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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Für alle, die eine Katze mit Diabetes haben



Suse
26.05.2004, 07:49
........ habt Ihr schon die Frage des Tages gesehen?
Sehr interessante neue Ansatzpunkte - mal wieder aus Amiland.

Vielen Dank Frau DOC :wd:

:cu: Suse

zuckerkatze
26.05.2004, 12:02
Hallo Suse,

jep, das ist toll. Allerdings ist unter katzendiabetes.de eine Warnung vor zu viel Fisch zu finden, da Fisch phosphatreich ist und so die Nieren belasten kann.

Ich wechsle bei meiner Zuckermaus verschiedene Nassfutter ab (immer das selbe mag sie sowieso nicht, haha) und nehme grundsätzlich die mit Gelee und ohne Zuckerzusatz. In Kombination mit dem Insulin geht das sehr gut, da sie auch außer Haus bzw. woanders nichts frisst.

Diabetiker-Trockenfutter gibt es - wenn überhaupt - nur einmal am Tag eine kleine Portion. Anderes - normales - Trockenfutter gibt es garnicht mehr, bzw. nur noch, wenn die Werte ganz unten sind und eine Extraration Kohlenhydrate gut wäre.

Mit dieser Methode kriegen wir es ganz gut hin.

Viele Grüße
Conny

Suse
26.05.2004, 15:21
Hallo Conny,
wie gut, daß Ihr das so toll im Griff habt. Wielange hat Deine Katze schon Diabetes?



:cu: Suse

admin
26.05.2004, 15:39
@all,
danke für das Lob. :o
Die Frage des Tages geht natürlich ganz spezifisch auf einen Aspekt des Diabetes ein.
Letztlich kann man darüber Tage referieren und Bücher füllen.

Erwiesen ist aber mittlerweile (dazu kommt bald eine Diiss. aus Zürich), dass man mittels optimaler Ernährung den Insulinbedarf sehr weit herunter schrauben kann, bzw. die Phasen eines transienten Diabetes sehr lang werden können.
Transient beschreibt dabei die Phase in der diabetische Katzen kein Insulin brauchen. Auch der Begriff "Holiday" fällt hierbei sehr oft.
Gutes Management ist also bei Diabetes sehr wichtig!
(Übrigens auch bei Menschen).


Beste Grüße ;)
Dr. Kirsten Thorstensen
Vet Services Manager

Zooplus AG

zuckerkatze
26.05.2004, 15:55
Hi Suse,

mein - schon relativ betagtes - Lieschen hat seit September 2003 Diabetes.

Die Diagnose war natürlich zuerst mal ein Schock - was jetzt?? Auweia!!!

Wie wars denn bei Dir?

Viele Grüße
Conny

Suse
26.05.2004, 17:45
Hallo Conny,
daß das erstmal ein Schock ist, kann ich gut verstehen. Denn bei dieser Krankheit muss zumindest eine gewisse Kooperationsbereitschaft bei der Katze vorhanden kann.
Zum Glück kann man das Einstellen der BZ -Werte aber wohl gut in den Griff bekommen, so daß es nicht zu den grossen (und gefährlichen) Schwankungen kommt.
Ich habe keine Diabetikerkatze, ich bin einfach nur neugierig bei allem was mit Medizin zu tun hat ;)

:cu: Suse

zuckerkatze
26.05.2004, 18:41
Hallo Suse,

nachdem ich viel gelesen habe, kann ich abschließend nur sagen: Es kommt auf die Katze an. Und zwar auf die Kooperationsbereitschaft (wir hatten ja dann auch unsere Spritzen-Arie :D ) UND auf die Konstitution allgemein.

Und natürlich auf die Bereitschaft des Dosi's sich darauf einzulassen und die Mieze mit einer gewissen Feinfühligkeit zu beobachten.

Bei meinem TA wurde mir kürzlich die Frage gestellt: "Wie haben Sie das mit der Einstellung eigentlich so gut hingekriegt?" Ich war relativ geschmeichelt und meinte, ich würde einfach beobachten, wie es der Katze geht und versuchen, so viel wie möglich über angemessenes Futter zu regulieren. Daraufhin meinten die, sie hätten eine "Kundin", die habe auch eine Diabetikerkatze, bekäme die aber überhaupt nicht reguliert, diese Dame würde aber immer alle ihre Katzen zusammen füttern und die Diabeteskatze nicht extra. Das bekäme sie nicht gebacken. Ich meinte dann nur "KEIN WUNDER!!!!" und erhielt da auch Zustimmung vom TA.

Sowas regt uns (TA und mich) dann auf. Aber das gibts!

Liebe Grüße
Conny

Mullemiez
26.05.2004, 21:32
Original geschrieben von admin
[BTransient beschreibt dabei die Phase in der diabetische Katzen kein Insulin brauchen. Auch der Begriff "Holiday" fällt hierbei sehr oft.
Gutes Management ist also bei Diabetes sehr wichtig!
(Übrigens auch bei Menschen).


Beste Grüße ;)
Dr. Kirsten Thorstensen
Vet Services Manager

Zooplus AG [/B]
mich als Diabetikerin (menschlich) mal einmisch.......;)

Diese Phasen habe ich auch, wenn ich z.B. Sport treibe, im Garten herumwühle kurz mich körperlich betätige muss ich auch sehr aufpassen, dass ich nicht zuviel Insulin spritze, bzw. habe ich danach dann auch schneller mal eine Hypo.
Genauso muss es bei Katz ja auch sein, oder?
Genauso stelle ich fest, dass ich während längerer Ruhephasen (z.B. Urlaub) meist eine bessere Einstellung habe als in der Arbeitszeit, ganz einfach, weil weniger Stress da ist und ich auch mehr Zeit habe, auf mich zu achten.....


Diabetiker-Trockenfutter gibt es - wenn überhaupt - nur einmal am Tag eine kleine Portion. Anderes - normales - Trockenfutter gibt es garnicht mehr, bzw. nur noch, wenn die Werte ganz unten sind und eine Extraration Kohlenhydrate gut wäre.
Inwieweit ist die Zusammensetzung dieses Futters anders gegenüber "normalem" TroFu?
Die Diabetikerprodukter für uns Menschen meide ich konsequent, da in denen wesentlich mehr Fett enthalten ist, als in den "normalen" Produkten. Ist das bei Katzenfutter auch so?

Uuuuund, was mich auch noch brennend interessieren würde.....gibt es bei Tieren eigentlich auch die Unterscheidung nach Typen? Also Diabetes Typ 1 und 2?

Wat bin ich wieder neugierig:D Aber ich bin schon gespannt auf die Antworten.....:cu:

zuckerkatze
27.05.2004, 10:19
Hi Britta,

ich bin noch nicht ganz dahintergekommen, wann und warum der Insulinbedarf bei meiner Mieze schwankt - aber er tut's.

Bis jetzt reagiert Lieschen folgendermaßen: ein bisschen zu hoher Blutzuckerspiegel = mehr trinken, bisschen müde - ein relativ niedriger Blutzuckerspiegel = viel essen, leicht hyperaktiv. Da kann ich dann gegensteuern.

Beim Futter weiß ich's nicht genau, da müsste ich dann echt die vielen Sorten und deren Werte untereinander vergleichen. Aber ich hab festgestellt, dass bei Lieschen - wenn es denn TroFu sein muss, und es MUSS einmal am Tag sein! - das Diabetiker-TroFu am wenigsten ausmacht. Das kann aber bei anderen Katzen ganz anders sein.

Diabetes Typ 1 oder 2 weiß ich leider auch nicht, da müssten wir mal auf der Katzendiabetes-Homepage forschen (das steht da bestimmt irgendwo ... ).

Jedenfalls ist Katzendiabetes ein genauso weites Feld wie Menschendiabetes. Mich plagen aber momentan ganz andere Sorgen, wir müssen am Samstag nämlich zum TA, weil Lieschen scheinbar was an einem ihrer noch verbliebenen Zähne hat. Puuuuuuuuuuuh, wo ich schon Angst vorm Zahnarzt hab, jetzt muss ich da auch noch meiner Katze beistehen

:0(

Viele Grüße
Conny

Mullemiez
30.05.2004, 14:42
Hallo Conny,
wie war es denn beim Zahnarzt mit Deiner süssen? Ist alles gut gegangen?:cu:

zuckerkatze
01.06.2004, 15:10
Hallo Britta,

danke der Nachfrage - alles bestens. Lieschen ist scheinbar total erleichtert, dass der nervige Wackelzahn draußen ist :)

Unser netter TA hat am Samstag untersucht und dann kurzerhand beschlossen, dass der Zahn am Sonntag rauskommt - die hatten nämlich sowieso Wochenend-Dienst. So konnte ich meine Maus schön die zwei Tage unter Beobachtung halten.

Es war unsere erste OP mit Narkose (wenn man die Kastration, bei der ich damals nicht mit dabei war, weil noch mehr gemacht wurde, nicht mitrechnet) - auweia!

Total lustig war, dass der TA und ich uns arg Gedanken gemacht haben, ob die Maus auch gleich schön frisst - so als Diabetikerin ist das ja 'ne heikle Sache! Um 12 kam der Zahn raus (er war schon megalocker) um 4 Uhr nachmittags durfte ich zum ersten Mal wieder füttern. Von 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr ist mein Lieschen wacklig durch die Wohnung geeiert. Von 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr hat sie gepennt. Von 15.00 Uhr bis 15.45 ist sie - überhaupt nicht mehr wacklig - mir hinterhergestiefelt und hat permanent gequasselt. Um 15.45 Uhr ließ ich mich dann erweichen und habe Essen serviert, was mit größter Freude aufgenommen wurde. ENDLICH was zu essen!! Ich hab mich kaputtgelacht, echt :D

Gestern sollte sie eigentlich noch wackelig sein, aber keine Spur davon, der Maus gehts hervorragend. :wd:

Bloß ist sie quasi perforiert durch die ganzen Spritzen (s. meine Haut-Frage).

Ciao!
Conny

zuckerkatze
01.06.2004, 15:23
Ach ja, und außerdem meinte der TA für so eine alte Katze hätte meine noch eine ausgesprochen prima Herztätigkeit :cool:

Juhu! (sie ist ja immerhin geschätzte 18 oder noch älter)

Mullemiez
04.06.2004, 22:16
Suuuper Conny,
DAS sind ja mal tolle Nachrichten:wd: :wd: :wd: :wd:

Dann hoffe ich mal, dass die Maus sich auch noch ganz schnell von ihrer "Durchlöcherung" erholt;)

Alles Gute weiterhin für Euch:cu:

zuckerkatze
07.06.2004, 09:51
Hey Britta!

Lieschen und ich bedanken uns ganz herzlich für die guten Wünsche - jetzt, wo die Sonne scheint und sie von morgens bis abends auf ihrem geliebten Balkon entweder in der Sonne oder im Schatten liegen kann, ist sowieso alles geritzt!!

Liebe Grüße
Conny