aber so ein klitzekleinbischen Gerechtigkeit ...............

Gruß

Samuel
02.09.2004, 01:10
Ist ein Hund Luxus?
Aus verschiedenen Gründen bin ich der Ansicht, daß dem nicht so ist. Zumindest aus "steuerrechtlicher" Sicht nicht.
Auch wenn ich natürlich ohne mit der Wimper zu zucken bereit bin Diese zu zahlen (weil es nicht anders geht!), so sehe ich dennoch keine plausible Begründung für diese Steuer. Noch weniger für die Wilkür, die mit ihrer Erhebung betrieben wird.

Der einzige Vorteil den sie in meinen Augen bringt ist die Tatsache, daß Hundehaltung "teurer" wird und sich dubiose Menschen wohl eher für ein Leben ohne Vierbeiner entscheiden. Dieses läßt sich aber noch weitaus besser durch andere Maßnahmen erreichen.
Was also ist der Sinn einer Hundesteuer?

ossi
07.09.2004, 19:44
Original geschrieben von billymoppel
ihr werdet mich für verückt halten: ich finde die hundesteuer richtig. das ist eine luxus-steuer und ich finde das völlig in ordnung. eine der wenigen steuern, die die kommune direkt erheben darf und die ebnso direkt in den haushalt einfließt (ist ja eine steuer und keine abgabe und daher nicht zweckgebunden). und ehrlich, die kommunen brauchen die einnahmen: wenn ich mal davon ausgehe, dass bei unserer stadt vielleicht 200.000 euro anfallen (30.000 einwohner, 5000 (gemeldete) hunde - vermutung, 35 euro hundesteur (ersthund, zweithund 70, dritthund 140 etc.pp.) gleichzeitig wird in dieser kommune nur noch jede zweite lampe angeschaltet - weil die 100.000 euro stromkosten für die andere hälfte fehlen...
außerdem ermöglicht die hundesteuer ein mindestmaß an kontrolle - wir wollen ja keine spanischen verhältnisse, oder?

übrigens sind luxus-steurn etwas normales und werden von und tag für tag ohne mit wimper zu zucken bezahlt - für jedes kosmetikprodukt, was über gaaanz normale hautcreme hinausgeht, z.b. nur merkt das kkeiner. da kommt im laufe des jahres einiges zusammen. (nicht zu reden von den anderen versteckten steuern).
die sätze für soka's entbehren natürlich jeder verhältnismäßigkeit, das steht außer frage.

gruß
bettina

Na und! Die Leute die Sozialhilfe etc beziehen werden sich bedanken wenn sie soviel Steuer zahlen müssen. Immer mehr Tiere werden deswegen abgeben weil es soviel kostet. Aber so wie du redest hat du ja zuviel Geld:mad:

OESFUN
08.09.2004, 07:40
Sozialhilfeempfänger zahlen weniger bzw. gar keine Steuern - zuviel Geld hat wahrscheinlich niemand , zumindest nicht in meinem Bekanntenkreis , aber wir zahlen die Hundesteuer wie andere Leute die KFZ Steuer oder andere. Z.B. die Steuer die Raucher bezahlen, die Bier - / Schnapstrinker oder in den Benzinkosten enthalten ist .

Birgit

Sofia
08.09.2004, 10:39
Hallo,

ich finde die Hundesteuer ist ein Minimaler-Betrag von der Summe was der Hund über das ganze Jahr über braucht.
Wenn da mal eine Krankheit auftaucht und er speziele Medizinische Behandlung braucht muß man dafür auch aufkommen und das ist manchmal gar nicht wenig.
Ich beschwere mich nicht wegen der Steuer aber schon über die Möglichkeit die Hinterlassenschaften zu beseitigen in öffentliche Mülleimer.

LG
Astrid

clako
23.09.2004, 22:39
Also, zahle Hundesteuer für zwei Hunde. Wenn ich auch oft schimpfe, ich muß es akzeptieren, weil man in der heutigen Zeit in Sachen"Hunde" ja keinen Ärger riskieren will. WIr haben schon in meinem Elternhaus immer Hunde gehabt, aber seit ich selbst welche habe, muß ich sagen, es ist nicht unbedingt einfach. Ich wohne sehr ländlich und dachte, mensch, das ist ideal für Hunde. Die Realität ist, daß seit kurzen im gesamten Wohngebiet Anleinpflicht ist(Mache ich sowie in Ortschaften), aber im Wald hast Du ständig irgendwelche Bauern oder Jäger im Nacken, die dir sagen wollen, daß du deine Hunde anleinen mußt. Außerdem werden immer mehr Neubaugebiete erschlossen, da wo ich vorher langgehen konnte mit meinen beiden. Und jetzt kommt doch tatsächlich auf einer großen ungenutzten Wiese, wo wir unsere Hunde rumstöbern lassen konnten, die Stadt und baut ein großes Regenauffangbecken, welches angeblich auch noch eingezäunt werden soll. und rundherum als bebauter Acker.So langsam fange ich an zu verzweifeln. Ich wohne in einem ländlichen Vorort und muß meine Hunde bald immer ins Auto packen, um sie irgendwo in den Karpaten mal frei laufen zu lassen. Aber dafür ist die Kommune wohl nicht zuständig...! Außerdem wollte ich ja auch noch die allgemeine Hundefeindlichkeit ansprechen. Sobald ich einen Rudel von "Walkerinnen" auf uns zukommen sehe, leine ich an und lasse absitzen. Die gucken mich dann trotzdem oft total verkrampft an und denken wahrscheinlich: Das müssen ja Bestien sein...!
Ach nochwas, auch wenn dies sicher auch Pferdehalter lesen.Ihr wißt garnicht wie gut es Euch geht. Weder Pferde- noch Katzensteuer gibt es. Sind Pferde kein Luxus?(Aber die Laufen ja wohl als Nutztiere...). Viele Katzen erledigen Ihr Geschäft mit Vorliebe in Nachbars Garten und die Pferde hinterlassen auch immer gerne riesige Haufen mitten auf dem Waldweg. Aber das scheint die meisten nicht so zu stören.

Briddy
27.09.2004, 13:28
Hallo,
meiner Meinung nach ist die Hundesteuer eine Ungleichbehandlung und Benachteiligung der Halter einer bestimmten Tierart und somit eigentlich sogar verfassungswidrig (steht da nicht irgendwas von Gleichheitsgrundsatz?). Es kann doch wohl nicht angehen, daß das Halten des Haustieres Hund besteuert = bestraft wird, die Liebe zum Haustier Katze, Papagei, Frettchen, Pferd etc. jedoch nicht! Wenn überhaupt, dann ist doch wohl jede Art von Tierhaltung Luxus, oder? Bettina, Dein Argument von wegen "Verhinderung von spanischen Verhältnissen" zieht ja wohl überhaupt nicht. England, Frankreich, Dänemark (wie die meisten europäischen Länder) haben keine Hundesteuer und trotzdem gibt's da keine spanischen Verhältnisse. Das ist wohl eher mentalitätsbedingt und weniger eine Frage der Steuer. Die dient ja wohl nur dazu, die Löcher in den Haushaltskassen zu füllen. Aber das kann doch nicht die Aufgabe der Hundehalter sein!! Andererseits wird nichts, aber auch rein gar nichts dafür getan, die Hundehaltung zu erleichtern (siehe die Mülleimer). Ich zahle diese Steuer - zähneknirschend - nur, weil ich muß, und würde mich, sollte hier eine Bürgerinitiative gegen die Hundesteuer ins Leben gerufen werden, dieser anschließen.
Gruß
Briddy

PinkysBlue
30.09.2004, 20:41
Hy

Hab da auch mal eine Frage zu der Steuer.

Wir haben einen "sogenannten Kampfhund" und zahlen dafür hundesteuer.
jetzt würden wir gerne 2 yorksher terrier (wird das so geschrieben?) zu uns holen.

Würde gerne wissen, ob es wirklich so ist, das man für den 2. und 3. Hund hohe Steuern zahlen muss?
Vorallem sind es ja kleine hunde.

Gibt es da vllt eine Art Tabelle oder Richtlinien?

Danke

kessel
04.10.2004, 09:36
Hi,
ich wohne in NRW (münster) und habe mit ganz viel Glück in ein paar Monaten hoffentlich auch endlich meinen ersten eigenen Hund. Nun ist es so, dass wir auf dem "Land" leben, was heißt, dass unsere Nachbarn schon ein Stückchen wegwohnen. Ich glaube nur nicht, dass das mit Luftlinie 500m sind :( Andere Nachbarn von uns haben selbst eine "Hundezucht" (besteht aus einigen Zwingern mit kläffenden Münsterländern u. Dackeln :mad: ), aber "Züchter" (falls man unsere Nachbarn so nennen kann) haben da doch wieder Extrarechte oder? Meine Hoffnung wäre, dass man meinen Hund als Wachhung (er würde ja schließlich auch den Hof "bewachen") eingetragen werden könnte und man somit eine niedrigere Hundesteuerklasse kriegen könnte.
Wie teuer die Hundesteuer hier ist, weiß ich leider nicht u. es ist auch nicht so (bitte nicht arrogant auffassen), dass wir das nicht ohne Probleme zahlen könnten, aber es ist doch so wie Tinker sagte, dass man hier nicht mal "was davon hat" so viel Geld zu zahlen. In einigen Städten darf man ja schon richtig blechen, wenn der Hund mal "wo hin macht", was ich auch nicht schlimm finde, da das wirklich ekelig ist und wir spielende Kinder sicherlich nicht grad gesund. Aber warum stellen die dann nicht solche Tütenspender mit Mülleimer auf wie in der Schweiz? Ok, das kostet was, sieht vielleicht auch nicht so super toll aus, aber auf Wegen/Plätzen, auf denen viele Hundehalter sind, wäre das doch echt angebracht!
Naja..
falls jemand was zu dem obigen Thema (Wachhund-hundesteuer) weiß, dann schreibts mir gerne :)

kessel
04.10.2004, 09:42
hab grad nochmal auf der homepage von münster geschaut, in münster beträgt die hundesteuer:
für einen Hund 72 EUR jährlich
bei zwei Hunden je Hund 84 EUR jährlich
bei drei und mehr Hunden je Hund 96 EUR jährlich

ganz schön happig..

Wheatenmummy39
04.10.2004, 21:53
Hallo,


also hier bei mir in Neuruppin kostet die Hundesteuer für einen Hund 55€ , für einen sogenannten Kampfhund worunter bei uns auch die Rottweiler und die Dobermänner fallen zahlt man 300€ jährlich.


:cu: :cu:

Rossi
05.10.2004, 01:38
Hallole,

beim Thema Hundesteuer, da könnt ich mich aufregen....:man:

Ich hatte einen Ersthund, mein damaliger Freund hatte auch einen Ersthund.
Nachdem er zu mir zog bekamen wir, trotz gleicher Adresse, getrennte Steuerbescheide.
So weit, so gut.
Wir haben dann geheiratet und flugs wird Frau dem Manne untergeordnet, deren Steuernummer einkassiert und unter der "jüngeren" Steuernummer des Mannes gemeinsam veranlagt.
Was natürlich zur Folge hat, dass aus zwei Ersthunden ein Ersthund und ein Zweithund wird...in Zahlen: aus 2mal 75€, einmal 75€ + einmal 150€ = 225€.
Ärgerlich, aber wir sind noch dran.
Aus Protest haben wir uns noch einen dritten Hund zugelegt !
(Das war jetzt nicht wirklich ernst gemeint, den dritten Hund gibt´s aber echt.)

Parallel dazu stellen unsere Landwirte Schilder auf, dass ihre Kühe das Gras nicht mehr fressen, wenn unsre Hunde ihr Geschäft darauf verrichten - nachvollziehbar und einsehbar.
Aber wo sind die Mülleimer???
Ein Hundebesitzer, dem ich innerlich Beifall spenden musste, hat seine Tüten mit Hundekot an eben dieses Schild gebunden, ich hab meine brav wieder mit nach Hause genommen....
Zu Hause angekommen las ich dann in der Zeitung die Meldung, dass unsere Gemeinde eine Fremdfirma beauftragt,
nicht angemeldete Hunde ausfindig zu machen.
Wenn sie nur 10% der geschätzten soundsovielhundert Hunde finden, dann hat sich dieser Auftrag schon amortisiert....

:confused: Na klasse oder?!

Rossi

hunddm
03.01.2005, 00:14
Hallo,
Also ich kann mich nicht beschweren.
Ich bezahle für meinen Golden Retriever genau 15€ im Jahr an Hundesteuer
:wd: .

OESFUN
03.01.2005, 10:17
Tja, vielleicht sollten wir alle in deine Gegend ziehen.

Bei uns (habe gerade überwiesen) kostet es
für den ersten Hund 119,52
bei zwei Hunden pro Hund 132,48
und bei drei Hunden pro Hund 147,84
Da kommt doch Freude auf:( . Da diese Steuersätze schon von 2001 sind, gehe ich davon aus, das sie in absehbarer zeit mal wieder erhöht werden.

LG Birgit

pudelrudel
03.01.2005, 11:35
Hallo habt ihr einen Firma ? Ein Betrieb ? Wenn dein hund auf Firmennamen angemeldet und Ausgebildet ist mit dem beweiß das er einen Wachhundeprüfung abgelegt hat ,, dann bekommt man Ermäßigung oder eine Steuerbefreiung . Ein stinknormaler FamilienHund ist eben Luxus . Du bist doch noch gut dabei mit dein´m Steuersatz ich zahle in Duisburg für meine 3 Pudel satte 450,- € ... :mad: Gruß Bärbel

hunddm
03.01.2005, 11:53
Nein , ich habe weder einen Betrieb noch einen besonders ausgebildeten Hund.
Der Hund ist ein ganz normaler FamilienHund. Als ich vor zwei Jahren nach Viechtach gezogen bin habe ich mich auch gewundert das die Hundesteuer hier so billig ist , ich zahlte früher 38€ im Jahr. Aber ich denke das die Steuer hir so Billig ist da die Stadt nicht sehr groß ist.:bd:

OESFUN
03.01.2005, 14:09
Hallo Bärbel - also wenn du mich meinst, das mit dem Wachhund oder sonstigen Dingen klappt hier nicht so einfach - da muss man (besser gesagt der Hund) mindestens die Wachhundprüfung nachweisen . Und preiswerter bin ich ja auch nicht dran als du
3 mal 147,84 sind auch 443,52;)

LG Birgit

PS: Vielleicht haben sich ja Duisburg und Oberhausen abgesprochen:D :D

pudelrudel
03.01.2005, 15:15
Hy meine Bekannte hat in Mülheim an der Ruhr einen Tibbetterrier auf Firma laufen , der ist von der Hundesteuer befreit ...Gruß Bärbel

pudelrudel
07.01.2005, 16:46
Hy gerade die Zeitung gelesen die Stadt Duisburg erhöht in diesem Jahr nicht die Hundesteuer --- man was dehnen mal wieder durch die Lappen geht ........:cu: Bärbel

mimi-vianova
27.01.2005, 14:27
An Bettina!!!

Ich möchte nicht unfreundlich sein, aber ich finde deine Einstellung nicht gut.
Würdest du auch in Essen wohnen, hättest du vielleicht eine andere Meinung über die Hundsteuer.
Ich habe zwei Hunde und zahle pro Jahr pro Hund 171,84 Euro.
Das sind im Jahr 343,68 Euro. Und das für Nüsse.
Das Geld würde ich lieber einer Tierschutzorganisation spenden.
Abgesehen davon sollte man den Hund heutzutage nicht mehr als Luxusgut darstellen, als wäre es ein neues Auto.

Wenn ich meinen dritten Hund habe, muß ich pro Hund pro Jahr 202,00 Euro zahlen.

Um die Frage zu beantworten, jede Kommune entscheidet die Höhe der Steuern selber.
Auf dem Land ist die Steuer in der Regel niedriger , als in der Stadt.

Trotz der Hundesteuer, steigt die Zunahme an Hunden jedes Jahr, um noch mal auf das Kommentar von Bettina einzugehen.
Spanische Verhältnisse trotz Steuer.
Zwei Sachen sind sicher: Der Tod und die Steuer

Sei also froh, das du nur so wenig zahlen musst.

ElkeG
27.01.2005, 18:32
Ich zahl´ hier im schönen Bayern gerade mal € 30,- im Jahr. Allerdings ist die Gegenleistung auch dürftig. Da wir eh´am Stadtrand wohnen, macht unser Hund sein Geschäft grundsätzlich nur in der Pampa und da braucht nix gereinigt zu werden.

Aber im Großen und Ganzen kann ich mich bei dem Preis wirklich nicht beschweren. Allerdings muß ich bei dem Gedanken, daß auf Hundehaltung Steuer bezahlt werden muß, schon irgendwie innerlich lachen - irgendwie komisch, für so etwas normales wie die Haltung eines Hundes "Strafe" zahlen zu müssen. Für Katzen (die sich zumindest bei Nicht-allein-Wohnungs-Haltung) auch ganz gerne draußen lösen, muß man nix zahlen. Und bei uns sind auch des öfteren Reiter unterweges - das sind die Hundehaufen harmlos. Aber gibt es deswegen eine Pferdesteuer? Oder letztens war ein Zirkus in der Stadt. Die haben zur Werbung die Lamas durch unsere Siedlung geführt - und sauberer war´s danach wirklich nicht. Aber gibt´s deswegen Lama-Steuer?

Aber mit Pferde- oder Lama-Steuer ließe sich wahrscheinlich die Stadtkasse nicht aufbessern. Und die Strassenreinigung schafft´s gerade mal ein mal im Jahr, die Strassen zu reinigen - die Gehwege werden nie gemacht. Folglich werden die Hunde-Hinterlassenschaften - liegen sie nicht gerade auf der Straße (was wohl eher selten vorkommt) von der Stadt sowiso nicht entfernt.

Aber was steht so schön auf unserer Steuermarke: "Ich halte meine Stadt sauber" (folglich ist die Stadt eben nicht zuständig, sondern unser Hund :D ).

mimi-vianova
27.01.2005, 18:42
Es ist ein Irrtum anzunehmen, das die Stadt für die bezahlte Hundesteuer die Kaggehaufen unserer Hunde wegmacht.
Im Gegenteil, wenn wir den Kaggehaufen liegen lassen, und uns das Ordnungsamt dabei erwischt, kann uns ein Strafzettel bis zu 50,00 Euro ausgestellt werden.

Ich lebe in Essen.

ElkeG
27.01.2005, 19:50
Ich bin natürlich nicht grundsätzlich der Meinung, daß die Stadt für die Entsorgung der Hinterlassenschaften meines Hundes zuständig ist. Und natürlich würde ich die Haufen auch entfernen, falls sie auf dem Gehsteig oder so landen (einfach auf Rücksicht auf meine Mitmenschen - ich ärgere mich auch, wenn ich reintrete). Betsy bevorzugt aber gottseidank "Wald und Wiese" - dazu haben aber eben nicht alle Hunde die Möglichkeit. Auch achte ich natürlich darauf, daß nichts in der Nähe von Kinderspielplätzen oder ähnlichem landet (leider sind nicht alle Hundebesitzer so rücksichtsvoll :sn: ).

Aber da ist dann wohl die Frage erlaubt, wofür ich meine Hundesteuer eigentlich bezahle. Der Ursprungsgrund waren ja wohl die Reinigungsgebühren (die Hundesteuer gibt es ja in Deutschland meines Wissens schon ewig lange). Aber wenn das Geld ja dafür überhaupt nicht verwendet wird (da keine Reinigung), wofür zahle ich dann bitte eigentlich? Tiere halten die Menschen seit jeher. Aber schließlich gibt es doch auch keine Kuh- oder Gülle-Steuer, obwohl die Bauern keine Gelegenheit auslassen, ihre Sch... auf die Felder zu fahren und den Boden damit total übersäuern. Das ist sicher schlimmer, als alle Hundhaufen zusammen.

Sollte ja nur mal so ein Denkanstoss sein.

mimi-vianova
27.01.2005, 20:08
Die Hundesteuer wurde glaube ich Ende des 18. Jahrhunderts von einem Aristokraten eingeführt, welcher der Meinung war, das die Hunde nur den Adeligen zustehen dürften. Deswegen auch Luxussteuer.

Angesichts der Tasache das wir heut zutage ein ganz anderes Gesellschaftssystem haben, ist die Steuer längst überholt.
Die Hunde stellen auch kein Luxusgut mehr da, sondern sind zu Familienmitgliedern geworden, dienen als Partnersatz, Kinderersatz oder arbeiten als Therapiehunde und Blindenführhunde.

Die Steuer muss abgeschafft werden.

billymoppel
27.01.2005, 20:35
hallo elke,

hundesteuer ist tasächlich eine luxussteuer, die darauf er hoben wird, dass man einen hund hat.
und da es tatsächlich eine steuer ist (und keine abgabe) müssen sie auch nicht zweckgebunden verwendet werden, sondern fließen in den allgemeinen haushalt ein. das ist völlig korrekt, auch kommunen müssen leben - lampen brennen, gehsteige gekehrt werden, kultur bezahlt werden.
da es eine der wenigen steuerformen ist, die kommunen selbst erheben dürfen und die ihnen direkt zu gute kommen und nicht über den umweg des finanzausgleichs - liegen die begehrlichkeiten dann auch nahe - aber da lebst du ja noch im land der bayrischen glückseligkeit.
luxussteuern sind ganz üblich und (verdeckt) bezahlst du sie jeden tag (für kaffee, sekt, alkoholica über 5%, kosmetik)
übrigens in sachsen gint es sowas ähnliches wie eine pferdesteuer: dort wird zwar nicht das haben an sich besteuert, aber das benutzen: in sachsen dürfen nur gekennzeichnete reitwege mit pferden benutzt werden - dafür muss man eine plakette erwerben (es gibt dann gelb, rot und grün - je nach umfang der nutzung) pferde-maut sozusagen :D
der ideenreichtum der finanzminister kennt doch keine grenzen :D beten wir, dass es nicht auch für hunde soweit kommt (vorschlag: gewichtsabhängig :D)

gruß
bettina

LoveofLabs
28.01.2005, 12:31
in sachsen dürfen nur gekennzeichnete reitwege mit pferden benutzt werden - dafür muss man eine plakette erwerben (es gibt dann gelb, rot und grün - je nach umfang der nutzung) pferde-maut sozusagen

Echt??? Das ist ja der Oberhammer!
Findig san´s, die Sachsen:D

Und wer kontrolliert das - reitet die Polizei im Wald Patrouille?

Ich darf hier (noch) ganz umsonst Wald, Feld und Wiesen benutzen... *freu*

Häng´ das bloß nicht an die große Glocke, hier in Niedersachsen wird auch ständig nach neuen Einnahmequellen gesucht - also pssssst!


der ideenreichtum der finanzminister kennt doch keine grenzen beten wir, dass es nicht auch für hunde soweit kommt (vorschlag: gewichtsabhängig )

Ich plädiere für Mauthäuschen an den Wäldern und Hundewegen. Oder noch besser: Ein System (von Toll Collect entwickelt), das pro gelaufenem Kilometer abrechnet...

Gruß
Sabine

Lalelu2000
28.01.2005, 19:15
Wir bezahlen für unseren Hund (Golden Retriever) 127,00 € im Jahr an Hundesteuer. Wohnen übrigens in Sachsen.

ElkeG
29.01.2005, 14:14
Toll-Collect-System - das ist echt eine super Idee. In die Hundemarke wird ein kleiner Computer integriert und die Sache klappt. O.k. die Entwicklung kostet sicher ein paar Milliarden und dauert 10 Jahre - aber was man damit einnehmen könnte ...... :D

billymoppel
29.01.2005, 16:33
:D :D :D

pudelrudel
30.01.2005, 08:07
aber das benutzen: in sachsen dürfen nur gekennzeichnete reitwege mit pferden benutzt werden - dafür muss man eine plakette erwerben (es gibt dann gelb, rot und grün - je nach umfang der nutzung) pferde-maut sozusagen :D
der ideenreichtum der finanzminister kennt doch keine grenzen :D beten wir, dass es nicht auch für hunde soweit kommt (vorschlag: gewichtsabhängig :D)

gruß
bettina [/B][/QUOTE]
Diese Pferdeplakete gab es jier in Duisburg schon vor 30 Jahren kostete zur Zeit 70 € . damit werden die reitwege im wald erhalten und 2 mal Jährlich total umgepflügt ..... aber was wird hier für die Hundesteuer getan ?:mad: Nichts noch nicht als das Tierheim wird unterstützt Gruß Bärbel

billymoppel
30.01.2005, 09:01
das ist sicher nicht richtig. tierschutz gehört zu den kommunalen hoheitlichen aufgaben und MUSS geleistet werden und so hat auch duisburg, neben privaten initiativen, ein städtisches tierheim

http://www.duisburger-tierheim.de/

träger ist die stadt duisburg und ergo werden mittel in den haushalt eingestellt.
die mittel reichen natürlich regelmäßig nicht, um den unterhalt vollständig sicher zu stellen - dafür wäre aber auch das aufkommen aus der hundesteuer nicht ausreichend - aber, das muss mal gesagt werden: wir leben in einem der reichsten länder der welt, was das privatvermögen angeht und die spendenbereitschaft ist so schlecht nicht.

gruß
bettina

Ekle
31.01.2005, 16:39
Hallo Bettina,

das glaube ich nicht, daß das Hundesteueraufkommen in Duisburg nicht für die Unterhaltung des Tierheimes ausreichen würde. Allein das kleine Städtchen Kamp-Lintfort nahm vor etlichen Jahren und Steuererhöhungen schon 1/4 Mio. DM an Hundesteuer ein. Auch wenn die Stadt sich darin gefiel zu jammern, daß der Aufwand zur Erhebung in keinem Verhältnis zu den Einnahmen stünde und die Stadtväter ziemlich aufgebracht waren, als ein einfacher Bürger ihnen die Zahlen vorlegte, die sie gerne verheimlicht hätten.

Wieviel größer ist Duisburg? Wieviel mehr Hunde? Wieviel höher die Hundesteuer dort?

Und wieso "dürfen" nur die Hundehalter für das Wohl der herrenlosen Tiere aufkommen. In Tierheimen wird sich auch um Katzen, Ziegen, Vögel und Kleintiere gekümmert

Übrigens für das Luxusgut Sektflasche zahle ich für die 1. Flasche genauso viel wie für die 50. Flasche. Auch der Zweitwagen kosten nicht doppelt so viel wie der Erste. Obendrein zahlt jeder Konsument in der Republik das gleiche. Bei der Hundesteuer sieht das anders aus. Da nimmt jede Stadt soviel wie ihr Haushaltsloch gerade braucht.

Durch die überhöhten Kamphundesteuern machten sich die Städte über die Tierheime vielerorts selbst verstärkt zu Hundehaltern und trieben so ihre Kosten ganz gewaltig in die Höhe. Welch sinnvolle Maßnahme. Aber da kam man ja auch in einzelnen Tierheimen auf den Gedanken, Tiere, die als nicht vermittelbar eingestuft wurden, einzuschläfern. Um Platz zu schaffen. Um Kosten zu sparen. Wie war das mit den spanischen Verhältnissen? Und deren Verhinderung durch die Hundesteuer?

Viele Grüße

Ekle

zonenforscher
25.02.2005, 16:06
hmm wie schon mal erwähnt ist berlin bei der steuer beim 1. hund mit 120€ dabei und beiom 2. mit 150€

bis grad ebend dachte ich noch das es teuer ist nen hund in berlin zu halten aber wenn kiel usw. noch krass höher liegen na dann guten nacht

was ich mal loswerden wollte ich denke die steuer is sinnvoll denn die Berliner Stadtreinigung muss ja irgendwo ihr geld hrbekommen für die straßen reinigung und zum anderen werden/wurden in Großstädten hundeauslauf anlagen geschaffen und das muss ja auch bezahlt werden

auch wenn ich es nicht einsehe soviel zu bezahlen und werde gezwungen meinen hund an die leine zu halten und die fäkalien selber wegzumachen. was ich auch nicht tue...

hmm auch wenns hier vllt nicht reingehört aber in berlin müssen besitzer von großen hunden sogar nen fahrschein kaufen wenn sie mit ihrem hund in den öffentlichen unterwegs sind

zickaela
26.02.2005, 11:41
kann es kaum glauben, was ich hier so lese... hundesteuern von teilweise nur 15 euro im Jahr? geradezu paradiesische Verhältnisse :)
hier in köln zahle ich satte 158 euro für den ersten hund. und ich überlege ernsthaft, vor inangriffnahme des projekts "zweithund", aus köln rauszuziehen. bei soviel kohle, die wir kölner hundehalter jährlich berappen müssen, sollte man doch zumindest eine gewisse "gegenleistung" erwarten können. aber nein, die gerade neu eingeführten hundewiesen werden alle zum 1.4. wieder abgeschafft, damit die studenten die wiesen wieder ordentlich mit ihren grillresten und leeren bierflaschen zumüllen können... einzige hundewiese in halbwegs erreichbare nähe von mir aus (ca 1/2 stunde zu fuss bis dahin!) bleibt dann der herkulesberg, den man sich mit dem kölner drogenstrich teilen muss und demnach wegen herumliegender spritzen usw. dort sowieso freiwillig auf das ableinen der hunde verzichtet...

sunnie
26.02.2005, 13:33
was ich mal loswerden wollte ich denke die steuer is sinnvoll denn die Berliner Stadtreinigung muss ja irgendwo ihr geld hrbekommen für die straßen reinigung und zum anderen werden/wurden in Großstädten hundeauslauf anlagen geschaffen und das muss ja auch bezahlt werden

:sn:

Nene, das bekommt keine Stadtreinigung.
Das ist eine sogenannte Luxussteuer. Die fließt reinweg dem Berliner Haushalt zu.

Und die Hundeauslaufgebiete gibt es ja schon und gab es schon immer nur dass sie dafür extra ausgewiesen werden.

Leider werden diese auch immer weniger.....aber die Steuer nicht.

Daher kann auch jede Kommune die Höhe der "Hundesteuer" selber bestimmen.

Dieninghoff
06.03.2005, 13:30
Hallo,

leider ist die Hundesteuer nicht zweckgebunden.
Da jede Gemeinde die Hundesteuer selbst bestimmt, sollte man vor einem Kauf eines Hundes sich hier am Ordnungsamt erkundigen, wann die Hundesteuer erstmals anfällt (Oft sind Hunde bis zu einem bestimmten Alter befreit) und wiehoch sie ist. Auch ist die 20/40 Regel zu beachten und ob es ein "Anlagehund" ist.
In viele Gemeinden ist ein Wachhund steuerfrei, aber als gefährlich eingestuft und hiermit mit entsprechenden Auflagen zu führen.
Daher sollte man sich überlegen, welchen Hund man erwirbt und ob er als Wachhund gemeldet wird.

Gruß Dieninghoff

sunnie
06.03.2005, 13:33
Daher kann auch jede Kommune die Höhe der "Hundesteuer" selber bestimmen.
Sagte ich ja.
Nicht jeder kann seinen Hund als Wachhund anmelden.

Da muss man sich sehr gut vorher informieren, welche Auflagen zu erfüllen sind.

chesterfield
13.03.2005, 18:34
Die Luxuskarrossen der Bürgermeister werden ja auch immer teurer, irgendwo muss die Kohle ja herkommen:D
gerade in Gemeinden mit vielen Hundehaltern könnte durch die Komunalwahlen viel bewegt werden, aber das vergessen die meisten Hundefreunde
LG Peter

Mandy Leoni
30.03.2005, 13:18
In Stuttgart kostet ein Hund 108,00 € im Jahr, wenn man zwei hat kostet der zweite 216,00 €, kommt immer auf die Stadt an.
In einigen Bundesländer zählt der Dobermann unter die Kampfhundkategorie bei uns in Baden Württenberg wiederum nicht und wir müssen somit auch nur 108,00 € zahlen, irgendwie ungerecht gegenüber den anderen

hunddm
31.03.2005, 15:10
http://www.hunddm.de/Viechtach.jpg
Auf diesem Link sehen sie die Stadt in der ich wohne?

Hier ist das Hundesteuerparadies!!!

Suzanne
31.03.2005, 15:22
Original geschrieben von hunddm
http://www.hunddm.de/Viechtach.jpg
Auf diesem Link sehen sie die Stadt in der ich wohne?

Hier ist das Hundesteuerparadies!!!

Hier auch - wir zahlen überhaupt keine:p . Aber wenn wir nach Deutschland zurückkehren werde ich vorher vergleichen.

:cu: Susanne

Mausepol
15.04.2005, 09:25
Hallo, ich habe da mal eine ganz dringende Frage bezüglich der Steuermarken für den Hund. Wir haben nach Zahlung der Hundesteuer von der Gemeinde eine entsprechende Marke mit dem Aufdruck des Jahres, in dem die Steuer entrichtet wurde, bekommen. In diesem Jahr haben wir diese Marke jedoch nicht bekommen. Die Gemeinde erklärte, dass die MArke 5 Jahre gültig sei. In unserem Ort mag das ja so funktionieren. ICh bin jedoch der Meinung, dass die Marke der Ausweis des Hundes ist. Wenn man mal auswärts kontrolliert wird (z.B. im Urlaub), wie soll man denn dann beweisen, dass man die Hundesteuer entrichtet hat?? Gibt es eine gesetzliche Regelung zu den Hundemarken? Oder sehe ich die Problematik vielleicht falsch? Ich hoffe, Ihr könnt mir weiterhelfen!:?:

Wheatenmummy39
15.04.2005, 09:42
Hallo Mausepol,


wichtig ist bei einer Kontrolle das der Hund die Marke dran hat egal wo Du bist.

Viele Städte geben sogar nur einmal eine Marke raus und man bekommt gegen Gebühr nur eine neue wenn der Hund sie verloren hat.

So war es als ich in Neuruppin ( Land Brandenburg ) gewohnt habe.

Also mach Dir keinen Kopf die Steuermarke reicht.

:cu: :cu:

Lastrami
15.04.2005, 15:25
Hallo Mausepol,

nur so als Bsp. Ich wohne direkt vor den Toren von Köln und bei uns gibt es gar keine Steuermarken. Wenn man will, kann man sich ein Karte (Scheckkartenformat) ausstellen lassen.
Habe das aber auch nur durch Zufall von nem anderen Hundebesitzer erfahren.
Die Tante vom Amt sagte nur, wenn ich woanders bin und jemand will die Steuermarke sehen, dann soll ich denn sagen, sie sollen bei unserem Amt anrufen. Gut gell?!?!

Naja, die Höhe der Hundesteuer hält sich wenigsten´s in Grenzen. wir zahlen für unseren 20/40 Hund 68,-€ im Jahr. Das erste Jahr war sogar Frei, da er aus nem TH kommt.

LG Pia:cu:

zickaela
16.04.2005, 08:25
@lastrami:
wo vor den toren von köln ist denn das? ich will auch!!! viel billiger und kein stress mit dem ewigen marken von einem geschirr zum nächsten rumfriemeln :o)
und dein marlo ist nicht zufällig ein großer beiger wuff, der in hürth in die hundeschule geht?
lg,
zissi & nala

mausebärchen
03.05.2005, 14:16
Hi, also ich zahle 36 €.
Der 2. Hund kostet 55 €.
Der 3.Hund kostet 67€
Kampfhund 255 €.

LG Chrissy:cu:

Astra
06.05.2005, 23:24
wenns um die Hundesteuer geht, rege ich mich auch jedesmal auf.
Hier in Österreich in einem kleinen Dorf zahlen wir 75 €.
In der nächstgelegenen, 10 km entfernten Stadt kostets nur 40 €
Bei uns gibts weder hundeauslaufgebiete noch robidogs oder sontige einrichtungen (hundeschule...).
Ich finde das schon ziemlich happig.
Kein Wunder, das in Österreich jeder 3. Hund nicht angemeldet ist.
Wird das überhaupt irgendwie kontrolliert?

mausebärchen
07.05.2005, 10:53
@Astra
Ich glaub schon das die immer stärker kontrollieren,hab mal einen Bericht gelesen, in dem stand das die Kontrolleure von Haus zu Haus gehen und schauen wo Hunde sind.
Tja ,der Staat versucht eben mit allen Mitteln Geld einzutreiben:( .

Hier im Ort gibts auch keine Einrichtungen für Hunde.

Chrissy:cu: