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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hundehaltungserlaubnis



tinamuc111
01.06.2004, 12:11
Die Hausverwaltung fordert von meinem Vater, daß er unseren Hund weggibt!!

Mein Vater hat jedoch von seinem Vermieter eine Hundehaltungserlaubnis. In dem Schreiben der Hausverwaltung steht jedoch wir hätten nie die Genehmigung des Verwalters eingeholt.

Meine Frage, wenn der Vermieter die zustimmung erteilt, brauche ich die dann der Hausverwaltung auch???

Soviel ich weiß steht in der Hausordnung, das Hundehaltung nur mit Erlaubnis des Vermieters erlaubt ist!!

neaira
01.06.2004, 17:16
Hallo!

Bei uns wurde es auch so gehandhabt, dass der Vermieter das letzte Wort hat, zumal die Hausverwaltung i.d.Regel ja dessen Angestellte sind.
Ich würde der HV eine Kopie der Erlaubnis zukommen lassen und nachfragen, mit welcher Begründung sie die Abschaffung fordern.
Falls noch weitere Hunde im Haus wohnen hat die HV eh schlechte Karten, weil bereits die Erlaubnis, bzw. Duldung besteht!
Falls der Vermieter auch bei euch das letzte Wort hat würde ich der HV ausserdem mal eine Kopie des Mietvertrages zukommen lassen und sie darauf hinweisen, dass ihr die Bedingungen erfüllt und daher keine Notwendigkeit zur Abschaffung seht.
am besten ihr setzt euch selber mit dem Vermieter in Verbindung, falls ihr die Adresse habt, dann seit ihr direkt an der Quelle!
Viele Grüsse, Silvana

OESFUN
02.06.2004, 10:46
Wenn es sich bei dem Haus um eine Anlage aus Eigentumswohnungen handelt, ist es wichtig, was die Eigentümerversammlung beschlossen hat. Dem hat sich auch der Eigentümer der jeweiligen Wohnung unterzuordnen. Im Klartext . Hat die Eigentümerversammlung Tierhaltung ausgeschlossen, kann der Wohnungseigentümer sie nicht erlauben.

LG Birgit

tinamuc111
04.06.2004, 13:33
In unserem Haus leben noch andere hunde, und die besitzer haben alle nur die erlaubnis des Vermieters. Mein Vater hat auch Mietbedingungen beim einzug unterschrieben die ausdrücklich darauf hinweisen, daß der Vermieter sein einverständnis zur Tierhaltung geben muß!!! Diese Mietbedingungen waren jedoch noch von der alten Hausverwaltung!!!

Mittlerweile denke ich mir, die wollen unseren Hund nur weghaben, weil er ein DSH-Husky-Mischling und somit zu den großen Rassen gehört!!

billymoppel
04.06.2004, 13:59
ich finde das ganze irgendwie eher lustig, entschuldige. natürlich ist es völlig irrelevant, was eine hausverwaltung meint, wenn der eigentümer die zustimmung erteilt hat. wofür halten die sich? verfügungen über sein eigentum trifft nun mal nur der eigentümer und nicht ein popeliger verrichtungsgehilfe. ob da einer an profilneurose leidet?
kann natürlich auch sein, dass dem eigentümer seine einmal erteilte zustimmung leid tut und er es jetzt mit mobbing versucht.
wichtig ist allerdings, dass eine zustimmung regelmäßig nur für den betreffenden hund und dessen lebensspanne gilt.
zurücknehmen kann ein eigntümer diese zustimmung nicht, es sei denn, auflagen (größe, lärmbelästigung) wurden nicht erfüllt.
also schön tapfer bleiben.

gruß
bettina

tinamuc111
07.06.2004, 16:18
mittlerweile denke ich auch, daß das mobbing ist, aber wenn dann mir und meinem freund gegenüber und die liebe dame von der HV kann sich nicht mehr anders helfen und versucht es über meinen Vater!!!

Kann mir mal jemand einen §§ oder ein Aktenzeichen nennen damit wir wenn es hart auf hart kommt, richtig argumentieren können

Mambo
08.06.2004, 16:35
Hallo,

habe zwar keine Artikel, aber mal aus der Reihe "ARD Ratgeber Recht" den Band Haustiere von P.A. Köhler gelesen. Wenn ich mich richtig erinnere, gibts da verschiedene Hinweise auf die Rechtslage.

Wie lange habt ihr denn den Hund schon? Das bedeutet, wie lange weiß die HV dass ihr ihn habt und duldet ihn? Der Vermieter darf nämlich wohl auch nicht ewig wissen, dass ohne Erlaubnis ein Hund angeschafft wurde und dann einfach nach Jahren verlangen, dass er abgeschafft wird. Genauer weiß ich aber nichts (steht aber glaub ich auch im Buch).

Ich wünsche euch, dass sich alles ohne rechtliche Schritte klären lässt.

Meike

tinamuc111
09.06.2004, 09:44
Den hund haben wir jetzt seit 2000/2001 so genau weiß ich das jetzt nicht!! Wir haben ihn aus dem Tierheim und das fordert ja eine bestätigung vom Vermieter, die wir auch gleich eingeholt haben!!

Somit weiß die Hausverwaltung auch, daß der Hund schon länger bei uns ist!!!

Mambo
09.06.2004, 19:54
Hört sich doch gut an! Ich geh mal davon aus, dass die Hausverwaltung den Hund während dieser Zeit auch bemerkt hat.

NAtürlich heißt es in Zukunft, besonders darauf zu achten, dass ihr euch bzgl. des HUndes nichts "zu Schulden kommen lasst" (Belästigung der anderen Mieter usw.). Damit die keinen anderen Ansatzpunkt für Ärger haben.

Lg
Meike

tinamuc111
15.06.2004, 09:21
Das ist leichter gesagt als getan, es gibt da eine ältere Dame in unserem Hause, die will unseren Hund am liebsten unter der Erde sehen, warum weiß ich auch nicht!!! Ich nehme mal an ihr gefällt es nicht, daß es ein DSH-Husky-Mix ist uns somit eine große Rasse und auch die einzige große rasse in unserem Hause

tinamuc111
05.07.2004, 11:15
leute, letzte woche hab ich erfahren, daß die HV eine Eigentümerversammlung einberufen hat und das dort eines der Themen die Hundehaltung war, und zwar soll die hundehaltung generell verboten werden. Zählt das jetzt für zukünftige mieter oder auch schon für mieter die einen Hund haben????

Auch ist die liebe dame von tür zu tür gegangen und hat die Mieter aufgefordert eine Unterschrift abzugeben, damit ein hund abgeschafft wird. Darf die liebe dame das denn, andere mieter gegen einen zu hetzen???

billymoppel
05.07.2004, 11:53
hallo tina,
du musst zwei dinge auseinanderhalten: mieter und eigentümer. beschließt eine eigentümerversammlung, die hundehaltung nicht mehr zu erlauben, haben vorhandene hunde bestandsschutz. die gilt natürlich auch, wenn der eigentümer seine erlaubnis an den mieter weitergeben hat. also auch für dich bzw. deinen vater. der vermieter kann in schwerwiegenden fällen natürlich sein einverständnis widerrufen - etwa wenn der hund eine belästigung ist.
natürlich darf die dame unterschriften sammeln - solange sie dabei keine unwahrheiten verbreitet - das könnte unter umständen dann strafrechtlich relevant sein (beleidigung, üble nachrede)
ich finde, dass du den eindruck machst, dass dir ein bißchen der durchblick fehlt, sorry. ich kann dir und deinem vater nur dringend raten, eine anwaltliche beratung vornehmen zu lassen. das ist nicht so teuer und im interesse eures hundes sicher gut investiertes geld. bevor es zu spät ist!

gruß
bettina